Herdenschutzhund aus Ausland - bin ich zu skeptisch?
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Hallo zusammen,
meine Eltern möchten wieder einen Hund. Sie hatten bereits mehrere Welpen und auch ältere Tierheimhunde.
Ich bin für einen älteren Hund, bei dem die Rasse bekannt ist - oder auch direkt eine Rasse, mit der meine Eltern schon Erfahrung haben.
Für Auslandshunde und unbekannte Mixe bin ich eher weniger, da wir keinerlei Erfahrung mit Verhaltensauffälligkeiten und HSH haben.
Nun haben wir uns trotzdem mal 2 Auslandshunde angeschaut, die schon in Deutschland angekommen sind.
Erster Hund: 5 Jahre, optisch exakt Maremmano. Er wirkt ruhig, aber nicht direkt zu jedem freundlich, ist stubenrein und leinenführig. Die PS bezeichnete ihn zuerst als Golden-Retriever-Mix, jetzt als weißen Hovawart. Ich möchte niemandem etwas unterstellen, diese unterschiedlichen Angaben machen mich aber nachdenklich.
Zweiter Hund: 1 Jahr alter Carpatin. Er ist sehr freundlich und anhänglich, kennt jedoch kaum Umweltreize, ist nicht stubenrein und benötigt viel Erziehung.
Mich würde interessieren, wie erfahrene Auslandshund- und HSH-Halter das einschätzen.
Ich befürchte, dass das oft sehr ruhige bzw. geradezu schläfrige Gemüt mancher HSH leicht fehlinterpretiert wird und sich Schutztrieb sowie Eigenständigkeit erst im häuslichen Umfeld zeigen - wenn der Hund beginnt, seine Bezugspersonen oder sein Umfeld zu bewachen, ggf. auch gegenüber Besuchern oder Familienmitgliedern. Bin ich zu vorsichtig oder sehe ich das realistisch?Nach meinem Eindruck aus vielen Videos sind HSH zwar häufig ruhig und tolerant (auch mit Kindern), dabei aber stets wachsam und treffen ihre Entscheidungen sehr eigenständig.
Es scheinen keine Hunde zu sein, die sich nahtlos in den Familienalltag einfügen und einfach so mitlaufen.Vielen Dank für eure Einschätzungen und Erfahrungen. 🙂
PS: Bitte nicht falsch verstehen, ich habe absolut nichts gegen diese Hunde. Im Gegenteil - ich finde beide unglaublich liebenswert, vor allem den zweiten hätte man wirklich gerne direkt eingepackt. 🥰 Ich sehe das Ganze nur mit einem kühleren Kopf und möchte einen Hund, der auch zu uns passt. -
22. Februar 2026 um 07:16
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Thema
HSH Hund als normaler Hund verkauft? Maremmano Mischling
Moin.
Ich hab seit Samstag meinen Sammy (5 Monate alt) aus dem Tierschutz in Italien.
In der Anzeige wurde gesagt, er sei ganz normaler verspielter Welpe, kein Hinweis auf HSH.
NAchdem wir alles bezahlt und abgewickelt haben wurden eine Whatsapp Gruppe erstellt, wo die Hunde die mit in den Transport vorgestellt werden und er wurde als "puscheliger Herdenschützer" betiltet, auf meine nachfrage ob sie wüssten was im Hund drin ist, hieß es nein man könnte nur vermuten.
Als ich bei der Tierversicherung…
Gast11453818. Februar 2026 um 11:34 Lies mal diesen Thread, wenn du die Anschuldigungen, das Rumgehacke und unnötigen Nebendiskussionen ausblendest, erhältst du sehr viele wertvolle Informationen zu deinen Fragen.
Ansonsten rufe ich mal McChris tinkar und Pfeffernaserl
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Vielen Dank, da lese ich mich direkt durch und mache Notizen, die ich dann auch meinen Eltern präsentieren kann.
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Nachfrage - warum habt ihr euch genau diese beiden Hunde angeschaut?
Da scheint ja bei beiden der HSH recht deutlich auf der Hand zu liegen, bzw. bekannt zu sein?
