ANTI-JAGD-TRAINING oder Dr. Jekyll und Mr. Hyde
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Wenn dein Hund nicht sowieso mit Rehen/anderem Viehzeug ueber die Wiese "tobt" bist du eigentlich falsch in diesem thread
Und wie er das macht, der findet das super. Das beruht aber nicht so sehr auf Gegenseitigkeit.
Hab mir übrigens grad auch das Buch bestellt
Ich finde die Jagdhundeausbildung eh total interessant.Djego hat die Rhe übrigens 1a vorgestanden - der hat noch NIE vorgestanden
und sich dann auf mein "platz" (im Affekt) sofort hingeschmissen. - Vor einem Moment
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Hi,
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Hab mir übrigens grad auch das Buch bestellt
Ich finde die Jagdhundeausbildung eh total interessant.
Ich will nichts beschreien, aber wir hatten lange keine Probleme mehr. Aber bald zieht hoffentlich ein Welpe ein und ich wollte mich vorher nochmal genauer mit der Jagdthematik beschaeftigen, damit ich hoffentlich diesmal ein paar Fehler von Anfang an vermeiden kann. Da klang das Buch wirklich interessant.ZitatDjego hat die Rhe übrigens 1a vorgestanden - der hat noch NIE vorgestanden
und sich dann auf mein "platz" (im Affekt) sofort hingeschmissen.
Super! Das klingt doch klasse! Sch.... auf die Kamikazerehe, wenn er so toll reagiert. -
Das sollte keine Ironie in deine Richtung sein! Und ich glaube dir aufs Wort, dass du viel trainierst! Es ist tatsächlich so, dass es in manchen Hund-Halter Kombinationen ein "Ende" der Möglichkeiten gibt. Das Ende sehe ich allerdings soweit ich das bisher erleben durfte eher in der Kombination, als NUR im Hund oder NUR im Mensch. Deswegen: Es war eher in Richtung der Menschen, die die Rasse für bestimmte Verhaltensweisen die "unveränderbar" sind verantwortlich machen. Mir sagte man übrigens am Anfang bei Bretonen mit dem Brustton der Überzeugung, dass "an der Leine ziehen" bei Bretonen genetisch verankert wäre.

Von einem der drei Podis die ich kenne ist einer dabei der gepfefferten Jagdtrieb hat - nix mit wenig oder gemäßigt. Die anderen sind eher Mittelmaß.
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Das sollte keine Ironie in deine Richtung sein! Und ich glaube dir aufs Wort, dass du viel trainierst! Es ist tatsächlich so, dass es in manchen Hund-Halter Kombinationen ein "Ende" der Möglichkeiten gibt. Das Ende sehe ich allerdings soweit ich das bisher erleben durfte eher in der Kombination, als NUR im Hund oder NUR im Mensch. Deswegen: Es war eher in Richtung der Menschen, die die Rasse für bestimmte Verhaltensweisen die "unveränderbar" sind verantwortlich machen. Mir sagte man übrigens am Anfang bei Bretonen mit dem Brustton der Überzeugung, dass "an der Leine ziehen" bei Bretonen genetisch verankert wäre.

Von einem der drei Podis die ich kenne ist einer dabei der gepfefferten Jagdtrieb hat - nix mit wenig oder gemäßigt. Die anderen sind eher Mittelmaß.
Okay, lass mich ja auch gerne wieder besänftigen.

Ich bin da halt mittlerweile vielleicht auch ein bisschen empfindlich, da es halt auch auf die Dauer frustet, wenn man wirklich alles versucht und im Endeffekt bringt´s nicht viel. (Wobei das auch wieder nicht stimmt, da wir ja echt schon viel erreicht haben. Mir aber halt noch zu wenig. GSD kann Hundi nicht mitlesen.)
Und natürlich kann es sein (oder ist wohl bestimmt so!), dass ich Fehler mache oder vielleicht mit ihr immer noch nicht den ganz richtigen Weg gefunden habe ... an´s Aufgeben denke ich ja auch noch lange nicht, sonst würde ich im Forum ja auch nicht immer mal wieder was fragen und viel drüber lesen, wie´s ihr anderen "anstellt".
Bei der Definition für "starken/extremen Jagdtrieb" bin ich auch immer sehr skeptisch, denn mir haben schon so viele gesagt, ihr Hund hätte ja immensen Jagdtrieb. Als ich das dann etwas genauer mitbekommen hab bzw. den entsprechenden Hund besser kennenlernen durfte, konnte ich da nicht so viel in der Richtung feststellen ... Die haben aber immer wahnsinnig angegeben, dass sie´s geschafft haben.
Und ich glaube schon, dass man´s mit selbstständigen "Fernaufklärern" (wie naijra sagt) im Normalfall schwerer hat als z.B. mit (deutschen) Vorstehern (Ausnahmen gibt es natürlich immer).Tja, wir bleiben einfach dran, bin ja mindestens genauso hartnäckig in der Richtung wie meine Kröte.
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Natürlich hast du es mit Hunden mit hoher Selbständigkeit oder großem Radius schwerer als mit Hunden, die genetisch für enge Zusammenarbeit gezogen sind.
Ich sag mal so - ich behaupte, ich kann Jagdtrieb in den unterschiedlichen Intensitäten ganz gut unterscheiden.
(Es gibt auch viele, die glauben ihr Hund hätte eine unheilbare Artgenossenaggression - ist oft auch nicht so. Es wird halt immer als "viel" angesehen, was man selber nicht handeln kann. Aber ich finde das total normal und sehr menschlich.Bleib dran, bleib offen für neue Wege oder Ansätze, probier aus, womit du dich wohlfühlst und scher dich nicht drum, was andere sagen (außer sie finden es gut - das darf man genießen).

