Hunde im Wald in der Brut- und Setzzeit
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Aber abgesehen von allem anderen, ich traue den Jägern nicht, was wenn er behauptet der Hund hätte gejagt oder ist zu weit von mir entfernt und erschießt ihn, da hilft es mir nicht, wenn es nicht so war. (bin aus Niederösterreich, da gelten ganz andere Gesetze, da darf der Jäger viel schneller handeln)
Ich komme zwar aus der Schweiz, aber mir wurde auch immer gesagt, dass Jäger Hunde wildernde Hunde schießen dürfen. Als ich mal einen Jäger gesehen habe, habe ich einfach gefragt. Also ja, sie dürfen wildernde Hunde schiessen, aber der Hund muss dann wirklich schon dem Wild ins Bein beissen und der Jäger muss das dann auch mit Fotos oder Film dokumentieren. Also "nur" weil ein Hund 100m hinter einem Reh rennt, darf er hier nicht geschossen werden.
Inzwischen kenne ich noch ein, zwei weitere Jäger aus einem anderen Revier. Die sagen beide, dass sie nie einen Hund schiessen würden, selbst wenn es legitim wäre. Aber dass sie halt keinen Bock auf den Rattenschwanz danach haben, sie müssen das melden. Ausserdem ist man als Jäger ohnehin für einen Großteil der Bevölkerung ein Unmensch und das wollen sie nicht noch befeuern.
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10. März 2026 um 14:18
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Meine Hunde müssen ganzjährig auf den Wegen bleiben, daher ändert sich im Frühjahr nichts für uns.
Ich wohne auf dem Land und kann zum Glück Spazierwege wählen, wo die Wahrscheinlichkeit anderen zu begegnen sehr gering ist.
Die Jäger sind mir gegenüber freundlich und offen. Sie wissen, dass ich nicht nur behaupte, dass meine Hunde auf den Wegen bleiben, sie können es auch beobachten.
Wir handhaben es genauso, die Hunde dürfen den Weg nicht verlassen außer ich schicke sie aktiv.
Nur das auf unseren Spazierwegen leider mittlerweile oft viele Leute unterwegs sind. Also wahlweise Zeiten wählen wo wenig los ist oder bissel raus fahren.
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Hier im Kanton Bern gibt es keine Leinenpflicht zur Brut- und Setzzeit, in den umliegenden Kantonen hingegen schon (ab 1.4.). Da muss ich dran denken, wenn ich (was öfters vorkommt) kantonsübergreifend unterwegs bin. Sonst ändert sich für mich nichts: mein jagdlich interessierter Hund wird angeleint, wenn seine Körpersprache mir Wildgeruch signalisiert. Oder wenn wir in Naturschutzgebieten oder Jagdbannbezirken unterwegs sind.
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Auszug aus dem NÖ Jagdgesetz
(2)Absatz 2Die zur Ausübung des Jagdschutzes berufenen Organe sind demnach insbesondere berechtigt und im Falle der Z 1 auch verpflichtet, in ihrem dienstlichen WirkungskreisDie zur Ausübung des Jagdschutzes berufenen Organe sind demnach insbesondere berechtigt und im Falle der Ziffer eins, auch verpflichtet, in ihrem dienstlichen Wirkungskreis
2.Ziffer 2 wildernde Hunde, sowie Hunde, die sich erkennbar der Einwirkung ihres Halters entzogen haben und außerhalb ihrer Rufweite im Jagdgebiet abseits öffentlicher Anlagen umherstreunen und Katzen, welche in einer Entfernung von mehr als 300 m von Wohn- und Wirtschaftsgebäuden umherstreifen, zu töten.
Jäger sind für mich keine Unmenschen, aber auch da gibt es halt schwarze Schafe.
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Hier ändert sich auch nicht wirklich etwas, außer dass ich etwas häufiger die Runde über die Felder in Thüringen wähle, wenn der Hund Freilauf haben soll. Im Wald ist hier eh immer Leinenpflicht, dafür hat Thüringen in der Feldflur keine Leinenpflicht zur Bus, also ich komme hier prima klar mit Wechsel zwischen Niedersachsen und Thüringen.
