Whippet Welpe treibt mich gerade an meine Grenzen, wird es besser?

  • Ein zehn Wochen alter Welpe will auch toben. Darf er das?

    Du hast den Welpen ja beim Züchter geholt. Hast du da die Welpen eine Weile beobachtet? Die machen eine Weile Party, spielen, toben und entdecken die Welt und dann pennen die ein. Bis der erste wieder wach wird und das Ganze von vorne beginnt.

  • Ich würde die Trainerin wechseln, wenn die bei einem 10 Wochen alten Hund wirklich all diese Dinge empfohlen hat.

    "Behutsam" die Box empfohlen ist auf jeden Fall nicht in einer Woche und als Ergebnis mit randalieren dem Hund sinnvoll. Abgesehen davon, dass ich eine Box ohnehin für nicht sinnvoll halte.

  • Okay, 10 Wochen ist natürlich was anderes als 10 Monate. Gut, dass ihr frühzeitig eine Trainerin kontaktiert habt und nicht in ein Gruppentraining geht! Aber schick ruhig Mal ein Video von seinem Verhalten an die Trainerin - da muss etwas angepasst werden...

    Dennoch, für den Kleinen ist alles viel zu viel. Statt einer Box würde ich einen welpensicheren Bereich in der Wohnung abgrenzen, z.B. durch Gitter.

  • Du hast einen Welpen, der erst wenige Tage bei dir ist und außerdem krank ist und anscheinend nicht viel kennt. Der ist vollkommen damit ausgelastet, sich einfach nur an seine neue Umgebung und an dich zu gewöhnen. Laß die Kopfarbeit und jede Art von Training erstmal weg, bis er wieder gesund ist. Mit Bauchschmerzen lernt es sich nicht gut.

    Die Box hast du dir vermutlich schon "verbrannt", denn wenn dein Welpe darin randaliert und jault, hat er sie offenbar bereits mit sehr negativen Gefühlen verknüft und eben gerade nicht als Ort der Ruhe und Entspannung.

  • Eine Box kannte er vorher nicht. Wir arbeiten mit einer Trainerin zusammen, die uns die Box behutsam empfohlen hat, ebenso ruhiges Leinentraining im Haus

    Wie darf ich mir denn dieses behutsame Boxentraining vorstellen? Ebenso das Leinentraining im Haus?

    kleine Klicker Einheiten und leichte Kopfarbeit, angepasst an seinen Zustand.

    Puh, in seinem "Zustand" würde ich ehrlich gesagt überhaupt nichts machen.
    Der Knopf ist zehn Wochen, eine (!) davon bei euch…… ohne das jetzt böse zu meinen, ich frage mich schon , was das soll. Euch läuft doch nichts weg, da gibt es momentan erstmal wichtigere Dinge.

  • Also, ich fasse mal zusammen:

    Ein zehn Wochen alter Welpe wird in ein komplett anderes Leben geworfen, wird dort krank, ist nach wie vor krank und wird mit Auslastungsplänen und tausend neuen Übungen konfrontiert.

    Ehrlich, ich könnte weinen für den Zwerg. Das hört sich wirklich schrecklich an.

    Erste Aufgabe: Dafür sorgen ihn in Ruhe zu lassen, damit er gesund werden kann. Kein Training, einfach für ein Umfeld sorgen, in dem der Zwerg ankommen kann, spielen kann, solange er möchte, schlafen kann, wann er will und seine Geschäfte erledigen kann, wenn sie sein müssen. Er muss erst Mal gesund werden, der arme Zwerg.

    In der Zwischenzeit gibt es mal was zu lesen für die zugehörigen Menschen. Vielleicht wird damit einiges klarer:

    Das erste Trauma eines Welpen in seinem Leben: Der Umzug ins neue Zuhause

  • Ist es normal, dass ein Züchter ein mit Würmern und Giardien infiziertes Tier abgibt, bzw. war die Infektion bei Übergabe schon bekannt? Heißt es nicht normalerweise zumindest "Tier geimpft und entwurmt"? Ich finde es etwas schwierig, ein junges, krankes Tier in eine neue Umgebung, die eine zusätzliche Belastung für den Organismus darstellt, abzugeben. Das ist ja alles zusätzlicher Stress, also noch eine Baustelle mehr für den Hund.

    Lass ihn ankommen, nimmt ihm und dir den Druck raus. Knabbert er gerne auf Sachen rum? Dann biete ihm Zeug an, um ihn zu beschäftigen.

    Mit welchem Mittel behandelt ihr gegen die Giardien?

    Gute Besserung!

  • Ich bin gerade ziemlich verwirrt. Viermal schreibst du von einem Junghund

    Wir stehen aktuell noch vor einigen Junghund Herausforderungen

    ganz frisch Whippet Mama von unserem zehn Monate alten Rüden

    Ich bin Neumama eines zehn Monate alten Whippet Rüden

    Hattet ihr auch so eine Phase mit einem sehr aktiven Junghund, der kaum zur Ruhe kommt.

    und jetzt ist es plötzlich doch ein erst zehn Wochen alter Welpe. :???:

  • Ist es normal, dass ein Züchter ein mit Würmern und Giardien infiziertes Tier abgibt, bzw. war die Infektion bei Übergabe schon bekannt? Heißt es nicht normalerweise zumindest "Tier geimpft und entwurmt"? Ich finde es etwas schwierig, ein junges, krankes Tier in eine neue Umgebung, die eine zusätzliche Belastung für den Organismus darstellt, abzugeben. Das ist ja alles zusätzlicher Stress, also noch eine Baustelle mehr für den Hund.

    Lass ihn ankommen, nimmt ihm und dir den Druck raus. Knabbert er gerne auf Sachen rum? Dann biete ihm Zeug an, um ihn zu beschäftigen.

    Mit welchem Mittel behandelt ihr gegen die Giardien?

    Gute Besserung!

    Joa, entwurmt heisst genau das. Und nicht wurmfrei. Geimpft heisst auch nicht, dass es zu 100% einen Schutz gibt.

    Der kann am Tag vor der Abgabe entwurmt worden sein und am Tag der Abgabe hat er sich Giardien eingefangen. Und schon hat man das Drama. Das ist jetzt nichts ungewoehnliches (ganz im Gegenteil) und gerade der Stress, den es durch den Umzug gibt, befeuert sowas wie Giardien. Zusaetzlich zu dem noch nicht komplett ausgereiften Immunsystem.

  • Joa, entwurmt heisst genau das. Und nicht wurmfrei.

    Ok, wieder was gelernt, ich will auch gar nicht darüber diskutieren. Ich bin nur tatsächlich davon ausgegangen, dass ein Tier einigermaßen frisch vor Abgabe eine Wurmkur bekommen hat, die eigentlich auch ziemlich gut wirken sollte. Aber vermutlich habe ich den Entwicklungszyklus der Mistviecher falsch im Kopf. Mir tut halt der kleine Kerl leid, dessen Start ins neue Leben mit solchen Hürden gespickt ist.

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