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Natürlich hast du es mit Hunden mit hoher Selbständigkeit oder großem Radius schwerer als mit Hunden, die genetisch für enge Zusammenarbeit gezogen sind.
Ich sag mal so - ich behaupte, ich kann Jagdtrieb in den unterschiedlichen Intensitäten ganz gut unterscheiden.
(Es gibt auch viele, die glauben ihr Hund hätte eine unheilbare Artgenossenaggression - ist oft auch nicht so. Es wird halt immer als "viel" angesehen, was man selber nicht handeln kann. Aber ich finde das total normal und sehr menschlich.Bleib dran, bleib offen für neue Wege oder Ansätze, probier aus, womit du dich wohlfühlst und scher dich nicht drum, was andere sagen (außer sie finden es gut - das darf man genießen).

:2thumbs:
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Super! Das klingt doch klasse! Sch.... auf die Kamikazerehe, wenn er so toll reagiert.
Ja, das war heut echt super.
Wir haben hier übrigens (relativ) häufig die Situation, dass der Hase dem Hund ein paar Meter vor den Füßen hochgeht. Gerade im Herbst und Frühjahr, wen das Gras nass ist.
Im Thread von Rübennase (?) hab ich gelesen, dass anscheinend nicht wenige der Meinung sind, dass man das nicht trainieren kann?
Ist das wirklich so? Das ist aber genau das, was wir "brauchen"...Ach ja und wegen Büchern: Ich wollte eigentlich mal das "Jagdhund ohne Jagdschein" - ist das denn auch lesenswert? (Jetzt nicht unbedingt, weil ich meine einen Jagdhund zu haben, sondern einfach nur so)
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Ich sag mal so - ich behaupte, ich kann Jagdtrieb in den unterschiedlichen Intensitäten ganz gut unterscheiden.
Das glaube ich dir sofort.
Bleib dran, bleib offen für neue Wege oder Ansätze, probier aus, womit du dich wohlfühlst und scher dich nicht drum, was andere sagen (außer sie finden es gut - das darf man genießen).

Werd ich machen!

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Ich hatte eher an gemeinsame Sozialisierungsspaziergänge gedacht und mit den Rehen "zeig mir den Hund" spielen. Vielleicht toben ja doch irgendwann mal alle zusammen über die Wiese?
"Zeig mir den Hund" können erwachsene "Leitrehe" sehr gut. Sie sagen es dann ihrer Gruppe oder führen ihr Familie aus der Gefahr, indem sie flüchten. CLICK und Bestätigung! Alles richtig gemacht.
Wenn allerdings links ein Hund stöbert und Rehe hochschreckt, dann kann es sein, dass sie in 400 m Entfernung anscheinend Kamikazemässig den nächsen Hundehalter treffen, dessen Hund nur mal so im Feld tobt....dann rennen sie halt weiter...und treffen schlimmstenfalls den nächsten Hund, der sie beunruhigt.
Der Energieverbrauch der daruas entsteht ist für die Tiere kein Ausgleich zum Sofa liegen, was meine Hunde abends pflegen, mit vollgeschlagenem Bäuchlein.Ich finde deshalb manche Verhaltensweisen (NICHT DEINE!) sonderbar.
Im WALD muss ein Hund auf dem Weg gehen und angeleint sein, ausser Hund ist komplett dessinteressiert an jeglichem Getier.
AUf freiem Feld, kann man sehr gut die Windrichtung beachten. Die "Rehgruppen", die in meiner Umgebung leben kenne ich mit der Zeit. Ich weiss in etwas wo sie stehen, ich weiss bei einigen Gruppen, die Zahl.
Und es ist ganz erfreulich die Tiere im Jahresverlauf zu erleben und ich freue mich IMMER wenn ich sie sehe.Es ist wunderbar zu beobachten, wie die Gruppen in 400 oder 500 m die Köpfe heben, wenn der Wind ihnen unseren Geruch zuträgt, wie sie das erdulden bis auch 300 m, wie sie weitergrasen.
Andersrum ist es niedlich, wenn der Wind so steht, dass IHR Geruch meinen Hunden in die Nase kommt. Dann gehen wir manchmal in 100m Entfernung an den grasenden Tieren vorbei. Und dann ist wieder um nur einer meiner Hunde aufgeregt.Das Wild muss sich jetzt einen Speckmantel anfressen, um über den Winter zu kommen. Deshalb ist jetzt nicht die Zeit, um jagende Hunde ihren Spass zu gönnen, sondern evt einfach mal "Zeig das Reh" an der Leine zu üben. Dann hat Hund und Reh was davon.
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Du hast sicher recht mit allem, was du da geschrieben hast, Liv. Allerdings denke ich, dass du hier die falschen Adressaten hast. Dieser thread hat über 200 Seiten, WEIL sich HH von jagdlich interessierten Hunden damit befassen, wie sie dieses Problem in den Griff bekommen können. Und weil das ein manchmal sehr frustrierender, langsamer Weg ist, muss auch mal ein Scherz drinsein. (Fürs Protokoll: ich halte "in echt" weder Teletac noch Clicker für Rehe für angebracht oder artgerecht)
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