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Wir kommen aus NRW, unsere Gassistrecken haben wir uns so gesucht, dass wir keine Leinenpflicht haben. Denn wir genießen Spaziergänge mit Freilauf sehr. Wir laufen im Wald und Feld, wo kein NSG ist. Der Hund hat von Anfang an gelernt auf dem Weg zu bleiben, steht im Gehorsam und hat nicht das geringste Interesse am jagen. Wir leinen an, wenn uns Menschen oder Hunde entgegenkommen, nicht weil das nötig wäre um vorbei zu gehen, aber ich möchte nicht, das jemand Angst vor dem zu groß geratenen Hund hat. Einzig mit dem vielen Schnee war das mit den Wegen diesen Winter etwas schwierig, weil er Weg nicht mehr von Feld unterscheiden konnte

Der Vorgänger war eine Jagdsau und daher das ganze Jahr min an der Schleppleine unterwegs. Ich finde es eigentlich schade, dass wir so viele Vorgaben brauchen, weil viele sich benehmen, wie die Axt im Walde. Und nicht mehr in der Lage sind selbstständig Rücksicht auf Mitmenschen, andere Tiere und die Flora und Fauna zu nehmen. Und ich hoffe sehr, dass es deswegen nicht irgendwann strengere Regeln gibt.
Aber ich bin ehrlich - wo ich mich nicht immer dran halte ist bei uns in der kleinen Ansammlung von Häuschen (Dorf wäre ein zu großes Wort für unseren Wohnort). Hier kontrolliert aber niemand aus der Gemeinde, sondern die Gemeinschaft. Ja, offiziell ist es verboten mit einem großen Hund auf offiziellen Wegen innerhalb bebauter Flächen zu laufen. Ich laufe aber trotzdem so zu den Nachbarn und auf die Wiese in der Nähe zum Training. Machen hier alle mit erzogenen Hunden und niemand hat ein Problem damit. Hat wer den Hund nicht im Griff, wird hier noch von den Nachbarn eingenordet und dann ist das nächste Mal auch eine Leine dran


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Wir haben keine Leinenpflicht. Wäre mir auch egal, denn ich Leine meine Hunde eh nicht ab
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Tut mir leid, dass ich deinen Hass auf mich ziehe. Aber warum sollte ich meinen freilaufenden Hund ranholen? Fremde Menschen interessieren ihn 0 (immer schon). Und die sagen höchstens mal "O wie süß"! Fremden Hunden geht er von selbst aus dem Weg. Vor 6 Monaten ist uns ein Reh fast auf die Füße gesprungen - er hat es im Dämmerlicht nicht gesehen. An der frischen Fährte hat er dann ein bisschen geschnuppert. Das war das letzte Wildinteresse, das ich wahrgenommen hab. Warum also?
Das hat auch einfach was mit Höflichkeit und Anstand zu tun (finde ich zumindest). Damit zeige ich meinem Gegenüber (was ja auch durchaus ein Mensch mit Angst sein kann), dass ich ihn wahrgenommen und meinen Hund unter Kontrolle habe. Tut auch gar nicht weh und viele Menschen bedanken sich dann auch noch.
Genau das.
In NRW herrscht eine allgemeine Leinenpflicht vielerorts, nachzulesen im LHG NRW § 2.
Ging doch um Feld und Wald, oder? Und da ist halt außerhalb von NSG keine Leinenpflicht.
Aber ja, in bebauten Gebieten auf jeden Fall und ich finde das auch völlig richtig so.
