Probleme mit dem Hund oder eher mit meiner Frau?
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Hallo RonBalou,
ich muss zugeben, ich finde deinen Beitrag wirklich amüsant, bzw. niedlich. WEIL es zu schön ist zu lesen, dass deine Frau zu meinem Mann passen würde
So WAR es bei uns auch am Anfang. Ich habe Bücher gekauft und gelesen, mein Mann musste ich sie schon vorlesen, wenn ich wollte, dass er den Inhalt kennt :motz:
Und ich war die, die auf die HuSchu gedrängt hat. Und ich war dann auch die, die sich bei den Kommandos durchgesetzt hat und vorallem unnachgiebig war. Puh, das war ne anstrengende Zeit. Und ich habe dann mit List und Tücke meinen Mann auf die rechte Bahn bekommen. Bei Männern klappt das eben ganz subtil. Denn er musste in der HuSchu die Übungen mit Bruno machen, immer mit der Ausrede, dass er doch die Bessere Bindung habe........ich habe immer zu Hause das gleiche geübt.
Naja, am Ende war es so, dass Bruno nun mehr auf mich hört, weil bei mir ein Nein auch ein Nein ist und ein Sitz ein Sitz.........und weil ich eben bei jedem Spaziergang Gewisse Übungen einbaue.
Heute staunt mein Mann Bauklötze und versucht endlich auch mehr in diese Richtung zu gehen. Also eigentlich schon eine Weile. ABER wir hatten auch so ein Erlebnis. Bruno hat ihn heftig angeknurrt und die Zähne gefletscht, bei einer Situation, die das GARNICHT hergab!!!!
Da wurde er wach.So leid es mir tut, DU musst deiner Frau klarmachen, dass sie diese Regeln auch befolgen muss, da der Hund sonst nicht weiss, was nun Sache ist. Außerdem macht HuSchu auch Spaß, dem Hund und euch!!!!!
Und es bringt soviel Freude, wenn man die Fortschritte beobachten kann, die man selbst MIT dem Hund macht!!!!! -
28. Oktober 2008 um 14:36
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Probleme mit dem Hund oder eher mit meiner Frau? - Vor einem Moment
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Also bei uns ist das genau umgekehrt. Mein Mann wirft mir vor, dass ich die Hundeerziehung viel zu "theoretisch" und kompliziert sehe. Er ist auch bei vielen Dingen (an der Leine ziehen, beim Füttern: wir haben drei Hunde, davon einer sehr futterneidig, da kann man nicht eben so einen Knochen auf den Boden hauen) total inkosequent.
Was geholfen hat, war dass wir uns mal so richtig zusammengesetzt haben und diskutiert haben was die Hunde dürfen, und was nicht. Er wollte keinen Husky im Bett, ich schon. Ihm ist egal, wenn die Hunde am Tisch betteln, ich kann das nicht ausstehen. So haben wir uns geeinigt: Bett ist okay für alle, Sofa nur für Berny (unser Senior), nicht für die Huskies, und so weiter.
Ich habe das Gefühl, dass für dich das Sofa hundetabu ist, für deine Frau aber nicht. Da musst du mit ihr reden und ihr entscheidet dann, was ihr macht. Ihr muss nämlich auch klar sein, dass auch wenn Bruno aufs Sofa darf, sie ihn sofort runterschmeissen muss, wenn dann meint sie anknurren zu müssen. Hoch darf nur, wer auch jederzeit sofort auf Kommando wieder runter geht (eine unserer Regeln).
Was bei uns auch sehr geholfen hat, war zu zweit in die Hundeschule zu gehen. Also einer macht immer die Übung, der andere schaut zu. Und hin und wieder wechseln wir. Man sagt zwar immer, der Hund soll EINE Hauptbezugsperson haben, aber bei uns ist das sowieso nicht der Fall. Wir beiden nehmen abwechselnd einen der Huskies in die Arbeit und wechseln uns auch bei den Spaziergängen immer durch. Mein Mann hört im Zweifelsfall doch viel besser auf den Hundetrainer als auf mich
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Hallo,
ja kommt mir alles recht bekannt vor. Wir haben letztes Jahr eine Husky-Hündin aus Portugal übernommen, mit unbekannter Vorgeschichte.
