Fragen zu Knochenkrebs
-
-
Ich habe viel mehr als nur meinen Hund verloren......, nur 60 Tage später verstarb auch meine Hündin. Sie hatte sich nach seinem Tod aufgegeben, unsere Bemühungen mit tierärztlicher Versorgung und Pflege unsererseits halfen ihr nicht mehr und ist uns unter den Händen weggestorben. Dieser TA hat also nicht nur mit etwas genommen.
Ich weiß was ich will, nämlich den Grund erfahren warum man uns belogen hat! Nur das will ich wissen. Es geht mir nicht um Geld oder sonstwas, denn das wichtigste habe ich verloren und Geld kann mir nicht helfen!
Warum belügt ein TA den Besitzer? Zum Spaß sicher nicht und das ist es was ich wissen muss.
Zitat
Tut mir leid, dass ich das so hart sage. Aber manchmal muss man sich mit Dingen einfach abfinden und nach vorne schauen.
Und wie bitte soll man mit so einer Lüge gut leben können? Ich schaffe das nicht, ich zerbreche an dieser Lüge jeden Tag ein Stück mehr! - Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Fragen zu Knochenkrebs schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Ich befürchte, dass Du den falschen Weg einschlägst. Deine offenen Frage und vor allem das "Warum" wird Dir niemand beantworten können. Der TA wird Dir sagen, dass seine Diagnose sicher war. Ob mit oder ohne Röntgenaufnahme. Du wirst Dich in einen fixen Gedanken verrennen, dass ein Hund umsonst gestorben ist. Und damit wirst Du sicher nicht glücklicher leben können. Versuche zu akzeptieren, dass Deine Hunde gestorben sind. So tragisch es ist. Nichts und niemand wird sie Dir zurück bringen.
-
Wie willst du aber noch an die Wahrheit kommen und was bringt es dir? Hast du nach dem Tod noch eine Autopsie machen lassen? Was willst du machen, wenn die "Lüge" sich bestätigt?
Wie kommt man nach ein paar Wochen dann auf den Gedanken, die Bilder sehen zu wollen? Was war der Auslöser dafür?
Ich meine, entweder schaue ich sich mir direkt an oder ich lasse es dann ganz sein - also ich persönlich. Irgendwie verstehe ich die Hintergründe nicht ganz. Natürlich ist der Verlust nicht schön und ganz besonders, wenn es dort noch eine kleine Kettenreaktion ausgelöst hat. Aber die Wahrheit kennen, bedeutet nicht, das es einem dann besser geht.
Du kannst dich an die Tierärztekammer wenden und dort dein Anliegen vortragen und darauf hoffen, das die sich diesem annehmen. -
Es tut mir leid. Nichts wird Deinen Hund wieder lebendig machen.
Schade, dass die Diagnose nicht noch durch einen zweiten Tierarzt kontrolliert/bestätigt wurde. Gerade wenn es darum geht, ein Tier erlösen zu müssen, sollte immer eine zweite Meinung (in solchen Fällen in einer gut ausgestatteten Klinik) eingeholt werden.
-
Die Lüge ist ja offensichtlich!
Cerridwen: An dem Tag an dem wir uns von unserem Hund verabschiedet haben, sollten wir die Röntgenbilder ja auch zu sehen bekommen. Verhindert hat dies ein Notfall der rein kam. So das der TA uns sagte das wir die Bilder uns immernoch später ansehen können und natürlich ist man dann nicht so egoistisch und besteht darauf sofort die Bilder zu sehen, wenn nebenan ein Notfall laut schreit und leidet. Das ist der Grund gewesen, weshalb wir die Bilder nicht sofort anschauen konnten und mit dem TA besprochen haben diese etwas später anzuschauen.
Mir ist bewusst und das muss ich scheinbar nochmal betonen, das ich meine Hunde nicht zurück bekomme. Doch das alles geht für mich noch ein Stück weiter und wird hier nicht bedacht. Wie bitte soll ich je wieder einen Hund halten können, wenn ich durch diese Lüge keinem TA mehr vertrauen kann? Es geht darum das dieser TA uns ganz offensichtlich, also für jeder Mann zu sehen uns belogen hat und ich möchte eine Erklärung dafür haben. Oder hat man als Besitzer nicht das Recht auf die Wahrheit? Ich meine wie würdet ihr euch fühlen, wenn man euch so belügt?
