• Hallo!

    Ich habe heute beim Teig zubereiten meinen 6 Monate alten Dackel ca. 3- 4 Minuten dem Geräusch des Küchengeräte ausgesetzt. Er hatte etwas gezittert und einen ängstlichen Gesichtssusdruck.

    Wir waren gerade vom Sparziergang gekommen, er bekam sein Futter, stellte sich in die Küche und bellte, weil er Leckerli einforderte. Ich weiss, man soll das Bellen ignorieren- aber in einem Mehrfamilienhaus ist das nicht konsequent umsetzbar. Ich wies ihn zurecht- ignorierte ihn und betätigte das Küchengerät.

    Ich weiss, ich hätte ihn langsam an das Geräusch gewöhnen müssen- ich habe einfach nicht daran gedacht. Für mich ist es normal und ich habe nicht daran gedacht, dass es für ihn ja total unangenehm laut und bedrohlich ist.

    Jetzt schläft er!

    Ich habe ein total schlechtes Gewissen und ärgere mich, dass ich das verpeilt habe und er unnötig Stress hatte.:frowning_face:

  • Ich mach mir da, ehrlich gesagt, überhaupt keinen Kopp. Das Geräusch ist halt da. Der Hund merkt, es passiert nichts. Jetzt im Schlaf kann er das neue Erlebnis verarbeiten. Völlig normaler Alltag für einen Welpen/Junghund/neuen Hund. Doof ist evtl. nur der zeitliche Zusammenhang zwischen Zurechtweisung und Geräusch. Wenn er die nächsten Male geknickt ins Körbchen schleichen sollte, dann würde ich es mit schönfüttern versuchen. Wenn nicht, dann einfach Küchensachen machen.

  • Welpen sollten sich an Alltagsgeräusche gewöhnen. Auch Welpen bei Besitzern die gerne und viel Backen gewöhnen sich auf kurz oder lang an dieses Geräusch. Es kam vielleicht etwas unerwartet, aber ich bin nicht sicher warum man den Welpen vorsichtig auf wirklich jedes lautere Alltagsgeräusch vorbereiten sollte. :thinking_face: Einfach kein Drama draus machen, dass Geräusch ist nichts bedrohliches, dramatiser es nicht und es sollte Ok sein. Anders natürlich wenn dein Welpe irgendein hochtraumatisiertes Tierchen ist wo man anders dran gehen muss, dann bitte ignorieren was ich geschrieben habe.

  • Ähm? Hat der Züchter seine Welpen nicht sozialisiert?

    Ich mache mir bei keinerlei üblichen Haushaltsgeräuschen Gedanken - die kenne die Welpen von guten Züchtern eh schon. Hier war nichtmal ein Problem, wenn durch meine Dappigkeit Topfdeckel auf den Fliesenboden geknallt sind. Natürlich hat sich der Welpe kurz erschreckt, ist dann aber gleich gucken gegangen, ob neben dem Deckel vllt noch was Fressbares runter gefallen ist :pfeif:


    Übrigens macht es bei den meisten unerwünschten Verhaltensweisen keinen Sinn diese zu ignorieren - der Hund erhält dadurch ja keine Rückmeldung, dass es unerwünscht ist, also hält er sein Verhalten für erlaubt.

  • Und das Problem ist jetzt was?

    Das Leben ist kein Ponyhof, auch nicht fuer Junghunde (dein Hund ist kein Welpe mehr!!). Ja, er hatte ggf. Stress. Das war/ist halt so. Weder ist er panisch geworden, noch kann man Stress komplett umgehen.


    Ich gewoehne auch keinen Hund immer kleinschrittig an jedes neue Geraeusch (Ausnahme sind ganz junge Welpen waehrend der Aufzucht). Da waer ich ja ewig lang beschaeftigt. Ich guck halt wie der Hund reagiert. Allerdings sind meine auch bzgl. der Nerven gut genug um bei so ziemlich jedem Geraeusch max. mal zu gucken und gut ist's.

  • Euch Allen vielen Dank für die schnelle Resonanz.

