Wie soll ich reagieren? EIGENE Hündin hat mich gestern gebis
-
-
Zitat
Und Das es angblich nur mit dem Hütehund zu tuen hat, das diese angeblich grundsätzlich probleme haben. Muss ich hier eindeutig nach 4 Schäfferhunden verneinen !
es geht hier aber nicht um Hütehunde, Schäferhunde und dergleichen, sondern um HERDENSCHUTZHUNDE - um Hunde also, die, im Gegensatz zu Hütehunden, dafür gezüchtet wurden, Viehherden in unwegsamen Regionen selbständig und ohne menschliche Hilfe und Anweisung vor Raubtieren zu schützen. Sämtliche Hütehunde (auch die Schäferhunde) sind dafür gezüchtet, MIT dem Menschen zu arbeiten. HSHs dagegen sind Hunde, die als äusserst selbständige, selbstbewusste Hunde gezüchtet wurden. Der Unterschied im Wesen ist enorm und in keinster Weise vergleichbar.
Carla
Du brauchst Dich nicht angegriffen zu fühlen.
Fakt ist, ihr habt einen Hund, der eigentlich nicht in Anfängerhände gehört. HSHs sind nicht mal eben "Mami's Liebling". Sondern Hunde, die eine konsequente Führung brauchen - nicht gleichzusetzen mit Gewalt. Im Gegenteil, Gewalt bei einem ausgewachsenen HSH dürfte ganz schnell mit Gegengewalt von Seiten des Hundes enden. Und wie das dann ausgeht, da hast Du ja bereits einen Vorgeschmack bekommen. Obwohl ich bei einem Hund dieser Grösse einen "Biss" mit blauen Flecken und Schrammen durch die Jeans durch immer noch als Warnung ansehen würde und nicht als echten "Biss".Such Dir Hilfe bei HSH-erfahrenen Leuten, Links hast Du ja schon einige bekommen. Lass Dir von diesen Leuten Trainer nennen, die Erfahrung mit HSHs haben. Diese Erfahrung ist WICHTIG. Nicht jeder Trainer, nur weil er sich Hundetrainer nennt, hat auch Erfahrung mit HSHs. Nur weil jemand in der Lage ist, einen Deutschen Schäferhund, einen Border Collie usw. auszubilden heisst das noch lange nicht, dass er geeignet ist, euch bei eurem Problem zu helfen. Wie schon öfter geschrieben wurde - HSHs sind eine völlig andere Sache.
Denise
leider kennen sich auch viele Tierschutzleute mit HSHs nicht wirklich aus. Oder ignorieren einfach die Besonderheiten dieser Rassen rsp. ihrer Mischlinge. -
31. Oktober 2008 um 15:49
schau mal hier:
Wie soll ich reagieren? EIGENE Hündin hat mich gestern gebis - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
ZitatAlles anzeigen
Bei einem HSH braucht es keinen Versuch die Führungsrolle "aus der Not heraus" zu übernehmen........
Diese Hunde sind der Meinung das sie durchaus fähig sind die Dinge in die Hand zu nehmen.............null problemo!!Muss ja auch sein:........sie sind gezüchtet worden um ohne menschlichen Beistand Verantwortung zu übernehmen für ihre Herde.
Der HSH muss deshalb Respekt seinem Hundehalter entgegengebringen. Der Versuch sich selbigen mit Gewalt zu verschaffen ist risikoreich. Sie können durchaus die Herausforderung annehmen wenn es sein muss! Nicht umsonst wird vom Schutzdienst für HSH abgeraten.
Diese Familie wird das so nicht schaffen, niemals. Da müssen Profis her. HSH Profis. Und nur an diese sollte der Hund, falls es nötig ist, abgegeben werden.
Es hilft auch keine Erfahrung mit lieben Hunden die bei einem strengen Ton oder Brüller umfallen. Die Ratschläge die da helfen....na ja, bestenfalls werden sie vom HSH ignoriert.
