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Mein Hund macht Terror vor dem Gassigehen

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    Hallöle,


    ich habe einen 5-jährigen Golden Retriever Rüden. Zuckersüß, extrem freundlich zu allem und jedem, ein absoluter Traumhund eigentlich.
    Er hat nur ein Problem. Der Hund merkt natürlich, wenn es Zeit wird fürs Gassi gehen. Und dann, macht er TERROR. Er fängt an zu bellen und zu jaulen, hüpft um einen rum, man könnte fast meinen er platzt gleich, weil er es nicht mehr aushält!!!Das ist aber definitiv nicht der Fall, schließlich gehen wir 3 Mal ganz schön lange und ausgiebig spazieren am Tag. Außerdem muss er dann meistens überhaupt nicht sofort.
    Man kann sich nicht mal in Ruhe die Schuhe anziehen, der Hund FLIPPT AUS!! Am Anfang hat es noch geholfen, wenn man ihm einfach schon angeleint hatte, aber mittlerweile bringt das auch nix mehr.
    Wenn wir das Haus verlassen - zum Einkaufen oder ähnliche Dinge - ist er ganz ruhig, legt sich in ne Ecke und gut is. Nur wenn es ums Gassi gehen geht tickt er aus. Ich hab wirklich KEINE AHNUNG woran das liegen könnte. Was will er mir damit sagen??? Verlustängste können es ja wohl nicht sein, oder??
    Hätte vielleicht jemand nen Tipp wie ich ihm das abgewöhnen kann??


    Außerdem hab ich noch ne andere Frage, unabhängig davon:
    Wenn wir uns an den Tisch setzen zum Essen, legt er sich immer unter den Esstisch. Ich hab jetzt schon öfter mal gelesen, dass das der Hund nicht machen soll. Warum das aber so ist, hab ich noch nicht rausgefunden. Schließlich bettelt er ja nicht, er liegt nur unter dem Tisch und knibbelt an sich rumm oder pennt.
    Warum soll also ein Hund nicht beim Essen unter dem Esstisch liegen???


    Dankeschöön schonmal.

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  • Also das mit dem "nicht unterm tisch liegen" hab ich schon mal so begründet gehört:


    Da der Rudelführer beim Fressen einen höheren INdivudalabstand hält, sollte man auch dem Hund nicht erlauben, bei Tisch zu sitzen, wenn man selber isst.


    Naja... bei uns kugeln die immer herum, wo grad Platz ist... Solang er nicht bettelt und es auch sonst keine Probleme gibt würd ichs nicht unbedingt ändern.


    Dass er beim Spazierengehen ausflippt.. naja.. er freut sich halt ;-) Kannst Du ihn nicht irgendwie ruhigstellen? Schick ihn auf seinen Platz, und solang er dort nicht ruhig wartet, ziehst Du Dich einfach nicht an. Dauert zwar dann wahrscheinlich mal einige Zeit, bis er das schnallt, aber es sollte eigentlich so funktionieren, denk ich mal. Aber vielleicht haben ja andre hier weitaus bessere Möglichkeiten zu bieten :-)


    lg
    schnupp & Rasselbande

  • Hallo


    ich muss meiner Vorschreiberin recht geben, ich würde den Hund in sein Platz schicken und mich während er liegt ziehst Du Deine Schuhe usw. an. gegangen wird aber erst wenn er auf Dein Komando aus dem Platz gerufen wird und dies geschieht auch nur, wenn er sich vollkommend still verhält. Zur anfänglichen Unterstützung könntest Du ja ein Familienmitglied bitten mit dem angeleinten Hund zum vorgesehen Platz zu gehen und mit ihm dort zusammen zu warten. Wenn du ihnabrufst solltest Du ihn ganz ruhig ohne Power abrufen. Wenn er wieder aufdreht verlangst Du von ihn z.B. ein sitz oder ein Fuß usw.


    Es gäbe auch noch die Möglichkeit das Du sein positives Verhalten clickerst. vorausgesetzt er kennt den Clicker.


    Viel Glück und vorallem gute Nerven und Ausdauer.


    Sabine mit Scotty und Silver

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  • Hallo
    Wir hatten das selbe Problem, unsere Lütte freute sich immer zum platzen wenn es los ging, wir hatten alles ausprobiert von warten bis sie ruhig wird (da kannste aber lange warten) über auf den Platz schicken sie fiepte und zitterte vor aufregung wie irre. Dann hab ich was völlig abwegiges ausprobiert, ich hab einfach beruhigend mit ihr gesprochen und siehe da sie wurde ruhig, schon nach ein paar Tagen konnten wir uns ganz entspannt zum Gassi gehen fertig machen...Ob das allerdings bei anderen auch funktioniert weiß ich nicht...
    Grüße Tokéya & Tina

  • Hallo,


    ich denke, dass du deinen Goldi einfach ein paarmal austricksen solltest...
    Vielleicht kannst du ja einfach ein paarmal am Tag Leine und Halsband nehmen, Schuhe anziehen, und was du halt alles so machst, wenn du mit ihm Gassi gehen würdest. Aber statt dass du ihn mitnimmst, läßt du ihn drin, und gehst nur für ein paar Minuten vor die Tür, und gehst dann wieder rein, und ziehst dich wieder aus, und hängst Leine und Halsband zurück. Er wird sicher ganz schnell lernen, dass es ihm gar nichts bringt, wenn er sich so aufführt. Wenn er dann nach ein paar Versuchen ruhiger
    ist, nimmst du ihn an die Leine, und lobst ihn, und dann darf er raus.


    Viel Erfolg!