Ansonsten kommt es eben sehr viel auf die Erwartungen an den Hund und auf das Wohnumfeld an, ob das passt.
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Guten Morgen,
schön, dass du dich im Vorfeld informieren möchtest, ein kühler Kopf ist auf jeden Fall gut.
Ich kann momentan nicht zitieren, warum auch immer, ich versuchs mal anders.ZitatNach meinem Eindruck aus vielen Videos sind HSH zwar häufig ruhig und tolerant (auch mit Kindern), dabei aber stets wachsam und treffen ihre Entscheidungen sehr eigenständig.
Ja, das wirkt gerne so. Es sieht aus als ob sie scheinbar liegen und schlafen, aber das tun sie nicht wirklich. Sie sind immer auf Empfang und im Bruchteil einer Sekunde kann sich das ändern. Und ja, sie treffen eigene Entscheidungen und das sollen sie auch. Ihre ursprüngliche Aufgabe ist, ihre Herde vor Beutegreifern zu schützen und zwar selbstständig.
ZitatZweiter Hund: 1 Jahr alter Carpatin. Er ist sehr freundlich und anhänglich, kennt jedoch kaum Umweltreize, ist nicht stubenrein und benötigt viel Erziehung.
Der ist mit seinem 1 Jahr noch quasi ein Kleinkind. HSH brauchen ein bisserl, mit vielleicht 3, sogar gerne erst mit 4 Jahren sind sie wirklich erwachsen. Im Alter von 2-3 Jahren werden sie ernsthafter und da beginnen, in der Regel oft die Probleme, mit denen dann viele nicht mehr zurecht kommen, weil sie dann rassetypisches Verhalten zeigen.
So gesehen lässt sich für euch der 5jährige leichter einschätzen.
Meine wurde mit 4 nochmal ein Stück ernster.
Mich würde interessieren, wie sich deine Eltern das Leben mit Hund vorstellen. Ganz allgemein. Was wollen sie machen, was auf keinen Fall? Wie wohnen deine Eltern denn? Eher ländlich, mit Garten? Oder in der Stadt? Wenn Garten, ist ein Zaun vorhanden? Meine zb ist in jungen Jahren eine leidenschaftliche Kletterin gewesen und über den 1,80m hohen Zaun geklettert. Nicht weil sie draußen alle fressen wollte, sondern weil sie es konnte. Und weil sie gerne unterwegs war. 🙈Ich erinnere mich noch gut an einen Satz hier im DF, der ungefähr so war: Woran erkennt man den Garten eines HSH Halters? An den Zaun vor dem Zaun. War lustig gemeint, aber mit einer Prise Ernst dabei.
Sind deine Eltern damit ok, dass sie einen sehr eigenständigen Hund haben würden? Du hast vielleicht den anderen Thread schon gelesen und dir da mal ein kleines Bild machen können.Sie entscheiden gerne, und ich für meinen Fall lasse meine auch ganz Vieles entscheiden, aber halt nicht immer. Das kann ganz einfach der Weg sein, den man geht. Der Hund will nach links und ich nach rechts. Da steht man dann ganz gerne mal ein paar Minuten irgendwo rum und diskutiert das aus. Gut wenn man die besseren Argumente hat oder den längeren Atem.
Noch besser, wenn Hund glaubt, selbst die Entscheidung getroffen zu haben.
Da gibts ganz ganz viele Dinge, die ich total gerne mag, andere aber irre werden würden. Von der Geschwindigkeit beim Gassi, bis hin zum ständigen Rückmelden.
Ich bin nicht so gut mit Worten, deshalb rufe mal noch dazunepolino Karpatenköter Vriff *Sascha* LaBellaStella Millemaus
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Die Frage ist, wie deine Eltern leben, wie sie sich das Leben mit Hund vorstellen und in wie weit sie bereit sind sich einzuschränken.
