Mein Hund wird ständig attackiert.
-
-
Hallo.
Seit drei Wochen wird mein Rüde ( 8.5 Monate ) ständig von anderen Rüden attakiert. Er selbst ist zu allen freundlich und unterwirft sich sofort bzw. versucht zu flüchten. Leider lassen die anderen nicht von ihm ab, es sei denn ich greife ein.
Im Moment ist es so gar so schlimm, dass ich mich nicht mehr auf die Freilauffläche traue. Das ist doch kein Dauerzustand und artet langsam in Streß aus.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit seinem Junghund gemacht?
Kann ich die Situation irgendwie verbessern?
Ich wäre für Ratschläge echt dankbar.lg Angelika
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Mein Hund wird ständig attackiert. schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Hallo!
Ich kenne das, wir hatten so einen hund in unserer Welpenwiese, naja , die haben wir dann gewechselt!
Ist da denn nie ein herrchen bei??? Wenn nicht, dann kannst du Ihn vielleicht irgendwie ausfindig machen!?
Dann würde ich dem mal einen ton dazu sagen! :zensur:
Vielleicht versuchst du es mal mit einer anderen Uhrzeit, vielleicht ist dann der Hund ncht da! (weiß ja nicht, ob du es schon versucht hast!)
Wenn es garnicht geht, würde ich mir vielleicht einen anderen Weg und andere Wiese suchen, wenn das möglich ist!
Sonnst weiß ich leider auch nicht, was man da machen kann.
lieber grüße
-
Hallo.
Ich denke, du selber kannst wenig machen. Besonders rufe deinen Hund nicht in so einer Situation zu dir. Er kommt dann in einen extremen Zwiespalt, da er ja unterworfen wird und schlicht grad nicht kommen kann. Es ist Sache der anderen Hundebesitzer, ihre Hunde dann abzurufen, wenn es zu extrem wird. Ich selber habe auch so einen Rüpel und gespielt wird nur noch an der Schleppleine, die ich zur Not aufnehmen kann und ihn dann mit sanfter Gewalt zu mir holen kann. Das heißt, ich unterbreche ständig das Spiel, um meinem Hund zu zeigen, dass ich es so nicht akzeptiere.
Wenn dein Hund dann aber Mitleid erhaschend zu dir kommt, bestätige ihn nicht in diesem Verhalten.
Ich hoffe, dass die Hundebesitzer auf deine Bitte hin ihre Hunde abrufen können. Sonst würde ich die Spielwiese und diese Hunde/ Besitzer meiden.LG. Frauke
-
Zitat
Ich selber habe auch so einen Rüpel und gespielt wird nur noch an der Schleppleine, die ich zur Not aufnehmen kann und ihn dann mit sanfter Gewalt zu mir holen kann. Das heißt, ich unterbreche ständig das Spiel, um meinem Hund zu zeigen, dass ich es so nicht akzeptiere
Wieso benutzt du dazu die Schleppleine ? Die SL ist doch keine Angel, mit der du deinen Hund einholst, wenn er zu wild wird.
Du solltest präsent sein, wenn er so wild spielt, damit er dich auch wahrnimmt und auf dich achtet und ihn nicht von zig Metern Entfernung zu dir ran ziehen...tut mir leid...das kann ich nicht nachvollziehen.
Außerdem spielt es sich doch mit SL etwas blöd...oder? -
Hallo,
entweder redest du mit den Hundbesitzern, dass sie ihre Rüpel zurücknehmen oder du meidest diese Wiese.
Meine persönliche Meinung ist, dass es für einen jungen Rüden nicht so toll ist, laufend "angemault" zu werden. Er ist noch jung und ganz schnell schaut er sich das Verhalten ab und rüpelt vielleicht auch bald bei anderen Rüden los. Denn das lernt er ja gerade von den "Alten".
NOCH unterwirft er sich, er wird älter und mault dann evt. mal zurück und schnell hast du Rüdengekloppe. Meistens ist es halb so wild, aber riskieren würde ich es nicht. Lass ihn besser zu weniger rüpelhaften Rüden, denn von denen lernt er ein besseres Verhalten.Gruß
Leo
-
-
Zitat
Wieso benutzt du dazu die Schleppleine ? Die SL ist doch keine Angel, mit der du deinen Hund einholst, wenn er zu wild wird.
