"Komm" lernen
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Hallöchen,
ich hab da mal ne Frage... meine kleine Finja ist seit einer Woche bei mir, heute wird sie 10 Wochen alt :^^: . Klappt eigentlich alles ganz gut, nur so langsam kennt sie sich hier aus und findet es nicht mehr so wichtig, mich immer im Blick zu haben
! heißt, am Anfang "Finja kooomm", kleinen Zirkus aufgeführt um Aufmerksamkeit des Babys zu bekommen und schon ist sie angewackelt gekommen. Wenn sie mal verstopfte Ohren hatte, bin ich einfach davongegangen, sobald ich gemerkt hab, dass sie hinter mir her will wieder "komm" gerufen und supi gelobt, wenn sie angekommen ist. Also ganz normal halt alles! Joa, so langsam ist es ihr relativ wurscht, ob ich weggeh, wenn sie nach "Finja kooomm" nicht angewurschtelt kommt. Schaut mich an und geht dann woanders hin und beschäftigt sich mit irgendwas. So, und dann weiß ich nichtmehr weiter
... soll ich in der Situation - ich ruf sie, sie kommt nicht, ich geh weg, sie kommt aber trotzdem nicht - streng hingehn zu ihr und sie nochmal ganz streng auffordern, mitzulaufen? Oder hingehn und sie wortlos schnappen und mittragen? Oder wie?
Is schon klar, die Süße ist erst eine Woche da und muss das "Komm" wirkich noch nicht in Perfektion beherrschen. Ich will halt nur vermeiden, dass ich ihr von Anfang an was falsches beibringe, bzw. auf ihr Verhalten falsch reagiere! Wär nett, wenn ihr mir kurz paar Tips geben könntet
! Nur so, damit ich mich bisserl dran orientieren kann! Is ja kein großes Problem, will nur nicht, dass sich da grobe Fehler einschleichen! Danke schonmal im Voraus 
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Hallo,
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Hallo,
erst mal herzlichen Glückwunsch zum Neuzugang!
Das mit dem "Komm" haben wir auch schon durch...
Wir haben uns bei unserem Goldie auch von Anfang an bemüht, das "Komm" durchzusetzen... Solange die Hunde jung sind, bleiben sie in der Regel immer in deiner Nähe, doch sobald sie mehr Selbstbewusstsein entwickeln, werden sie auch immer sturer.
Wir haben in der Hundeschule und auch in vielen Büchern gelesen, dass alles über Lob und Belohnung läuft...Tipp: Übe das "Komm" beim Fressen geben. Stell ihr das Futter hin und ruf sie, wenn sie dann brav kommt, feste loben und mit dem Futter belohnen. So verbindet sie dann das Kommen mit "super, ich bekomm Futter, wenn ich höre". Beim Spazierengehen immer Leckerli mitnehmen, rufen und wenn sie kommt, belohnen.
So hat es bei uns ganz gut funktioniert.Wenn sie nicht kommmt (aber nur draußen) zu ihr hingehen und ihr mit anleinen und natürlich ohne Leckerli zu verstehen geben, dass dur ihr Nicht-Kommen nicht duldest.
Ist teilweise ein wahnsinns Geduldspiel, aber wir haben bei unserem einfach gemerkt, dass ohne Konsequenz einfach nichts klappt...
Viel Spass beim Üben!
LG Sandra
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ganz einfach...solange du nicht sicher bist das sie auch kommt wenn du rufst, rufst du sie nicht mehr. Umso öfter du erfolglos rufst, und sie merkt das natürlich, umso seltener wird sie hören.
Rufe sie nur wenn sie sowieso auf dem Weg zu dir ist. Wenn du zum Beispiel lustige Laute von dir gibst, dich in eine andere Richtung bewegst und sie dann zu dir läuft, erst dann rufst du "komm".
Bis das "komm" richtig perfekt sitzt dauert es sowieso noch eine "Ewigkeit".