Das sind grundsätzliche Fragen, die man sich in meinen Augen bei einem Auslandsimport stellen sollte. Verlässlich kann einem niemand etwas zum Hund und Wesen sagen, es sei denn er lebte vorher länger ( ~ 1 Jahr) auf einer Pflegestelle. Es können also viele Überraschungen warten, im Positiven, wir im Negativen. Falls deine Eltern einen ruhigen Hund suchen, der sich schnell und unmerklich ins Leben integriert, würde ich davon abraten. Zumal auch keine HSH-Erfahrung besteht, oder habe ich es überlesen? Das muss kein KO Kriterium sein, aber kann eben zu Missverständnissen führen.
Persönlich kann ich dir von meinem eigenen Direktimport berichten. Ich war mal etwas länger im Ausland unterwegs und mir ist dort ein Kangal-Mix-Welpe quasi zugelaufen. Viel zu klein für die Straße, ohne Mutter, ohne Geschwister. Ich habe den Floh dann aufgenommen, impfen und chipen lassen, meinen Aufenthalt um 3 Monate verlängert, da Titer-Bestimmung erfolgen muss und hab ihn mitgenommen. Ich wohnte damals sehr ländlich mit sehr großem Garten. Das war ein rießen Vorteil.
Der Hund entpuppte sich als komplett anders, als alles was ich bis dato von Hunden kannte. Dabei bin ich mit Hunden groß geworden und hatte selbst vorher schon 3 eigene Hunde gehabt. Der Floh kannte mich von klein auf, allerdings war die Bindung, die er zu mir hatte weit von dem entfernt, was unsere Haustier-Hunde zeigten. Dieser Hund lag am Liebsten auf einer erhöhten Position im Garten, vermeintlich entspannt oder schlafend, und hat über alles gewacht
Besucher konnten nicht alleine aufs Grundstück, was für mich kein Thema ist, sollen sie eh nicht. Fremden, also allen außer mir gegenüber, war er höchst skeptisch und hat sich auch nicht genähert. Hat sich ihm jemand genähert wurde sehr deutlich gezeigt, dass die Person das zu unterlassen hat. Da wäre er auch in die Vollen gegangen und ist es auch tatsächlich einmal. Kinder waren grundsätzlich ein Thema, auch alles was sich nicht kontrollierbar chaotisch und laut bewegt hat. Kuscheln und Körperkontakt an sich waren ab und an okay, aber eher toleriert anstatt gesucht. Der Hund war alles in allem sehr selbstständig unterwegs. Er hat zwar auf mich gehört, aber grundsätzlich abgewägt, ob das was ich da verlange auch wirklich sinnvoll ist. Kein Vergleich zu meiner Dobermannhündin, die mir "an den Lippen hing" und schon im Platz lag, bevor ich es ausgesprochen hatte (etwas übertrieben
). Einig Zeit später kam noch ein Fundhund dazu, das ging erstaunlich problemlos. Er war aber auch aus dem Ausland und von der Straße, vielleicht hat das zum Bonding geführt 
Das ist ein Mini-Ausschnitt aus dem, was ich erlebt habe und ich bin sicherlich weit entfernt davon HSH-Erfahrung zu haben. Da gibt es hier sicherlich andere User. Allerdings passt meine Situation zu der deiner Eltern recht gut, denke ich.
Ein HSH aus dem Ausland muss nicht zwangsläufig eine Katastrophe sein, allerdings sollte man sich bewusst sein, dass das Zusammenleben mit Einschränkungen und eventuell Enttäuschungen bezüglich des Hund-Mensch-Teams einher gehen kann. Ich konnte das akzeptieren und mein Leben dementsprechend umstellen, bzw. hatte mit dem großen Garten auch sehr gut Vorrausetzungen. Wenn ich jemand mit Stadtwohnung, großem Freundeskreis und vielen Besuchern gewesen wäre, wäre es sicherlich unentspannter gewesen.
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Ich bin grad aufm Sprung und das meiste wurde schon geschrieben, aber
Erster Hund: 5 Jahre, optisch exakt Maremmano. Er wirkt ruhig, aber nicht direkt zu jedem freundlich, ist stubenrein und leinenführig. Die PS bezeichnete ihn zuerst als Golden-Retriever-Mix, jetzt als weißen Hovawart. Ich möchte niemandem etwas unterstellen, diese unterschiedlichen Angaben machen mich aber nachdenklich.
