Hallo ich habe seit 4 tagen eine Husky hündin

  • Hallo!
    Erstmal Glückwunsch zu Eurem neuen Familienmitglied!!

    Da wir auch einen "gebrauchten" Hund haben (Husky-Schäferhund-Mix-Dame", kann ich Dir nur empfehlen: gib ihr erst mal Zeit, lass sie erstmal ankommen bei euch! Mit der Zeit wird sie spüren, dass ihr gut zu ihr seid und wird ihre Dankbarkeit zeigen (so war es bei unserer Shera).
    Und das mit dem Weglaufen kann dir bei einem Husky immer passieren. Sie haben nunmal einen enormen Jagdtrieb und es gibt Huskys, die man nie ohne Leine laufen lassen kann.

    Da du ja schreibst, dass du schon ganz viele Hunde hattest, wirst du das Kind schon schaukeln! Bist ja kein Anfänger - wenn es auch dein erster Husky ist. Du schreibst ja auch, dass du dich schon intensiv mit den rassetypischen Eigenschaften beschäftigt hast. Gut so!

    Unsere Shera war anfangs z. B. sehr zurückhaltend, als wir sie aus dem Tierheim geholt haben, vor allem Männern gegenüber. Nach etwa einem halben Jahr war sie wie ausgewechselt: sie freut sich über jeden, der kommt und muss unbedingt erst mal schnuppern und vielleicht wird man ja dann auch mal gekrabbelt? :D

    Dass eure nicht auf Kommandos wie Sitz und Platz hört, liegt wohl daran, dass man ihr das nicht beigebracht hat. Also üben, wird sie schnell lernen, da bin ich mir sicher! Unsere kam aus Ungarn und wir hatten anfangs das Problem, dass sie uns wohl nicht verstanden hat :lachtot:. Das hat sich aber sehr schnell gegeben.

    Ich wünsch dir viel Erfolg und viel Spaß mit deiner Husky-Dame!

  • ok mache ich werde alles versuchen

    bekannt ist mir nur der hund war angeblich in der hundeschule
    hat kinder
    und musste den abgeben wegen einer neuen arbeit sie muss jetzt mehr stunden arbeiten

    dann werde ich mich der aufgabe mal stellen

    Muss ich noch was beachten beim Husky???

    Futter?

  • Hallo,

    es gab zum Thema Husky gerade einen anderen Thread, siehe hier: https://www.dogforum.de/ftopic55442.html

    Da kannste schon mal die eine oder andere Info raussaugen, wobei ich ja wieder betonen will, dass Husky nicht gleich Husky ist. Literatur haste Dir ja schon besorgt, wie Du geschrieben hast. Und nun gilt es erst mal herauszufinden, wie Deine Hündin so drauf ist. Was ist mit dem Jagdtrieb, wieviel Auslauf benötigt sie, wie lernbegierig ist sie usw. Also, Du mußt nun den Hund erst mal kennenlernen, aber wie gesagt, überfordere sie nicht gleich. Immer ruhig bleiben, nix über´s Knie brechen und nicht erwarten, dass sie den "berühmten" Kavadergehorsam aufbringt. Huskies sind berühmt für ihre Sturheit, da mußte halt sturer bleiben. Wenn sie Leckerchen liebt, dann arbeite anfangs viel damit. Wirkt zumindest bei unserer Huskyhündin ware Wunder und sie ist, laut unserer Tiertrainerin wirklich sehr stur...aber das schreckt mich nicht, auch wenn so manche Trainingsstunde mich echt körperlich und geistig total schlaucht. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Inu hat Spaß daran neue Dinge zu lernen und lernt auch sehr schnell. Einzig die Dinge, die sie echt doof findet, da dauert´s wegen des Sturkopfes halt schon mal länger. Schimpfen, hardern usw. bringt alles nix, nur konsequent dran bleiben.
    Wie heißt es doch schön über den Husky: harte Schale-weicher Kern und ja, dass kann ich bestätigen. Sind sensible Naturburschen.
    Inu kommt als gebrauchte Hunsky-Hündin aus Portugal zu uns. Wir haben sie jetzt seit Nov.2007 und lernen sie jeden Tag ein bißchen mehr kennen.

