Großer Schreck und viel Glück

  • ANZEIGE:
    Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
  • Ich hab einmal so richtig dämlich gepennt. Land, Feldweg kreuzt eine wenig befahrene Straße. Hund läuft weit vor, ich quatsche mit meiner Begleitung und raffe gar nichts. Bis ich sehe: ÄHH da kommt ein Auto! Ich rufe den Hund. Der träumt aber ebenfalls und läuft auf die Straße. Als er mitbekommt, dass ich ihn rufe, ist er schon auf der anderen Seite der Straße und schaut mich an. Das Auto fährt zwischen uns durch.

    Ich dachte wirklich, der rennt in dem Moment los, direkt vors Auto. Ist nicht passiert, aber erschreckt habe ich mich ordentlich und bin seitdem auf jeden Fall vorsichtiger in Straßennähe. Pures Glück (und vielleicht ein Hauch intelligenter Ungehorsam, aber wetten würde ich darauf nicht).

  • Sonntagsspaziergang mit der Familie. Laut Mama ein Weg an dem sie noch nie Wild gesehen hat und es garantiert keins gibt. Laut meinem Mann kann unser junger König ruhig frei laufen weil er sooo gut gehört hat in letzter Zeit.

    Keine 20m weiter rennen 10 Rehe über unseren Feldweg und Zack unser Pudel natürlich mit. Er rannte in der Rehgruppe mit über ein großes Feld und über eine stark befahrene Bundesstraße. Natürlich sind wir hinterher aber als Mensch überbrückt man 500 m nicht so schnell....

    Als wir fast an der Straße waren rannte uns Toni wieder entgegen, erneut über die Straße und zwischen den Autos durch. Niemand wurde verletzt. Was reiner Zufall war ...

  • Ein Erlebnis habe ich ganz vergessen.

    Wir kommen fast jeden Tag ein- oder zweimal an diesem Tor vorbei. Es führt zu einem kleinen Gartengrundstück an einem beliebten Spazierweg. Ich nenne es nur noch "das Gartentor des Todes".

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Als wir Luna ganz kurz hatten, wischte sie schneller als ich reagieren konnte, unter diesem Tor durch und blieb stecken. Das Tor ist quasi über einer Steintreppe, ich weiß nicht, ob man das auf dem Foto gut erkennen kann. Ich hatte keine Ahnung, wie ich sie darunter hervorziehen könnte, ohne ihr die Wirbelsäule zu brechen - und wusste nicht (und weiß immer noch nicht) wem das Grundstück gehört oder wenn ich hätte anrufen können (ich denke, die Feuerwehr?). Ich war wirklich ziemlich verzweifelt, aber mit ganz vorsichtigem Ziehen bekam ich sie doch heil unter dem Tor hervor.

    :see_no_evil_monkey::see_no_evil_monkey::see_no_evil_monkey:

  • Oh. Fast vergessen. Damit der beste aller Opis, mein liebster alter Sack, gebührend gewürdigt werden kann und sein rührender Sturkopf nicht in Vergessenheit gerät.
    Shalimar vom Kösslbachtal, 12.3.2005 - 04.01.2021
    Mauso konnte nicht so gut alleine bleiben und war sehr auf mich fixiert. Mit viel Mühe hatten wir es geschafft, dass er relativ ruhig blieb, was er genau anstellte, während wir weg waren, wussten wir natürlich nicht. Ich war kurz im Krankenhaus, so 2-3 Tage glaube ich, und durfte an dem Tag heim. Mein damaliger Freund kam mich abholen. Lima in der Dachgeschosswohnung alleine, im Wohn-Esszimmer mit offener Küche.
    Wir kommen also nach Hause, und ich werde freudigst IM FLUR von Lima begrüßt. Mein Freund guckt ein wenig verdattert. "Ich hatte ihn doch im Wohnzimmer gelassen...??" Und die Wohnzimmertür war GESCHLOSSEN.
    Mit seinen 38cm war es ihm in bester Zwergpinscher-Manier natürlich möglich, auf die Arbeitsplatte zu springen, kein Thema. Aber auf die Idee zu kommen, von der Arbeitsplatte über ein gekipptes Fenster aufs Dach (4. Stock!!!!!!!!) und vom Dach ins Bad (umgerissene Pflanze auf Fensterbrett!) und vom Bad in den Flur zu tingeln, hätten wir ihm bei all seinem Ideenreichtum und all seinem Unglück wegen abwesender Menschen nicht zugetraut. Mein damaliger Freund fand das irgendwie ganz witzig, mir ist mehr als schlecht geworden bei dem Gedanken daran.
    Er fand aber auch mit fast 12 Jahren Fensterbretter wohl immer noch toll, als ich häufiger mal im gekauften alten Haus war, bevor wir einzogen, hat er das auch gebracht - Fenster war offen, Hunde waren in diesem DG-Zimmer kurz geparkt wegen Besprechungen mit Handwerkern etc, da steht der doch wieder auf dem Fensterbrett, weil er zu mir wollte. "Runter" kann man in dem Moment ja schlecht sagen, ne....!!!
    Meine Nerven. Lima halt. Vermisst bis heute.
    -s-

