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  • Hallo Fories,


    ich habe gesehen, dass einige von euch ihren Hund beim Ausritt mitnehmen und hoffe ihr könnt mir ein wenig weiterhelfen:


    Ich habe einen 11 Monate alten Labrador Rüden (Jamy) und ein Pferd. Mein Wunsch ist es irgendwann einmal mit beiden durch die Landschaft zu schreiten. Dabei möchte ich nicht unbedingt die Reitbegleithundeprüfung machen, mein Ziel ist einfach ein entspanntes Ausreiten :freude:


    Mein Problem ist nur der Weg dorthin. Ich habe mir auch schon ein Buch zu dem Thema gekauft, dass allerdings an dem Punkt ansetzt, an dem der Hund an lockerer Leine neben dem Pferd herläuft. Aber genau da möchte ich ja erst mal gerne hinkommen....


    Jamy ist von Anfang an (seit er 8 Wochen alt ist) jedes mal mit im Stall und somit sind Pferde für ihn eigentlich das Normalste von der Welt. Schon fast zu normal: er hat absolut keinen Respekt vor den Pferdehufen und ich muss im Stall immer aufpassen, dass er nicht mal unter das Pferd gerät... Wie kann man einem Hund das klar machen?


    Ich habe jetzt angefangen mit Pferd und Hund kurze Stecken (so 5-10 min) spazieren zu gehen (klappt sehr gut!) und habe mich auch mal versucht aufs Pferd zu setzen... Da allerdings ging gar nichts mehr: Jamy war mit seiner Aufmerksamkeit an den interessanten Gerüchen am Wegrand, hat in alle Richtungen an der Leine gezogen (was er zu Fuß gar nicht macht, da geht er super an der Leine - sind auch fleißig am Üben :) ) ...


    Von der Leine loslassen möchte ich ihn vorerst nicht, da er öfter einen "Rennflash" kriegt und das Pferd damit wahrscheinlich erschrecken würde. Auch ist er noch nicht in allen Situationen zuverlässig abrufbar (sind wir aber schwer am üben...)


    Wie kann ich das mit ihm Üben? Wie kriege ich ihn dazu irgendwann aufmerksam neben dem Pferd her zu laufen? wie hat ihr das bei euren Hunden gemacht? Bin für jeden Tipp dankbar und sorry für den Roman...


    Ich denke, dass er jetzt das richtige Alter hat um ihn langsam(!) heran zu führen (oder meint ihr er ist noch zu jung??). Aber leider hab ich keine Idee für den richtigen "Trainingsplan"...


    Liebe Grüße,


    Tanja

  • Probier es doch mal mit Clickertraining. So wie der Hund seine Aufmerksamkeit auf dich lenkt, wird er mit C&B belohnt. Das ist lecker und sie lernen es recht schnell.
    Vielleicht übst du das erst mal in der Halle wo der Hund nicht weg kann oder du nimmst eine Begleitperson, die den Hund an einer langen Leine führt, mit auf den Spazierritt....
    Allerdings darf die Begleitperson dem Hund keine Anweisungen geben, die müssen von dir auf dem Pferd kommen.
    Gruß
    Ina

  • Hallo,


    ja Clicker oder andere Person ist toll. Idee Nr. 3 übe Platz aus Entfernung, dann steige auf etwas erhöhten, dann wieder "Platz auf Entfernung", klappt das, steige aufs Pferd und übe "Platz auf Entfernung". Klappt das, nimmt er Dich da oben war und Du kannst beginnen 1-2 m zu reiten und dann wieder Platz...


    Nun kannst Du entscheiden 1, 2 oder 3 oder Du machst einfach alles davon, das eine schließt das andere ja nicht aus. Vielleicht kommt ja auch noch Tip 4...