    Zum Thema Futter: unsere Huskies haben eigentlich alles gefressen, was wir denen vorgesetzt haben. Inu hat eine Getreideunverträglichkeit, deshalb gibt´s Futter ohne Getreide, dazu Gemüse, Obst, Nassfutter, Hüttenkäse oder Quark, je nachdem, was halt gerade so da ist.
    Es streiten sich wohl die Geister, ob man Huskies wegen des Jagdtriebes frisches (blutiges) Fleisch geben soll. Sie sollen ja nicht erst auf den Geschmack kommen.....

    Viele Grüße aus HH
    Silke

  • hallo

    tag 5

    der Husky hört auf garnix sitz platz das einfachste geht nicht rufen kommt nicht stört mal sehn was die zukunft bringt

    so ich hab mal noch fragen wie hoch kann sie springen?
    hab da so meine bedenken mit den Gartenzaun :???:
    nur leider darf das tor nicht verändern was sol ich tun damit er auch in den garten kann ?


    und so viel angst wie die hat ich weiss nicht was sie mit den hund gemacht hat erzählt mit alles wunderbar
    ich hatte schon ein paar hunde aber sowas hatte ich noch nicht
    ich glaub auch den grund nicht warum der hund weg musste

  • Mach sie im Garten an eine lange Leine. Solange sie so ängstlich ist, würde ich ersteinmal gar kein Sitz, Platz oder sowas üben, sondern sie mehr in Ruhe lassen, damit sie von selbst auf Dich zukommen kann. Bei ängstlichen Hunden ist es immer besser abzuwarten und den Hund auf sich zukommen zu lassen, auch wenn man dafür sehr viel Geduld haben muss! Den Grundgehorsam würde ich erst dann beginnen zu üben, wenn Du merkst, dass sie sich Dir gegenüber öffnet.

    Vielel Grüße
    Corinna

  • Lieber Themenstarter,

    was würdest du mit einer anderen Rasse machen, wenn sie frisch bei dir einzieht, ängstlich ist und nicht hört?
    Ich würde erst mal Vertrauen aufbauen, das geht nicht in 5 Tagen, sondern sowas kommt im Laufe der Monate!!!
    Lass sie ankommen, beginne Übungen (wenn überhaupt), erstmal wie bei einem Welpen...

    Mach doch erst mal gar nix an der Rasse fest, sondern seh sie erstmal als gebrauchten, wahrscheinlich nicht so toll erzogenen und bindungsarmen Hund - und arbeite erst mal an alltäglichen Dingen, am VERTRAUEN den sie dir entgegenbringen muss!

    So wie du beschreibst, war niemand in der Lage sie zu erziehen, geschweige denn Bindung aufzubauen, das musst du jetzt in kleinen Schritten mit ihr hinbekommen.

    Was hast du gedacht? Das sie nach 5 Tagen schon perfekt auf dich hört und ihr schon ein eingespieltes Team seid? :???:

    Übrigens, ich weis nicht wie hoch euer Zaun ist, aber ich würde sie erstmal NICHT alleine in den Garten lassen und sie mit einer Schleppleine sichern!

    Zitat

    und so viel angst wie die hat ich weiss nicht was sie mit den hund gemacht hat erzählt mit alles wunderbar


    Übrigens, ich verstehe diesen Satz nicht, könntest du den noch mal erklären?

  • Hallo,
    lass sie ersteinmal ankommen. Sie kennt Dich und ihre neue Umgebung ja noch gar nicht. Versuche eine Bindung aufzubauen und das sie Vertrauen zu Dir fasst. Erst dann kannst du mit dem Hund anfangen zu arbeiten.

    Klar es ist ein Husky und der braucht eine sichere Hand (Wie jede andere Rasse auch). Aber bdenke das es sein kann, dass er seinen Jagdtrieb beibehält. Typisch ist auch, dass der Husky nicht auf den Ruf seines Besitzers reagiert. Aber das kann man wunderbar trainieren.

