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Konzentration vs Schwerhörigkeit & Übermotivation

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    Hallo Ihr Lieben!


    Wir haben ein großes Problem. Hoover ist ein Mann - sprich er hört mir nicht zu *gg* Sobald ich den Clicker in die Hand nehm, ist es aus. Er steht zwar erwartungsvoll vor mir, aber bevor ich irgendwas sage, flippt er aus und spielt sein ganzes Programm ab. Das würd mich nicht so stören - ist ja schön, dass er so kreativ ist und alles ausprobieren will.
    Aber er kommt nicht mehr zur Ruhe. Er ist dann so drüber, dass er gar nicht mehr hört, was ich sage. Oder er hört nur halb hin. Dann wird die Rolle auf einmal zum Rum und rechts wird schäm Dich und lauter so nette Sachen... :-(
    Ich hab schon viel probiert, um ihn wieder runter zu kriegen - vom ignorieren, wenn er sich so aufführt, übers weggehen bis zum einfach abwarten, bis er sich beruhigt hat - aber so wirklich funktionieren tuts nicht. Eigentlich gar nicht. Es kann dann zwar sein, dass er kurzzeitig ansprechbar ist - aber wirklich konzentriert - ist nicht.
    Was unser nächstes Problem ist - Konzentration. Er ist so fahrig, dass er viele Sachen, die ich ihm sag, einfach nicht mitbekommnt. Ich glaub da nichtmal, dass er absichtlich nicht hört, aber er ist so damit beschäftigt, den Hampelmann zu machen, dass er sich auf nix andres mehr konzentrieren kann.
    Wir versuchen zwar so kleine "Konzentrationsübungen" - Blickkontakt halten & Co - das funktioniert auch. Aber sobald er merkt, dass er aktiv was tun darf/soll - ists aus.


    Jemand Ideen? Weil so macht das Arbeiten mit ihm keinen Spaß und auch nicht wirklich viel Sinn :-(


    lg
    schnupp

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  • Einen ganz langen Spaziergang machen, danach 5 Minuten Unterordnung, 5 Minuten Konzentrationsübungen und dann so lange wie du ihn ruhig halten kannst deine anderen Sachen die du machen möchtest. Dabei aber ernst bleiben. Anscheinend hat der Hund es nicht nltig übermäßig gelobt zu werden.
    Wenn du dein Training dann auch zu Beginn nur 1 Minute oder nur 30 Sekunden machen kannst. Hör auf, wenn es dann am Schönsten ist und dann gibt es einen Klick und dann ist Schluss für den Tag bzw. für den Vormittag und dann das gleiche am Nachmittag noch einmal.
    Das müsste doch klappen, dass der Hund merkt, wenn er die Übungen vernünftig macht wird auch länger "gespielt", also im Prinzip heißt es ja trainiert, aber für den Hund ist ja alles nur Spaß!
    Viel Erfolg mit deinem Hoover
    viele Grüße
    Mandy :hallo:

  • Warum benutzt Du für Sachen, die Du mit dem Klicker trainiert hast und die schon unter Kommando stehen überhaupt noch den Klicker?


    Vermutlich hat sich hier schon eine ganze Kette gebildet. Du hast ihm beigebracht, dass man den Hampelmann machen muss - schließlich gibt es danach ja irgendwann die Belohnung.


    Ich würde ganz superkurz üben und nur ein Kommando - also z.b. Rolle. Sonst nichts. Erst, wenn es dabei ruhig und ohne Hampeleien klappt, ist es einigermaßen alltagstauglich und Du kannst noch einen anderen Trick davor oder dahinter packen.


    Mit dem Klicker übe ich in einer Session immer nur ein einziges Verhalten. Wenn es dann genügend gefestigt ist und unter Kommando steht, kommt der Klicker dafür eigentlich gar nicht mehr zum Einsatz.


    Viele Grüße
    Corinna

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  • Hallo Schnupp,


    es fängt also an, wennDu den Clicker in die Hand nimmst. Das ist SEIN Startschuß ;o)) Dann würde ich lieber mit dem Zungenclick bestätigen, dann kann er sich nicht schon im Vorfeld so hochfahren. Tut er es, würde ich abbrechen mich auf die Couch hocken und lieber später nochmal versuchen.


    Liebe Grüße


    Ella

    Trickdogging und Hunde-Spiele für Jederman

  • Hey - redest du von Face? Die ist auch grundsätzlich so.


    Ich habe jetzt einfach überall im Haus verteilt Clicker rumfliegen und nutze gute Möglichkeiten, mal kurz zu clickern, ohne einen richtigen "Startschuß" zu geben. Also z. B. der Hund macht was toll - Click, Leckerie, dann wird weiter geclickert. Das funktioniert hervorragend und man kann auch dann recht gut wieder zu einer "normalen" Einheit kommen.


    Bei uns hat es sich auch so hochgeschaukelt, in dem Fall war definitiv ich Schuld. Ich hab meinen Krempel zusammengesucht, den Clicker, die Leckerlies, Target-Stick, evtl. Hilfsmittel, die ich nutzen wollte. Bis daher hatte der Hund schon 20 mal kapiert, was kommt und war dermaßen nervös und hibbelig, daß nix mehr ging. Über diese beiläufige hat sich das jetzt wieder runtergefahren.


    Ich hoffe, daß es so bleibt, kann da aber jetzt leider noch nicht mit Langzeit-Erfahrungen dienen.

    Liebe Grüße
    Silvia und die Mogwais

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ach ja, kenne das problem selber. Nehme ich den Clicker in die Hand, dann spult Feli auch erstmal sein ganzes Programm ab und ist nicht mehr ansprechbar.


    Ich habe das mit ganz viel Ruhe in den Griff bekommen. Hat ne ganze Zeit gedauert, bis es drin war, aber es klappt mit jedem Tag besser.


    Habe Feli erstmal auf ein Bodentarget konditioniert, mit Kommando 'Touch'. Dann haben wir gaanz langsam die Hand- und Fußposition mit Target und Clicker mit Ruhe hineingebracht und anschließend wirklich soo lange warten lassen, bis das Kommando kam, das er was tun soll.


    Was auch sehr gut hilft ist folgende Übung, hat uns auch sehr gut geholfen.


    Geh an einen ganz bestimmten Ort, den du dann immer wieder aufsuchst. Da sagst du einfach nut 'Tu was' und clickerst alles, was er dir so zeigt. Dann gehst du woanders hin. Und fängt er wieder an mit seinen Albereien, wird es komplett ignoriert. Da wird dann nur das geclickert, was er auf Kommando richtig ausführt. Das heißt für den Hund: "Bin ich hier, darf ich machen, was ich will, bin ich dort, muss ich hören, was Frauchen sagt."


    Hunde lernen ganz oft Ortsbezogen und diese Übung hat uns auch ser geholfen etwas mehr Ruhe und Konzentration in die Sache zu bringen, weil Feli wirklich nur an diesem ganz bestimmten Ort, alles tun konnte, was er so drauf hat. Alle anderen Orte in der Wohnung oder wo auch immer, galten als Kommandopunkte. Hat keine Woche gedauert, bis er es verstanden hatte.

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