Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Pfeife für Hündin die halbseitig taub oder schwerhörig ist?
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Ok, meine Frage war nach einer Pfeife, weil mein Hund halbseitig schlecht zu hören scheint. Was kein Drama ist und auch kein Gehirntumor oder sonst was ganz ganz schreckliches, sondern einfach nur eine leichte Behinderung, die ich halt managen muss.
Wenn alles andere ausgeschlossen ist, dann lernst Du damit umzugehen. Ich drücke die Daumen für einen "guten" TK-Termin.
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12. April 2026 um 14:51
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LG Steffi mit Buddy
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Das Verhalten klingt tatsächlich sehr ähnlich wie das von Eddy als er eh schon blind war und dann zusätzlich so langsam schwerhörig geworden im Alter ist. Als ich das noch nicht auf dem Zettel hatte, durfte ich dem Hund auch einige Male hinterherrennen, weil er weggelaufen ist in die falsche Richtung. Er hört immer noch irgendwas bzw. bestimmte Frequenzen, aber kann die Richtung absolut nicht mehr orten. Ich würde also tatsächlich auch drauf tippen, dass da irgendwas mit den Sinnen deutlich eingeschränkt ist bei ihr.
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Ok, meine Frage war nach einer Pfeife, weil mein Hund halbseitig schlecht zu hören scheint. Was kein Drama ist und auch kein Gehirntumor oder sonst was ganz ganz schreckliches, sondern einfach nur eine leichte Behinderung, die ich halt managen muss.
Wenn alles andere ausgeschlossen ist, dann lernst Du damit umzugehen. Ich drücke die Daumen für einen "guten" TK-Termin.
Danke, das ist gar nicht so einfach zu finden - Online Buchungen wurden genau dafür bei den paar Praxen nciht angeboten. Es ist ein Job für Montag, mal ein paar Anrufe zu machen. Jetzt gehen wir erst mal Gassi :-)
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Dieses Verhalten kenne ich ebenfalls von meinen beiden alten Chihuahuas:
Bongo (15) hörte früher extrem gut auf mich. Ich konnte ihn im normalen Gesprächston ansprechen und stimmlich dirigieren "Nein, Bongo, nicht in den Garten, wir bleiben hier auf der Strasse!" "Lass das sein" usw. Es war äusserst angenehm, mit einem so gut hörenden, aufmerksamen Hund laufen zu gehen, denn ich musste meine Stimme nie erheben, sondern redete einfach ganz normal mit ihm.
Im Laufe des letzten Jahres gab es jedoch einige Vorkommnisse, bei denen er desorientiert wirkte... er drehte den Kopf in die falsche Richtung, wenn ich mit ihm sprach oder er erschrak fast zu Tode, wenn ich hinter ihm stand und sagte "Bongo, geh mal zur Seite"... er hörte mich einfach nicht mehr, konnte auch nicht mehr einordnen, woher ich sprach. Einige Male rannte er auch orientierungslos fremden Wanderern hinter her, weil er nicht mehr wusste, wo ich war und mein Rufen nicht mehr hörte. Ich schloss daraus, dass er offenbar immer schlechter hörte und begann, ihn mit Handzeichen zu dirigieren statt mit der Stimme.
Wenn ich ihn sehr laut anschrie, z.B. wenn er Kot von andern Hunden fressen wollte, reagierte er noch auf mein lautstarkes "HEJ, LASS DAS SEIN!!!!" Aber das war mir peinlich, meinen Hund dermassen anzuschreien, ich schreie daher nur noch sehr laut "HEJ." Er guckt dann zu mir, so dass ich ihn zu mir herwinken kann.
Ich habe in den letzten Monaten einfach neue Methoden entwickelt, um mit beiden Hunden zu kommunizieren. Taqui (14) hört offenbar überhaupt nichts mehr, auch seine Augen sind sehr eingeschränkt, trüben sich immer mehr.
Ich lasse sie daher nur noch nach klaren Kriterien frei laufen:
- nur auf bekannten Wegen, die weit voraus sehr übersichtlich sind
- vor unübersichtlichen Stellen, Kurven "rufe" ich sie zu mir, indem ich winke
- ich verteile in unregelmässigen Abständen immer mal wieder Gutelis, d.h. ich winke, sie rennen zu mir, worauf ich Gutelis im Gras verteile, die sie suchen müssen. Dadurch entsteht ein hoher Fokus auf mich und meine Absichten (man weiss ja nie, wann der nächste Guteli-Regen fällig ist...)
- im Freilauf gestatte ich ihnen höchstens einen Radius von 20 m von mir entfernt. Meist trippeln sie aber freiwillig dicht neben mir, sobald die ersten Bedürfnisse erfüllt sind (Pipi, Kacka, Rennen).
- Taqui rennt gerne voraus, Bongo trödelt hinterher. Taqui rennt höchstens 20 m voraus, hält an, guckt zurück und fragt "Weiter?" Wenn ich nicht reagiere, rennt er weiter bis zur nächsten Frage. Auch bei Wegkreuzungen hält er an, guckt zu mir und fragt: "Rechts oder links?" Ich gestikuliere dann die Richtung, wohin ich weiter laufen will.
