Whippet Welpe treibt mich gerade an meine Grenzen, wird es besser?

  • 10 Wochen alt, seit 1 Woche da und es gibt schon Auslastungsplaene, ihr macht 'viel', der Zwerg macht Theater in seiner Box, usw. :skeptisch:

    Aktuell ist er krank. Da muss keine Auslastung her (in dem Alter eh nicht). Der soll mal gesund werden und den Stress loswerden. Und man sollte ihm auch einfach mal Zeit geben. Der muss sich erstmal umstellen!

    Mit Giardien hat der so gar nix im Training zu suchen. Aber auch wenn es keine Giardien waeren, sondern etwas anderes (was nicht ansteckend ist) : Kranke Hunde gehoeren nicht ins Training!

  • Bitte geh auf keinen Fall in eine Welpenschule, solange dein Hund noch krank und ansteckend ist!

    Giardien sind hochansteckend und du gefährdest sonst alle anderen Welpen und Hunde, die sich auf dem Platz aufhalten. Giardien können außerdem auch auf Menschen übertragen werden.

  • Ach so, 10 Wochen?
    Ja, dann würde ich an Training quasi gar nichts machen. Der muss doch erstmal das Leben an sich kennenlernen und damit hat er schon genug zu tun.
    Mit 10 Wochen bin ich mit meiner auf eine Wiese gegangen und habe sie schauen lassen. Rumlaufen lassen und nach 10 - 20 Minuten sind wir wieder heim. Zur Wiese hin und zurück habe ich sie oft getragen, weil an der Straße und Leine, das kannte sie ja noch gar nicht.

    Wenn ihn die Box so stresst, wäre vllt ein abgesperrter Bereich mit Trenngittern eher was für ihn. Da kann er nicht viel Blödsinn machen, muss aber auch nicht die ganze Zeit von dir bewacht werden und kann so dann zur Ruhe kommen. Ein paar Dinge, auf denen er gefahrlos herumkauen und mit denen er spielen kann und mehr braucht es da erstmal gar nicht.

  • Aber eine Woche bei euch ist ja noch gar nichts! Gebt ihm Zeit und Stabilität, dann kommt die Ruhe von allein

    Aber nicht mit dem Programm:

    In seiner Box randaliert er, jault und kommt überhaupt nicht zur Ruhe

    Wir versuchen wirklich viel. Kleine Spaziergänge, mehr geht aktuell wegen Wetter und Durchfall nicht. Klickertraining und Beschäftigung. Bewusstes Ruhetraining. Versuche ihn auszulasten und danach wieder runterzufahren.

    Damit fördert man eher aktiv, dass der Hund jegliches natürliche Ruhebedürfnis zu ignorieren lernt.

  • Caruso ist seit gut einer Woche bei uns und kommt von einem Züchter. Nach unserem Eindruck hat er dort nicht viel kennengelernt und war vermutlich viel in einem begrenzten Bereich mit seinen Geschwistern. Vieles im Alltag scheint für ihn komplett neu zu sein.

    Eine Box kannte er vorher nicht. Wir arbeiten mit einer Trainerin zusammen, die uns die Box behutsam empfohlen hat, ebenso ruhiges Leinentraining im Haus. Wir versuchen, ihn nicht hochzufahren, aber eigentlich ist er permanent unter Strom und wie ein kleines Feuer.

    Einen warmen und wasserdichten Mantel hat er. Bei Wind und Nässe meidet er das Rausgehen sehr.

    Mit Auslastung meine ich kurze, ruhige Spaziergänge, Schnüffeln, kleine Klicker Einheiten und leichte Kopfarbeit, angepasst an seinen Zustand.

    Ein fester Rhythmus entsteht gerade erst, da er erst kurz bei uns ist. Wir arbeiten vor allem an Struktur, Ruhe und Sicherheit.

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