Züchterin hat trotz pos.HDBef. der Mutter Welpen verkauft..

  • Hallo, vielen Dank für eure Antworten. Ist wirklich ne verzwickte Situation. Wir waren in der Tierklinik in Duisburg und der TA hat gemeint, dass wir jetzt erstmal durch eine dreimonatige Schonung (d.h. ausschließlich an der Leine) und ein Antibiotikum gegen die Entzündung, plus starkem Schmerzmittel, das Knie wieder hinbekommen sollten.
    Das ist für Carla ganz schwer, da sie ein wahnsinniges Energiebündel ist. Wir schonen sie jetzt erst seit ein paar Tagen und sie läuft nur noch mit ihrem Bällchen hinter mir her und guckt ganz traurig. Mmmhh...Wir werden jetzt ein wenig Kopfarbeit trainieren.
    Falls das Knie dann ausheilen sollte, könnte man sich der Hüfte zuwenden. Falls sie starke Schmerzen bekommt und auf der Seite zu humpeln anfängt, dann könnte man überlegen das zu operieren. Wäre angeblich ein Routineeingriff.
    Meinem Mann und mir geht es auch schlecht, weil man sich irgendwie hilflos fühlt. Aber ich freue mich sehr, über eure Resonanz.

  • Ich kenne leider die Tierklinik in Duisburg nicht (obwohl ich in Duisburg zur Schule gegangen bin :ops: ). Aber eventuell lohnt es sich eine zweite Meinung einzuholen. Ich denke mal, Antibiotika usw könnte helfen. Muß aber nicht. Aber ich hoffe es echt, daß es hilft. Und das ihr letztlich dem Mädel das leben wieder schöner machen könnt. Ich habe ganz extreme Arthritis und Arthrose in den Knien. Das ist NICHT schön. Das ist mal sicher.

    @ALL
    Was ist Deutschland nur für ein komisches land... :???: Ich meine, daß es nicht üblich ist Hüften und Ellbogen zu untersuchen. Also, irgendwie kenne ich es nur so, daß 90% (mindestens) untersucht werden. Mir scheint, ich habe mit meinen Hunden und den dazugehörigen Züchtern einfach verdammt Glück gehabt. Für mich war es bisher einfach selbstverständlich, daß allen Hunden die Augen untersucht werden, Ellbogen, Hüften geröntgt werden und eventuell auch Wirbelsäule (je nach Rasse). Naja, Yohanna's Traumwelt...

  • Yohanna
    Ja, es ist merkwürdig hier! einerseits möchte man einen perfekten Hund vom Züchter, andererseits ist man nicht bereit, etwas dafür zu tun, damit ein Züchter auch vernünftig züchten kann.
    Wenn ich sehe, dass in jeder Ausgabe der Vereinszeitschrift ein Kasten mit der Frage "Haben sie ihren Hund schon auf HD untersuchen lassen?" prangt, obwohl ein großer Teil der Hunde (weil Zwerge) gar nicht untersucht werden muss, dass Züchter Teile des Kaufpreises zurückerstatten, wenn ausgewertet wird, zur Untersuchung mitfahren und beruhigend zur Seite stehen, verstehe ich es auch nicht :???:
    Vom Vater einer meiner Hunde sind bisher nur 21 Nachkommen untersucht, das dürften etwa 30% oder sogar noch weniger sein. Aber diese Hunde werden fast alle im Sport geführt :kopfwand: Abgesehen davon, dass ich es als selbstverständlich sehe die erforderlichen Untersuchungen zu machen (lt. Zuchtordnung und nach Bedarf, bei unserer Rasse z.B. Augen), lasse ich doch meinen Hund untersuchen, bevor ich ihn sportlich stark belaste und ihm evtl. schade :irre:

    LG
    das Schnauzermädel

  • leider ist das nicht die regel.... ein familie, die sich einen familienhund anschaft, wird so gut wie nie röntgen! erst, wenn der hund probleme zeigt, dann ja... aber das ist zu spät.

    in meinem kaufvertrag von meinem wauzi steht explizit drin, daß er hund bis zum 24. monat zu röntgen ist und das ergebnis der züchterin mitzuteilen ist.
    ich hätte es sowieso gemacht weil wir hundesport machen.