    Viel Glück Verena

  • hallo
    in der halle üben ist nicht schlecht......
    wir haben den hund neben her laufen lassen un jetz kann er sogar ohne leine an der strasse laufen...


    vom pferd aus war er noch nie an der leine um es zu üben kannst du auch auf eine wiese gehen ohne ablenkung un sie aneinander führen sodass sie es lerne vorallem dein pferd falls er mal einen rennflash bekommt.


    lg arco und lorraine

  • Hallo zusammen,


    sorry, dass ich mich jetzt erst melde, irgendwie ist mein letzter Beitrag verlorgen geganen (hab wohl vergessen es abzuschicken... :runterdrueck: )


    Erst mal vielen Dank für eure Tips, werde das alles mal ausprobieren!
    p
    Verena : in der Halle klappt sitz, platz, bleib usw. schon recht gut solange ich seine aufmerksamkeit permanent bei mir behalte (indem ich ihn anspreche, großzügig lobe wenn er guckt, mal ein leckerchen dafür gebe...).


    Mein Ziel ist es zu erreichen, dass ER von sich aus darauf achtet wo ich bin (und vor allem wo sich die Pferdebeine befinden, da achtet er nämlich gar nicht drauf. Er scheint noch nicht begriffen zu haben, dass das sehr schmerzhaft werden könnte...). Habt ihr einen Tipp wie ich das erreichen kann?


    Ich bin jetzt dazu übergegangen das ganze vom Fahrrad aus zu üben, da es mir vom Pferd einfach zu gefährlich ist. Habe ich eine Möglichkeit ihm begreiflich zu machen, dass Pferdehufe schmerzhaft sind ohne, dass er diese Erfahrung machen muss?


    Und ich werde erst mal schön mit beiden gemeinsam weiter spazieren gehen und hoffe dass uns das weiter bringt. Er ist ja auch noch jung...


    Ach so, eine Frage habe ich noch: ist das hier eigentlich ein reines Hütehunde-Forum? Dann wäre ich ja ein bisschen fehl am Platz :flehan:


    LG und schönes Wochenende,


    Tanja

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hi,


    also ich habe auch einen Hund und ein Pferd und ich habe da eher die - sagen wir direkte variante gewählt. Was nicht heisst, dass die nun besonders gut sein soll *g*


    ich habe aber auch schon angefangen als meine kleine noch sehr jung war (4 Monate?) ich habe mich aufs Pferd gesetzt und bin im Schritt eine Runde um einen Acker gegangen. In der Phase wars noch so, dass sie panische Angst hatte, dass sie mich verlieren könnte und ich hatte nie probleme damit. Mit der Aktion Leine und Pferde wäre ich ganz vorsichtig, also mit meinem würde das zb. NICHT GEHEN. viel zu gefährlich. Der Hund muss dir schon frei folgen und du musst ja auch das Pferd unter Kontrolle haben, also ich könnte nicht alle zwei minuten nach meinem Hund rufen.


    Da ist ja jeder anders, aber ich glaube, der Hund sollte eher angst haben dich zu verlieren als andersrum. Ich würde es irgendwo probieren wo du weisst, dass in näherer Umgebung keine Straße ist und die Leine ablassen und keine Panik kriegen. Tiere sind im Allgemeinen schlauer als man denkt, einfach versuchen ganz ruhig zu bleiben. Vielleicht nur ne Idee an die Sache nicht so verkrampft ran zu gehen ... kannst ja mal drüber nachdenken!


    LG Nadja

  • Hi


    ich kann mich eigentlich nur dem anschließen, was Curly-Sue geschrieben hat, ich hab das mit meiner kleinen auch so gemacht.
    Rauf aufs Pferd, und einmal um eine Wiese rum.
    Ganz klar, das die kleinen am anfang jeden grashalm interresanter finden, als auf dich zu achten. Ich bin halt dann ein stück weiter, hab mich hinter eine kleine baumgruppe gestellt, und hab gewartet.
    Ich muß dazusagen, ich konnte meine kleine die ganze zeit sehen und im umkreis von 1 km ist keine große straße.


    das ganze hat dann 5 Minuten gedauert, bis sie gemerkt hat, das ich nicht mehr da bin, und dann hat sie angefangen mich zu suchen.
    Und als sie mich gefunden hat, war natürlich riesen lob und freude angesagt, seit dem hat sie eigentlich immer ein auge auf mich und kuckt wo ich bin.


