Was haltet Ihr vom unsichtbaren Zaun?

  • Zitat


    Einem Hund, der diese nicht genetisch mitbringt, kann man sowas nie derart verlässlich beibringen, dass man Freilauf ohne Absicherung verantworten könnte.

    Viele Grüße
    Corinna

    Dann nennem wir es eben Hausbindung. :gott:

  • Bei meinem letzten Hund war kein Zaun da wo ich damals wohnte, aber er ist nie weg. Er hat sein Revier abgelaufen, aber weiter ging er nie. Seltsamerweise musste ich ihm das nie beibringen. Das war von Anfang an so gewesen. Er lag dann vor dem Haus aber dass er einmal weggewesen wäre...niemals. Wusste gar nicht, dass man das einem Hund extra beibringen muss.

    Ich würde auf keinen Fall meinem Hund Stromstöße oder ähnliches verabreichen. Lieber trainieren. Oder einen Zaun bauen. Aber nichts, was ihn erschreckt, oder gar weh tut.

    lg
    pinga

  • Stromschlag? Pipifax.
    Ich würde es mit Landminen probieren.
    Hat auch der Nachbar was davon! :lachtot:


    Spaß beiseite: Sowas würde ich niemals kaufen.
    Aber ich habe hier mal einen tollen Tip bekommen, wie man dem Hund beibringt, nicht über die Bordsteinkante zu treten. (mit Hilfe von zwei Leinen - such ich gleich mal raus.)
    Vielleicht klappt das auch, wenn Du einfach eine Schnur spannst und ihm mit der Methode beibringst, nicht darüberzulaufen?
    Beim Bordstein hat es bei uns jedenfalls - bisher - sehr gut funktioniert.
    Könnte das klappen?

    LG, Sub.

  • Zitat


    Aber ich habe hier mal einen tollen Tip bekommen, wie man dem Hund beibringt, nicht über die Bordsteinkante zu treten. (mit Hilfe von zwei Leinen - such ich gleich mal raus.)
    Vielleicht klappt das auch, wenn Du einfach eine Schnur spannst und ihm mit der Methode beibringst, nicht darüberzulaufen?
    Beim Bordstein hat es bei uns jedenfalls - bisher - sehr gut funktioniert.
    Könnte das klappen?

    LG, Sub.

    Such mal unter meinen Beiträgen.

  • Zitat

    Such mal unter meinen Beiträgen.

    Haha, sehr witzig. Viertausendzweihunderteinunddreißig, viertausendzweihundertzweiunddreißig, viertausendzwei...

    Wenn er von Dir kam, dann a) herzlichen Dank, funktioniert prima und b) schreib es doch bitte gleich noch mal auf, wenn Du auch denkst, dass es eine Möglichkeit wäre.

    LG, Sub.


    EDIT: Habs gefunden:

    Der Hund bleibt an der kurzen Leine, die Bordsteinkante (das spätere Hindernis) wird nur mit euch an der Leine überschritten. Kein Kommando, kein Ansprechen- lediglich das Zurückbleiben wird belohnt.
    Immer wieder direkt auf die Kante zugehen und davor stehen bleiben (an verschiedenen Stellen), falls der Hund vor geht, sofort verhindern (zurückgehen, zurückziehen usw.) und an den richtigen Platz bringen und loben.
    Als zweiten Schritt:
    mit dem Hund an der kurzen Leine links führen und längs zum Bordstein gehen. Genügend Abstand daß der Hund neben euch laufen kann. Eine zweite Leine (drei Meter reichen) mit einhacken und und hinter euch rumführen. Dann den Abstand zum Bordstein verringern und wenn der Hund vom Bordstein runter will, den Hund mittels langer Leine hinter euch ziehen - Loben.
    Später den Hund immer loben wenn er von sich aus auf dem Geweg bleibt, und konsequent bleiben.

  • @ Hund:

    Kannst Du mal erklären, wie man eine solche "Hausbindung" anerzieht? Ich habe nämlich dasselbe Problem - und unser Husky-Mix durchstöbert mit wahrer Begeisterung die Nachbarsgrundstücke. Was die Nachbarn verständlicherweise nicht uneingeschränkt witzig finden... :motz:

    Verbieten klappt nicht. Da kann ich 1000mal NEIN sagen und beim 1001ten Mal gucke ich nicht hin und weg ist er... Das Grundstück ist mit einer dichten Hecke plus (niedrigem) Zaun umgeben aber irgendwie kommt er auch durch die kleinste Lücke...

    Ach ja - bevor die Frage kommt: ja, er ist ausgelastet, 3 Std. Bewegung, Spiel und Spaß draussen (mit mir) pro Tag garantiert.

    Gruß
    Andrea

    Habe die letzten Beiträge gerade erst gelesen: Das mit dem Bordstein klappt bei uns übrigens.

  • Zitat

    Haha, sehr witzig. Viertausendzweihunderteinunddreißig, viertausendzweihundertzweiunddreißig, viertausendzwei...

    Na, ganz so hatte ich es natürlich nicht gemeint, sondern nur um die Suche einzugrenzen.
    In diesem Fall finde ich es aber nicht so gut es damit zu machen; da muß das ganze schon komplexer angegangen werden - ist mit ein - zwei Beiträgen nicht getan, aber als Grundgedanke recht sinnvoll.


    Schönen Tag noch

  • Nur mal so am Rande für all diejenigen, deren Hunde (regelmäßig) abhauen:

    Wenn Eurer Hund bei einer solchen Aktion Schaden verursacht (man denke bitte nicht nur an Gegenstände), dann wünsche ich Euch nicht nur eine Gute Versicherung und ein gutes Gewissen, sondern auch ein gnädiges Ordnungsamt. Immerhin handelt Ihr in dem Wissen, dass Eure Hunde nicht ausreichend gesichert sind :wink:

    Viele Grüße
    Corinna

  • Da unser Wuff ein echter Ausbrecherkönig ist, haben wir einen ganz normalen Elektrozaun mit einem weissen Band innerhalb des normalen Maschendrahtzauns gezogen. Der Hund ist 2x drangekommen, danach nie wieder. Vorteil: Wir können jetzt auch z.B. neu angelegte Gartenbereiche abtrennen, ohne dass Strom anliegt, das weisse Band genügt als Warnung.
    Das "Weidegerät" funktioniert mit Batterien, wir haben selbst getestet, wie stark der Schlag ist, weh tut es nicht, aber man erschrickt halt. Kein Vergleich mit den Geräten für Grossviehweiden.
    Man muss allerdings häufig kontrollieren, dass die Litze nicht mit Gras oder anderen Pflanzen in Berührung kommt.
    Von diesen unsichtbaren Zäunen halte ich aus den bereits genannten Gründen nix.
    Auf Hoftreue, oder wie immer man das nennen will, möchte ich mich angesichts der vielbefahrenen Strasse vor unserem Haus jedenfalls nicht verlassen, mir reichen schon die vielen armen Mietzekatzen, die hier jedes Jahr ihr Leben lassen.
    Gruss Joe

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