Das bereitet mir Bauchschmerzen. Wenn die PS nicht weiß, was für einen Hund sie da als Pflegehund hat, dann... äh ja. Zwischen Golden Retriever und Hovawart liegen schon Welten. Wenn der Hund dann optisch eher wie ein Maremmano wirkt... hm.
Magst du einen Link zu dem Rüden einstellen? Von welcher Organisation kommt der Hund?
Mit Maremmanos ansich hab ich keine Erfahrung. Ich weiß aber von meinem Verein des Vertrauens und einigen Haltern, mit denen ich lose Kontakt habe, dass das meist noch die ... na, wie sag ich das am besten? Sie sind nicht ganz soo "krass" wie zB der Carpatin. Maremmanos sind, verglichen mit anderen HSHs, wohl "weicher" oder einfacher. Nicht ganz soo mannscharf. Bisschen entspannter und lockerer.
Aber man sollte halt schon wissen, was man sich da ins Haus holt. Die Frage ist halt auch, warum genau dieser Hund?
Stichwort Carpatin übrigens - Finger weg von den osteuropäischen HSH-Mixen, wenn ihr explizit keinen HSH wollt.
Wenn ich später mehr Zeit habe und ggf. schon mehr Antworten zu "warum wollen die Eltern diese Hunde" vorliegen, schreib ich gerne von meinen Erfahrungen mit meinen zwei HSH-Mixen (DSH-Mixe mit unterschiedlichem Kangal-Anteil) aus Italien (nett) und Rumänien (gar nicht nett).
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meine Eltern möchten wieder einen Hund.
Wie alt sind denn deine Eltern?
HSH sind ja idR nicht gerade leichte und kleine Hunde und wenn die irgendwo hin wollen, dann gehen die da idR auch hin. Zumindest, wenn noch keine gute Beziehung zum Halter da ist.
Je nachdem wie alt deine Eltern sind, würde ich da eher was kleineres leichteres nehmen, was man im Zweifel gut gehalten bekommt.Ich befürchte, dass das oft sehr ruhige bzw. geradezu schläfrige Gemüt mancher HSH leicht fehlinterpretiert wird
HSH sind Energiesparer im Dauereinsatz.
Sie sind so lange ruhig und gechillt, bis sie einen Grund sehen, das nicht mehr zu sein. Und diesen Grund sehen sie mit Vorliebe auch um 3 Uhr nachts, wenn in der Nachbarwohnung jemand hustet.
Oder wie bei uns - wir leben in Feldrandlage und meine beiden sind gerne draußen - wenn jemand vorbei geht, eine Katze im Feld unterwegs ist, oder eine Taube auf dem Strommast landet (das findet zumindest meine 11 Monate alte Hündin nicht okay).Nach meinem Eindruck aus vielen Videos sind HSH zwar häufig ruhig und tolerant (auch mit Kindern), dabei aber stets wachsam und treffen ihre Entscheidungen sehr eigenständig.
HSH sind Hunde, die im ursprünglichen Zweck häufig alleine mit der Herde irgendwo leben und wo der Mensch nur ab und zu mal nach dem rechten schaut.
Sie müssen wachsam sein. Sie müssen eigenständige Entscheidungen treffen. Dafür sind sie gemacht.Es scheinen keine Hunde zu sein, die sich nahtlos in den Familienalltag einfügen und einfach so mitlaufen.
Das kommt meiner Erfahrung nach sehr auf den Alltag und auch auf den Typ HSH an.
Ich habe ja nun zwei Griechinnen und die Griechen sind idR sehr viel gemäßigter, was HSH Verhalten angeht, als bspw. Rumänen. Das liegt einfach daran, dass in Griechenland jetzt nicht sonderlich viel Großwild wie Bären oder Wölfe rumläuft, gegen die man eine Herde verteidigen müsste.
Ich lebe außerdem alleine und habe eher selten Besuch, kann meine Hunde mit zur Arbeit (Hundeplatz) mitnehmen, sie bleiben aber auch problemlos einige Stunden alleine und ich kann zumindest die Große überall mit hinnehmen, die Kleine muss das noch lernen.
