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HSH Hund als normaler Hund verkauft? Maremmano Mischling
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Gast114538 -
18. Februar 2026 um 11:34
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Abgesehen vom HSH Thema, gestaltet es sich hier letztendlich wie so oft.
Die TS berichtet, bereits in ihrem 2. Beitrag gesteht sie sich die "Schuld" an ihrer Situation ein.
Der Großteil des Threads gibt aber kaum Problemlösungsvorschläge oder Analysen. Es sind Vorwürfe und Verurteilungen und ich frage mich, ob das in einer persönlichen Kommunikation auch so laufen würde, ich hoffe nicht. Da entstehen sehr unschöne Dynamiken, die nur von wenigen gebrochen werden.
Überspitzt und ich weiß dass es sich um eine Suchterkrankung handelt, aber es meldet sich eine Alkoholikerin an und schildert ihr Problem. Antwort: Wie blöd kann man sein, tja, dann trink halt nichts.
Das Bedürfnis nach einer solchen Erfahrung eine derartige Plattform weiter zu nutzen dürfte gegen 0 gehen.
Die Situation ist wie sie ist. Die Erkenntnis ist da. Jegliches "hättest du", "wie konntest du nur" hilft weder dem Menschen noch dem Hund. Es wurde aber um Einschätzung und Hilfe gebeten.
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Analyse. Ist es wirklich die Angst vorm HSH, dass der Hund nicht ins Leben passen könnte? Oder ist es eine Stressituation, weil das Leben sich mit einer solchen Entscheidung verändert? Welpenblues wurde bereits angesprochen. Mit anfänglicher Panik und Überforderung wäre die TS nun wahrlich nicht alleine.
Wie steht der Partner dazu, wenn es eine gemeinsame Entscheidung war?
Wie verhält sich der Hund genau, welche Erklärungsansätze gibt es dafür, ist es einfach hündisches Verhalten,... Getreu dem Motto bei Hufgetrappel nicht an Zebras sondern an Pferde denken. Um eventuell das HSH Thema im Kopf etwas zu entschärfen. Die Projektion des Gelesenen auf den eigenen Hund, da ist man schnell bei Bestätigungsfehlern und verliert die anderen Möglichkeiten aus dem Blick. Was als beschützend angesehen wird kann auch schlicht Unsicherheit oder anderes sein, je nachdem wie es sich darstellt.
Wenn man sich nach Eigenreflektion rational entscheidet das Tier abzugeben, wäre der erste Schritt Kontakt mit der Orga aufzunehmen.
Situation schildern. Welche Lösungen kann das geben.
- Pflegestellenvertrag bis Vermittlung
- Übergabe an eine vereinsinterne Pflegestelle
- Vermittlungshilfe über einen Partnerverein evtl. inkl. Pflegestelle
Stellen die sich tot, Vertrag prüfen und Kontakt zu einem seriösen Verein aufnehmen. Ein Hilfsangebot gab es hier ja schon.
Vorteil aktuell, es gibt keine akuten Probleme, dass heißt, der Hund könnte auf PS bei euch bleiben und der Verein muss "nur" Vermittlungshilfe im Sinne von Anzeige, Kontrollen,... leisten.
Für die Zukunft, sich überlegen ob es wirklich nur die Angst vor potentiell unerwünschten Eigenschaften ist oder doch vor der Verantwortung Hund ansich.
Bei ersterem nach passenden Rassen schauen. Wenn es TS sein soll, es gibt auch diverse Vereine die sich für Rassehunde in Not einsetzen.
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Denn sonst ist es wie bei jedem Mix, alles kann nichts muss. Und die Erfahrung zeigt ein und der selbe Hund kann sich auch bei unterschiedlichen Personen völlig anders entwickeln oder darstellen.
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20. Februar 2026 um 13:33
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HSH Hund als normaler Hund verkauft? Maremmano Mischling - Vor einem Moment
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Und wenn du als Schaf eingestuft bist, dann hast du zwar den besten Beschützer neben dir, doch bestimmen tut der Hund.
Ich kann nicht mehr 😂😂😂
Entschuldig, aber ich bin vor Lachen gerade fast vom Bürostuhl gefallen. Danke dafür 🤩
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Die von Dir genannten Punkte sind mehrfach in Beiträgen geschrieben worden. Mir sind kaum Antworten der TS auf diese Fragen aufgefallen.
Und wenn jemand schon zu Beginn derart negativ eingestellt ist - wie sinnvoll ist dann der weitere Verbleib?
Es gibt übrigens viele User, die sich vor der Anschaffung eines Hundes hier angemeldet haben und nicht erst bei Problemen eine Lösung per Ferndiagnose erwarten.
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Ich find die Antworten hinsichtlich HSH ja enorm spannend.
Es gibt über die Jahre Threads wo User mit Import Mix mit kleineren Problemen (teilweise noch gar keinen Problemen, sondern allgemeinen Fragen) mitgeteilt bekommen, dass in ihrem Hund sicher ein Anteil HSH drinnen steckt, und dann geht es seitenweise um Probleme die kommen können und mit jeder Seite schaukelt es sich hoch wie speziell "die" sind und was "da" alles schiefgehen kann .
Und hier hat ein User vor HSH, und in diesem Forum oft genannten Szenarien Angst, und plötzlich ist ein HSH ja auch nur ein Hund und man soll sich nicht so anstellen.
Etwas überspitzt gesagt:
User, die gelassen auf eventuelle nicht nur positive/einfache Rasseeigenschaften reagieren, wird sich in zukünftige Horrorszenarien hineingesteigert und Blauäugigkeit vorgeworfen.
User, die sich selbst in zukünftige Horrorszenarien hineinsteigern, wird gesagt sie sollen sich mal nicht so anstellen.
Ich finde es wirklich spannend. So von außen betrachtet.
Für die TE tuts mir leid.
Natürlich hat man mit den Argumenten Direktimport und Katalog und Wundertüte und Erwartungshaltung etc recht.
Aber ich hab schon nach ein paar Beiträgen ein unangenehmes Gefühl beim lesen bekommen und nein, freundlich, sachlich, informativ waren viele Antworten nicht.
Manchmal frag ich mich ob ich nur überempfindlich und quasi schnell "angrührt" bin und zu viel zwischen den Zeilen lese, oder ob viele wirklich nicht mehr erkennen dass der Umgangston nicht mehr freundlich ist und zur Gehässigkeit nicht mehr viel fehlt.
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1000 Dank, genau das hätte ich auch schreiben wollen….
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Die Fähigkeit zwischenartlich zu kommunizieren und echte Beziehungen zu pflegen.
Das können andere Hunde nicht. Ist aber im Umgang für 99% aller Hundehalter bumsegal.
Meinst du das im Ernst?? Und dass es für die Hundehalter irrelevant sei? Was ist es denn, was Nicht-HSH-Hunde für eine Beziehung zu Menschen - eine andere Art! - pflegen, und wie kommst du darauf, dass sie nicht mit uns kommunizieren können?