    Liebe Grüße,


    Eva

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo,


    ich habe ein ganz ähnliches Problem. Auche meine Hündin ist vor dem Gassi-Gehen immer ganz fippsig. Aber nicht nur da. Auch wenn ich sie vor einem Einkausladen ablege und wiederkomme...freu, freu, freu...aber dies sehr wild!!!


    Das mit dem beruhigend reden habe ich auch versucht. Jedcoh nicht so sehr mit Erfolg, sie zittert im Übrigen auch voller Erregung!


    Was hilft, aber man braucht Geduld und Ziet, ist wenn man ignoriert. Jedesaml wenn ich auf sie zukomme und sie wird wild, breche ich ab und dreh ihr den Rücken zu. Wenn sie sich dann wieder beruhigt komme ich auf sie zu. Das gleiche mit Gassi-Gehen. Ziehe ich den Mantel an und es ist Ziet zum rausgehen und sie "spinnt", dann ziehe ich Jacke wieder aus und sette mich hin und ignoriere sie.


    So langsam kommt der Erfolg. Positiv wird belohnt, negativ ignoriert.


    Hey, aber man braucht Zeit und Geduld. Es nervt tierisch, aber ich denke es lohnt sich.

  • Zitat von "dshingis"

    Vielleicht kannst du ja einfach ein paarmal am Tag Leine und Halsband nehmen, Schuhe anziehen
    [...] Aber statt dass du ihn mitnimmst, läßt du ihn drin, und gehst nur für ein paar Minuten vor die Tür


    Klar! So eine Leine muss natürlich auch mal an die frische Luft ganz ohne Hund! Geh mit deiner Leine und dem Halsband spazieren, die brauchen auch ihre Aufmerksamkeit! ;)


    Aber mal im Ernst, ich würde es auf jeden Fall auch so ausprobieren, allerdings vielleicht sogar noch etwas in verzögerter Variante...: Du ziehst dich an, nimmst deinen Schlüssel und die Leine! Oh, Stop, wolltest du nicht gerade noch ins Bad, weil du da was vergessen hast? Klar, deine Tasche liegt da, die wolltest du mitnehmen, damit deine Leine jemanden zum spielen hat... Und jetzt geht's raus mit deiner Leine, aber kurz vor der Tür fällt dir ein, du wolltest ja noch einen Kaffe machen in der Küche und den langsam und genüßlich auf deiner Couch schlürfen?!
    Während du angezogen mit deiner Leine durch die Wohnung läufst siehst du keinen Hund (zumindest keinen der Terror macht...)! Er bellt er tobt er benimmt sich daneben... Wer? Hattest du etwa einen Hund?
    Wenn er brav bleibt hast du wieder einen Hund! Lob ihn, gib ihm kurz Aufmerksamkeit und sag ihm, wie toll du es findest wenn er nett ist... :). Fängt er wieder an hast du auch keinen Hund mehr! Vielleicht findet er es schon nach kurzer Zeit doof, dass du dich nicht mehr auf diesen Terror einlässt und geht. Dann kannst du ihm das Halsband anziehen... Wenn er wieder anfängt zu toben, lass es ihm ruhig an, aber fang wieder von vorne an... Leine in der Hand durch die Wohnung laufen und deinen Dingen nachgehen! Wenn er wieder ruhig ist kommt die Leine... Wenn er tobt alles von vorn eben mit Leine und du läufst weiter durch die Wohnung und hast gaaanz viel zu tun und bist beschäftigt, dass du den Hund gar nicht merkst. Nur wenn er brav ist! Dann könnt ihr gehen!


    LG murmel

  • Dankeschöön für die Tipps, das mit dem einfach mal mit Leine und ohne Hund aus dem Haus zu gehen hab ich jetzt mal probiert. Ich hab mich dabei aber fast totgelacht weil er das dümmste Gesicht gemacht hat, dass man sich vorstellen kann. :rofl: Wenn Hunde reden könnten hätte er sicher gesagt: "Was soll der der Scheiss du Doofi." Aber immerhin war für kurze Zeit Ruhe...na ja, er ist ziemlich schnell dahintergestiegen und schon ging das Gehopse und Gebelle von vorne los.
    Das mit dem Klickern hab ich schon öfter gehört, aber ist er dafür nicht schon viel zu alt und verbohrt??
    Ich denke mit Geduld und Ignorieren (obwohls mir echt in der Seele weh tut) werd ich ihn hoffentlich früher oder später zur Vernunft bringen......ich teste mal und berichte dann von meinen Erfahrungen.

  • Zitat von "Ummiflummi"

    Das mit dem Klickern hab ich schon öfter gehört, aber ist er dafür nicht schon viel zu alt und verbohrt??


    Ohne zu wissen wie alt dein Hund ist, NEIN! Hunde lernen wie auch wir Menschen bis ins hohe Alter! ;) Nur geht es eben nicht mehr ganz soo schnell wie bei einem Welpen, aber trotzdem oft schneller, als man es denkt!


    LG murmel

  • Hallo murmel!


    *g* Als ich deinen Beitrag grade gelesen hab, musste ich mich erst mal totlachen!!! :gut: "... die Tasche mitnehmen - immerhin braucht die Leine jemanden zum Spielen... " *g* Danke schön, dass du die arme Leine nicht alleine rausschickst!!!


    @ ummiflummi,
    nicht gleich aufgeben!
    Die Kaffee-Koch, Schuhe-anzieh`,ins-Bad-geh, ignorieren und nur-mit-Leine-rausgeh-Variante dauert seine Zeit, bis sie wirkt. Du wirst es wahrscheinlich mal eine ganze Zeitlang vor jedem Gassigang so machen müssen, bis er es geschnallt hat.


    Viel Erfolg, und tapfer durchhalten!


    Eva

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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