  • In meinen Verträgen steht es in Beiden nicht drin. Und ich weiß, daß der Bruder von Henna zwar die Hüften untersucht bekam, aber da die Leute dann Alkoholiker wurden sie sich die Ellbogenuntersuchung nicht mehr leisten konnten. Aber an sich ist das die absolute Ausnahme und HD alleine ist bei Belgischen Schäferhunden an sich ausreichend, denn ED hat es seit weiß der Kuckuck wie lange in den Gesundheitsstatistiken nicht gegeben.
    Meine Henna habe ich mit HD und ED und Augen Untersuchungen und Auswertungen bekommen. Allerdings, falls die Züchterin sich entcsheidet mit ihr zu züchten wird sie nochmal an Augen und Wirbelsäule untersucht werden. Augen deswegen, weil man Star-Erkrankungen in einem sechs Monate alten Hund nicht unbedingt schon erkennen kann und das ist das Alter wo Augen halt untersucht werden (Hornhautverkrümmung etc).
    Ich habe mit Laika's Züchterin gesprochen, und die hat mit den anderen Besitzern von Laika's Geschwistern gesprochen, und Laika wird im nächsten Juni, weil sie dann ausgewachsen sein sollte, an Hüften, Halswirbelsäule (Wobbler Syndrom Risiko bei Dobermännern) und Ellbogen geröntgt werden und die Augen untersucht bekommen. Weil das dann alle sechs Geschwister sein werden, gibt's da "Mengenrabatt" und wir werden da wahrscheinlich mit unter 300€ wegkommen.
    Was ich schwer zu verstehen finde ist, daß Leute, die einen HUnd "nur" als Familienhund haben möchten diese Untersuchungen nicht machen, denn nur wenn man solche Untersuchungen dürchführen läßt kann man damit sicherstellen, daß auch in Zukunft Familien mit ihren Familienhunden viel Spaß haben, denn was nutzt einem ein Familienhund, wenn er krank wird und Schmerzen hat. Da hat man ja dann auch nichts von. Und selbst WENN sich rausstellt, daß der Hund ED oder HD oder was auch immer gerade für die Rasse zutrifft hat, dann ist es gut, wenn man vorbeugen kann und somit einen "Ausbruch" mit Schermzen usw verhindern bzw das Risiko minimieren kann und die Auslastung des Hundes entsprechend anpassen.

  • Zitat

    du, viele machen sich doch über sowas keine gedanken... hund ist doch gesund...

    Viele machen sich doch Gedanken, und lassen doch nicht röntgen.

    Ich lasse beispielsweise mittlerweile nur noch bei einem konkreten Verdacht röntgen und dann auch nur in einer Spezialklinik, die ca 200 km weit entfernt ist. Und zwar:

    1. Weil mir das Narkoserisiko zu hoch ist. Und ich habe Rassen, die ein erhöhtes Narkoserisiko haben. Hier bei mir in der Umgebung gibt es immer noch nicht die Möglichkeit einer Inhalationsnarkose - die Apparate sind den Tierärzten zu teuer.

    2. Weil die Fähigkeit der normalen niedergelassenen Ärzte, aussagefähige Röntgenbilder zu erstellen und, falls die Röntgenbilder aussagefähig sind, sie auch richtig zu interpretieren, jedenfalls hier in meiner Gegend nicht allzu hoch ist, wie ich durch leidvolle Erfahrung mehrmals erleben konnte.

  • Ist eine Inhalationsnarkose denn überhaupt so wirksam wie eine mit Spitze? Der Sinn der Narkose ist es ja, dass die Muskel völlig entspannt werden und so ene bessere Diagnose möglich ist.

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