Einschläfern? Oder warten?
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Hey das hört sich doch toll an und was den Abendgassigang betrifft, nuja... alte Opis müssen eben dann auch mal Abstriche machen 
Ist jedenfalls gut möglich, das erst das Mittel sein musste, damit er macht, aber wenn der Haufen für seine Verhältnisse sogar normal aussah ... klingt jedenfalls immer noch nach einem relativ glücklichen Hundeopa.
Ich hab mir mal ein paar Gedanken gemacht darüber, wenn du jetzt wieder zum Studium zurück musst und Hundi dann am Tag die 5 Stunden allein ist... gibt es da nicht eine Möglichkeit, den Hundeopi in der Zeit unterzubringen, wo er nicht allein ist? Schwägerin, Freunde, Nachbarn die man impfen kann, was mit Trüffel los ist und denen ihr vertraut?
Liebe Grüsse
Pandora - Vor einem Moment
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Hi,
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Auch wenn das keiner hören will:
Aber kann man das gut haben wenn man glaubt das der Hund eine Schmerztablette brauch zum Kot absetzen.
Ich weiß, man weiß nicht ob es jetzt daran lag, aber ein gutes Gefühl hätte ich dabei nicht.
Und, ich denke das es für mich, wenn es denn so ist, vorbei wäre.
Meine meinung ist halt das man ein glückliches Hundeleben nicht unbedingt mit dauernder Schmerzmittelgabe verlängern muß.Aber das ist meine meinung, und ich denke es ist schwierig zu Dir was zu sagen wenn man Euch nicht kennt.
Alles Gute Euch Zwei
Gruß Nina -
Zitat
Aber kann man das gut haben wenn man glaubt das der Hund eine Schmerztablette brauch zum Kot absetzen.Hätte ich jetzt kein Problem mit, aber meist ist es ja nicht nur mit der Verabreichung der Medis getan, sondern der Hund wird nach und nach weiter durch die Krankheit geschwächt und baut ab.
Hinzu kommt, dass Hunde (und Tiere im Allgemeinen) Schmerzen nicht wie wir empfinden, auch wenn sie quieken wie kleine Ferkelchen, wenn es z.B. beim Bürsten mal ziept
. Daher sollte man aufpassen, ihr Leiden nicht zu sehr zu vermenschlichen. Denn Tiere dürfen sich in der Natur keine Schwächen leisten und sind Meister darin, selbst schwer wiegende Krankheiten und Schmerzen wegzustecken, als sei alles in Ordnung. Und soviel "Natur" ist auch noch bei unseren Hunden vorhanden. Welche Schmerzen sie wirklich haben, wie sehr sie darunter leiden und wie sie sie tatsächlich empfinden, werden wir daher wohl nie genau wissen.Und genau das macht es so schwer, den "richtigen Zeitpunkt" zu finden.
Bei meiner Souma hat sich im Alter von 13 Jahren ein Tumor an den inneren Organen entwickelt, der so rasant gewachsen ist, dass nix mehr zu machen war. Es ist anzunehmen, dass sich dieses Ding schon länger entwickelt hatte, aber ihr war nicht das Geringste anzumerken, bis er plötzlich sprunghaft anwuchs. Das Urteil der TÄ war eindeutig, wir haben daraufhin auch gleich einen Termin ausgemacht :/ und ihr noch einige schöne Tage bereitet.
Und dann kam unser letzter gemeinsamer Abendspaziergang. Sie konnte mittlerweile nicht mehr alleine aufstehen und auch nicht mehr lange rumlaufen. Aber bei genau diesem Spaziergang wollte sie weiter, weiter, weiter ... Wir sind ihr dann einfach gefolgt und sie hat uns in unseren Park geführt, hat rumgeschnuffelt und sich all der Dinge erfreut. Insgesamt haben wir einen ellenlangen Spaziergang zusammen gemacht als sei alles wie früher, was total erstaunlich war, da sie die Tage vorher schon nach max. hundert Meter völlig geschwächt lieber wieder nach Hause wollte.
Und dann kam die Diskussion mit meinem Partner. Er war nach diesem Erlebnis überhaupt nicht mehr davon überzeugt, dass wir Souma ein paar Stunden später über die RBB begleiten sollten. Aber meine Argumente, dass Hunde ihre Krankheit so gut es geht verstecken und dass wir beide in den letzten Tagen auch ständig und rund um die Uhr das Gefühl hatten, nun sei der Zeitpunkt gekommen, haben ihn dann doch umgestimmt. Weiterhin fand er es einleuchtend, dass Souma, die ich mit 3 Wochen aufgepäppelt hatte und die mich fast besser kannte, als ich mich selber, :D, natürlich gemerkt hat, dass da irgendwas vor sich geht, und uns mit letzter Kraft vielleicht nur über unsere Traurigkeit hinweghelfen wollte. :liebhab:
AnnaSophie: Ich finde es ganz traurig, dass Dein Trüffel Dich wahrscheinlich bald verlassen wird und hoffe, Ihr habt noch gaaanz viele schöne Tage miteinander. Und ich drücke Dir die Daumen, dass Du den für Euch richtigen Zeitpunkt findest, von dem Du völlig überzeugt bist.

Bei meiner Souma, die sich in den letzten Tagen auch sehr schwer lösen konnte, hat Brechnuss, Nux Vomica, in homöopathischer Form sehr gut geholfen. Die TÄ fand es jedenfalls erstaunlich, dass sie das bis zuletzt konnte, denn eigentlich hatte der Tumor den Darm fast abgeschnürt.