    Davon, das du deinen Hund vom Pferd aus an der Leine führst, rate ich dir ab, laß dein Pferd vor irgendwas erschrecken und einen Satz zur seite machen oder durch gehen. Lieber den mund fusselig reden als etwas zu riskieren.


    Leider kann ich dir keinen tipp geben mit dem Respekt den Pferden gegenüber.
    Bei mir hat sich das zwischen Pferd und Hund von selbst geklärt.


    Da unser Wallach (mit dem vielversprechenen Namen Dyablo) ein recht lustig-verspieltes kerlchen ist, und die hunde bei ihm auf der Koppel getobt haben, wollte er auch "mitspielen" und hat die hunde gejagt.(Er ist so ein ganz lieber, nur sehr verspielt und für alles zu begeistern -> ehemaliges Zirkuspferd :juggle: ) Welche dann nur noch von der koppel runter sind, und seit dem zeitpunkt. hat sich das ganze recht gut geklärt, d.h. die hunde bzw auch meine schauen immer wo die pferde sind, und toben seit dem auch nicht mehr auf den koppel wo die pferde stehen, sondern nur noch da wo keine sind.


    Ich hoff es ist irgendwas dabei was dir vielleicht ein bisschen hilft.


    liebe Grüße


    von Dyablo, WV First April, Casey und Danny :meeting:

  • Zu meiner Zeit, als ich mit etlichen Hunden reiten ging, war alles sehr einfach. Ein paar Mal mit Hund und Pferd zu Fuss, dann losreiten. Bleibt der Hund schnüffelnd stehen oder entfernt er sich, wurde ein mal gerufen und im schnellen Trab oder Galopp wegdavon. Die Hunde kannten die Kommandos "hier" (auf rechter Seite laufen), "Hinten", Stopp, Sitz, Warte, Hinauf (auf eine Erhöhung klettern, damit ab- oder angeleint ohne absteigen möglich ist) und auch Zurück (eben, wenn sie zu nah an die Hufe kamen). "Zurück" oder "Weg" könntest du im Alltag einbauen. Auch am Rad: du sagst dieses Wort und kippst (kontrolliert) auf dem Hund, so merkt er gleich, das "Zurück" eine mögliche Gefahr bedeutet und wird lernen, eben zurückzugehen.
    Viel Spass mit Jamie und deinem Pferd! Bei mir sind schon lange nur noch "Drahteselausflüge" auf dem Programm...

  • Hallo!


    Ich bin in der Beziehnung, wie mein Hund den Respekt vor dem Pferd lernt, ja auch nicht gerade zimperlich... Wer nicht aufpasst hat halt die Pfote unterm Huf! Das passiert einmal und gut ists! :freude:


    Ich hatte meine Hunde schon früh mit dabei. Anfangs nur kurze Strecken, die dann immer weiter ausgedehnt wurden. Ich würde den Hund auch niemals an die Leine nehmen, wenn ich reite. Ist mir persönlich viel zu gefährlich!


    Ich habe damals so angefangen: Hund lief einfach frei neben dem Pferd her. Machte er wirklich Anstalten nicht zu folgen, galoppierte ich ein Stück vor. Ruckzuck war der kleine Kerl wieder da! :wink:
    Dann habe ich angefangen die Kommandos von oben genauso zu üben, wie unten am Boden! Man muß halt bedenken, dass man auf dem Pferd eine ganz andere Haltung einnimmt und somit auch eine andere Körpersprache hat. Nur weil der Hund vom Boden aus Fuß und Platz kann, kann er das noch lange nicht vom Pferd aus! Ich hatte dann also immer Leckerlis dabei und habe so Sachen wie Fuß, Stop, Platz usw ganz normal geübt. Hat ers gut gemacht gabs ein Leckerli. Ich clicker zwar auch, aber auf dem Pferd wäre es mir 1. zu umständlich, weil ich ne dritte Hand bräuchte (Leckerli in der einen, Clicker in der anderen, ja und wer hält die Zügel?? :) ) und 2. ist auch mein Pferd auf Clicker trainiert.....


    Das wichtigste Kommando bei mir ist das "Hopp"! Auf das Wort springt mir der Hund aufs Pferd! Leine gespart! :gut:


    SG
    Roahingel

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