Gleich am ersten Abend hat sie ihr "Potential" gezeigt und sich mal fluchs in mein Bett gelegt. Das war das erste und das letzte Mal, dass sie das versucht hat.
Ihr müßt schon beide mit dem gleichen Nachdruck auf die Durchsetzung Eurer Regeln bestehen. Tut ihr das nicht, wird Deine Frau wenig Spaß an dem Hund haben. Der wird sie nämlich nie als Chefin akzeptieren, wenn sie so weitermacht. Geht beide in eine Hundeschule, aber Deine Frau muss hauptsächlich mit Bert arbeiten. Aus eigner Erfahrung weiß ich, wie wichtig das ist. Inuschka zweifelt den Rang meines Mannes nicht an, aber bei mir testet sie gerne. D.h. ich muss mich halt entsprechend durchsetzen und das geht nur, wenn ich konsequent mit ihr arbeite. Das ist harte und zum Teil echt schwere Arbeit, aber es lohnt sich.
Inzwischen weiß unsere Madame, dass ich die Kommandos nicht nur ausspreche, weil ich mich so gerne reden höre :D.
Konsequenz hat ja nichts mit einem wissenschaftlichen Projekt zu tun. Bei Kindern geht man doch auch so vor: was Papa nicht erlaubt, erlaubt Mama auch nicht und umgekehrt. Ende der Diskussion.
Euer Hund wird über klare Regeln sehr dankbar sein, denn unterschiedliche Regelauslegungen verwirren ihn nur.Viele Grüße aus HH
Silke -
ZitatAlles anzeigen
Wir haben seit 2 Wochen einen unkastrierten Mischlingsrüden bei uns. Er ist 3 Jahre und aus dem Tierheim. Ich glaube er hat sich nun schon ein wenig eingewöhnt und fängt nun an, seinen Rang bei uns auszutesten.
Innerhalb von 14 Tagen hat sich der Hund noch nicht eingewöhnt, dass braucht ne ganze Weile mehr.
Ich habe mich ein wenig schlau gelesen und gehe immer als erster durch die Tür, ignoriere ihn, wenn er gestreichelt werden will,
Zu welchem Zweck das Ganze???
rufe aber meist nach dem er sich abgelegt habe ihn zu mir her, um ihn dann ausgiebig zu streicheln, dabei höre ich auf bevor er nicht mehr will.
So lernt dein Hund aber nicht das längere Liegen an einem Ort, da Du ja dein vorheriges Kommando selbst wieder aufhebst.
Es gibt nur Leckerlies, wenn wir Sitz üben. Er ist aus Polen und kann deswegen noch kein Kommando auch soll er ein Kettenhund gewesen sein.
Er kennt keine Kommandos - damit sind doch etliche Sachen in deinem Beitrag erklärbar.Er muß halt erst lernen.
Beim Spazierengehen mach ich häufiger Richtungswechsel, die er immer sehr folgsam folgt.
Richtungswechsel warum - zieht er an der Leine?
Er bekommt nach uns sein Essen und nichts von Tisch, er darf nicht auf das Sofa und auch nicht ins Bett.
Nichts vom Tisch verstehe ich - den Rest nicht!
Nun zu meinen/unserem Problem
Vorgestern habe ich unsere Tochter ins Bett gebracht und als ich ins Wohnzimmer kam hat Bert (der Hund) auf dem Sofa gesessen und wurde von meiner Frau gestreichelt. Meine Frau meinte nur ich habe schon versucht ihn runterzuschubsen aber er kommt immer wieder rauf. Ich habe aber sofort "runter" geknurrt und auf seinen Platz gezeigt. Er ist auch sofort vom Sofa gesprungen und hat sich auf seinen Platz gelegt, danach habe ich ihn an seinem Platz belohnt (gestreichelt). Wie veranlasse ich nun Bert, dass er auch längere Zeit auf seinem Platz bleibt und nicht sofort wieder woanders hingeht?
