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Zwingerhaltung

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    Hallo !
    Ich würde gerne Eure Meinung zu dem Thema Zwingerhaltung wissen !
    Als Hintergrund habe ich folgende Punkte:
    Es handelt sich um einen Diensthund, Schäferhund,
    natürlich hat der Hund Familienanschluss, tagsüber ist er mit im Haus, mit der Familie, und allen Annehmlichkeiten die ein Haustier so hat ;o)
    Schlafen soll er Nachts allerdings draussen.


    Mich interessieren wirklich alle Meinungen, vielleicht gibt es hier auch Diensthundführer ? Wie wird es dort gehandhabt ?


    Ich danke schon jetzt für Eure Antworten !
    Auf geht´s !

    “Hunde sind unsere Verbindung zum Paradies. Sie kennen nichts Böses oder Neid oder Unzufriedenheit. Mit einem Hund an einem herrlichen Nachmittag an einem Hang zu sitzen, kommt dem Garten Eden gleich, wo Nichtstun nicht Langeweile war - sondern Frieden.”


    (Milan Kundera)

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  • Hallo Runa,
    ich habe meinen Schäfer-Labrador im Alter von 5 Monaten bekommen, er war dort bereits in zweiter Hand, bin also schon zu diesem Zeitpunkt die dritte Besitzerin gewesen. Der Hund stammte aus Zwingerhaltung, allerdings wirklich sehr schlechter, wie man leicht am "Zwingerzustand" ablesen konnte. Grisu wollte nie wirklich mit ins Haus, könnte mir vorstellen, daß es damit zusammenhing, verschlossene Räume zu meiden. Sozusagen als Reaktion auf das Eingesperrtsein in seiner frühen Kindheit. Da wir aber einen abgeschlossenen Innenhof haben, die Haustür im Sommer immer offensteht, war das kein Problem. Grisu hätte sich also aussuchen können, wo er blieb. Meist war er draußen, selten im Flur (wenn´s ganz heiß war, kam er rein). Er hatte also seine isolierte und mit Stroh ausgestattete Hundehütte draußen im Hof.
    Erst als er älter wurde, suchte er auch in der kälteren Jahreszeit die Ofennähe. Inzwischen wohnt er mit den anderen Hunden ganz im Haus und genießt es.
    Ich persönlich hätte kein Problem damit, den Hund Nachts (aber wirklich nur Nachts) in einem Zwinger (sauber, ordentlich-nicht so, wie Grisus frühere Heimat!!!) wohnen zu lassen, wenn er tagsüber bei der Familie sein darf. Da wir hier aber über den Luxus eines "Hundezimmers" verfügen, wohnen meine Hunde im Haus.


    LG Sanny

    fides esperantia caritas
    1 Kor 13 13

  • Hallo Sanny !
    Vielen Dank für Deine Schilderung.


    Natürlich hat unsere Schäferhündin auch einen wirklich guten Zwinger ( Bromet ) und eine isolierte Hundehütte, wo zusätzlich auch noch Stroh hinein kommt !
    Das ist selbstverständlich !


    Wir werden nur von vielen verurteilt, wenn wir erzählen, dass unsere Süsse Nachts im Zwinger schläft, die erste Frage die uns gestellt wird, "und wenn es kalt wird ?"


    Ich bin dann immer leicht verunsichert.


    LG

    “Hunde sind unsere Verbindung zum Paradies. Sie kennen nichts Böses oder Neid oder Unzufriedenheit. Mit einem Hund an einem herrlichen Nachmittag an einem Hang zu sitzen, kommt dem Garten Eden gleich, wo Nichtstun nicht Langeweile war - sondern Frieden.”


    (Milan Kundera)

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  • Mhhh schläft er denn bis jetzt, mit im Haus? Ich kann mir vorstellen das es da Probleme geben könnte, wenn er auf einmal allein draußen schlafen soll.
    Ein paar Häuser weiter lebt ein Hund der wohl immer daran gewöhnt war, drinne bei seinen Leuten zu sein.
    Seit nun knapp einem Jahr ist dieser Hund draußen im Zwinger.
    Es ist die Hölle!!!
    Er bellt und heult die ganze Nacht. Ich weiß das er nichts dafür kann aber manchmal bekomme ich echt Mordgedanken.
    Manchmal schlägt er am Wochenende morgends Rabatz.Ich glaube er ist nicht durchgehend im Zwinger aber doch wenigstens jede Nacht und des öfteren auch um die mittagszeit.
    An wirklich guten schlaf ist seitdem, hier nicht mehr zu denken.
    Wie gesagt läuft das seit knapp einem Jahr so und besserung ist nicht in Sicht.
    Kann sein das es bei Deinem " Arbeitskollegen" anders läuft ich könnte mir aber auch vorstellen, das es da ein paar unschöne Stunden gibt.


    Ich persöhnlich habe nichts gegen Zwingerhaltung. Allerdings sollte der dann so aussehen, das selbst ich dazu bereit wäre in dem Ding zu schlafen.

  • Also unser Kleine ist schon an den Zwinger gewöhnt, sie macht überhaupt kein Theater wenn sie drin ist.
    Sie war auch schon ein paar Nächte dort drin, als es so warm war.
    Dachte mir, dass es bestimmt angenehmer für sie ist, draussen zu schlafen..... ich bin im Haus selbst Nachts zerflossen !!!
    Ne, also sie hat wirklich kein Problem damit dort drin zu sein....