Hoffentlich holen sie Rat, der Hund ist noch keine 3 Jahre, ab da wird es bei vielen HSH erst richtig "brenzlig."
Birgit
die immer noch hofft das die TE kompetenten Rat holtÄhm ja, das ist schon klar. Vielleicht habe ich mich da falsch ausgedrückt, aber meiner Meinung nach lässt dieser Biss nicht auf ein Rangordnungsproblem schliessen, weil er durch das Verhalten der Halter direkt provoziert wurde durch das hochziehen am Halsband. Somit war der Biss für mich berechtigt - HSH oder nicht.
Aber ich gebe dir Recht - ohne Trainer und die Aneignung von ganz viel Wissen gibt es da keine Chance.
-
yane
Ja anscheinend leider nicht... Kann es nicht verstehen... So nach dem Motto, hauptsache vermittelt. Da hat man doch auch nichts von, wenn er nachher abgegeben werden muss, weil die nötige Erfahrung fehlt... aber nun ja... schwarze Schafe gibt es überall...Ich wünsche euch, dass es klappt und ihr jemanden geeignetes findet, der euch zur Seite stehen kann....
Liebe Grüße, Denise
-
also,
ich habe auch einen kangal mischling, und trotz hundeerfahrung ist das eine ganz besondere rasse!!!du mußt in der beziehung dein leben lang konsequent sein, keine regeln brechen, aber auch den hund respektvoll behandeln. denn kangals sind sehr stolze hunde!
das kangals ihr revier verteidigen ist schon seit jahrzehnten so. sie leben in der türkei und bewachen ihre herde und den hof. und das selbstständig.das deine mutter ihn so "liebt", kann ich verstehen, aber wenn ihr nicht alle an einem strang zieht, wird das mit der erziehung total in die hose gehen.
-dein vater macht wie ich gelesen habe gar nichts
-deine mutter betüttelt ihn
-du bist der böse, der immer nein sagtwenn du sagst, du hast jetzt angst vor dem hund, würde ich persönlich dazu raten, den hund in verantwortungsvolle hände abzugeben.
mutter hin oder her!!!du hast ja selbst geschrieben du bist eher der katzentyp. warum habt ihr dann den hund mitgenommen? auch noch einen kangal???
sorry, soll nicht böse rüber kommen, aber ich finde diese hunde unglaublich interessant und kann nicht verstehen wie sich jemand so einen hund halten will ohne sich vorher über die rasse zu informieren.
so weit meine meinung!
susanne
-
Hallo,
so wie ich das sehe, hat sich dieser Fred eh erübrigt, da ich eine Antwort des TS vermisse.
Eigentlich sehr schade......die Tochter hat erkannt, in welchem Dilemma ALLE stecken und würde ja gerne etwas daran ändern, sieht sich aber ausserstande, da niemand so richtig mitzieht.
Man kann nur hoffen, dass sie noch so viel Energie hat, dass sie wenigstens dafür sorgt, dass der Hund in ein neues, vernünftiges zuhause kommt, wo die Grundstruktur schonmal stimmt (sprich ALLE sind pro Hund).
Ich drücke den Beteiligten die Daumen.
Lg
Volker -
-
morrygan
Ich unterstelle dem Hund, dass er sehr wohl weiß, wohin er beißt und wen er wie stark beißt. Und nein, ich stimme mit dir nicht darin überein, dass ein Hund, der grundsätzlich die Führung des Menschen akzeptiert, einen gezielten Biss ansetzt, ohne dass er vorher versucht hätte zu beschwichtigen oder z.B. durch quieken auf seine Lage aufmerksam zu machen.@all
Ich kann aus der Schilderung der Themenstarterin wirklich nicht sicher erkennen, dass die Mutter der Aufgabe der Hundeerziehung nicht gewachsen sein könnte.