Ihr müßt schon an einem Strang ziehen, das ist klar. Doch du sagst selbst er kennt keine Kommandos. Er muß halt erst lernen (siehe oben). Und auch mal dran denken - der Hund kommt aus Polen - da gibts auch noch ein paar sprachliche Barrieren. Wenns jetzt auch lächerlich klingen mag.
Das 2. Problem ist mit Besuchern an der Tür. Er knurrt und bellt unsere Besucher sehr aggressiv an. Wenn meine Frau die Tür aufmacht ist er aggressiver als bei mir. Meine Frau meint, er will uns nur beschützen aber ich glaube er meint, dass wir die Situation nicht im Griff haben und er bestimmen sollte, wer durch die Tür kommt. Gibt es dort gut Tipps, wir er nicht mehr so aggressiv reagiert? Bellen wäre ja ok. Wir haben einen Pfeiler im Wohnzimmer sollten wir ihn daran anleinen, wenn es klingelt und ihn wieder losmachen und belohnen, sobald er wieder ruhig ist?
Ihr lebt mit einem ehemaligen Kettenhund zusammen - was glaubst Du war seine Aufgabe?
Und nun zur letzten Situation gestern Abend. Ich habe auf unserem Fernsehsessel gesessen und meine Frau am Rand des Sofas, da macht sich Bert also auf und setzt sich erst vor das Sofa. Da habe ich noch nicht reagiert aber als ich dann aus den Augenwinkeln gesehen habe, dass Bert auf das Sofa springen möchte, da habe ich Aus gerufen und Bert hat sich ziemlich erschrocken und ist sofort auf seinen Platz gegangen. Leider war dies nicht die letzte Situation
Es ist 22.00 Uhr und ich putze mir im Badezimmer die Zähne und meine Frau ist alleine mit Bert im Wohnzimmer. Da hat er sich dann schön auf unserer Sofa gelegt und wollte nicht mehr runter. Meine Frau wurde von Bert angeknurrt (ohne Zähne fletschen) hat ihn aber dann vom Sofa gezogen. Danach ist er auf seinen Platz und als meine Frau ihn dann dafür an seinem Platz loben wollte wurde sie wieder von ihm angeknurrt.Nicht jedes Knurren ist ein böses Knurren, da müßte man die Fellnase vor Ort erleben.
Ich glaube ja, das dies ein ganz klarer Fall von Dominanzgerangel ist und wir einfach viel konsequenter mir Bert umgehen müssen aber meine Frau meint nur ich würde daraus ein wissenschaftliches Projekt machen. Wie kann ich meine Frau davon überzeugen, des es nun wichtig ist, Bert klare Grenzen vorzugeben.
Warum muß man bei allem auf Dominanzgerangel schließen? Nicht jeder Hund der nicht 100%ig in den Augen seines Halters funktioniert ist Dominant. Wiklich dominante Tiere zeigen ihre Stärke und Überlegenheit auf ganz andere Art und Weise.
Nächste Woche möchte ich Bert und mich in der Hundeschule anmelden, damit er noch mehr lernt und ein fester Bindung zu mir aufbaut.
So - mal zusammengefasst:
Ein 3 jähriger (im besten Alter) potenter Rüde, der aus Polen kommt und dort an der Kette gelegen hat, der keine Kommandos (noch dazu in Deutsch) kennt lebt sei 14 Tagen bei Euch - und Du erwartest Wunder. Das funktioniert nicht, ihr fangt im Grunde genommen bei Null an. Gebt Euch und der Fellnase mehr Zeit. Besucht eine Hundeschule und vieleicht noch das ein oder andere Hundebuch.