Wenn du sie irgendwo laufen lässt wo du sie ständig zu dir rufen müsstest (wegen Spaziergängern oder Autos usw.), dann würde ich sie erst gar nicht ableinen, bzw. an die Schleppleine nehmen. So kannst du sie langsam zu dir ziehen und "komm" rufen. Hab`Geduld das dauert halt ein bisschen
.LG
Sabine -
hi, glückwunsch zum baby:)
bei uns hat folgendes super funktioniert:
jedes mal wenn unser kleiner hinter dem spielzeug herfegt, was wir geworfen haben, und danach wieder fröhlich zurück trottete haben wir "komm her" gerufe und uns doof und dusselig gefreut wenn er gekommen ist... denn er kommt ja automatisch...
ausserdem läuft dir der welpi ja meistens hinterher einfach mal in passenden situationen komm sagen, nicht ständig natürlich, aber z.b wenn du den raum verlässt und du weißt dass sie gleich hinterher trottet.und wichtig ist immer konsequenz, also nicht aufgeben, sonst merkt sie ganz fix, dass sie machen kann was sie will... (hab ich bei dem hund unserer nachbarn erlebt, denn der hat super viel spaß daran hinter fahrradfahren hinterher zu jagen)
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Ich habe genau das selbe Problem. Meine kleine ist seit Di bei mir. Zuhause hört sie spitze, kommt zu mir wenn ich sie rufe, macht sitz und Platz und geht in Ihr Kissen. Aber draussen ist sie voll die zicke. manchmal kommr sie. Aber natürlich nur wenn sie Lust hat. Manchmal legt sie sich hin oder rennt einfach in die entgegengesetzte Richtung und legt sich dort hin. Manchmal kommt sie erst nach paar mal rufen oder wenn es zu interessant ist, (getrockneter Frosch, toter Vogel, Pferdemist, Schmetterling ) einfach garnicht.
Mein Freund hat mal mit der Leiune gegen einen Stahlzaun gehauen. Da hat sie sich kurz erschrocken und ist dann Schwanzwedelnd angekommen.
Ich bin am überlegen ob ich mir so eine Rascheldose bastel und wenn sie garnichtt hört das ich die dann kurz schüttel . (Damit sie merkt oh jetzt ist höchste Eisenbahn.)
Was haltet Ihr davon?
Natürlich ist die Welt super interessant. Aber ich finde die kleine Muss von Anfang an lernen gut zu hören, denn sonst könnte Ihr auch mal etwas schlimmes passieren.(Vorallem Autos). Und wenn sie jetzt merkt, es reicht wenn sie beim 5.Mal rufen kommt dann macht sie das später auch. -
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bei mir is das so:
"komm" bedeutet, wir gehen weiter...also er schnüffelt, ich sage komm und er geht weiter
"hier" heißt, das er zu mir kommen muß und nicht nur einfach weiter laufen kann/soll/darf.
Geübt habe ich es einfach, indem ich beim "komm" den Folgetrieb ausgenutzt habe. Natürlich gab es auch feine leckerlies.
das "hier" hat er so gelernt, das ich immer "hier" sagte, wenn er auf mich zu kam bzw. bei mir angekommen is.
Übe immer schön, ruhig auch mit leckerlies, bis es wirklich richtig sitzt.
sorge dafür, das sich das zu dir herkommen für den Hund lohnt, denn dann lernt er es um so schneller und freut sich.
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Zitat
Ich bin am überlegen ob ich mir so eine Rascheldose bastel und wenn sie garnichtt hört das ich die dann kurz schüttel . (Damit sie merkt oh jetzt ist höchste Eisenbahn.)
Was haltet Ihr davon?gar nichts!!! Willst du ihr Angst machen oder sie erziehen?
Du hast deinen Hund sein knapp einer Woche und erwartest das sie auch unter Ablenkung schon hört? Nach dieser Zeit hat sie noch nicht einmal das Wort "komm" oder "hier" (je nachdem was du benutzt) richtig verstanden. Sie hört eher auf deine Stimmlage und kommt je nachdem ob sie mag.