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Meinst du das im Ernst?? Und dass es für die Hundehalter irrelevant sei? Was ist es denn, was Nicht-HSH-Hunde für eine Beziehung zu Menschen - eine andere Art! - pflegen, und wie kommst du darauf, dass sie nicht mit uns kommunizieren können?

Ich denke, Vriff hat nicht die Kommunikation zwischen Hund und Mensch gemeint, sondern die spezielle Fähigkeit der HSH mit anderen Tieren, ihren ihnen angetrauten Schützlingen, zu kommunizieren und Beziehungen aufzubauen. Und zwar auch da zwischen verschiedenen Arten.
Nebenbei funken die auch permanent mit ihren Menschen, aber das war hier vermutlich nicht gemeint. Und natürlich kommunizieren alle Hunde mit ihren Menschen.
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Das sind halt Anforderungen die bei jedem Hund schiefgehen können, auch bei einem Rassehund vom Züchter.
Die Gefahr mag da geringer sein, vorausgesetzt ich suche mir die Rasse nicht nur nach Aussehen aus,
Nicht mag sein. Ist. Um ein vielfaches.
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User, die gelassen auf eventuelle nicht nur positive/einfache Rasseeigenschaften reagieren, wird sich in zukünftige Horrorszenarien hineingesteigert und Blauäugigkeit vorgeworfen.
User, die sich selbst in zukünftige Horrorszenarien hineinsteigern, wird gesagt sie sollen sich mal nicht so anstellen.
Ich finde es wirklich spannend. So von außen betrachtet.
Nun ja, das kommt halt daher, dass viele verschiedene Menschen schreiben. Für manche ist ein HSH kein Problem, für andere eben schon. Klar ist das widersprüchlich.
Ich fand übrigens nicht, dass hier viele die Ansicht vertreten hätten, sie "solle sich nicht anstellen".
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ChiBande ich zum Beispiel halte mich aus diesen Threads wo sich alle gegenseitig hochschaukeln wegen "schlimmer HSH!!!!" fast immer raus, genauso wie aus dem grds auf Direktimporte und Auslandstierschutzhunde hauen. Interessanterweise hauen häufig die drauf und steigern sich rein wie schlimm "diese Hunde" sind, die noch nie Hunde dieser Art gehabt haben. Meistens nur Züchterhunde. Da kannst du reden wie du willst, das sind so tiefsitzende Vorurteile.