LG
Conny & die Sabberbacken -
ZitatAlles anzeigen
Nun zu meinen/unserem Problem
Vorgestern habe ich unsere Tochter ins Bett gebracht und als ich ins Wohnzimmer kam hat Bert (der Hund) auf dem Sofa gesessen und wurde von meiner Frau gestreichelt. Meine Frau meinte nur ich habe schon versucht ihn runterzuschubsen aber er kommt immer wieder rauf. Ich habe aber sofort "runter" geknurrt und auf seinen Platz gezeigt. Er ist auch sofort vom Sofa gesprungen und hat sich auf seinen Platz gelegt, danach habe ich ihn an seinem Platz belohnt (gestreichelt). Wie veranlasse ich nun Bert, dass er auch längere Zeit auf seinem Platz bleibt und nicht sofort wieder woanders hingeht?
DU hast das schon richtig gemacht, nur deiner Frau solltest du folgendes beibringen: Springt der Hund aufs Sofa wird er kommentarlos runtergeschubst. Und Hand ab, wenn sie ihn streichelt, wenn wer aufm Sofa sitzt.
Vielleicht solltet ihr euch untereinander erstmal einigen, ob er nun aufs Sofa darf oder nicht
Ist halt wie bei der Erziehung von Kindern: Da müssen die Eltern auch die gleiche Linie fahren, sonst gehts in die Hose Das 2. Problem ist mit Besuchern an der Tür. Er knurrt und bellt unsere Besucher sehr aggressiv an. Wenn meine Frau die Tür aufmacht ist er aggressiver als bei mir. Meine Frau meint, er will uns nur beschützen aber ich glaube er meint, dass wir die Situation nicht im Griff haben und er bestimmen sollte, wer durch die Tür kommt. Gibt es dort gut Tipps, wir er nicht mehr so aggressiv reagiert? Bellen wäre ja ok. Wir haben einen Pfeiler im Wohnzimmer sollten wir ihn daran anleinen, wenn es klingelt und ihn wieder losmachen und belohnen, sobald er wieder ruhig ist?
Wie sieht das organisatorisch bei euch aus? Habt ihr einen Flur?
Dann würd ich die Tür hinter mir zu machen. Der Hund käme bei mir gar nicht an die Wohnungstür. Das wär das erste.
Zum zweiten: Kannste erstmal mit deiner Frau zusammen üben:
Einer klingelt, kommt rein, beachtet den Hund nicht. Du schickst ihn auf seinen Liegeplatz. Wenn er dort liegt und ruhig ist, gibts n Leckerli.
1 Woche täglich mehrmals üben.
nächster Schritt: Ihr tauscht die Rollen: Du klingelst, deine Frau schickt den Hund zu seinem Platz
1 Woche täglich mehrmals üben.
nächster Schritt: ihr beide im Wechsel
1 Woche täglich mehrmals üben.
nächster Schritt:
Besuch von "Bekannten"
1 Woche täglich mehrmals üben, einmal begrüßt deine Frau den Besuch und schickt Hundi auf seinen Platz, beim nächsten Mal du, usw.
Wichtig: Wer "Besuch" spielt, kümmert sich überhaupt nicht um den Hund, guckt ihn auch nicht an!Und nun zur letzten Situation gestern Abend. Ich habe auf unserem Fernsehsessel gesessen und meine Frau am Rand des Sofas, da macht sich Bert also auf und setzt sich erst vor das Sofa. Da habe ich noch nicht reagiert aber als ich dann aus den Augenwinkeln gesehen habe, dass Bert auf das Sofa springen möchte, da habe ich Aus gerufen und Bert hat sich ziemlich erschrocken und ist sofort auf seinen Platz gegangen. Leider war dies nicht die letzte Situation
Es ist 22.00 Uhr und ich putze mir im Badezimmer die Zähne und meine Frau ist alleine mit Bert im Wohnzimmer. Da hat er sich dann schön auf unserer Sofa gelegt und wollte nicht mehr runter. Meine Frau wurde von Bert angeknurrt (ohne Zähne fletschen) hat ihn aber dann vom Sofa gezogen. Danach ist er auf seinen Platz und als meine Frau ihn dann dafür an seinem Platz loben wollte wurde sie wieder von ihm angeknurrt.Sie soll ihn nicht runterzerren, sondern runterschubsen und den Rüpel nicht auch noch nachträglich belohnen.
