Wie gestaltet ihr ruhige Tage mit eurem Hund, wenn das Wetter schlecht ist? 🌧️🐶

  • Wenn einmal kein großer Spaziergang möglich war, schaue ich, dass ich ihm stattdessen etwas anderes biete, woran er Spaß hat. Dummy-Suche im Garten oder indoor, Physio-Übungen, Tricktraining, Schnüffelteppich, gemeinsam Spielen mit einem Spielzeug ... Wenn auch das aus irgendeinem triftigen Grund nicht geht, dann übersteht er auch mal problemlos einen "Faulenz-Tag", wobei er sich dann jedoch schon sichtlich langweilt.

  • Regen, Wind, Kälte, mögen wir beide nicht. Klar gehen wir trotzdem unsere Gassirunden, dann halt kürzer und schneller.

    Ansonsten sind wir klarerweise auch bei Mistwetter unter der Woche arbeiten (sie ist oft mit im Büro), am Wochenende ist dann halt mal nix los, ich mach meine Hausarbeit, Hund liegt, schläft, schaut was ich so treibe. Danach ist Sofa-Zeit, da halten wir beide dann unser kleines Mittagsschläfen.

    Sie kommt mit Nichts Tu Tagen gut zurecht. Sie kann aber auch jederzeit in den Garten, ist dann meist wieder schnell drinnen.

  • Hier gibts durchaus auch mal ruhige Tage. Entweder aus gesundheitlichen Gründen, Zeitstress, wie auch immer. Aber meistens läuft die Entscheidung dafür unabhängig vom Wetterbericht. Pausen fallen, wie sie eben fallen.

  • Ich habe leider Schönwetterhunde und sehe es nicht ein übellaunige Hunde hinter mir her zu schleifen. Ich plane aber auch kein spezielles Ersatzprogramm, dadurch gehen sie dann bei längeren Schlechtwetterphasen doch irgendwann freiwillig mit. Nicht an Tag 1 oder 2, aber irgendwann kickt dann das Bedürfnis nach Auslastung und ich kann wieder sinnvoll Gassi.

    Wir hatten letzte Woche mal wieder 22h ohne Pipi, weil meine Hündin sich geweigert hat. Kann man machen was man will. Klar gehe ich mit ihr raus, aber sie pinkelt halt nicht bei Regen. Da platzt sie lieber. Und sie sitzt das sehr geduldig aus, nichts "dann warte halt so lange".

    Ich wünsche mir zukünftig einfach wieder Hunde, für die bei Regen nicht die Welt unter geht. Für meine Auslastung leihe ich mir einen Nachbarshund, der sonst nie raus kommt.

  • Alle Spielchen, Tricks, Suchen, zuhause, ersetzt Lyra keine Spaziergänge. Wo sie in der 'Windnis' schnüffeln, schauen, hören kann. Sonst wird sie nervig.

    Lyra ist aber auch wetterfest, wasserdichter Pelz.

    Wenn wirklich extrem heiss wird im Sommer, gehen wir ganz, ganz früh, und am Nachmittag halt kürzer.

    Mir selber tut es auch gut bei jedem Wetter rauszugehen, sowohl physisch, wie auch psychisch.

    Wenn ich gefroren habe oder nassgeregnet wurde, warten auf mich zuhause trockene Kleider, und wenn ich durchgeschwitzt bin eine Dusche.

    Aber das sind Lyra und ich, ich weiss, dass andere anders ticken

  • Ich wohne in Norddeutschland, dementsprechend ist Regen hier ziemlich häufig vertreten und kein Grund nicht raus zu gehen.
    Aber wenn ich aus welchen Gründen auch immer beschließe einen Ruhe Tag zu machen gibt es keine Bespaßung.

  • Vorneweg: Ich bin chronisch krank und alle hunde lernen hier schnell dass es mal Tage oder sogar Wochen wenig Action gibt.

    Bedeutet ganz stumpf: an Tagen an denen es mir gut geht, wird Zeug gemacht. An Tagen an denen es mir nicht gut geht, wird gechillt. Extra Beschäftigung gibt es dann nicht wirklich, aber ich habe auch einen Garten und zwei Hunde und Tür aufmachen und die zwei im Garten ihr Ding machen lassen geht dann meistens doch. Wenn nicht übernimmt der Mann das.

    Das ist hier ungefähr genauso. Nur ohne Garten. Aber wir fahren dann zu ner Wiese und die Hunde daddeln und ich sitze rum. Das geht meistens und sonst darf der Mann das übernehmen. Für die Hunde ist das 0 Problem, die mögen unsere Couchkuscheltage und schlafen und träumen dann ganz viel. Obwohl man Huskys und deren Mixen ja gerne nachsagt, dass sie so krass viel Bewegung brauchen... meinen hat das niemand gesagt. Auch Mister Husky/Aussie Mix (der bei Einzug ein kleines kreischendes Frustmonsterchen war) mit seinen 8 Monaten kann das inzwischen richtig gut und dreht keineswegs durch, wenn wir mal sehr wenig Programm für ein paar Tage haben. Eher im Gegenteil, er braucht die Zeit sowieso, um unsere normalen Ausflüge und neue Situationen richtig zu verdauen.

    Dafür sind wir an guten Tagen dann auch sehr ausführlich unterwegs.

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