Für meinen Alltag sind die beiden absolut perfekt. Aber mein Alltag ist auch nicht der Alltag, den die meisten anderen Menschen in Deutschland haben
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So, da mich Tinkar gerufen hat, schreib ich auch ein bisschen was dazu. Ich war grad noch mit meinem Halbherdi unterwegs beim Trailen.
Und ja, ich schliesse mich gleich mal an, an die Frage meiner Vorschreiber: was für ein Hund schwebt denn deinen Eltern nun tatsächlich vor? Du hast oben geschrieben, sie hätten bereits Erfahrung - mit welchen Rassen/Mixen denn? Waren die Vorgänger-Hunde eher gemütlich drauf oder quirlig? Hatten deine Eltern Spaß an irgendeinem Hundesport oder an einer besonderen Beschäftigung und leben sie eher ruhig oder ist viel los bei ihnen?
Und zum Thema HSH/Mix aus dem TS:
Wie ich schon im oben verlinkten Thread geschrieben hab: es kommt drauf an. Du hast es ja im Eingangsposting schon gar nicht so schlecht beschrieben, wie sie so sind, die Herdis. Mal mehr, mal weniger stark ausgeprägt - aber man muss das mögen, können und wollen. Was man auf keinen Fall machen darf: hoffen oder drauf wetten, dass es schon nicht so ausgeprägt durch kommt, das Herdigen. Vor allem, wenn man mit der tatsächlich ruhigen, überlegten, hinterfragenden, dickköpfigen, seeeeehr eingenständigen, ständig die eigenen Menschen bewertenden (manchmal gar testenden), abwartenden, sehr wachsamen aber im Zweifelsfall unglaublich schnell reagierenden und entscheidenen Art nicht so recht klar kommt.
Sie fressen keine harmlosen Besucher mit Stumpf und Stiel auf - aber sie brauchen durchaus immer Zeit, um mit fremden Menschen warm zu werden. Im anderen Tread hat es jemand gut beschrieben: entweder du bist "sein" Mensch und Partner - oder du bist "sein" Schaf....man sollte tunlichst versuchen, ersteres zu werden.
Das - und Tinkars "Doppelzaun" (und jaaaaa, auch das unterschreib ich sofort) - nur mal so ein bisschen als Überblick, wie das so ist, wenn man mit nem HSH/Mix zusammen lebt.
Maremmanos und Mixe daraus erleb ich auch meistens als etwas gemäßigter - aber es sind dennoch richtige HSHs, keine Couch-Herdis!!!!
Generell sind die HSH und Mixe aus dem Süden auch etwas besser hier zu integrieren als aus dem Osten. Letztere haben tatsächlich meistens doch mehr Wach/Schutztrieb.
Aber dennoch: die Frage müssen deine Eltern für sich selber beantworten, ob sie mit all dem, was HSH/Mixe so mitbringen, wirklich glücklich werden. Wenn sie nämlich eher was in Richtung Labrador oder Golden Retriver suchen, einen Hund, mit dem vieles möglich ist, aber nun nicht unbedingt alles sein muss, also etwas für die ganze Familie oder was fürn Sport oder für schöne Ausflüge oder auch nur zur Gesellschaft - dann würde ich doch eher abraten.
Eben weil: muss man mögen, können und brauchen - die Herdiart.
PS: ich finde es auch immer schwierig, wenn Orgas - aus welchen Gründen auch immer - so drumrum reden um das Thema HSH. Damit tun sie weder dem Hund noch dem zukünftigen Besitzer was gutes.
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Zweiter Hund: 1 Jahr alter Carpatin.
Wenn das ein reinrassiger Hund ist, ist das noch mal ne andere Hausnummer, als ein Mix mit HSH-Anteil. Das ist bei vielen TS-Hunden ja auch ein Ratespiel.
Einen reinrassigen Herdenschutzhund wissentlich in ein durchschnittliches deutsches Wohnumfeld und einen Durchschnittalltag zu holen, fände ich nicht nachvollziehbar.
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