Zweithund, "ja" oder "nein"?

  • Hallo :^^:

    Ich bin gespannt, wie du dich letztendlich entscheidest...
    Es ist genau mein Thema, denn auch ich möchte seit geraumer Zeit einen Zweithund.
    Mein Freund war eigentlich immer dagegen und unser letzter Deal war, wenn ich mal eine Arbeitsstelle mit Gleitzeit finde, dann sprechen wir nochmal drüber.
    So, nun ist es soweit. Ich habe diesen Job so gut wie in der Tasche und habe zukünftig 1 bis 1,5 Stunden eher Feierabend.
    Als ich meinen Freund jetzt darauf ansprach sagte er tatsächlich, okay was stellst du dir vor?! Und ist einverstanden.
    Und jetzt. Jetzt bin ich unsicher, ob ich zweien gerecht werden kann. :kopfwand:

    Ich habe so schon immer das Gefühl viel zu wenig Zeit für Jack zu haben und dann noch so einen Wurm... Ich grübel vielleicht...
    Wahrscheinlich wird es jetzt eher nix. Ich bin nämlich ein Kopfmensch :|

  • Zitat

    Allerdings überlegen wir nun, ob wir nicht eventuell als Pflegefamilie vorübergehend Hunde aufnehmen könnten - wir haben genug Platz und Zeit eigentlich auch. Und so könnten wir ohne zusätzliche finanzielle Belastung trotzdem den Tierschutz unterstützen und helfen, für die Racker gute Familien zu finden.

    Genau das habe ich mir auch schon überlegt, aber ich wüsste nicht, wie ich damit umgehen könnte dann tatsächlich Abschied zu nehmen, ob ich das verkraften könnte, wenn mir der Pflegehund ans Herz gewachsen ist, denn das passiert mir schnell. Auch, wenn ich eine super gute Familie finden würde! Ich bin, was das angeht total emotional, ich habe ja auch schon wegen der kleinen armen Maus Julis geheult (mein eventueller Zweithund), der Frau vom Tierschutzverein am Telefon die Ohren voll geheult wegen ihr, obwohl ich sie noch nicht mal kenne!!! Ich bin definitiv zu sensibel und emotional dafür, leider... :|

  • Vor einer Woche habe ich mich entschlossen einen Zweithund zu holen.
    Ist eine reine Kopfentscheidung. ;)
    Meine Hündin ist erst 5 Monate alt
    und wenn ich sehe wie gern sie mit anderen Hunden spielt geht mir schon das Herz auf... :yes:
    Ich hatte und habe schon immer mehr wie 1 Katze (im Moment 2)
    und kann jetzt gar nicht verstehen wie ich ohne Hund auskommen konnte?
    Obwohl es mir meine Schwester schon immer vorlebte mit 4 Hunden :gut:
    noch 6 Wochen voller Ungeduld und Elo-Rüde Merlin zieht ein... :herzen3:

  • Tztztzt, haben wir am Seminar nicht aufgepasst =) Nein, da wart ihr glaub schon weg.
    Anita und Micha kommen nächstes Jahr 2x zu uns in den Verein. Einmal am 30./31.5. für K+ (gibt nur noch Warteliste oder eben ohne Hund *lach*) und am 26./27.9. für Rudelharmonie (da hat's noch ein paar Plätze frei) :^^:

  • ups vielleicht nicht aufgepasst oder auch nicht interessiert
    da bis zu dem Zeitpunkt ein Zweithund noch gar nicht auf dem Plan stand,
    aber danke

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    werde mich gleich mal drum kümmern

