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Tollwut-Impfung, wenn man nicht ins Ausland fährt?
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Ich hänge da auch gerade zwischen ja und nein bei unserer Franzi.
Ja - wegen den hier schon genannten Gefahren
Nein weil: Franzi wurde seit sie bei uns ist auch gegen TW durchgeimpft. Die TW-Impfung hat sie immer relativ schlecht vertragen. Nun wäre sie beim nächsten Termin im Sommer mindestens 13 Jahre alt, hat ein gravierendes Herzproblem, ins Ausland fahren wir nicht, Hundeplatz etc ist hier nicht. Ich habe Angst, dass ich ihr letztlich mit der Impfung aus den oben genannten Umständen mehr schade als nütze.
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7. April 2026 um 11:44
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Ich würde da überhaupt keine Kompromisse eingehen. Eine hohe Impfabdeckung schützt auch immer diejenigen, die aus welchen Gründen auch immer nicht geimpft werden dürfen.
Es hat einen Grund, warum gewisse Erkrankungen quasi nicht mehr existent sind. Der Grund ist, dass es eine hohe Impfabdeckung gibt.
Vor ein paar Jahren gab es eine Weile von Impfgegner-Eltern, die der Meinung waren, dass man zB eine Masernimpfung nicht mehr braucht, weil es ja Masern gar nicht mehr gibt. Hat nicht lange gedauert, bis es wieder zu Ausbrüchen kam.
Blöd für diejenigen, die sich gern schützen wollen und es nicht können.
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Du könntest regelmäßig titern lassen, aber ich bin auch pro lückenlosem Impfschutz. Musste ich auch auf eine harte Weise lernen, wie wichtig das im Fall der Fälle ist.
Was meinst du damit, welche Erfahrung hast du machen müssen?
Durch Umstände habe ich einen Welpen aufgenommen, bei dem – rein theoretisch, wirklich nur theoretisch und extrem unwahrscheinlich – ein Tollwutrisiko im Raum stand, weil der Impfschutz noch nicht bestand, als er aus Österreich (tollwutfreies Land) wieder nach Deutschland eingeführt wurde, nachdem die Käufer nach nicht mal 24 Stunden ihren Welpen an den (deutschen) Züchter zurückgegeben hatten.
Bei meinen anderen Hunden war der Impfschutz zu dem Zeitpunkt gerade ausgelaufen, weil ich geplant hatte, alle zusammen im Sommer impfen zu lassen.
Am Ende hat uns das sechs Wochen Quarantäne beschert. Meine Hunde durften in der Zeit das Haus nicht verlassen. Ich hatte immerhin das Glück, eine Möglichkeit zu haben, wo sie sich lösen konnten… aber trotzdem war das für mich die absolute Hölle. Ich bin jemand, der jeden Tag viel und gerne draußen unterwegs ist, und sechs Wochen lang kein Gassi gehen zu können und im Prinzip selbst ans Haus gebunden zu sein, war wirklich extrem.
Es braucht keinen bestätigten Fall. Ein Verdacht oder möglicher Kontakt reicht völlig aus, damit solche Maßnahmen greifen. Das Ganze betrifft alle Hunde, die zu dem Zeitpunkt keinen ausreichenden Impfschutz haben. Und wenn tatsächlich ein Kontakt zu einem nachweislich tollwütigen Tier vorliegt, bedeutet das sogar, dass ein Hund eingeschläfert werden muss – unabhängig davon, ob er selbst erkrankt ist oder nicht.
Gerade weil immer mehr Hunde mit unklarem oder fehlendem Impfschutz eingeführt werden, ist das für kein theoretisches Thema mehr.
Ich habe daraus auf jeden Fall meine Lehre gezogen und achte seitdem wirklich konsequent darauf, dass der Impfschutz immer aktuell und lückenlos ist.
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Wenn man bedenkt, dass erst vor wenigen Wochen ein Tollwutfall in DE bekannt wurde, von einem Auslandshund, dessen Papiere gefälscht worden waren, bedeutet der Verzicht auf eine gültige Tollwutimpfung mit dem Leben des eigenen Hundes zu spielen.
Da geht es einerseits darum, dass der Hund de facto gegen Tollwut geschützt ist (von allen Arten zu sterben, ist das eine der schlimmsten!), aber auch darum, rechtlich abgesichert zu sein - denn im Fall der Fälle eines Kontaktes kann das Amt anordnen, dass Hunde ohne bestätigten Schutz eingeschläfert werden können. Egal, ob das für uns logisch Sinn macht oder nicht.