"Aus" würd ich nicht benutzen, sondern "nein" oder "weg". Aus soll ja irgendwann das Kommando sein, dass er Sachen aus dem Maul gibt, oder? Das führt sonst zu Verwirrungen
Ich glaube ja, das dies ein ganz klarer Fall von Dominanzgerangel ...
klar, zwischen dir und deiner Frau !
ist und wir einfach viel konsequenter mir Bert umgehen müssen aber meine Frau meint nur ich würde daraus ein wissenschaftliches Projekt machen. Wie kann ich meine Frau davon überzeugen, des es nun wichtig ist, Bert klare Grenzen vorzugeben.
1. Schritt: Erzähl ihr vom Dogforum, sie soll auchn Account aufmachen
2. Schritt: Gib ihr eins von den Büchern, das du gelesen hast in die Hand
3. Schritt: Schmuse ganz viel mit ihr, lest euch gegenseitig aus dem Hundebuch vor (Kerzen und Wein sind bei solchen Aktionen auch recht förderlich
Damit lernst du gleich die oberste Erziehungsmaxime:
Wenn du eine dauerhafte Verhaltensänderung erreichen möchtest, verbinde sie mit was Schönem"
Nächste Woche möchte ich Bert und mich in der Hundeschule anmelden, damit er noch mehr lernt und ein fester Bindung zu mir aufbaut.
Sach ich doch: nicht etwas zu "uns" ;). Bezieh deine Frau mit ein!(giggle)Erstmal herzlich willkommen im Forum,
netter Titel, den du da gewählt hast! (*LOL*)Schon mal n sehr guter Ansatz:
Probleme machen nicht die Hunde, sondern ihre Menschen
generell finde ich dein Handling des Hundes super!
Gib deiner Frau ein paar der Bücher zu lesen. Vielleicht hilftsMeine Antworten findest in grüner Farbe...
und mit - leider - nur fünf Smileys..(schnief)
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Zitat
Ein 3 jähriger (im besten Alter) potenter Rüde, der aus Polen kommt und dort an der Kette gelegen hat, der keine Kommandos (noch dazu in Deutsch) kennt lebt sei 14 Tagen bei Euch - und Du erwartest Wunder.Wo erwartet er denn Wunder?! Seh ich nix von... oder ich hab ein ganz anderes Posting gelesen...
LG
karlah -
Hallo.
Ein wirklich trollige Geschichte.Ob du Probleme mit deiner Frau hast, wird dir hier keiner beantworten können.
Aber ihr beide werdet in absehbarer Zeit gemeinsam an Baustellen arbeiten müssen, die ein 3 jähriger, unkastrierter und ehemaliger Kettenhund aus Polen so mit sich bringen kann.Wo der Hund liegen darf und wo nicht, ist doch nicht das Thema.
M.M.n. geht es hier um viel mehr.
Nämlich darum, wie man sinnvoll umsetzt, was man sich gemeinsam so unter Hundeerziehung vorstellt.Ich weiß nicht, wie erfahren ihr im Thema Hundehaltung seid und wie resistent deine Frau gegenüber Drohgebärden eines solchen Tieres ist.
Aber, wenn ihr euch weiterhin so uneins seit, werden bald Frau und Kind auf dem Boden sitzen und der Hund auf der Couch, sobald du aus dem Haus bist.Der besuch in einer HUndeschule ist ein guter Ansatz.
Evtl. überzeugst du deine Frau, dass ihr dort gemeinsam hingeht.