  • Hallo!
    Ich stand Anfang des Jahres vor einer ähnlichen Entscheidung. Gleich zu Anfang: Jetzt sind es zwei ;-)
    Was das "gerecht werden" angeht: Am Anfang brauchst du definitiv mehr Zeit, da der Junge ja noch erzogen werden muss (außer natürlich du holst dir einen erzogenen Erwachsenen, aber da gibt's andere Probleme: Umgewöhnung, Heimweh etc. und bei einem Straßenhund ist die Erziehung eig. am schwersten, da der schon feste Verhaltensmuster hat im Gegensatz zu den Welpen). Wobei sich das bei uns auch in Grenzen gehalten hat. Die beiden standen nebeneinander, zum Großen "Sitz" sagen, die Kleine macht's auch. Und so hat sie das meiste gelernt. Ein viel größerer Zeitaufwand war am Anfang der Stress, weil der Große sie nicht wollte (hat ihr aber nix gemacht). Es hat immer einer mit dem Großen im Schlafzimmer, der andere im Wohnzimmer mit dem Baby geschlafen. Außerdem lagen wir ständig am Boden mit den beiden - den ganzen Tag über. Nach einer Woche haben sie dann aber auch schon miteinander gespielt. Was ich damit sagen will: Du solltest mindestens 2 - 3 Wochen zu Hause sein, wenn du dir einen 2. holst.

    Das mit dem getrennt leben - aua - ganz schwer. Alleine hätten wir den Anfang nie bewältigen können. Da waren zwei Leute von Nöten, da sie auch nicht zusammen spielen wollten, und man daher getrennt aber gleichzeitig spielen musste (Stichwort: Eifersucht).

    Wie gesagt: Am Anfang ist der Zeitaufwand wesentlich größer, dann eigentlich geringer als zuvor, da man zumindest in meinem Fall nicht mehr oder kaum noch mit ihnen spielen muss, da sie miteinander spielen.

    Außer der Erstaustattung und etwas mehr Futter (was bei uns aber sehr gering ist) kommen auch nicht so viele Kosten auf euch zu. Wenn aber natürlich eine Kastration oder unerwartete Arzt-behandlungen anstehen, wird's so richtig teuer. Ich persönlich bin der Meinung, dass man schon ein wenig Kleingeld hat, wenn was sein sollte. Mein Freund ist berufstätig, ich mache eine recht gut bezahlte Ausbildung. Damit geht's auf jeden Fall.

    Ja, manchmal muss man unvernünftig sein, viel öfter als das, was die Gesellschaft als vernünftig abstempelt. Aber hier geht's um ein Lebewesen, das im Falle eines Straßenhundes möglicherweise auch verstört ist. Überlege es dir gut. Ich würde es in deiner/eurer Situation nicht machen. Meine Zukunft ist einigermaßen sicher, da mein Freund eines sicheren Job hat und ich in einer sehr florierenden Branche (Informatik) tätig bin. Ich will in der Wohnung bleiben, in der ich jetzt lebe etc. Grad bei Straßenhunden ist eine gewissen Konstante sehr wichtig, meiner Meinung nach.

    Entscheide nach deinem Ermessen, denn ich kenne auch deinen jetzigen Hund nicht und wie er auf andere besonders in deiner Wohnung reagiert. Ich hoffe, es geht alles gut und wünsche euch das beste!!

  • Also ich habe mittlerweile 3 und ich kann nur sagen nie wider Einzelhund.
    Klar am Anfang ist es komplizierter, waren ja auch alle noch nicht erzogen aber wenn sie dann erstmal eingespielt sind....
    Ich liebe es zu sehen wie sie zusammen spielen, der Opi ist richtig welpig manchmal und sie sind alle auf ihre Weise so einzgartig und es ist toll, wenn ma ein funktionierendes Rudel hat.

    Ich werde niemals wieder einen Hund alleine halten.

    Natürlich sind es mehr kosten, natürlich macht es am Anfang mehr Arbeit aber es ist mit keinem geld der Welt zu beazhlen, wenn ich sehe wie meine3 glücklich über die Wiesen flitzen und man nicht mal mehr eine Spur dessen sieht, was sie erlebt haben müssen.

    Okey genug geschwärmt. Meine Meinug weiter auszuformulieren erübrigt sich denke ich.

    Hör auf dein Herz.

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