Die Wahrheit werde ich nicht erfahren, aber ich will die Erklärung dafür haben weshalb man uns dreist ins Gesicht gelogen hat und ich denke das wir Besitzer auch das Recht darauf haben nicht belogen zu werden, wenn es um unsere Tiere geht. Ich bin nun mal der Meinung das wir auch Rechte haben und weiß das ich mit dieser Meinung nicht allein auf dieser Welt bin.
-
-
Maggie, nennst du eine eventuelle Fehldiagnose eine Lüge?
LG, Friederike
-
Ich kann nicht glauben, dass hier eine Fehldiagnose gestellt wurde.
Denn bei einer Behandlung, die sicher längerfristig durchgeführt hätte werden müssen, hätte der Tierarzt weit mehr Honorar bekommen als bei einer Einschläferung ...
-
Zitat
Wie bitte soll ich je wieder einen Hund halten können, wenn ich durch diese Lüge keinem TA mehr vertrauen kann?
Tut mir leid, aber Du verrennst Dich hier in was. Selbst wenn der TA nicht 100%ig gearbeitet hätte, kannst Du doch nicht auf andere TA verallgemeinern.
Ich klinke mich hier jetzt mal aus. Du steigerst Dich da in eine Sache rein die Dir rein gar nichts bringen wirst.
-
Weißt du, ich hatte mal einen ähnlichen Fall, wo mir gesagt wurde, das es besser wäre einschläfern zu lassen.
Das war zwar kein Hund, aber das war trotzdem nicht sehr leicht. Dort hat mein Hausta einen Bandscheibenvorfall diagnostiziert und entsprechend auch behandelt. Ich bin dann noch in zwei TK´s gefahren und bekam dann in Hannover - 3 Stunden Fahrt eine Strecke - die Nachricht, das es ein Tumorgeschehen sein muss und es wurden dann dort auch weitere Untersuchungen gemacht. Aber dort hat man mir auch sofort das Bild gezeigt und es mir anhand dessen erklärt und auch bei den weiteren Schritten hat man mir alles genau erklärt. Ich war auch sauer auf meine HausTA, der mir ständig gesagt hat, das es wieder wird.
Aber das hat nichts an der Situation geändert. Wir haben uns dann in der TK dazu entschlossen, das der Kampf verloren war und das ich diesen Schritt hätte schon viel früher gehen können.Und trotzdem hat mein HausTA mir ein anderes Tier wieder gerettet und mir mit diesem noch eine schöne Zeit beschert.
Dieses Erlebnis haben viele schon gehabt und auch viele andere haben schon an irgendeiner Aussage gezweifelt.
Doch es bringt wirklich nichts, sich nun daran aufzureiben.
Noch einmal die Frage, was bringt es dir, wenn du eine eventuell ein Fehldiagnose aufdeckst? Oder was würde sich ändern, wenn sich im nachhinein doch die Diagnose als richtig erweist? Hättest du dann wieder Vertrauen in diesen TA? Oder würdest du dir nicht trotzdem einen anderen TA suchen?Auch wenn ein Notfall eintrifft, hätte ich mit meinem Hund dort gewartet oder wäre am nächsten Tag nach oder vor der Sprechstunde noch mal hin. Oder ich hätte mir die Diagnose direkt von einer anderen Stelle bestätigen lassen. Das ist jetzt kein Vorwurf, ich weiß, wie geschockt man in einer solchen Situation ist und an wie wenig man denkt. Aber glaube mir, es ist besser abzuschließen und nicht noch nach einer längst verlorenen Sache zu suchen oder eine Erklärung zu finden. Es wird dir - selbst wenn du eine Antwort bekommst - nicht wirklich etwas bringen und schon gar keinen Seelenfrieden.
-
Zitat
Maggie, nennst du eine eventuelle Fehldiagnose eine Lüge?
