Probleme mit Hundegruppe

  • Jaja, die Aussies...
    Ich hab ja nun selbst auch zwei.
    Mein kleiner Rüde macht (wenn er kann) genau das gleiche mit jJunghunden und mit seinem Ziehgeschwisterchen, dem Labbi meiner Frundin.

    Ich schau mir das eine kurze Weile an, aber wenn immer und immer wieder der gleiche Hund attakiert wird und nicht mehr hoch und weg kann MUSS das unterbrochen werden.

    Nichts da von wegen der Kleinste kriegt immer ab!

    Vielleicht schaffst du es den SchäferHH alleine zu treffen?

  • In Anbetracht der Tatsache, dass die Hunde in solchen Situationen anscheinend net gut hören und die Besitzer zu meinen scheinen, dass Hunde alles unter sich ausmachen, würde ich die Gruppe auch meiden.

    LG Theresa

  • Hallo,

    ich denke, Du hast die richtige Entscheidung für Dich und für Tubo getroffen. Such Dir souveräne Hundekontakte, am besten mit gut sozialisierten, älteren Hunden, die Tubo ein Vorbild sein können. Kontakte, bei denen er angemessenes Sozialverhalten lernt.

    Zitat: "Die anderen HH meinen immer nur: ja, das ist normal. Der kleinste kriegt es immer drauf. Das war bei uns am Anfang auch so als wir neu waren." Zitat Ende

    Jetzt weißt Du auch, warum Dein Tubo so angegangen wird von den anderen. Bei dieser Gruppe lernt er nur früher oder später, daß es Zeit wird, sich zu wehren. Mit viel Pech wird er genauso rüpelig oder zum Angstbeißer.

    So, wie es da gestern eskaliert ist, hätte ich genauso reagiert wie Du. Bloß weg da...!

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

  • Bei unseren normalen Gassigängen treffen wir nur vereinzelt andere Hunde, aber die sind dann wirklich ein gutes Vorbild für Tubo. Außerdem hat er noch eine kleine Freundin mit der er sich super verstanden hat. Leider kam es dort zu keinem Treffen mehr, weil das Fräulein läufig ist. Daher warten wir jetzt ungeduldig darauf, dass Madame die Phase gut übersteht. Ich selbst war gestern irgendwann so gestresst, weil die Besitzer der beiden Hunde einfach nicht reagiert haben :x . Ich meine, wenn mein Hund das machen würde, käme er doch gleich an die Leine. Genauso wie bei einem Kind, dass die anderen Kinder massivst ärgert. Dieses Kind gehört auch an Mamas Hand. Ich hatte wirklich irgendwann Angst, dass Tubo sich verletzt, weil der Shepherd ihm immer in die Seite gerannt ist und mein kleiner richtig Purzelbäuzme geschlagen hat. Nein nein. Dort gehe ich nimmer hin. Ich mag nicht, dass Tubo irgendwann auch so wird. Mein kleiner ist so friedlich und so umgänglich mit anderen Hunden. Das soll auch so bleiben. Und als ich gestern so auf die Hunde von den anderen geschrien habe, schauten die anderen HH so :schockiert: . Die haben wohl noch keinen HH gesehen, der auch Terror machen kann. Dieses Privileg haben wohl nur deren Hunde.

  • Das hast Du ganz richtig gemacht! Meine Hunde sind anderen Hunden gegenüber sehr gut sozialisiert (blödes Wort :roll: ) und in der Regel klappt das Miteinander auch wunderbar. Und doch habe ich auch schon beim meinem Großen diese sogenannte Rudeldynamik erleben können! Damals wurde ein JRT, ebenfalls noch ein ganz junger u. kleiner, von mehreren großen Hunden, die zuvor miteinander gespielt und gerauft haben, mehrfach überrollt. Meiner war da leider auch dran beteiligt. Nach einer Schrecksekunde habe ich dann auch versucht, ihn zu kriegen, um ihn anzuleinen!

    Leider hat in dem Fall das Frauchen des JRT (verständlicherweise) Panik bekommen und total falsch reagiert, in dem sie weglief und ihren Kleinen aufforderte, hinterher zu kommen. Natürlich sind die Großen auch alle hinterher und ich hatte das Nachsehen!

    Da ich so etwas damals das erste Mal erlebt hatte, habe ich auch erstmal wie erstarrt dagestanden...vor Schreck!
    In Folge jedoch habe ich meinen Großen dann immer an die Leine genommen, wenn so etwas Kleines auf uns zu kam, und sich noch dazu ein Rudel in der Nähe befand. Anscheinend werden speziell auch so kleine Hunde im "Spiel" als Beute angesehen von den größeren Hunden! Zumindest kam es mir so vor!

    Umgekehrt jedoch ist auch mein Großer, als er neu bei mir war, von so einem Rudel mal zwischengenommen worden. Einmal hat ihm eine Hüdin die Rangordnung klar gemacht, das war okay, ein andermal ging es unter Rüden zur Sache. Da bin ich auch dazwischen gegangen, trotz der üblichen Bemerkungen der anderen HuHa!
    Ich will das nicht und das gibts dann nicht! Ebenso halte ich es auch bei meiner Hündin, die nur halb so hoch ist wie der Große und noch sehr verspielt ist. Da kommt das dann gelegentlich auch schon mal vor, das sich so etwas daraus entwickelt.

    Aber damit können wir mittlerweile sehr gut umgehen, und die ganz speziellen Kanditaten meiden wir ohnehin! Nun waren meine Zwei beide schon größer, trotzdem ist das auch für sie nicht hinnehmbar!