Meine Curly-Hündin hatte ich seit der 9. Woche....bis der Gehorsam gut war hat es 1,5 Jahre gedauert! Davor konnte ich mich nicht in jeder Situation darauf verlassen. Natürlich ist sie auch als Welpe schon mal gekommen wenn ich sie gerufen habe, aber das Abrufen hat beim Hundespiel zum Beispiel noch gar nicht geklappt.
Hunde erzieht man nicht in ein paar Tagen und dann kommt es auch sehr auf den einzelnen Hund an. Meine Curly-Hündin hat sehr lange gebraucht und ist auch sehr eigenständig. Mein Perro-Rüde ist dagegen ein
"Erziehungs-Traum".
Das "komm" oder "hier" Kommando muß sich erst durch unendlich viele Wiederholungen festigen, Hunde gewöhnen sich auch so daran das man hören muß.
Erst wenn das Kommando in Situationen ohne Ablenkung perfekt sitzt, kann man es auch unter Ablenkung verlangen.
Also nicht von einem Welpen verlangen, der gerade etwas hochinteressantes Untersucht, das er jetzt auf jedes "komm" sofort freudig angerannt kommt um sich ein langweiliges Leckerlie abzuholen.
Erwarte nicht zuviel von einem Welpen! Welpen sollen spielerisch lernen, Spaß dabei haben und werden erst langsam an schwierigere Aufgaben herangeführt (wie das Kommen unter grosser Ablenkung).
Verschrecke jetzt bitte nicht deinen Welpen mit einer krachmachenden Rütteldose! Er soll doch gerne zu dir kommen und sich nicht vor dir erschrecken.
Kinder lernen auch nicht als Babys schon schreiben und rechnen, ihnen lässt man viele Jahre Zeit alles zu lernen. Dann lass doch auch einem Welpen etwas Zeit alles nacheinander zu lernen.LG
Sabine -
Hallo.
Also ich hab da ein ähnliches Problem mit meinen kleinen Labradorrüden.
Er ist 17 Wochen alt und hört echt super, auch auf hier. Leider aber überhaupt nicht wenn er einen anderen Hund sieht, dann guckt er wenn ich rufe, aber geht trotzdem auf den Hund zu.
Ich kann ihm ja nicht nach laufen das wäre ja falsch. Hat von euch da jemand eine Idee wie ich ihn dazu bekomme auch in solchen Momenten zu mir zu kommen?
Noch ist er klein und die meisten Hunde reagieren lieb auf ihn, aber er wird bald sehr groß sein und dann kann das anders aussehen.... :/Gruß
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hallo,
wenn murphy auch alles andere interessanter findet als mich, renn ich in die entgegengesetzte richtung...das kann zwar dann durchaus etwas weiter weg sein, am ende kommt er aber immer wieder zu mir, sobald er kommt, in die hocke gehen, arme auseinander, "hiiiiiiieeeer", und leckerchen, wenn er da ist...bis jetzt hat es immer funktioniert...
ich finde es besser, das kommando "hier" zu verwenden, wenn der hund zu einem kommen soll..."komm" sagt man auch einfach mal so, eben beim spazierengehen, weil es eher zu unserem wortschatz gehört.."komm her", "komm mit" etc.
eine gute übung, wenn man zu zweit mit hundi unterwegs ist, welche wir auch in der hundeschule üben:
einer hält hundi fest, der andere läuft weg, geht in die hocke und ruft "hiiiiieeeer"...kommt der hund gerannt, gibts leckerlie...wichtig dabei, das leckerlie nahe am körper zu geben, noch in der hocke, nahe am bauch...murphy lässt sich mittlerweile sogar manchmal beim spielen abrufen *stolzis
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Nur mal ein kleiner Tipp..ich würde das KOMM durch ein HIER ersetzen. Denn "hier" hat ein I, was Hunde sehr mögen, kann man auch schön ziehen HIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIER. Und KOMM sagt man zu oft im Alltag, komm mit, komm mach mal, komm dies komm das.
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