Denn auch Halter werden dort geschult.
Lasst euch dort reklären, wie wichtig klare Strukturen für einen Hund sind und wie sie sich letztendlich positiv auf sein Verhalten auswirken.Gebt dem HUnd etwas Zeit (rechne mal so mit rund 6 Monaten) bis er bei euch angekommen ist und gaaaanz langsam damit beginnt, alte Verhaltensmuster auf Dauer abzulegen und die neuen zuverlässig anzunehmen.
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Zitat
Wo erwartet er denn Wunder?! Seh ich nix von... oder ich hab ein ganz anderes Posting gelesen...
LG
karlahWunder - in Form von Kommandos ausführen die Er bisher nicht kannte bzw. kennen gelernt hat. Verhaltensmuster ablegen die bis dato zu seinen Aufgaben als Kettenhund gehörten - Besucher vertreiben, verbellen ect. Und wenn man dann noch die kurze Zeit bedenkt die der Hund beim Themenstarter verbringt - nämlich 2 Wochen - dann wären Wunder nötig um all die genannten Punkte abzustellen. Wobei ich dies nicht bös gemeint habe oder den Schreiber angreifen wollte. Es sollte lediglich zum Nachdenken anregen.
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So liebe Leute, vielen Dank für die Tipps. Ich habe auch schon angefangen Bert das Kommando Kissen beizubringen und hier mal mein Bericht darüber.
Ich also ein paar Leckerlies ind meine Hose gestopft und bin zu Berts Kissen gegangen. Nun habe ich ihn auf die Decke gerufen mit dem Wort Kissen und habe immer auf das Kissen geklopft. Daraufhin ist er auch gekommen und hat sich auf das Kissen gestellt, wollte aber immer wieder runter gehen. Ich also ein Leckerlie aus der Tasche gezogen und habe ihn wieder auf das Kissen gelockt. Man muss nun wissen, dass er total verfressen ist und mir das Leckerlie sofort aus der Hand fummeln wollte. Ich habe aber leider nur hinbekommen, dass er sich auf das Kissen gesetzt hat und auf das Leckerlie gewartet hat. Das gab es dann auch eins und er ist wieder sofort von dem Kissen um an meiner Hosentasche zu schnüffeln. Ich habe ihn dann immer vorsichtig auf das Kissen gesetzt. Wenn er geblieben ist, was nicht häufig der Fall war, gab es ein Leckerlie. Nach ein paar Minuten war er so aufgeregt und hat gehechelt, weil er ja unbedingt an meine Hosentasche wollte, dass ich die Übung abgebrochen habe.
Nun hatte ich den ganzen Abdend einen Leckerliejunki vor meinen Sofa sitzen, der immer an meiner Hose geschnüffelt hat. Ist das bei Euch auch so, dass die Hunde so versessen auf Leckerlies sind. Ich habe gedacht ich habe Schokolde am Popo er ist mir überall hin gefolgt.
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ich hab meinen das so beigebracht:
hund auf die decke gelockt und dabei, als er auf der decke war, hab ich ihm das komando gegeben. zunächst bin ich nur einen schritt zurück, wenn der hund dann wieder weggehen wollte, hab ich ihm mit meinen körper und ohne kommentar den weg versperrt, so dass er nicht weggehen kann. ist er dann brav auf der decke geblieben hab ich ihm auch wieder ein leckerchen gegeben. das hat eigentlich sehr gut funktioniert. im ersten moment wars mir nicht wichtig ob er auf der decke steht, sitzt oder liegt, hauptsache seine vier pfoten sind auf der decke.
anschließend bin ich dann immer mehrere schritte zurückgegangen und hab den schwierigkeitsgrad langsam erhöht.. und sobald er von der decke runter wollte bin ich wieder ein schritt nach vor, dann ist der popo auch wieder gleich auf der decke gelandet
steinigt mich wenn das so nicht richtig war...
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