    Umso weniger noch für so einen jungen Hund wie den Deinen! Ich bin auch dafür, dass Du Dir ausgewählte Kontakte suchst, mit denen er "gefahrlos" spielen kann, die ihm auch noch so einiges beibringen können! Und ansonsten solltest Du alles, was Dir nicht gefällt, so schnell wie möglich unterbinden!

    LG, Steffi

  • Ich finde es auch richtig, dass Du in Zukunft diese Hundegruppe meidest.
    Ich habe früher auch den Fehler gemacht und Cimba nur in einer Erwachsenengruppe mitlaufen lassen (hier gabs damals noch keine Welpenschule). Auch wenn die älteren Hunde alle gut sozialisiert sind, hat ein Junghund nie was zu sagen. Schon alleine der Fakt, dass er von den Älteren auf die Mütze bekommt, wenn er frech ist, kann dazu führen, dass er irgendwann total frustriert ist, weil er seine Stärken gar nicht austesten konnte. So war es bei meiner Hündin. Sie konnte nie richtig ihre Grenzen lernen, konnte nie das Gefühl haben auch mal der Stärkere zu sein.
    Das hat sie in ihrem heutigen Verhalten ziemlich beeinflußt. Sie ist zwar gut sozialisiert, sie geht aber niemals ins Spielverhalten über.

    Ein Junghund/Welpe braucht den Kontakt zu gleichaltrigen Hunden genauso, wie zu gut sozialisierten/souveränen Hunden. Mit den gleichaltrigen kann er sich austesten, balgen, mal der Stärkere sein und auch mal unten liegen. Von älteren Hunden kann er prima lernen.

    Die Gefahr, dass Dein Turbo in solch einer Gruppe aufgrund des ständigen Mobbing und des ungleichen Kräfteverhältnisses, sich zu einem Angstbeißer oder zu einem Mobber entwickelt, ist leider sehr groß.
    Zumal das Verletzungsrisiko auch nicht gerade gering ist, da die anderen Hunden nicht gerade sanft mit Deinem Kleinen umgehen. Auch das kann fatale Folgen haben: Hat Dein Hund erstmal Schmerzen mit dem Spiel mit anderen Hunden verbunden, dann kann es ganz schnell zu Aggressionen führen.

    Gibt es denn in Eure Nähe keine Junghundespielgruppe?
    Oder versuch doch mal hier übers Forum einen Spielparnter für Deinen Turbo zu finden.

  • Leider ist die Welpenschule momentan im Sommerurlaub. Sonst hat er dort ja auch immer Kontakt zu gleichaltrigen. Und seine gleichaltrige Freundin, die wir übers Forum kennengelernt haben, ist momentan zum ersten Mal läufig. Ist ja aber nicht mehr lange, dann können wir sie sicherlich wiedersehen. Wir freuen uns auch schon darauf. Wie gesagt bei unseren normalen Gassigängen sehen wir nicht so viele Hunde und daher dachte ich wäre das eine gute Sache. Und er freut sich ja auch immer wie ein Sahnemann, wenn er anderen Hunde trifft. Leider habe ich mich arg getäuscht. Aber ich denke dem Tubo macht es auch einfach nur mit mir Spass. Er hat sich gestern nämlich gleich aus der Gruppe rausrufen lassen und ich habe dann paar Übungen mit ihm gemacht zur Ablenkung. Und obwohl wir die Hunde immer noch hören konnten und sie auch in Sichtweite waren, hat er keinen Versuch gestartet nochmal zurückzulaufen. Das hat mich dann auch in meiner Entscheidung total gestärkt. Ich werde versuchen einige Anlagen in meiner Gegend zu finden, wo viele Hunde gassi gehen, aber nicht wieder in so einer Gruppe. Ich denke Einzelkontakte sind da doch besser momentan. Aber gestern Abend haben wir beim Gassi gehen doch noch unseren Nachbarshund getroffen. Der ist 4 Jahre alt, ein Labbi und tobt auch schön rum mit dem Tubo. Er lässt sich auch wirklich einiges von meinem nicht gerade zimperlichem Hund gefallen. Und ich habe mir dann natürlich ein Loch in den Bauch gefreut, weil es doch so schön sein kann. Es geht auch anders und Tubo hat zu der negativen Erfahrung gestern doch eine gute mit dem schwarzen BOND gehabt.

  • Zitat

    Und er freut sich ja auch immer wie ein Sahnemann, wenn er anderen Hunde trifft. Leider habe ich mich arg getäuscht. Aber ich denke dem Tubo macht es auch einfach nur mit mir Spass. Er hat sich gestern nämlich gleich aus der Gruppe rausrufen lassen und ich habe dann paar Übungen mit ihm gemacht zur Ablenkung. Und obwohl wir die Hunde immer noch hören konnten und sie auch in Sichtweite waren, hat er keinen Versuch gestartet nochmal zurückzulaufen. Das hat mich dann auch in meiner Entscheidung total gestärkt.

    Hallo,

    ich denke, Dein Kleiner war auch etwas froh, daß Du ihn aus der Situation rausgenommen hast. Er verläßt sich ja auf Dich als Rudelführer. Ich kenn das von Ronja. Sie entspannt sich sichtlich, wenn ich sie aus unangenehmen Situationen rausnehme und kommt bereitwillig mit mir mit. Und daß Tubo sich trotz allem über andere Hunde freut, ist doch gut. Bewahre das solange wie möglich. Wäre schade, wenn das durch ungünstige Begegnungen zerstört wird.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

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