Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Wieso haben heutzutage so viele Hunde Probleme mit der Verdauung?
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OT
Laktoseintoleranz ist etwas ganz natürliches. Für erwachsene Menschen hatte die Natur nicht vorgesehen, dass weiterhin Säuglingsnahrung (einer anderen Spezies) konsumiert wird.
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27. Februar 2026 um 20:35
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LG Steffi mit Buddy
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Von meinen eigenen 5 Hunden war eine massive Allergikerin und einer ist etwas darmsensibel. Auch in meinem Umfeld hat nur ein Hund (Pudel) eine komplizierte Geschichte mit Futter.
Wer hatte denn vor 20/30 Jahren eine Gluten- oder Laktoseunverträglichkeit? Man hatte halt mal Durchfall. Na und?
Damit verharmlost du die Probleme der Betroffenen total. Das ist eben in der Regel nicht "mal Durchfall".
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Ich habe vor einiger Zeit meine TÄ darauf angesprochen, ob ich mir das einbilde, oder ob die Magen/Darmprobleme wirklich mehr werden.
Es werden mehr, auch bei Katzen. Ich habe aber fast mein ganzes Leben Katzen, noch nie eine mit Magen-Darm-Problemen.
Dafür habe ich jetzt meinen zweiten Hund und beide mit Problemen.
Woran es liegt, keine Ahnung, aber wahrscheinlich eine Mischung aus bessere Möglichkeiten sich zu informieren, man ist einfach sensibler im erkennen von Problemen, vermehrte Umweltgifte, die Herstellung/Zutaten der Nahrung (auch bei uns Menschen) soll billig sein und ist billig.
Es werden doch auch bei uns die Allergien und Unverträglichkeiten immer mehr.
Antibiotika werden wie Zuckerl verschrieben, gilt ebenfalls für Mensch und Tier. Ständiges entwurmen, Zeckenmittel.
Nicht falsch verstehen, mache ich auch, aber so wenig wie nur irgendwie möglich.
Ich lass den Kot testen, ich warte nach Simparica Gabe solange bis sie wieder eine Zecke hat, dann gibt es eine neue. Das dauert oft 3-4 Monate!
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Von meinen eigenen 5 Hunden war eine massive Allergikerin und einer ist etwas darmsensibel. Auch in meinem Umfeld hat nur ein Hund (Pudel) eine komplizierte Geschichte mit Futter.
Wer hatte denn vor 20/30 Jahren eine Gluten- oder Laktoseunverträglichkeit? Man hatte halt mal Durchfall. Na und?
Damit verharmlost du die Probleme der Betroffenen total. Das ist eben in der Regel nicht "mal Durchfall".
Habs nochmal gelesen und drüber nachgedacht. Du hast Recht. Das war wirklich nicht meine Absicht und es tut mir Leid.
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Ganz verschieden.
Ungeeignetes Futter, zu viel Futter/zu wenig Futter.
Genetische Veranlagung
Zu viel Bewegung/zu wenig Bewegung
Stress, Hektik, Langeweile, Einsamkeit
...
Ich denke auch. Und kann man überhaupt so wirklich eine Aussage treffen darüber, ob es mehr geworden sind, die Probleme haben? Das ist ja so jetzt erstmal nicht mehr als anekdotische Evidenz. Und irgendwer hier hatte es auf den Punkt gebracht: Warum sollte ich hier schreiben, wenn alles super ist?!
Unsere Hunde sind sehr unkompliziert, aber im Alter weniger tolerant geworden mit wechselndem Futter. Daher gibt es fast immer dasselbe Trocken- und Nassfutter und selten frische Highlights. Fürs Kauen fehlen eh die Zähne. Früher habe ich öfter gewechselt und ausprobiert (mir macht das komischerweise Spaß…) und gekocht und aufgetaut usw. Der einzige Hund, den ich als sensibel bezeichnen würde diesbezüglich, hat ein gesundheitliches Problem mit der Galle und Fettverdauung, welches im Alter jetzt Probleme macht. -
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alles nur meine subjektive Erfahrung

Ich hatte da auch mal eine Diskussion mit meinem Vater darüber. Ich glaube da hat sich die Wahrnehmung bei vielen auch verändert. Wenn ich zurück blicke auf Hunde im Familien und Freundeskreis, da wurde drüber gelacht, wenn der Hund wieder üble Blähungen hat. Die Nase gerümpft, wenn der haufen mal schlechter riecht. Aber, da hat sich kaum einer gedacht, oh vlt stimmt was mit der Verdauung nicht. Genauso die Häufchen Menge. Wenn ich sehe wie klein der Haufen vom Hank im Vergleich zu unseren deutlich kleinere Familienhunden ist oder wie oft die früher ein Durchfall hatten. -
Hier gab's eine richtige Allergikerin, jetzt einen Hund der im Zweifel wenn Probleme mit der Haut oder den Analdrüsen bekommt, eine die definitiv Futtermittelunverträglichkeiten hat ( ob auch richtige Futtermittelallergien drunter sind kann ich nicht eindeutig sagen ), und einen der sich als Welpe alles durcheinander gehauen hat indem er Steine geschluckt hat und notoperiert werden musste.