Du solltest präsent sein, wenn er so wild spielt, damit er dich auch wahrnimmt und auf dich achtet und ihn nicht von zig Metern Entfernung zu dir ran ziehen...tut mir leid...das kann ich nicht nachvollziehen.
Außerdem spielt es sich doch mit SL etwas blöd...oder?Mit einer 5-Meter-Schleppleine spielt es sich ganz gut. Leider steigert sich mein Hund sehr rein, so dass er nicht ansprechbar ist. Alternative wäre, ihn vom anderen Hund am Halsband herunterzuziehen, was ja wohl wenig Sinn macht. Ich ziehe ihn nicht wie bei einer Angel an mich heran sondern rufe ihn und lenke seine Aufmerksamkeit durch ein leichtes Zupfen auf mich, wenn er nicht reagiert.
Ich fahre damit so ganz gut. -
Also ich würde meinen Hund schon beschützen. Auf andere Hundebesitzer kannst Du Dich in dem Fall ja nicht 100 % verlassen.
Versuch mal Dich in Deinen Hund reinzuversetzen. Was denkt er wohl in so einer Situation ?
Du willst ja sein "Chef" sein, derjenige, der die Regeln vorgibt. Das fängt an beim Verhalten in der Wohnung, geht übers Futter und bis zum Verhalten draußen. Okay, Du bist also der Chef, der Rudelführer. Jetzt gehst Du mit deinem noch nicht erwachsenen Hund nach draußen und lässt zu, dass andere ihn "dumm anmachen" oder ihm sogar weh tun. Das spricht aus Sicht Deines Hundes vielleicht nicht unbedingt von Führungsqualitäten. Er wird sich denken "Auf die kann ich mich nicht verlassen, wenn's hart aus hart kommt. Also muss ich das wohl selber regeln." So kann es passieren, dass sich Dein Hund mal irgendwann kräftig wehrt und wer kann ihm das verdenken ? Dann hat er was gelernt : "Ach so geht das. Ich muss nur mal kräftig zurückhauen. Okay, hab's kapiert." Dann kann es sein, dass er sich auf Prügeleien einlässt etc. Und noch viel wichtiger : Er hat gelernt, dass er auf Dich nicht zählen kann. Du beanspruchst zwar die Chefposition, kannst Dich aber selbst vor rudelfremden Hunde nicht behaupten und bist kein guter Anführer. Wieso sollte er sich jetzt noch in anderen Punkten an Dir orientieren ?
So genug der Theorie. Mein Vorschlag : Bleib bei jedem Spiel dabei und beobachte genau wenn die Stimmung umschlägt und Dein Hund gegängelt und gemobbt wird. Er gibt Möglichkeiten einzugreifen, ohne dass Dein Hund sich von Dir bestraft fühlt, ohne dass Du Dich auf den Goodwill von anderen Hundehaltern verlassen musst und auch ohne, dass Dir selbst was passieren kann. Du kannst zum einen solche Situationen verhindern, indem Du ihn ersteinmal nicht mehr mit Rüden unkontrolliert spielen lässt. Hier würde ich einfach vorher den anderen HH nach dem Geschlecht fragen. Bei ganz blöden Situationen kann man gut dazwischen gehen, im wahrsten Sinne des Wortes. Stell Dich vor Deinen Hund wenn's möglich ist und bitte die anderen Halter unmissverständlich ihre Hunde abzurufen.
Dann kannst Du Deinen anleinen und weitergehen. Ich habe neulich eine Hundehalterin getroffen, die für ganz arge Fälle einen sogenannten "Schrillalarm" bei sich trägt. Das ist ein kleines Flächschen (sieht aus wie ein Deo) und wenn man drauf drückt kommt ein ganz heller, schriller Ton raus. Sie hat ihren Hund auf den Ton konditioniert, damit er keine Angst hat. Und wenn es gefährlich wird benutzt sie den Alarm und der andere Hund wird abgeschreckt, lässt ab und rennt zum Herrchen zurück. Diese Lösung finde ich zumindest diskussionswürdig, denn man tut dem anderen Hund nicht weh (so wie z.B. mit Pfefferspray) und hat die Situation für seinen Hund gelöst und ihn beschützt. Das beste wäre natürlich, wenn Du selbst ein bisschen ausgiebiger mit Deinem Hund spielst, denn Du bist ja schließlich sein Partner. Ich beschäftige mich lieber selbst mit meinem Hund, anstatt ihn nur mit anderen rumtoben zu lassen. Und tatsächlich zeigt mein Hund relativ wenig Interesse an anderen Hunden. Wenn man eine tolle Fährte mit Frauchen zusammen sucht, an deren Ende eine superleckere Belohnung liegt, dann werden die Artgenossen schonmal zur Nebensache
-
Ich glaube, auch wenn es keine Entschuldigung ist, dass die Hauptursache daran liegt, dass du einen Labbi hast.