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ähem,mein vater muss jeden tag seit jahren morphium nehmen....
nur dadurch hat er ein etwas erleichtertes leben...
schmerztabletten tun dem hund gut und nicht weh und ermöglichem ihm ein schmerzfreies leben!
gruss
susanne -
Aber wer sagt einem, dass die Dosis an Schmerzmitteln reicht?! Kann man sich wirklich sicher sein, dass der Hund nicht doch leidet?
Bin bzw werde sicher auch bald in deiner Situation sein. Mein Hund hat Knochenkrebs. Zur Zeit überwiegt seine Lebensfreude, aber auch er bekommt Medis und ich weiß nie, ob diese ausreichen, dass er keine Schmerzen hat.
Ich finde, man kann hier Mensch und Hund nicht vergleichen. Zumal man einem Hund eine längere Qäulerei durchaus ersparen kann. Ich möchte meinen Hund nicht mit Schmerzmitteln vollgepumpt dahinsiechen lassen, wenn ich es verhindern kann.
Solange er am Leben Spaß hat, darf er bei mir bleiben. Aber sobald auch er seinen Lebenmut verloren hat, werde ich ihn gehen lassen. Und ich denke, diesen Zeitpunkt bekommt jeder mit, der seinen Hund kennt und liebt. -
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Trotzdem finde ich das das mit dem Schmerztabletten an der grenze zum Egoismus ist, den Hund dadurch länger am leben zu erhalten.
(meistens nur für kurze Zeit)das ist ja auch von Fall zu Fall unterschiedlich.
Aber ich finde es gibt da auch große unterschiede. Der Hund von meiner Freundin bekommt leicht Schmerztabletten wegen Arthrose,
der ist 11 Jahre.
Da finde ich das i.O., da der sonst gar keine Probleme hat.
Das war bei meinem Hund anders.
Für mich ist das schon ein unterschied wie der Hund allgemein zufrieden ist, man kann halt von weitem das nicht beurteilen.Souma:
Das gleiche Erlebnisse hatte ich dieses Jahr auch mit meinem Hund, der hat sich am Tag der Einschläferung auch
nochmal total "zusammen gerissen".
Da viel es mir auch total schwer.Gruß
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Eben, beim Spazierengehen, hat er wieder nichts gemacht. Und er frisst auch weniger. er bekam heute 1/2 schale Nassfutter (ich weiss nicht wieviel Gramm das sind, schätze 100; maximal 200), eine Möhre (die er "aufgezwungen" bekam; früher war er total verrückt nach Möhren) und das wars... nicht dass wir nichts mehr angeboten hätten, er wollte nicht.
Und ich kann ihm doch nicht vor jedem Spaziergang Schmerzmittel geben; dann kriegt er ja mindestens 3x Höchstdosis. Dann ist er ja völlig groggy!
den rest des Tages, wenn wir nicht spazieren gehen, ist er völlig fertig und schläft nur und reagiert dann manchmal nichtmal wenn jemand kommt...
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Ach Anna Sophie,
ich möchte nicht mir dir tauschen.
Ihr macht grade eine sehr schwere Zeit durch und niemand kann genau sagen, was richtig oder falsch ist.
Mein erster Hund musste wegen Krebs eingeschläfert werden. Als die Diagnose stand, fragte ich meinen TA nach der verbleibenden Zeit. Er sagte Tage oder Wochen, 6 Monate werden es nicht mehr.
Ich fragte nach dem richtigen Zeitpunkt und er antwortete: Wenn der Hund sich nicht mehr freut, wenn jemand aus der Familie heimkommt, wenn er nicht mehr Gassi gehen möchte, dann ist es an der Zeit.Vielleicht hilft dir das etwas weiter.
Und zu den Schmerzmittel: Sprich mit dem TA ab, wie hoch ihr dosieren könnt. Ihr müsst ja keine Rücksicht mehr auf Langzeitschäden an den Organen nehmen.Mitfühlende Grüße
das Schnauzermädel -
er hat uns die Dosierung genannt - das Mittel ist flüssig und man zieht es mit einer Spritze aus der Packung. Auf der Spritze ist eine Gewichtskala.
Der Tierarzt meinte, wir könnten auch die doppelte Dosierung nehmen, aber die dreifache???Ich gehe jetzt mal mit ihm raus... und es regnet auch noch so dolle. Der Arme...
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Es tut mir so leid um dich und deinen Hund.

Auch mein Hunde-Opi hatte bis zum Schluss Schmerzen, das sieht man aber nicht, da haben die Foris hier recht!
Er machte öfter einen Katzenbuckel, lief nachts unruhig rum und hechelte auch mehr. Das waren trotz Schmerzmittel Zeichen für mich, dass er leidet. Auch Kortison schlug nicht mehr an, einen Tag lief er danach wie ein junger Hund, dann half es schon nicht mehr.Der Zeitpunkt war ganz plötzlich dann da, als unser Hund nicht mehr fraß und auch nicht mehr nach dem Gassi gehen ins Haus wollte, sich in den Türrahmen lehnte (die Beinchen wollten schon eine Weile nicht mehr, drifteten weg) und uns traurig ansah.
Unser Opi ist putzfidel mit 14 Jahren noch operiert worden nach einem plötzlichen Bandscheibenvorfall, hatte ein gutes halbes Jahr danach und dann ein weniger gutes, mit allen Altersbeschwerden und Schmerzen. Offenbar Tumor oder Schlaganfall. Wir haben es auch lange rausgezögert, eigentlich im Nachhinein zu lange.DU kennst deinen Hund, beobachtest ihn genau und kannst einschätzen, ob er noch mit Freude Gassi geht oder auch das nicht mehr schafft (100 m waren es bei uns zum Schluss).
Ich denke, dein Hund leidet, hier und jetzt... und seine Lebensfreude erlischt langsam... Du wirst die richtige Entscheidung treffen, für deinen Hund! - Vor einem Moment
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