Somit haben meine Senioren und ich eine gute Methode gefunden, miteinander zu kommunizieren, auch wenn beide stark eingeschränkt sind in ihren Sinnesleistungen. An eine Pfeife habe ich tatsächlich auch schon mal gedacht, aber ich vergesse sie dauernd zu Hause. Mein Winken (komme mir vor wie auf dem Flughafen, Einwinken der Flieger an ihren korekten Stellplatz) genügt bisher völlig, aber ich bin mir bewusst, dass ich höllisch aufpassen muss, dass mir keiner verloren geht. Das ist meine grösste Angst.
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Wenn der Hund nur einseitig hört, dann wird er das Richtungsproblem nie akkustisch lösen können. Das geht physikalisch nicht.
Das ist faktisch falsch,
da ein Hund kein statischer, sondern ein dynamischer Empfänger ist. Durch Kopf, Ohr ,Hals und Körper besitzt er verschiedene Achsen, um den Raum aktiv abzutasten und die Richtung physikalisch einwandfrei zu bestimmen. Das funktionierende Ohr wirkt dabei wie eine rotierende Radar-Antenne, die den Schalleintrittswinkel über die Zeit präzise einpeilt.
Entscheidend ist daher nicht die Lautstärke, sondern eine längere Signaldauer, die dem Gehirn Zeit für diesen Scan-Vorgang gibt. Man sollte die Ortung daher wie ein Suchspiel bei der Nasenarbeit trainieren: Lange, leise Signale statt kurzem Gebrüll.
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Wenn der Hund nur einseitig hört, dann wird er das Richtungsproblem nie akkustisch lösen können. Das geht physikalisch nicht.
Das ist faktisch falsch,
da ein Hund kein statischer, sondern ein dynamischer Empfänger ist. Durch Kopf, Ohr ,Hals und Körper besitzt er verschiedene Achsen, um den Raum aktiv abzutasten und die Richtung physikalisch einwandfrei zu bestimmen. Das funktionierende Ohr wirkt dabei wie eine rotierende Radar-Antenne, die den Schalleintrittswinkel über die Zeit präzise einpeilt.
Entscheidend ist daher nicht die Lautstärke, sondern eine längere Signaldauer, die dem Gehirn Zeit für diesen Scan-Vorgang gibt. Man sollte die Ortung daher wie ein Suchspiel bei der Nasenarbeit trainieren: Lange, leise Signale statt kurzem Gebrüll.
Wenn das Signal aber einfach gar nicht ankommt. Dann kommt es nicht an.
Da gibts auch nichts zu trainieren.
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Das ist faktisch falsch,
da ein Hund kein statischer, sondern ein dynamischer Empfänger ist. Durch Kopf, Ohr ,Hals und Körper besitzt er verschiedene Achsen, um den Raum aktiv abzutasten und die Richtung physikalisch einwandfrei zu bestimmen. Das funktionierende Ohr wirkt dabei wie eine rotierende Radar-Antenne, die den Schalleintrittswinkel über die Zeit präzise einpeilt.
Entscheidend ist daher nicht die Lautstärke, sondern eine längere Signaldauer, die dem Gehirn Zeit für diesen Scan-Vorgang gibt. Man sollte die Ortung daher wie ein Suchspiel bei der Nasenarbeit trainieren: Lange, leise Signale statt kurzem Gebrüll.
Wenn das Signal aber einfach gar nicht ankommt. Dann kommt es nicht an.
Da gibts auch nichts zu trainieren.
Wenn das Signal eines gesunden Ohrs im Gehirn „einfach gar nicht ankommt“, dann reden wir nicht mehr über Taubheit, sondern über ein schwerwiegendes neurologisches Problem.
Physikalisch gesehen kommt das Signal bei einem einseitig hörenden Hund immer am gesunden Ohr an – völlig egal, aus welcher Richtung der Schall kommt (Stichwort Wellenbeugung). Wenn der Hund daraus keine Richtung ableiten kann, liegt das nicht an der „unmöglichen Physik“, sondern an einer mangelhaften Verarbeitung im Gehirn.
Genau deshalb ist Training ja so entscheidend: Das Gehirn muss lernen, die Daten des einen verbliebenen Kanals neu zu interpretieren. Zu behaupten, da gäbe es nichts zu trainieren, ist faktisch falsch. Es ist, als würde man behaupten, ein Einäugiger könne nicht lernen, Entfernungen abzuschätzen. Er nutzt dafür einfach andere Parameter (wie Bewegung und Perspektive) – und genau das macht der Hund akustisch auch, sofern man ihm die Zeit für den Scan-Vorgang gibt.
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Genau das SchokoSaurier.
Räumliches Hören funktioniert nur mit zwei Ohren und nicht nur mit einem.
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Genau das SchokoSaurier.
Räumliches Hören funktioniert nur mit zwei Ohren und nicht nur mit einem.
Räumliches Hören ist die Fähigkeit, Schall im Raum zu platzieren. Das geht zum einen über das binaurale Hören (mit zwei Ohren) statisch und sofort, aber eben auch über das monaurale Hören (mit einem Ohr) dynamisch durch aktives Scannen. Beides führt zum Ziel der Ortung (räumliches Positionieren). Wer das ignoriert, betrachtet den Hund als lebloses Objekt und nicht als lernfähiges, biologisches System, dessen Gehirn fehlende Kanäle durch Bewegung und Rechenleistung kompensieren kann.
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Darf ich einen Mod bitten, den thread zu schliessen?
Nein, wir schließen immer noch keine Threads nur weil die Antworten nicht genehm sind.
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