Es geht nicht um eine evtl. Fehldiagnose, sondern darum das dieser TA mich arglistig getäuscht hat im treffen meiner Entscheidung. Ich habe ihm vertraut, ich habe darauf vertraut das er auch wirklich diese Röntgenbilder gemacht hat, so wie er es mir gesagt hat. Meine Zustimmung zur Euthanasie beruhte darauf das er Röntgenbilder gemacht hat, hätte er mir gleich gesagt das er nur abgetastet hat, dann hätte ich unter diesen Voraussetzungen meinen Hund nicht erlösen lassen, sondern eine 2. Meinung geholt. Man hat mich also getäuscht und darum geht es. Doch ich gebe auch zu das ich nicht mehr an die Diagnose glauben kann, wie auch wenn man mich anlügt?Mein Hund baute plötzlich ab, also so gesehen über Nacht. Von einem auf dem anderen Tag war da diese Schwellung und es ging ihm schlecht. Er war nicht mehr der Hund den ich kannte und ich habe sehr mit gelitten und auch dies ist mit in die Zustimmung zur Euthanasie eingeflossen. In diesem Zustand hätte ich es nicht geschafft 2-3 Stunden Autofahrt auf ihn zu nehmen, um eine 2. Meinung einzuholen. Allerdings hätte ich für ein Röntgenbild zumindest eine andere Praxis in der Umgebung besucht, diese wären nur ca. 20-40 Min. entfernt gewesen und dies hätte er noch geschafft.
@ coventgarden: Ich bin hier die Person die getäuscht wurde und daher das Vertrauen verloren hat. Die TÄ die nicht so sind, sondern eine ehrliche Haut haben, können sich bei einem TA wie diesen den wir hatten bedanken. Man kann nun mal nicht von mir verlangen das ich das so einfach vergesse und wieder vertrauen kann. Ich spreche mit meinen Worten keinem TA die Vertrauenswürdigkeit ab, aber für mich persönlich ist es nach dieser Aktion einfach nicht möglich einem TA wieder zu vertrauen.
Ebenso erwarte ich nicht das TÄ keine Fehler machen, mir ist schon sehr lange aus vielen Erfahrungen heraus bewusst das sie keine Halbgötter in weiß sind, in der Humanmedizin ist das ja ebenso der Fall. Doch ich denke das ich als HH oder Patient das Recht auf Wahrheit habe oder seht ihr das etwa anders? Ist es OK das man mich getäuscht hat?
@ Cerridwen: Leider war es uns nicht möglich an jenem Tag in der Praxis noch den Notfall abzuwarten, weil es unlängst vor Praxisschluß war und wir noch mit unserer alten Hündin die 1 stündige Heimfahrt antreten mussten. Da wir dem TA vertrauten, war es für uns in Ordnung die Bilder erst etwas später ansehen zu können. Am nächsten Tag wäre natürlich schöner gewesen,was aber aufgrund von Arbeit und der Entfernung zu dem TA nicht sofort möglich war und schon 1 Woche später bemerkten wir das abbauen unserer Hündin, da waren wir nur noch damit beschäftigt uns um sie zu bemühen.
Es ist nun mal so das ich einfach keine Ruhe finde, dazu stehe ich auch, aber ganz ehrlich: Ich werde mir von niemandem einreden lassen das ich diese Lüge einfach so hinnehmen soll, denn es ist Unrecht gewesen und wenn es mir passiert ist, mit wievielen anderen Menschen soll denn noch selbiges passieren? Ich versuche hier also nicht nur an mich zu denken. Er hat mich nun mal getäuscht, das ist nicht rechtes und das ist worum es mir geht. Ich bleibe am Ball egal wie es ausgeht, aber er soll erfahren das es auch Besitzer gibt die sowas nicht mit sich machen lassen, damit er sich beim nächsten Fall hoffentlich zweimal überlegt ob er wirklich Lügen möchte. Man kann nun mal im Leben nicht einfach so Lügen und er soll die Konsequenzen dafür erfahren.
Meine Hunde wird es mir nicht zurückbringen, aber einfach so schlucken wird mir auch nicht helfen Ruhe zu finden. Mir fehlen meine Hunde unendlich und als mir noch nicht bewusst war das dieser TA mich getäuscht hatte, nahm ich mir vor wieder einen Hund aus dem TH oder über eine Orga aufzunehmen, doch dieser Traum ist zerplatzt, weil ich kein Vertrauen mehr aufbringen kann. Ich möchte also damit auch versuchen mir selbst eine Chance zu geben je wieder einen Hund haben zu können, doch dafür muss ich diese Täuschung hinter mich bringen und ich habe mich unlängst dafür entschieden diesen Menschen zur Rede zu stellen und dies mit rechtlicher Hilfe. Täuschen lassen muss sich keiner.
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!