    Du packst das schon. ;)

  • Zitat

    hallo

    tag 5

    der Husky hört auf garnix sitz platz das einfachste geht nicht rufen kommt nicht stört mal sehn was die zukunft bringt


    Hört sich ja nicht grad liebevoll an..DER HUSKY...habt ihr keinen Namen??? Ic habe schon die ganze Zeit schon bei BEginn des Themas einen Gedanken nicht eiseite schieben können: Mache ich mir nicht Gedanken, was ein Husky braucht, bevor ich mir einen hole und hast Du nicht den Hund öfters besucht, ehe Du Dich entschlossen hast. Huskys sind wundervolle Tiere, aber es mus auch passen und leider landen viel zu viele Huskys im TH, weil die Besitzer shlichtweg überfordert waren. Ein husky sieht Dich als Kumpel und nicht als Herrchen und nach der kurzen Zeit nochnichmal als Kumpel denke ich.

    Ich drücke Dir die Daumen, dass Du trotz der ganzen Schwierigkeiten geduldig bleibst. Der Husky (anscheinedn ohne Namen) spürt nämlcih ganz genau, wenn Du ihn ablehnst. Bevor Du an Erziehungetx denkst, versuch erstmal die bindung zwischen Euch zu verstärken. Trotz allem denke ich, diese ganze Enttäuschung, das der Husky doch nciht das ist, was er für Dich sein sollte (den das liest man, so finde ich, raus aus deinen Beiträgen) wäre vermeidbar gewesen, hättest Du sie öfer mal besucht zum Gassi gehen etc.

    Ich hoffe für Euch bide, dass Ihr einen Weg zueinander findet

  • Hallo,

    bitte entspannt Dich..... der arme Hund weiß gar nicht wie ihm geschieht. Sie ist wahrscheinlich völlig durch den Wind und fühlt sich nicht gerade wohl. Wie auch. Die Hündin ist aus vielen Gründen verängstigt und dieses Gefühl hat für sie im Moment absoluten Vorrang. Da interessiert ein gerufenes "Sitz" oder "Platz" nicht die Bohne und das liegt nicht daran, dass sie ein Husky ist. Und wenn Du jetzt anfängst, Deine Kommandos durchsetzen zu wollen, wird es kein guter Start zwischen Dir und der Hündin werden.
    Also, wie schon geschrieben: lass sie in Ruhe ankommen. Und gibt ihr die Zeit, die sie braucht. Bau das Vertrauen erst mal auf, Du weißt ja anscheinend nicht, was vorher mit ihr passiert ist. Führ sie langsam an Euren Alltag ran, damit sie Routine in Eure Tagesabläufe bekommt. Für einen ängstlichen Hund sind gleichbleibende Abläufe extrem wichtig, geben ihm Sicherheit.
    Für "gebrauchte" Hunde -egal welcher Rasse- gilt, dass man erst mal keine Erwartungen an den Hund stellen sollte, schon gar nicht, wenn man sein Vorleben nicht oder nur wenig kennt. Belohne sie, wenn sie was richtig macht. Verkneife Dir Kommandos, die sie derzeit sowieso nicht ausführt, bringt nichts. Und ganz wichtig: keine Bestrafungen. Ein klares aber ruhiges "Nein" ist okay, aber mehr auch nicht.
    Bedräng sie nicht, fordere im Moment noch nichts von ihr. Lass sie einfach erst mal an Eurem Leben aus einer für sie sicheren Distanz teilhaben.

    Viele Grüße
    Silke aus HH

  • Hallo...

    also zunächst einmal, Glückwunsch zum Neuankömmling.

    Beim lesen is mir gleich etwas aufgefallen, nämlich als du schriebst, das deine Hündin wohl geschlagen wurde, weil sie den Kopf wegdreht, wenn du sie streicheln willst.

    Das is normal! Und kein zeichen für evtl. Schläge. Ein Husky hat ein sogenanntes Meideverhalten. mein Schjnuffel hat niemals Schläge bekommen und macht das auch. Manchmal dreht er sogar den kompletten Körper weg. Also das is nichts schlimmes und wirklich normal.