Dafür sind mir meine Nerven zu schade iaR. Schade finde ich es teilweise für die Ratsuchenden. Aber ich gebe auch zu, ich finde es teilweise auch schwierig da zu raten weil ich den Menschen dazu nicht live sehe.
"Diese Hunde" - egal ob jetzt HSH Mixe oder Strassenhund, kommunizieren tatsächlich extrem viel, sehr vielfältig, auf einer Skala, die den typischen deutschen Hunden verwehrt ist. Mir kommt das immer ein bisschen so vor, als ob die Züchterhunde in der Hinsicht bewusst ein bisschen "dümmer" gezüchtet sind (das ist keine Wertung nur eine Beobachtung über Jahre) , damit der Ottonormalhundehalter damit klar kommt und der Hund nicht völlig frustriert ist.
Wenn der Ottonormalhundehalter schon nicht checkt, dass sein fixierschleichender Hund grad maximal unhöflich ist und null einwirkt, ja wie will der denn mit einem potentiellen HSH Mix klar kommen? Das geht sowas von in die Hose. Der Herdi würde anfangs bei Hundesichtung minimal abbremsen, ein Öhrchen nach hinten, vielleicht minimal steif werden und wenn er dann immer und immer wieder allein in der Situation gelassen wird, Entscheidungen treffen. Die selten gesellschaftsfähig sind. Und der Hund hat zusätzlich massiv Stress weil ihm niemand hilft in dieser Welt sich sicher zu fühlen.
Deswegen sitz ich da immer so zwischen allen Stühlen. Ich finde Herdis tatsächlich eigentlich recht einfache Hunde. Die leben tatsächlich in recht simplen Hierarchien. Herdenschützerhelfer, Hirte, Schaf oder Wolf - und Umwelt.
Umwelt lernen sie recht problemlos einzustufen, da muss man ihnen als - gefühlter- Hirte einfach Feedback geben. Beobachtungswürdig, uninteressant, egal... sowas eben. Ohne "Job", im Freizitmodus, latschen die mit dir in Berlin durch den Hauptbahnhof und werfen da potentiell die Nerven nicht über Bord.
Als Helfer für Herdenschutzaufgaben- andere Hunde im Haushalt zb- bist du ihr Teampartner. Wölfe verprügeln geht nur im Team, also sind sie durchaus interessiert an gutem Teamwork.
Als "Hirte" bist du ihr Held, der den völligen Durchblick hat aber sie merken natürlich wenn du nicht ganz fit bist. Und fragen ob sie dich dann heute vielleicht ein bisschen unterstützen können? Ob du heute ein Schaf sein willst? Sie machen das, kein Problem.

Schafe sind Freunde. Die sind vielleicht manchmal bisschen dumm, daher ist man sehr tolerant mit ihnen.
Man erklärt auch 20x wie Dinge zu sein haben, kein Problem. Nur was sagen lassen vom Schaf, das wäre ja nun also unerhört.. da nimmt einen ja kein Wolf mehr Ernst.Ja und als Wolf hast du ein Problem.

Das ist halt ein permanentes Dauergequatsche mit denen. Nonverbal, verbal, körpersprachlich. Das muss man mögen. Und eben die Ruhe weg haben wenn das 15te mal beim Spaziergang gefragt wird ob man heute wirklich fit ist und ob man sicher ist, dass es jetzt da lang geht, woanders lang wäre doch auch gut und.. Atmen, ja, ich bin sicher. Das kann anstrengend sein, weil da mental auch wirklich gegen gehalten wird, auch mal "nö?" kommt.
Und Strassenhunde ticken da sehr ähnlich. Das sind auch so Dauerquassler. Und die brauchen auch dieses immer wieder Rückinfo bekommen. Stellt euch vor, ihr seid in einem Raum mit Menschen und solang ihr in normaler Lautstärke redet werdet ihr ignoriert. Das macht was mit einem, auch mit den Hunden. Und deswegen tue ich mich so schwer in diesen Threads was zu schreiben, weil eigentlich finde ich diese Auslandshunde toll aber sie brauchen eben jemande der Hund spricht un eigentlich auch 2. Hund im Haushalt.. Alle Hunde die ich aus dem Ausland hatte, waren in vielerlei Hinsicht umweltsicherer als viele Züchterhunde. Ich hatte nie grossartig Dramen wegen Bahn, Stadt, Einkaufszentrum.. Was auch immer. Die Hunde können tatsächlich Allrounder für jeden Unfug sein, dass was so viele wollen. Aber eben.. sie brauchen das Feedback.
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