    Aber so langsam kommt der Winter näher, und meine Sorgen werden immer mehr..... es kann ja schon wirklich kalt werden,
    und ich als Frostbeule habe Angst, dass auch mein Hund friert....


    Vielleicht ist das aber auch wieder eine Art der Vermenschlichung ?
    Sie hat schliesslich Fell, und im Winter sicher schön warme Unterwolle !


    ..... und falls es zu sehr friert, kann ich sie ja reinholen..... ;o)

    “Hunde sind unsere Verbindung zum Paradies. Sie kennen nichts Böses oder Neid oder Unzufriedenheit. Mit einem Hund an einem herrlichen Nachmittag an einem Hang zu sitzen, kommt dem Garten Eden gleich, wo Nichtstun nicht Langeweile war - sondern Frieden.”


    (Milan Kundera)

    • Neu

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  • Ich denke das eigentlich nicht's dagegen einzuwenden ist wenn der Hund wirklich nur Nachts im Zwinger ist.


    Aber warum darf ein Hund der Tagsüber ins Haus darf nicht auch im Haus schlafen :nixweiss:

  • Da es sich um einen Diensthund der BW handelt, der auch später in Kriesenregionen zum Einsatz kommt, soll er "Wetterfest" sein.....
    denn in einem Soldaten-Camp kann er nicht mit auf der Stube schlafen ( Hygiene-Vorschrift ).
    Wenn er z.B. später einmal in Afganistan o. ä. in den Wintermonaten zum Einsatz kommt, ist es ja auch bitter kalt, und so soll er an verschiedene Witterungsverhältnisse gewöhnt sein !

    “Hunde sind unsere Verbindung zum Paradies. Sie kennen nichts Böses oder Neid oder Unzufriedenheit. Mit einem Hund an einem herrlichen Nachmittag an einem Hang zu sitzen, kommt dem Garten Eden gleich, wo Nichtstun nicht Langeweile war - sondern Frieden.”


    (Milan Kundera)

  • Ahhhhh wenn er den Zwinger schon kennt dann ist ja gut.
    Ich denke nicht das da etwas gegenspricht, auch im Winter.
    Solange er einen geschützen Schlafplatz hat wird er sich auch nicht gleich die Nase abfrieren, wie Du schon sagtest haben sie ja schließlich Fell.

  • OK !
    Vielen Dank für den positiven Zuspruch !!!
    Das habe ich gebraucht !!!
    Sie ist doch meine Süsse, und es soll ihr auf alle Fälle gut gehen !!

    “Hunde sind unsere Verbindung zum Paradies. Sie kennen nichts Böses oder Neid oder Unzufriedenheit. Mit einem Hund an einem herrlichen Nachmittag an einem Hang zu sitzen, kommt dem Garten Eden gleich, wo Nichtstun nicht Langeweile war - sondern Frieden.”


    (Milan Kundera)

  • Hallo,


    ich kenne einige Hofhunde, die raus und rein können wie sie wollen. Nachts gehen fast alle rein, denn wenn ihr Rudel schläft wollen sie dabei sein. Hunde sind Rudeltiere und dazu gehört eben auch die selbe Höhle. Es ist schwer zu verstehen, warum man ab und zu zum Rudel gehört und dann wieder nicht. Aber so ein Hund lernt ja auch, dass wir in die Wohnung Gassi machen und er es nicht darf.
    Ich persönlich bin gegen Zwinger (bis auf mache Hunderassen bzw. Meuten). Die Vorteile liegen nämlich nur beim Menschen. Er muss in der Nacht nicht raus, der Kleine zerstört nichts in der Wohnung, hat man keine Zeit - ab in den Zwinger, ist Besuch da - ab in den Zwinger, ist er dreckig - ab in den Zwinger...). Doch für den Hund gibt es zahlreiche Nachteile:


    gerade in der Nacht ist er allein


    wenn er krank ist bekommt es keiner mit (mein Hund hatte vor 4 Monaten in der Nacht einen Schlaganfall und ich bin in der selben Nacht noch zum Arzt, dank der schnellen Behandlung ist sie wohl auf.)


    wenn es ihm nicht gut geht ist niemand da


    wenn es zu kalt und feucht ist bekommt er im Alter viele Probleme (von Gelenkproblemen bis zu Blasenproblemen, hat er die erst mal darf er warscheinlich gar nicht mehr ins Haus).


    im Dorf meiner Eltern kam es schon vor, dass Nachts Gift in die Zwinger geworfen wurde


    es gibt auch Menschen die es um die Silvesterzeit toll finden Knaller in Zwinger zu werfen


    .....


    Somit schließe ich mich mit der Frage an: Warum darf er Tagsüber ins Haus aber nicht in der Nacht.
    Ach ja, Hunde die in der Nacht draußen bleiben entwickeln ein sehr dichtes Fell, damit sie nicht frieren, kommen sie am Tag in die Wohnung ist es viel zu warm für sie. Der Hund "schwitzt" und verliert somit viel Fell, um dann wieder viel zu produzieren und so weiter und so weiter. Ihr werdet also ein Problem mit Haare in der Wohnung haben.


    Verena

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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