    Dann möchte ich dich bitten, deiner Hündin erstmal zeit zu geben, das sie ankommen kann und sich umgewöhnen kann.

    Und auch solltest du all das, was du von Schäferhunden etc. weißt, über Bord werfen. Huskys sind sehr eigensinnige Tiere, stur, sensibel und nicht so "kuschelig" wie manch andere Hunde.

    Gut is es, wenn du es schaffst, deine Hündin nur mit einem ruhigen Tonfall anzusprechen. Niemals die Stimmlage zu einem schreien erheben. Denn dann "schaltet" der Husky ab.

    Was sie Kommandos angeht würde ich mir noch etwas Zeit lassen. und es dann mit leckerlies versuchen. je nachdem wie "verfressen" der Hund is.

    Zum weglaufen: bitte sichere deinen hund so, das er nicht mehr ausbüxen kann.

    Und hab Geduld! Viel viel Geduld. Denn auch die Sturheit dieser Tiere fordert sehr viel Geduld. Und wenn du jetzt damit anfängst, geduldiger zu sein, hast du später weniger Probs damit. Hört sich doof an, is aber so.

    Und auch was die Kommandos angeht, solltest du wissen, das ein Husky auch ein gelerntes Kommando hinterfragt.

    Ich kenne das von meinem Dickschädel und muß ehrlich zugeben, das ich manchesmal wirklich bald verzweifelt hätte. Aber wenn du dich erstmal richtig mit dieser Rasse auseinander gesetzt hast, wird es für dich genauso normal wie bei einem Schäferhund beispielsweise. Nordische Hunde sind halt anders und nicht ganz so einfach zu händeln. Aber wenn man weiß wie...dann is es wirklich einfach bzw. ein kinderspiel.


    Sieh einfach zu, das du jetzt ihr Vertrauen bekommst. Rede immer schön ruhig und im freundlichen Tonfall mit ihr. lass sie Kauzteug aus der Hand kauen bzw. halte es fest. Versuche ihr Verhalten zu verstehen und sieh nicht alles nur negativ.
    Spiele mit ihr, beschäftige sie.

    Ein Husky is ein ganz toller Hund, wenn man ihn annehmen kann, wie er is.

    Ich kann dir jetzt keine Maße nennen für einen zaun, aber er sollte tief in der erde sein und sehr hoch. Besonders gut eignet sich da so eine Art Bauzaun. Da kann sie nicht hinüber "jumpen" oder klettern und sich nicht drunterhergraben, denn Huskys sind leidenschaftliche Buddler und brauchen einen Ausbruchsicheren Zaun.

    Auch würde ich sie ein wenig auslasten, um auch zu sehen, woran sie Spaß hat, was sie benötigt usw. Ein husky is leider kein Haus und Hofhund und will, wie du bereits erkannt hast, eine Aufgabe haben. Er is sehr anspruchsvoll und fordert das auch ein.

    Kannst du nicht die Vorbesitzer fragen, was sie so mit dem Hund gemacht haben? Auslastungsmässig?


    Zitat

    Ein husky sieht Dich als Kumpel und nicht als Herrchen und nach der kurzen Zeit nochnichmal als Kumpel denke ich.

    ich denke, das kann man so nichts agen. Für meinen Husky bin ich nicht nur Frauchen und Kumpel, sondern wesentlich mehr. Allerdings sollte man nicht von einem Husky erwarten, das er ankommt um gestreichelt zu werden. Ein Husky zeigt seine Zuneigung anders.

    Was das ohne Leine angeht würde ich dir empfehlen, auf Schleppleine zurück zu greifen. Wenn deine Huskydame bei den Vorbesitzern evtl. schon mal weggelaufen is und ein Erfolg hatte, wirst du es sehr wahrscheinlich nicht mehr raus bekommen. Ein Husky is sehr selbstständig, und erst recht dann, wenn er es schon mal "geschafft" hat.

    Dann darfst du auch nicht vergessen, das ein husky sehr wachsam is, er sieht Wild bevor du es auch nur erahnst! Hinzu kommt, das er wahnsinnig schnell in den Ausführungen is.

    Wie heißt denn deine Husky-Dame?

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