Wenn ich mich mit Fach-TÄ drüber unterhalten habe, ist der Stand zumindest dort wohl der dass mindestens die Genetik, als auch Probleme insbesondere im Welpenalter häufig ursächlich für sowas sind. Laut denen passiert das wohl bspw auch ganz gern bei Welpen die mal Magen-Darmtechnisch krank geworden sind ( bspw durch Giardien oder Parvo ). Dadurch dass der Körper in dem Alter noch sehr sensibel ist, und der Darm durch genannte Probleme durchlässiger wird, dringen allergene Bestandteile in den Körper ein, und das Immunsystem stuft dann recht schnell eigentlich harmlose Sachen als gefährlich ein. So in etwa wurde mir das zumindest erklärt, dass wohl häufiger Hunde die als Welpe warum auch immer schon einen geschwächten Magen-Darmtrakt hatten, dazu neigen später mit hoher Wahrscheinlichkeit Allergiker zu werden. Inwiefern dass stimmt kann ich nicht beurteilen, aber da vertrau ich einfach mal auf die Expertise von den Leuten die da vom Fach sind.
Der Punkt Genetik ist auch insofern schwierig dass zum einen ein Hund jederzeit im Leben Allergiker werden kann, so dass es durchaus möglich ist Hunde zu Verpaaren die bspw mit 3-4 Jahren noch keine Probleme haben, als auch dass das Thema leider nicht von jedem Züchter ernst genommen wird und es anscheinend auch noch keinen Test gibt der aussagen könnte ob der Hund irgendwelche genetischen Marker hat die drauf hindeuten dass dieser Hund quasi erblich Allergie betroffen ist. Es kann bspw sein ein Hund verträgt vielleicht ein Futter nicht, man denkt sich nix dabei und züchtet halt mit dem, später im Leben ist dieser dann hochgradig Allergiker und hat den Mist weiter vererbt. Oder dieser Hund hat Glück und bleibt verhältnismäßig harmlos, den Nachwuchs erwischt es dann vielleicht schlimmer ? Oder man scheißt halt drauf und züchtet trotzdem, dann wird das eben verschleiert. Weil ich nicht weiß wie der Erbgang diesbezüglich ist kann es rein theoretisch ja auch sein dass ein Hund tatsächlich Symptomlos bleibt und das dann erst bei der nächsten Generation auftritt, oder dass vielleicht zwei Hunde ne Art genetischen Marker haben müssen damit es vererbt wird, und die beiden haben dann vielleicht nix ? Oder von allen Geschwistern hat vielleicht einer Allergien, man weiß es nicht weil kein Kontakt mehr, und züchtet so mit nem symptomlosen Hund weiter der dann doch in der Verwandtschaft Allergiker hat, die nächste Generation trifft es dann stärker ? Wie gesagt alles Spekulationen, ich hab kein Plan wie das da abläuft. Ich weiß nur dass es andere Dinge gibt die Probleme machen können, wie bspw bestimmte Fellfarben ( da denk ich zB an dilute / CDA ).
Zum Anderen gibt's noch genug andere Erkrankungen die zu Magen-Darmproblemen ode Allergien führen können.
Abgesehen davon dass fraglich ist wie viele Hunde früher eher unentdeckt Probleme hatten.
Beim Menschen bspw sind Allergien ja auch sehr weit verbreitet. Da kennt auch sicherlich jeder mehrere Personen die bspw allergisch auf Pollen, Hausstaubmilben, Dutstoffe, Instektenstiche oder irgendwelche Nahrungsbestandteile sind, Probleme mit Gluten oder Fructose haben. Da gibt's auch teilweise Symptome die so uneindeutig oder subtil sind dass man die nicht damit verbindet. Man kann bspw Hautprobleme haben die eher ästhetisch als im Sinne von Juckreiz stören, oder hat immer wieder mal Bauchprobleme die nicht eindeutig zu irgendwas einordbar sind. Dann hat man vielleicht eben zu viel durcheinander gegessen, oder irgendwas war vielleicht nicht gut, oder man hat sich sonst wie den Magen verdorben, nutzt vielleicht unpassende Pflegeprodukte oder hat halt Pech in der Genetik und kommt nicht drauf dass man vielleicht zB eigentlich ein Problem mit Gluten hat.
