neue Zeckenart-lebensgefährlich!!!
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Hallo Zusammen,
Ich habe anfang der Woche einen Bericht in unserer Zeitung gelesen. Leider habe ich diesen Berich nicht wieder gefunden, aber einen ähnlichen.
ZitatAlles anzeigenNeue Zeckenart für Hunde lebensgefährlich
Wissenschaftler empfiehlt Haltern, Tiere ausreichend zu schützen
Die Freie Universität warnt vor einer neuen, für Hunde lebensgefährlichen Zeckenart. Die sogenannte Auwaldzecke stammt aus Mitteleuropa. Jetzt breitet sie sich in Berlin und Brandenburg aus. Sie überträgt bei Hunden die "Babesiose". Das Problem: Es gibt weder in Apotheken Medikamente, noch ist eine Impfung möglich.
"Die Ausbreitung dieser Zeckenart ist ein ernstes Problem. Mittlerweile ist jede dritte Zecke in den Randgebieten Berlins eine Auwaldzecke", erläutert der FU-Wissenschaftler Eberhard Schein. Vor wenigen Tagen hat er an seinem Institut erstmals eine Babesiose-Erkrankung bei einem Hund behandelt, der von einer Zecke in Brandenburg infiziert wurde. "Bisher hatten wir 20 bis 30 erkrankte Hunde pro Jahr, aber die waren zuvor mit ihrem Besitzer auf Reisen. In diesem Fall hat aber eine heimische Auwaldzecke die Babesiose übertragen", alarmiert der Parasitologe der FU.
Nicht jede Zecke ist automatisch Überträger der Babesiose. Erst, wenn sie einen Parasiten, die Babesie, in sich trägt, infiziert die Auwaldzecke den Hund über ihren Speichel. Der Erreger kam aus dem Ausland nach Deutschland.
Die Krankheit zerstört ähnlich wie Malaria die roten Blutkörperchen des Tieres, das bereits nach vier bis fünf Tagen an Blutarmut oder innerhalb von zehn Tagen an Nierenversagen stirbt. Zwar gibt es Medikamente gegen den tödlichen Krankheitsverlauf, aber nicht in Deutschland. Nur am Institut der Parasitologie der FU kann dem erkrankten Hund geholfen werden - wie auch im Fall aus Brandenburg.
Eberhard Schein wendet er sich an Tierärzte und Hundehalter, um sie für diese Problematik zu sensibilisieren: "Ärzte müssen darauf achten, daß Hunde auch hier in Berlin infiziert werden können. Die Halter sollten ihre Tiere regelmäßig auf Zecken untersuchen und sie vor ihnen schützen." Zeckenhalsbänder oder Mittel für das Fell des Hundes sind ein adäquater Schutz, den man beim Tierarzt erwerben kann. Besorgte Halter können die Krankheit bei ihrem Hund leicht erkennen. Erste Anzeichen sind hohes Fieber, Verweigerung des Futters und Apathie. Nach zwei bis drei Tagen färbt sich der Urin des Hundes dunkelrotIch finde es sehr erschreckend und bin sprachlos.-Ich hoffe das bald ein passendes Mittel gefunden wird um dies in den Griff zu bekommen!!!!!!!
LG Nadine
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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unseren hundis bleibt aber auch nichts erspart :/ -
Bei meinem Tierarzt hängt schon seit einem Jahr ein entsprechendes Plakat, das einen darauf aufmerksam macht. Ich dachte, das wäre soweit schon bekannt, weil mein TA schon seit letztem Frühjahr die Hundehalter über die Krankheit und Präventivmaßnahmen aufklärt.
Jetzt bin ich echt überrascht, dass das scheinbar noch gar nicht sooooo publik ist? Ich muss heute eh hin um Futter zu holen (Ostervorrat *g*), da werd ich ihn dann gleich nochmal löchern, inwiefern es da tatsächlich kein Mittel in Deutschland gibt und wie dann die Behandlung aussehen würde.
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unseren hundis bleibt aber auch nichts erspart :/Wieso nur den Hunden uns auch, und andere Tiere
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Ja, gefährliche Zecken gibt es schon sehr lange.-Zecken, die sehr aggressiv sind und schwere Krankheiten hervorrufen können, aber so wie ich das in den beiden Berichten verstanden habe-soll diese Gattung wirklich neu in Deutschland sein.
Für menschen soll diese zeckenart jedoch "ungefährlich" sein. Hunde sind wohl am schlimmsten betroffen und können-wie beschrieben-an solchen Bissen sterben.LG nadine
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Bin grad auch erstaunt, dass sich das doch noch nicht so rumgesprochen hat. Babesiose wird auch in D immer öfter diagnostiziert ohne dass die Hunde in südlichen Ländern waren...
Aber danke, dass du es noch mal im Forum publik machst... -
Mir war das echt neu!!!-ich bin zwar über die gefährlichkeit eines Zeckenbisses informiert aber nicht über diese neue Gattung.-Wie gesagt es war anfang der Woche ein großer Artikel in unserer Tageszeitung.
In dem Bericht, den ich rein gestellt habe-wird vom Raum Berlin/Brandenburg gesprochen.-Der Bericht, den ich zu Hause gelesen habe-wird schon von mehr Bundesländer gesprochen und von einer schnellen Ausbreitung dieser gattung!!!
LG nadine
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Hallo,
auch wir wurden schon letztes Frühjahr von unserer Tierärztin über Babesiose informiert. Damals aus einem für uns sehr schlimmen Anlass - unser Goldie Aron war sehr krank und die TÄ hat eine Borreliose oder Babesiose befürchtet. Sie hat natürlich entsprechende Untersuchungen angestellt und hat uns darüber aufgeklärt, daß die Babesiose innerhalb von 5 Tagen für den Hund tödlich verlaufen kann, wenn man nicht die entsprechenden Medikamente gibt.
Deshalb bin ich jetzt irritiert, weil in dem Zeitungsausschnitt steht, daß die Medikamente in Deutschland nicht zu bekommen sind.
Ich werde mich auf jeden Fall nochmal genauer informieren.
Diese Krankheiten sind richtig schlimm und ich hab da wirklich Angst um unseren Hund.Und erst Recht erschreckend ist, daß mir immer wieder HH im Gespräch die Frage stellen, ob denn Zecken tatsächlich auch gefährlich für Hunde sein können. Viele glauben, daß eine Gefahr nur für Menschen besteht.
Umfassende Information kann Hundeleben retten !!!
LG Birgit
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Das ist die Auwaldzecke und die gibt es schon seit 2 Jahren in Deutschland, seit dem letzten Jahr ist diese auch im Norden Deutschlands angekommen.
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Ich bin echt geschockt, das ich bis Dato noch nichts von dieser gattung gehört habe
Es wurde bei uns, wie gesagt auch das erste mal darüber berichtet.-Vieleicht, weil sie jetzt auch bei "uns" bedrohlich näher kommt?!?!LG Nadine
- Vor einem Moment
- Neu
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