Sicher ist sie wahrscheinlich zu inkonsequent und bräuchte entsprechende Anleitung, ABER da die Tochter ja scheinbar in genau das gegenteilige Extrem zu verfallen scheint, nämlich zu viel Härte und zu wenig Hundeverständnis, möchte ICH wirklich auf dieser Basis kein Urteil über die Erziehungsqualitäten der Mutter fällen.Aber leider scheint es wirklich so, als sei dieses Thema tot :/
-
Zitat
warum habt ihr dann den hund mitgenommen? auch noch einen kangal???
Wahrscheinlich, weil sie bis dahin noch nie von der Rasse Kangal gehört hatten! Hier im Viertel wohnt eine Frau, die auch einen Kangal aus der Türkei "gerettet" hat - auf dem Rückflug hat sie erfahren, dass es sich bei "Kangal" um eine Rasse handelt und nicht, wie sie bis dahin angenommen hatte, um den Namen des Hundes :/ !!
Ja, und nun muss er sein Leben in einem winzigen Ladengeschäft fristen ...
Wauzihund
-
Zitat
Im prinzip ist alles gesagt..
da kommt ein relativ schwieriger Hund ( Strassenhund, Herdenschutzhund, ) in den "genuss" in eine Familie aufgenommen zu werden die die denkbar schlechtesten vorraussetzungen bietet die man sich vorstellen kann .. der Herr Vater will nix wissen , die Frau Mutter braucht was zu BEmuttern und Fräulein Tochter ( In dem Falle noch der vernünftigste Teil der Familie) hat mit Hunden eigentlich nix am Hut , fühlt sich aber in der Verantwortung.. Prima.Ganz meine Meinung.
Zitatmein Rat ..haltet Familienrat und sprecht darüber ..denn wenn hier nicht bald kompetent mit dem Hund gearbeitet wird.. dann wird früher oder später was wirklich schreckliches passieren.
Der Hund hat geschnappt und damit Erfolg gehabt .. er wird nun dieses verhalten wiederholen und/oder Intensivieren.. und auch über kurz oder lang keine Unterscheidungen mehr machen gegen was oder wen ..Ich gehöre nicht zu den Menschen, die so etwas verharmlosen würden, aber ich hätte es anders formuliert: Der Hund übernimmt einfach den Job, weil er sieht, dass dazu sonst keiner im Rudel in der Lage ist. Ich lese aktuell ein Buch über HSH von Mirjam Cordt, was mir meine Hundetrainerin mal während eines Gesprächs in die Hand gedrückt hatte. Sehr informativ und schön geschrieben. Auch, wenn Frau Cordt ein bisschen zu sehr ins Schwärmen gerät.

Das muss aber nicht einmal unbedingt auf HSH bezogen gesehen werden. Auch andere Hunde zeigen ein solches Verhalten. Wenn das "Rudel" defizite hat, wird versucht das auszugleichen. Ich halte das für vollkommen normal. Ganz blöde Frage noch am Rande, wo habt ihr eigentlich gelesen, dass es sich um einen HSH handelt? Hab ich was überlesen? Ich sah nur Mix aus der Türkei und da laufen nicht nur Kangals rum. :)
Zitatnimm es Ernst und vor allem ÜBERZEUGE deine Familie das dies kein "Ach das legt sich schon mit der Zeit" und "das wollte er doch gar nicht " fall ist.
Ich glaub schon, dass er das wollte und bin da auch deiner Meinung.
-
storyboard,
der Thread ist über zwei Jahre alt

Gruß
Leo -
storyboard, der thread ist aus dem jahre 2008. nur zur info.
als anmerkung:
ich kenn mirijam cordt, und gebe dir völlig recht: eines der besten bücher, die je über herdis geschrieben wurde.
was das "zu sehr schwärmen" betrifft: wieso? wenn jemand ein buch über jagdhunde schreibt, der wird das auch nicht tun ohne für "seine hunderassen" zu schwärmen. täte er es nicht, würde er kein buch drüber schreiben.
auch der klassiker der herdenschutzhunde-autoren, T.A.Schoke "schwärmt" auf seinen art von den herdis.
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!