Wie erkennt man, dass bzw. wenn ein Hund Schmerzen hat?
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(Vorab: Nein, wir haben im Moment keine bekannten gesundheitlichen Baustellen oder Symptome.)
Mir geht es darum: wie erkennt man, dass/wenn/ob ein Hund Schmerzen hat (also in den Fällen wo er NICHT jaulend auf dem Boden liegt)? Ich weiß, dass Hunde wie Katzen Meister darin sind, ihre Schmerzen nicht zu zeigen. In der Qualzucht-Doku, die in der ARD lief, wurde ein Zwergspitz gezeigt, der die "Höchstdosis" an Schmerzmedikation bekam, und seitdem frage ich mich: woher weiß man, ob ein Hund Schmerzen hat, und wie stark sie sind?
(Ich schaue sogar manchmal Lunas Kopf an, und denke mir, dass er im Verhältnis zum Körper recht klein ist - würde ich es merken, wenn Luna aufgrund dessen Kopfschmerzen hätte?? Aber das nur nebenbei, eigentlich geht es mir um die allgemeine Frage danach, wie Hundehalter Schmerzen bei ihrem Hund erkennen können.)
Worauf kann/muss/soll man achten - außer offensichtlichem wie Verdauungsbeschwerden, Humpeln, Appetitlosigkeit.
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26. Februar 2026 um 20:16
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Wie erkennt man, dass bzw. wenn ein Hund Schmerzen hat? - Vor einem Moment
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Kopfschmerzen z.B. erkennt man daran, dass das Gesicht anders aussieht. Das erste Mal dass ich das bei meinem Hund gesehen habe, bin ich zum Notdienst weil ich dachte seine eine Gesichtshälfte sei angeschwollen. Dabei war es einfach asymmetrisch wegen der Schmerzen.
Schmerzen sind nicht immer einfach festzustellen, aber wenn der Hund sich auf einmal anders verhält, dann kann das auf Schmerzen hinweisen. Man lernt ja seine Hunde lesen. Bauchschmerzen z.B. führen bei meinen Hunden zu hektischem Aufspringen.
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Bei meinen Hunden war und ist das immer ganz individuell. Anderes Verhalten, andere Körperhaltung, anderes Gangbild, Mimik, bei mir nach Hilfe fragen, andere Fellstruktur über schmerzhafter Stelle, Schmatzen, Schlecken, Juckreiz,...
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- veränderte Mimik
- veränderte Ohrenstellung
- veränderte Form der Schnauze, weniger entspannte Lefzen
- Augen weniger weit offen als normal
- Tränende Augen ohne Augenprobleme zu haben
- Hund ist ruhiger als normal
- Hund liegt eher weiter weg von allem als normal
- Hund zieht sich in dunkle Räume zurück, mehr als sonst
- Hund bewegt sich hektischer als sonst
- Hund bewegt sich weniger als sonst
- Der Hund riecht anders als sonst
- Hund ist schneller gereizt als normal
- Hund zuckt plötzlich zusammen, Blick zum Bauch
Etc pp
Die Abgrenzung zu anderen Problemen/ Themen kann machmal tricky sein. -
Sehr schwierig. Ich stelle leider immer wieder fest, dass ich es nicht merke. Ich teste daher oft mit Schmerzmedikamenten. Das hat schon viele Aha-Momente gebracht. Und trotzdem raffe ich es leider immer wieder zu spät. Und ärgere mich immer sehr darüber. Meine armen Hunde.
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Jeder Hund zeigt es auf andere Weise, und es hängt auch davon ab, wo der Schmerz sitzt.
Was ich bei unseren beiden Hunden bemerkt habe, dass sie den jeweiligen Körperteil beschnuppern, belecken, sich hindrehen etc. Geht natürlich nur bei allem, was weiter hinten am Körper ist, oder den Pfoten.
Geändertes Verhalten, unglücklicher Blick, zurückgezogen, aber natürlich auch empfindlich beim Berühren der jeweiligen Körperstelle bzw. sich dort gar nicht berühren lassen.
Und vieles mehr. Auch Lautäußerungen, Winseln etc.
Mein Gio sucht immer meine Nähe, wenn ihm was weh tut oder es ihm nicht gut geht, klebt dann richtig an mir und sucht Körperkontakt. Unser Bodo macht das aber nicht.
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Ich hab zwei Hunde mit Krankheiten die chronische Schmerzen verursachen.