  • Thorin wollte sich (und potentiell auch uns) heute umbringen. Er war bei meiner Schwiegermutter im Garten und hat irgendwo eine Lücke gefunden... und lief straight zur Kuhweide gegenüber (ich hatte keine Ahnung, dass da welche stehen) und legt sich mit den Mutterkühen mit jungen Kälbern und einem Bullen an. Wobei die Mutterkühe echt am mordlustigsten waren und es ein Wunder ist, dass die nicht durch den Zaun gegangen sind. Zum Glück kam das kleine Arschloch dann auch zurück, sobald er einen Weg an den Kühen vorbei gefunden hat, aber ich war ganz sicher, dass die den umbringen. Meine Nerven. Übrigens klassisches "hat er ja noch nie gemacht", bisher haben ihn Weidetiere 0 interessiert, aber aus dem Rennspiel mit Lumi dachte er dann wohl, es ist auch lustig Kühe zu jagen.

  • Ich glaub das gehört auch hierher... 🙈

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Ella hatte Angst vor dem Gewitter...

    Klassisch hat sie ja noch nie gemacht und ich dachte nicht dass sie durch 8cm durch passt...

    Ich war auf der Mittagschicht und hab es durch Zufall live miterlebt... und sofort meine Freundin angerufen. Da hatte Ella sich aber schon befreit und es ist zum Glück nichts passiert außer dass sie unter sich gemacht hat.

    Und zusätzlich großes Glück dass Pepper total nett und nur aufgeregt war.

    Am Tag danach haben wir dann die Lücke mit Brettern geschlossen

  • Gestern war ich mit beiden Hunden zum Impfen. Wir kamen zu einer jungen TÄ, die neu in der Praxis ist. Zuerst Leo auf den Tisch, weil Teddy bei der letzten Spritze tat, als würde die TÄ in abstechen. Vorher Gesundheitscheck. Leo lässt sich auf Kommando ins Maul schauen und verhält sich auch sonst vorbildlich.

    Weiter hinten und unten sagte die TÄ: "Er hat einen Tumor am Penis!" 15 Monate alter Rüde mit Tumor am Penis kam mir seltsam vor. Aber tatsächlich sah der Penis komisch aus. Ungefähr so dick wie eine gute Zigarre und komisch gefärbt mit irgendwie welliger/beuliger Haut. :shocked:Da ich aus einer Krebsfamilie komme, ist der erste Gedanke: "Muss er bald eingeschläfert werden?" :face_screaming_in_fear: Ungefragt erklärt die TÄ, dass diese Art von Tumor die einzig übertragbare sei, besonders häufig bei Tierschutzhunden aus dem Ausland vorkomme und beim Sexualkontakt übertragen werde. Leo habe sich dann wohl bei der Geburt angesteckt. Impfen derzeit lieber nicht.

    Meine Frage nach der OP-Möglichkeit konnte sie nicht beantworten, weil das ihr erster Fall war. Sie müsse erst nachschauen ... Nach ungefähr 2 Min. war sie wieder da mit 3 Objektträgern in der Hand, um zunächst mal einen Abstrich zu nehmen, tütete Leo aus ... "Der Tumor ist weg." :denker: Die TÄ war irritiert und ratlos, hatte aber Recht. Leos Penis saht perfekt aus. Nicht die geringste Spur von einem Tumor. Er durfte dann doch geimpft werden.

    Als Teddy bereits auf dem Tisch stand, kam die Praxisinhaberin, um sich den Tumor anzusehen. Noch immer irritiert und ratlos erzählte die junge TÄ von der "Wunderheilung". Ich hob Leo hoch und hielt ihn so, dass die ältere TÄ nachschauen konnte. Der Tumor war immer noch weg.

    Die einzige Erklärung, die der jungen TÄ schließlich einfiel: Beim ersten Austüten war die Schleimhaut = Innenseite der "Penistasche" (k.A. wie das richtig heißt) nach außen gestülpt worden. Ziemlich ungewöhnlich aber ungefährlich. Nach dem großen Anfangsschreck konnten wir alle dann auch wieder über meinen "Wunderhund" lachen.

    Diesen Impftermin wird die junge TÄ mit Sicherheit nie vergessen. :rolling_on_the_floor_laughing: Und Leo hat sich bestimmt ins Fäustchen gelacht, dass er die TÄ so foppen konnte.

  • Da habe ich auch ein paar. Das heftigste war aber wohl Grisu damals in Schottland. Grisu war ein Aussie, der sich grundsätzlich Null Sorgen um seine eigene Unversehrtheit gemacht hat und vermutlich auf einer Rinfderfarm im Nirgendwo am besten aufgehoben gewesen wäre. Was er uns in Schottland bewiesen hat.

    Ein Wanderweg führte durch ein Gatter. Wir waren kaum 5 Meter hinter dem Gatter, als plötzlich behörnter Rinder in unsere Richtung starrten, drohten, dann rannten. Wir nahmen alle die Füße in die Hand, Frank und ich und Lucy (unsere jetzigen Hunde gab es da noch nicht). Wir waren ja fast noch am Gatter, aufgerissen, durch... wo ist Grisu?