Merkwürdigerweise scheinen gerade die Labbirüden oft Opfer solcher Attaken zu sein.
Auch mein Rüde war so ein Labbiattakierer und ich musste extrem aufpassen, dass sowas nicht passierte.
Auf dem letzten Vortrag von M.R. brachte er dies auch zur Sprache und meinte, dass gerade Labbis oft sehr spät registrieren, dass das Gegenüber nicht freundlich gesinnt ist und wenn sie es registrieren, dann ist es oft schon zu spät.
Eine Entschuldigung ist dies nicht und hier sind meiner Meinung nach beide Seiten gefragt. Du als Schutz für deinen Hund und im Besonderen die Hundehalter, deren Rüden deinen attakieren.
Je nach Labbi rufe ich Paul heute noch ins Fuss und für mich ärgerlich ist, dass die anderen Hundehalter ihre jedoch nicht ran rufen und sie sogar noch zu uns laufen lassen.
Bei dir liegt der umgekehrte Fall vor und ich würde wie folgt vorgehen. Halt die Augen offen, schnell wirst du die Problemkanditaten herausfiltern können und ruf deinen Hund zur Sicherheit ran. Wenn sich dann ein Kandidat auf deinen Stürzen will versuch dazwischen zu gehn, brüll den Hund und auch die Leute an, denn nur so können sie es lernen und du deinen Hund schützen.
Ich weiß, dass dies eine blöde Situation ist. Leider wirst du dich nie auf die anderen Halter verlassen können.
LG
ulli -
Ich denke auch, daß es am Labbi (unter anderem) liegt.. Die sind meist überfröhlich, was andere erwachsene Rüden oft als Unverschämt empfinden... dann weisen sie ihn zurecht und er ist immer noch so lästig mit maulwinkellecken und drumrumschleichen...
Außerdem kommen Labbis oft total unhöflich sofort drauf los gerast, was auch super unverschämt gegenüber erwachsenen Hunden ist...
Es sind halt Mißverständnisse, die auch ihren Ursprung in der Zucht haben, daß manchen Rassen tatsächlich die Individualdistanz regelrecht weggezüchtet wird... Andere haben diese aber noch und verteidigen diese...
-
Zitat
Ich denke auch, daß es am Labbi (unter anderem) liegt.. Die sind meist überfröhlich, was andere erwachsene Rüden oft als Unverschämt empfinden... dann weisen sie ihn zurecht und er ist immer noch so lästig mit maulwinkellecken und drumrumschleichen...
Außerdem kommen Labbis oft total unhöflich sofort drauf los gerast, was auch super unverschämt gegenüber erwachsenen Hunden ist...
Es sind halt Mißverständnisse, die auch ihren Ursprung in der Zucht haben, daß manchen Rassen tatsächlich die Individualdistanz regelrecht weggezüchtet wird... Andere haben diese aber noch und verteidigen diese...
Bei meinen zwei Labbi Mädels war/ist es ganauso.
Bei Nova wurde es im Alter etwas besser, aber Kayleigh mit ihren 10 Monaten rast wirklich fröhlich wedelnd und wild zum spielen aufgelegt auf jeden Hund zu und ignoriert dabei völlig die Körpersprache ihres Gegenübers. Distanz, was ist das?
Daher bleibt sie jetzt schön bei mir an der Leine bis ich abgeklärt habe ob es okay ist.
Mich würde einmal interessieren ob dieses Verhalten typisch Labbi ist, oder ob auch andere Retriever so reagieren? Wie sieht es z.Bsp. aus mit den Goldies und Flat Coated?
Ich habe oft das Gefühl das gerade die Halbwüchsigen Labradore besonders wilde Hummeln sind. - Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!