Und so ein Kontakt ist eben nicht nur "der hat mit einem Fuchs mit Schaum vor dem Mund gekämpft", sondern auch "Das nette Ehepaar die Straße runter wollte was Gutes tun und hat einen Hund aus dem Ausland adoptiert, da aber leider die falsche Orga gewählt, die Hunde haben einander auf der Straße begrüßt, nun hat sich aber rausgestellt deren Hund hat Tollwut und jetzt gilt mein Hund als potentiell gefährdet/gefährlich, und der Eintrag im Impfpass entscheidet darüber ob er lebt oder stirbt."
Ich bin niemand, der jährlich nachimpft, bei den meisten Impfungen hält der Impfschutz nämlich sehr viel länger. Aber mit Tollwut - damit spielt man nicht. -
Genau wegen dem Risiko, dass ein tollwutinfizierter Hund ungeimpft eingeführt wird, was ja durchaus gar nicht mal so selten vorkommt, würde ich auch ohne Hundesport immer auf einen lückenlosen Tollwut-Impfschutz meiner Hunde achten.
Und bei meinen aufgrund des Alters noch ungeimpften Welpen achte ich durchaus auch drauf, dass die keine „unsicheren“ Kontakte haben. Sprich, die haben nur Kontakt zu Hunden, die ich kenne. -
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Bei Tollwut gibts hier gar keinen Kompromiss. Das wird lückenlos bis zum Ende geimpft. Ich verlasse Deutschland nicht und gehe nicht auf Veranstaltungen. Ich hab aber auch keine Lust das mein Hund bei einem Tollwutkontakt-Verdacht (oder tatsächlichem Kontakt) eingezogen und eingeschläfert wird. Quarantäne ist nämlich Ermessens Sache des Veterinäramts. Ich könnte mir das nie verzeihen wenn einer meiner Hunde aus diesem Grund eingeschläfert werden würde. Da nehme ich auch Nebenwirkungen in Kauf (hatten wir bisher aber noch nicht).
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Ich wohne grenznah nach Österreich. Hier und im Nachbar Landkreis werden öfters mal illegale Welpentransporte entdeckt. Schon alleine das ist ein Grund für mich für eine lückenlose Tollwut Impfung.
Außerdem bin ich aktiv in der Rettungshundestaffel, da wird bei Prüfungen der Tollwutimpfstatus und auch alle anderen Impfungen überprüft. Ich bin mit beiden Hunden auch noch im RO und in der Dummyarbeit unterwegs und da ist die Teilnahme an Turnieren nur mit gültiger Tollwut Impfung möglich.
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Es gibt generell kein „genormtes“ Vorgehen bei Verdacht.
Ich hab mal in einer Firma gearbeitet, in der wir auch nach China und Indien fliegen mussten. Indien ist Tollwut Hotspot. Ich war zum Glück nicht dabei. In dem Hotel, indem meine Kollegen untergebracht waren, gab es einen Angestellten bei dem Tollwut festgestellt wurde. Ohne überhaupt zu klären ob und wie irgendwie Kontakt bestand, oder ob dieser Angestellte zum Zeitpunkt des Aufenthalts überhaupt im Dienst war, mussten sie sich nachträglich behandeln lassen und eine strenge Quarantäne einhalten. Ein Kollege wollte nicht. Man hat ihm dann SEHR eindrücklich zu verstehen gegeben, dass ihm dann eine angeordnete Medizinische Isolation droht.Da hab ich zum ersten Mal überhaupt gecheckt wie schnell die bei der Krankheit ernst machen.
Ich würde meinem Hund immer impfen. Ich selber bin auch gegen Tollwut geimpft. -
Ich selber bin auch gegen Tollwut geimpf
Kurzes OT - wegen deiner Arbeit , Urlaub oder " einfach so" ? Ohne z.B nach Indien fliegen zu wollen ist das mEn echt schwer die zu erhalten , ganz oft verneint mit " ach was, sie brauchen das nicht".
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Ich selber bin auch gegen Tollwut geimpf
Kurzes OT - wegen deiner Arbeit , Urlaub oder " einfach so" ? Ohne z.B nach Indien fliegen zu wollen ist das mEn echt schwer die zu erhalten , ganz oft verneint mit " ach was, sie brauchen das nicht".
Ja, wegen der Arbeit. Sobald man beruflich dorthin reist bekommt man die auf Anfrage auch problemlos bezahlt.
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