Hunde im Wald in der Brut- und Setzzeit

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  • Hier werden für die ganzen Naturnutzer mittlerweile sogar Wald und Feldwege mit dem Laubbläser gereinigt. Es ist zum heulen.

    Hier auch, ohne Witz, ich dachte im Herbst, als ich sowas bei uns zum ersten Mal sah, wer hat denn den Wald gefegt? Wer macht sich denn so viel Arbeit? Und dann fielen mir die Laubbläser ein. Das müsste echt verboten werden, zum Glück bin ich noch keinem begegnet, der im Wald mit Laubbläser unterwegs war:face_with_symbols_on_mouth: anschließend las ich in der Zeitung, dass unser Bürgermeister zu einer gemeinsamen Wanderung eingeladen hatte, aha. Ich hoffe, daran lag es, dann wird das nicht öfter vorkommen.

  • Zitat

    Da fahren jetzt regelmäßig die Traktoren.

    Ich hab das Bezugszitat ent-namt. Allgemein, weil die Bewirtschaftung durch die Landwirte oft ins Spiel gebracht wird:

    Die Landwirte fahren bei der Bewirtschaftung nie kreuz und quer, sondern immer auf den meist durch die ganze Vegetationszeit zu erkennenden Spuren. Ab einer bestimmten Aufwuchshöhe, in der keine mechanische Bodenbearbeitung mehr stattfindet, haben Bodenbrüter wie die Feldlerche da trotz Landwirtschaft ihre Ruhe zum Brüten.
    Viele landwirtschaftlichen Tätigkeiten finden in einem ähnlichen Rhythmus statt, wie die Brutzeit, beides ist abhängig von Witterung und Temperatur, das ist sich nicht umsonst jahrhundertelang aufgegangen. Ohne die zahlreichen engagierten Landwirte wäre es um den Bodenbrüterschutz noch weit schlechter bestellt, als es so schon ist.

    Einfach nur mal als Anmerkung.

  • Hier werden für die ganzen Naturnutzer mittlerweile sogar Wald und Feldwege mit dem Laubbläser gereinigt. Es ist zum heulen.

    Hier auch, und ich bin froh drum.

    Wenn tief Laub liegt und es nass ist, kann das bergab sehr rutschig werden

    Dann sollte man sich wohl eingestehen nicht mehr fit genug für Natur zu sein und in der Zivilisation bleiben. Gibt ja auch innerorts grün. Hier haben sie am Seniorenheim auch einen Rollatorrundweg. Gönne ich ihnen von Herzen, aber deshalb den ganzen Wald, nein bitte nicht, ist eh viel zu viel befestigt.

  • Wenn tief Laub liegt und es nass ist, kann das bergab sehr rutschig werden

    Ja, das ist richtig. Ist auch für jeden dann rutschig, egal wie alt.
    Aber meine Strategie ist dann, diese Wegabschnitte im Zweifel zu meiden, auf einen Laubbläser käme ich nie im Leben. Die Dinger sind schon in der Zivilisation eine Zumutung, den Wald muss ich damit nun wirklich nicht belasten, nur weil ich da jetzt gerne langgehen will.

    (Ich konnte im Winter auch über mindestens 3 Wochen hinweg eine bestimmte Route nicht nutzen, weil der relativ steile Aufstieg komplett vereist war. Da kommt dann ja auch keiner mit nem Fön - überspitzt gesagt. Da geht man dann halt erst wieder lang, wenn's getaut hat)

  • Danke Vriff :sparkling_heart:find ich lustig, wenn ich im TV gesehen habe, wie Leute in D durch die vereisten Städte geschwabbelt sind.

    Ich bin trittsicher, auch in den hohen Bergen, aber auf nassen Laub bergab... nicht lustig.

    Uuund, ich finde auch ältere oder nicht trittsichere Menschen haben das Recht auf öffentlichen Wanderwegen zu spazieren.

    Es tut auch keinen weh, wenn diese Wege von Laub befreit werden. Ist auch billiger, als alle paar Jahre die Wege neu zu kiesen.

  • Andere Länder, andere Gegebenheiten ...

    Nebelfrei lebt doch gar nicht in DE, womöglich sind ihre Laufrouten/Straßen gar nicht vergleichbar :ka:

    Hier in Berlin habe ich noch keine Laubpuster in Waldgebieten gesehen und ich hoffe das bleibt auch auf ewig so.

    Edit: ich war mal wieder zu langsam mit meiner Antwort.

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