Zum Anderen achten wir ja heute beim Hund auch sehr auf gewisse Dinge, uA dadurch dass wir die Haufen ja aufheben müssen. Inwiefern das die Menschen früher gemacht haben ? Da viel ein Breihaufen vielleich nich auf weil man eh alles hat liegen lassen und aus den Augen aus dem Sinn. Vielleicht hat man damals auch nicht mitbekommen wenn der Hund Blähungen hat, weil es mal noch nicht so üblich war dass nahezu jeder Hund zusammen mit dem Menschen in der Wohnung lebt ? Während heute ja jeder mitbekommt wenn der eigene Hund Giftgaswolken produziert. Und auch da gibt's heute noch ne gewisse Dunkelziffer weil viele Menschen sowas nicht als Problem erkennen. Menschen pusen halt auch mal, so what? Warum soll das beim Hund dann potentiell problematisch sein. Der Hund riecht vielleicht allgemein unangenehm? Warum sollte das mit der Ernährung zu tun haben ? Hunde riechen halt auch mal... Oder man stellt fest dass der Hund immer wieder leichten Durchfall hat, is aber noch kein Wasser also doch nicht so schlimm? Ect... Da denkt nicht jeder daran dass bei solchen Symptomen was im Argen liegen könnte, und manch anderen fällt eben sehr früh etwas auf, die stehen dann beim TA wenn sie zB merken dass die Haufen nicht durchgängig perfekt sind oder der Hund regelmäßig auffallend schmatzt.
Abgesehen davon dass der tiermedizinische Stand von heute ein ganz anderer ist und es heute auch Hunde gibt die damals nicht wirklich zu bekommen waren. Vor einigen Jahren gab's noch nicht an jeder Ecke bspw Französische Bulldoggen, die Leute haben noch keine Labis in Sonderfarbe gekauft, man bekam noch keine Hunde aus Rumänien und nicht jeder hat Rasse x auf Rasse y gesetzt und ihnen schöne Namen verpasst. Da waren dann vielleicht eher DSH Mixe, andere Gebrauchshunde, irgendwelche Hofhundrassen, Dackel, manche Terrier, ab und an mal Collie oder n Pudel anzutreffen ( so in etwa hab ich das zumindest im Kopf als meine Mutter davon erzählt welche Hunde sie so aus DDR Zeiten kannte ), und zu futtern gab's dann das was vom Menschen übrig blieb oder das was der Metzger über hatte. Ich hatte bspw mit meiner Mutter schon paar Mal das Thema dass sie meinte dass sie sich nicht dran erinnern kann dass die Hunde damals so krank gewesen wären wie heute. Ich meine dann jedes Mal : ,,Aber tierärztlich war der Stand ja auch ein anderer und viele Dinge die heute üblich sind waren es da ja auch nicht. ", und dann kommt als Antwort zurück: ,,Ja, stimmt.". Wie auch bspw Thema Zahnstein "kann mich nicht dran erinnern dass die Hunde das damals hatten", "stimmt ja denen hat man ja auch nicht ins Maul geguckt".
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Interessanter Pfad, ich denke auch, es ist eine Mischung aus mehreren Fakten, besonders, dass man heute eher hinschaut und diagnostiziert. Ist ja z.B. bei Kindern mit ADHS auch so. Wird mehr diagnostiziert, gab es früher auch, isz aber durch die veränderte Umwelt tatsächlich mehr geworden.
Zum Hund: Unser Familiendackel 1980 konnte alles fressen und ist mit Frolic und Co 14 geworden.
Die Dalmatiner meiner Kollegin konnten und können alles fressen ohne Probleme
Unser Tierschutzhund aus der Slowake , HSH Mischling jetzt ist eine wandelnde medizinische Baustelle und total ernährungssensibel.
Auf dem diesjährigen Hundekongress gab es einen interessanten Vortrag, dass diese Problematik mit unzureichender Ernährung und Krankheiten im Welpenalter bei Straßenhunden zusammenhängt, da keine funktionierende Darmflora aufgebaut werden konnte .
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Ein neuer Forschungszweig geht ja vermehrt in die Richtung, sich den Aufbau der frühen Immunabwehr anzuschauen, der rassespezifisch ist. Stichwort DLAs.
Und da verarmen Hunde zusehends. Es gibt also durchaus auch eine genetische Komponente, warum Autoimmunerkrankungen und Allergien im Steigen begriffen sein könnten und manche Rassen gefährdeter sein können, als andere.
Selektive Zucht hat auch Auswirkungen aufs Immunsystem bzw begünstigt unabsichtlich schlechtere immunologische Ausstattung.
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Ist ja z.B. bei Kindern mit ADHS auch so. Wird mehr diagnostiziert, gab es früher auch, isz aber durch die veränderte Umwelt tatsächlich mehr geworden
Ist es tatsächlich mehr geworden? Wo hast Du die Zahlen dazu her, das würde mich interessieren. Ich habe viel zu ADHS gelesen und da kamen die Autor*innen stets zu dem Schluss, dass der Anstieg der Diagnosen an erhöhter Awareness und veränderten Diagnosekriterien liegt.
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