Leider halten sich hier aber auch in Wohngebieten einige nicht an die Leinenpflicht. Da gehst du den Weg lang und der Rottweiler kommt dir unangeleint entgegen, während sein Halter noch hinter der Weggabelung ist. Ich kenn den Hund, ich weiß, dass der gut im Gehorsam steht und anderen Hunden in der Regel aus dem Weg geht und ich weiß, dass sein Halter irgendwann hinterher kommt. Ich muss das dennoch nicht haben. Und für hundelose Menschen, die das Tier nicht kennen, ist es eine noch blödere Erfahrung -
Aber abgesehen von allem anderen, ich traue den Jägern nicht, was wenn er behauptet der Hund hätte gejagt oder ist zu weit von mir entfernt und erschießt ihn, da hilft es mir nicht, wenn es nicht so war. (bin aus Niederösterreich, da gelten ganz andere Gesetze, da darf der Jäger viel schneller handeln)
Ich komme zwar aus der Schweiz, aber mir wurde auch immer gesagt, dass Jäger Hunde wildernde Hunde schießen dürfen. Als ich mal einen Jäger gesehen habe, habe ich einfach gefragt. Also ja, sie dürfen wildernde Hunde schiessen, aber der Hund muss dann wirklich schon dem Wild ins Bein beissen und der Jäger muss das dann auch mit Fotos oder Film dokumentieren. Also "nur" weil ein Hund 100m hinter einem Reh rennt, darf er hier nicht geschossen werden.
Inzwischen kenne ich noch ein, zwei weitere Jäger aus einem anderen Revier. Die sagen beide, dass sie nie einen Hund schiessen würden, selbst wenn es legitim wäre. Aber dass sie halt keinen Bock auf den Rattenschwanz danach haben, sie müssen das melden. Ausserdem ist man als Jäger ohnehin für einen Großteil der Bevölkerung ein Unmensch und das wollen sie nicht noch befeuern.
In meinem Bundesland dürfen Jäger hetzende Hunde nicht mehr erschießen.
Aber ich würde mich da im Zweifel nicht drauf verlassen. Dann verschwindet der Hund einfach und taucht nie wieder auf. Nach nem abgehauenen Hund sucht ja keine Hundertschaft.
Weil ich meine Hunde nicht in Gefahr bringen möchte, Wildschweine, die sich bedroht fühlen, sind ja zb durchaus wehrhaft und weil wir das Wild nicht stören wollen, achte ich deswegen akribisch drauf, dass sie den Weg nicht verlassen und niemals was hetzen. -
Tut mir leid, dass ich deinen Hass auf mich ziehe. Aber warum sollte ich meinen freilaufenden Hund ranholen? Fremde Menschen interessieren ihn 0 (immer schon). Und die sagen höchstens mal "O wie süß"! Fremden Hunden geht er von selbst aus dem Weg.
Ja, das weißt DU. Dein Gegenüber aber nicht. Dass jetzt wer Angst vor den kleinen Hund hat, kommt wahrscheinlich seltener vor.
Aber ich z.B. weiß nicht ob und wie Dein Hund gehorcht oder wofür er sich interessiert oder nicht. Ich müsste also potentiell erstmal davon ausgehen, dass es passieren kann, dass dein Hund angerannt kommt. Nun hab ich einen großen Hund, der nicht alle Hunde toll findet. Also würde ich stehenbleiben, meinen Hund kurz nehmen, und hoffen, dass das gut geht und es zu keiner blöden Situation kommt. Blöd für euch, weil das Kräfteverhältnis Mist ist und blöd für uns, weil wir im worst case die dummen sind.
Würdest du deinen auch kurz ran nehmen, muss nichtmals an der Leine sein, aber zu dir rufen, ihn bei dir behalten, dass der Gegenüber sieht, ah die haben uns wahr genommen, der Hund hört, dann könnten auch wir entspannter laufen.
DAS ist das mit der Höflichkeit.
Ist jetzt nichtmals böse gemeint. Ich denke manchen mit problemlosen Hunden ist das einfach nicht bewusst, was eine Begegnung für andere bedeuten kann.
Ist jetzt etwas am Thema vorbei. Aber musste ich kurz los werden.
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