    ...

    Der stand die Rinder anfletschend genau an der Ausgangsstelle. Alles körperlich nach vorne gerichtet: das erste Rind, das bei mir ankommt, hat mich als neues Nasenpiercing ...

    Ich dachte, das war es! Aber: die Rinder haben wirklich eine Vollbremsung gemacht. Grisu stand da fletschend, die Rinder standen da nun einfach nur noch drohend glotzend. Ich habe mich kaum getraut, ihn zu rufen. Irgendwann nahmen die Rinder den Druck raus und Grisu kam zu uns...

    Der hat mich Nerven gekostet im Laufe seines Lebens :fear:

  • Es klingelte Sturm an einem Sonntag morgen, wir waren gerade gemütlich am frühstücken mit den Kindern.

    Ob das unser Hund wäre, der….

    Schnell mit der Nachbarin hingerannt, war unsere Leonbergerhündin die Straße rauf auf einem nicht eingezäunten Grundstück in den Pool gesprungen und mangels Treppe nicht mehr herausgekommen.

    Als ich ankam, ging meiner Locke schon die Kraft aus, und als sie mich sah, ließ sie ihre Krallen vom Poolrand rutschen und ging einfach unter. Ich also schnell nach ihr gegriffen und in einer einzigen übermenschlichen Anstrengung 50 Kilo nassen Hund aus dem Pool gewuchtet. Da lag sie also, verschnaufte kurz, schüttelte sich herzhaft und ging dann mit mir schwanzwedelnd nach Hause. Mein Herz.



    Die Nachbarin erzählte dann, ihre Minis hätten solchen Terror geschoben und solchen Lärm gemacht am Gartenzaun, dass sie nachschauen gegangen ist.

    Da hat sie unsere Locke fiepend im Wasser entdeckt, aber weil sie sich vor großen Hunden fürchtet, ist sie erst zu uns gegangen und hat uns Bescheid gesagt. Ohne ihre Hunde hätte niemand bemerkt, dass da ein Hund in höchster Not nahe am Ertrinken war. Undenkbar für mich den Gedanken zu Ende zu denken. Und ja, die Kinder hatten mal wieder das Gartentürchen offen gelassen und weil die Gute eine Wasserratte war…. Glück gehabt.

  • Ich hätte noch zwei Ereignisse, die mich sehr geprägt haben als Reiter, wenn das auch dazu passt?


    Ereignis 1: wir reiten auf eine vielbefahrene Bundesstraße zu, auf der viel LKW Verkehr ist, um diese auf dem Heimweg zu queren. Die Quarterstute, die ich damals geritten habe, war eigentlich eine coole Socke, aber manchmal hatte sie ihre Aussetzer. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite sah sie Leute in schwarzen Regenmänteln auf einer Koppel arbeiten, die waren gruselig, deshalb beschloss ich abzusteigen.

    Ich schwinge also mein Bein über den Westernsattel, rutsche aus dem Steigbügel…. Und bleibe mit meiner Jacke am Sattelhorn oben hängen. Und hänge seitlich am Pferd. In der Luft.

    Ich habe es nicht geschafft, meine Füße auf den Boden zu bekommen, aber in den Sattel hoch kam ich auch nicht. Beim Versuch, das Bein wieder in den linken Steigbügel zu bugsieren, fing das Pferd an sich im Kreis zu drehen, weil mein Bein Druck auf den Bauch ausübte bei meinen Aufsteigversuchen.

    Meine Mitreiterin hat erst noch gelacht, aber dann gesehen, dass die Situation wirklich gefährlich ist. Ich konnte mich nicht selbst befreien. Neben einer vielbefahrenen Straße, an einem zunehmend nervösen Pferd hängend, den Sattelgurt konnte ich auch nicht lösen, weil der Zug durch mein Gewicht zu groß war…

    Erst als meine Mitreiterin abstieg, mein Pferd hielt und mit viel Kraft wir gemeinsam am Sattelgurt herumrissen, ging der Gurt auf, und Sattel und ich plumpsten zu Boden. Nicht auszudenken, wäre mir das alleine passiert :face_screaming_in_fear:



    Fall 2, genau die gleiche Stelle, ich stehe mit einem anderen Pferd an der Hand an der Bundesstraße, um sie zu überqueren (und bin wohlweislich abgestiegen), kommen von hinter uns zwei Radfahrer, ein älteres Paar.

    Stehen da und warten. Wir warten mit. Kommt von links ein Sattelschlepper. Als genau dieser 40 Tonner fast bei uns ist, fährt der Mann mit dem Rad los. Die Frau, völlig perplex, stolpert mit dem Rad zwischen ihren Beinen hinterher, bis sie es schafft, in den Sattel zu springen und in die Pedale zu treten.

    Der LKW macht eine Vollbremsung, hupt wie verrückt und die Frau wischt um Zentimeter nur verfehlt an der Front des LKW vorbei.

    Ich und Pferd stehen völlig versteinert da, bevor wir irgendwann wieder anfangen zu atmen. Ist jetzt schon 2 Jahre her, aber alter Schwede. Warum einfach.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!