    Ja, ich habe das mal von einer Hundetrainerin gehört und KI schreibt das Gleiche! Aber ja, wenn ich an meine leider verstorbenen 4 anderen Hunde denke, habe ich mir da auch keinen Kopf gemacht. Aber die Zeiten scheinen sich ja dahingehend geändert zu haben.

    Es heißt ja, dass ein Junghund in diesem Alter seine 2. Angstphase hat und durch die Pubertät noch empfindlich ist

    Bei Autolärm, wenn jemand den Motor aufhellen lässt reagiert er auch kurz!

    Meine Hundetrainerin sagte, wir sollen das Bellen ignorieren, den Hund nicht beachten. Wenn er aufhört zu bellen, dann belohnen. Sie kennt aber nicht die Ausdauer von meinem Dackel!

    Sie sagt ja auch, eine Korrektur von Verhaltwn nur durch positive Verstärkung erreichen.

    Ich gebe zu, obwohl meinecToleranzgrenze sehr hoch ist, liegen diecNerven nach 4 Monsten Tsunami-Dackel machmal doch blank und dann schimpfe ich auch mal etwas!

    Also mache ich mir umsonst 'nen Kopf?

  • Aber ja, wenn ich an meine leider verstorbenen 4 anderen Hunde denke, habe ich mir da auch keinen Kopf gemacht.

    Vor einem knappen Jahr hast du dir allerdings doch schon über Lärm Sorgen gemacht:

    Susannara
    25. August 2025 um 18:35


    Vielleicht machst du dir einfach allgemein sehr viele Sorgen.

  • Ja, ich habe das mal von einer Hundetrainerin gehört und KI schreibt das Gleiche!

    Tritt die KI in die Tonne. Die klaubt Zeugs aus'm Internet zusammen und hat dabei keine Ahnung, ob das stimmt - woher auch.

    Genauso Aussagen von irgendwelchen Trainern. JEDER kann sich Trainer schimpfen - egal, ob er tatsächlich Ahnung hat oder nicht.

    Sie sagt ja auch, eine Korrektur von Verhaltwn nur durch positive Verstärkung erreichen.

    Kleine Geschichte. Jin zog bei mir als erster eigener Hund im Welpenalter ein. Ich wohnte mit meiner Schwester zusammen, die bereits einen Hund hatte. Naiverweise dachten wir, der Althund wird dem Welpen scho sagen, wenn dieser zu wüst spielt. Nein, der Ersthund war zum einen viel zu nett und zum andren dem bald ebenso großen Welpen eh unterlegen. Der Welpe fand es also ganz lustig, den Ersthund gelegentlich relativ wüst anzuspielen. Zu dem Zeitpunkt hatten wir Kontakt zu einer rein positiv trainierenden Trainerin. Diese riet uns, einen positiven Abbruch (den sog. Geschirrgriff) aufzutrainieren. Nachdem ich ausdrücklich gefragt hatte, ob ich diesen Abbruch auch nutzen könne, wenn Jin den Ersthund ärgert, meinte die Trainerin, dass er dafür gut geeignet sei. Ich habe den Abbruch genau 2x in einer solchen Situation genutzt und ab da hat mein Welpe gelernt, dass das wüste anrempeln von andren Hunden dazu führt, dass das Abbruchsignal ertönt und sie eine Belohnung erhält. Ich habe 3 Jahre dagegen trainieren müssen bis wir das Thema ganz erledigt hatten.

    Also nein. Rein positiv ist für die meisten Hunde nicht geeignet. Geht auch an jeglicher Lebensrealität vorbei und verursacht u.U. unnötigen Stress.

    Natürlich sollte man schauen, dass man überwiegend positiv mit dem Hund interagiert, ihn fördert und lobt. Aber manchmal lässt sich eine Korrektur nicht vermeiden.

  • Ist das jetzt dann der zweite Hund?

    🤔


    Den der Hund damals war im 5 Monate (August 2025)... der Hund heute ist 6 Monate...

    Das ist alles etwas undurchsichtig, wenn du dir mal alle Beiträge durchliest, sind ja nicht so viele. Im Oktober 25 war es 5 Monate her, dass man einen 7-monatigen Cairnterrier einschläfern lassen musste.
    Der Dackel jetzt wird dann wohl neu sein.

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