Der eine hat orthopädische Krankheiten, seine Schmerzen äußern sich:
Zusammengerollt statt entspannt auf der Seite liegen
Da wo er liegt bleibt er ewig liegen, wechselt kaum seine Schlafplätze
Läuft steif, aber nur im Schritt
Wenn Napf auf dem Boden, dann steht er mit den Hinterbeinen unterm Bauch
Wenn er wirklich starke Schmerzen hat:
Schnüffelt beim gassi nicht, und macht nichts außer neben mir laufen
Muskeln Zucken bei jeder leichten Berührung des Rückens
Und wirklich krass: kann nicht pinkeln, Weil er sich nicht so hinstellen kann wie er müsste
Letztes Jahr hatte er einen gebrochenen Knochen im Zeh und darin mehrere Fremdkörper. Ich hab’s nur daran gemerkt dass er seltsam an der Pfote geleckt hat. Er hat erst gehumpelt als sich die Pfote während der Behandlungen stark entzündet hat.
Der zweite hat IBD, und wie wir Ende letzten Jahres feststellen mussten hatte er fast das ganze letzte Jahr Schmerzen. Die üblichen Schmerzmittel wurden während der Zeit getestet, haben aber nichts gebracht, deshalb war das Thema Schmerz leider vorschnell vom Tisch.Bei ihm zeigte es sich so:
FellverlustSchnelle Atmung, Herzrasen
Stress
Angststörung
Reaktivität
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Schwierig. Ich habe hier 2 sehr sensible Hunde, einer sehr gesund, einer sehr krank. Hat der Hund jetzt Schmerzen oder hat er ein komisches Geräusch gehört? Tut was weh oder ist es das feuchte Gras?
Im Endeffekt gebe ich bei der sehr kranken Hündin im Zweifelsfall direkt Schmerzmittel.
Bei meinem Rüden habe ich die Tage auch mal ein Schmerzmittel getestet, da er einen Sprung verweigert hatte und weniger bewegungsfreudig war - aber das wars nicht. Es passte ihm was nicht. Er reagiert auf das Geräusch mancher Flugzeuge und Vogelarten
Und ja, arbeiten wir dran, ich habe es auf ein sehr erträgliches Niveau bekommen, aber Geräuschangst ist scheiße und 100% gut ist es nicht. Seine Geräuschangst wird mit Schmerzmittelgaben nicht besser, nur als Kontext. -
Wenn es meiner richtig schlecht geht, fängt sie an zu riechen und ihr Fell wird speckig. Dann geht’s ihr aber wirklich nicht gut.
Ansonsten knuspelt sie an den Stellen, die ihr weh tun oder sie fragt nach Hilfe. Bei Kopfschmerz möchte sie zb eine Kopfmassage.
Verändertes Verhalten, unrunder Gang, langsamer, vorsichtiger. Nein zu Dingen, die sie sonst gerne macht.
Zucken am Rücken bei Blockaden oder Fellwirbel.
Häufiger, also häufiger als sonst, Platzwechsel, als ob sie nicht wüsste, wie sie sich hinlegen soll, um Abhilfe zu schaffen.
Schmatzen, hecheln.
Aber grundsätzlich finde ich es schon relativ schwer das zu sehen. -
Bei meinem Hund war das nicht so einfach.
Wenn er sich etwas angestossen oder geprellt hat, hat er das körperlich gezeigt. "Innere" Schmerzen habe ich nicht gemerkt, obwohl sie anscheinend lange da waren. Ich wusste, dass etwas komisch mit ihm war. Das einzige Indiz, das ich hatte, war sein Hecheln.Dieser Hund hat ständig gehechelt.
Ohne erkennbaren Grund und einfach so. Es gab kein Muster dahinter. Er sass Abends da, hat gehechelt und das wars. Irgendwann hat er sich hingelegt, ausgeschnauft und geschlafen.Ich wusste nicht, ob es Stress war, ob ihm heiss war, ob er Schmerzen hat, ob ihm Übel war oder oder.
In dieser Hinsicht finde ich es wirklich sehr schwer zu erkennen, wann ein Hund Schmerzen hat und dann noch abzuschätzen, was für Schmerzen und woher sie kommen könnten.
Ich wäre arm geworden, hätte ich den Hund auf den Kopf gestellt. Bin ich ganz ehrlich.
Dass das Hecheln jetzt vorbei ist, ist nur wegen einem Zufallsbefund. - Vor einem Moment
- Neu
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