Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Gefühle und Junghund
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Ich frag mich wie da so im Schnitt der Tagesablauf ist bzw was alles täglich mit ihm gemacht wird ?
Auch interessant wäre, wie die Runden die der Hund hat so ausschauen. Sprich wie stark frequentiert ist die Gegend ? Ist es stumpfes an der Leine laufen? Wie lang ist die Leine ? Hat er auch Möglichkeiten auf Freilauf ? Jeden Tag Übungen oder passiert auch mal nix ? Hat er auch Kontakt zu anderen Hunden mit denen es klappt?
Einfach aus dem Grund dass man ja bei solchen Hunden gern dazu geneigt ist zu denken dass man zu wenig Auslastung betreibt, oder die nicht intensiv genug ist. Grad in dem sehr jungen Alter kanns aber auch mal sein dass vieles einfach zu viel ist. Zu viel Konzentration ( an kurzer Leine laufen/allgemein Leinenführigkeit ist in dem Alter noch sehr anstrengend), zu viel Trubel drumherum, zu viele Eindrücke oder/und zu viel sich an der Geschwindigkeit vom Menschen anpassen müssen. Sprich ganz banale Dinge an die man so nicht denkt, die bei einem jungen Hund einfach so viele Kapazitäten erfordern können dass irgendwann halt zu viel ist und der Hund nicht aus Unter-/sondern aus Überforderung frei drehen kann. Da hilft es bspw wenn man auch ruhigere Gegenden wählt, wo man evtl auch mal ( wenn möglich natürlich) Freilauf ermöglichen kann, wo dann nix wirklich anderes passiert als dass der Hund halt in seiner Geschwindigkeit laufen kann, in Ruhe schnüffeln kann, eben nix Anderes passiert als im Rahmen der Möglichkeiten Hund zu sein. Dann darfs ruhig auch Tage geben an denen passiert mal garnix, denn auch Langeweile will gelernt sein und Menschen können und dürfen eben auch mal krank sein ( klar, länger/schwerer erkranken is ne andere Nummer, aber denke man versteht das Prinzip), und auch mal Tage da kommt evtl ein geeigneter anderer Hund mit, oder man tut auch mal bisschen was. Wobei ich wahrscheinlich den Fokus eher darauf legen würde Übungen bzgl Auslastung und restliche Alltagszeit deutlich zu markern. Statt also bspw immer wieder mal beim Gassi, sich eher gut merkbare Rahmenbedingungen schafft und dann kurze Übungen macht. Ich würde es gut finden wenn der Hund bspw normal schnüffelt, wenn er merkt ok Gassi is jetzt halt nur Gassi, und nicht immer wieder im Hinterkopf hat dass ja jetzt jederzeit wieder was geübt werden könnte. Das schafft mental ne bessere Struktur wenn der Hund bspw merkt : Ah ok Ort passt, Keksbeutel/Spieli/whatever passt = jetzt heißt Rübe anstrengen. All das nicht der Fall = Ich brauch nicht damit rechnen dass da jetzt gleich was spannendes passieren könnte.
So insgesamt gibt's halt Hundetypen da muss man immer so n bisschen schauen dass man da die richtige Balance findet, Ruhe ist nicht bei jedem Hund schon einprogrammiert und in der Junghundezeit kann die Aufnahmekapazität allgemein auch geringer ausgeprägt sein ( sprich durch Umstellen des Hundes von Welpe auf Erwachsen in Kombi mit den ganzen Hormonen sind die berühmt berüchtigten Löffelchen eher mal aufgebraucht ). Insofern wichtig neben passender Auslastung, auch mal Junghund Junghund sein lassen und auch mal einfach Ruhe walten lassen. Quasi beide Pole, angepasst ans Alter. Hund kann überdrehen aus Langeweile, Hund kann überdrehen aus Müdigkeit ( nach Müde kommt doof ). Die Frage ist eigentlich nur, wie man da die Stellschrauben richtig stellt und was für euch konkret passt.
Gängiger Tip hier wäre nach nem guten SV-Platz zu schauen, da liest sich das allerdings so dass das gesundheitlich deinerseits grad eher nicht drin ist. So oder so geht deine Gesundheit erstmal vor. Man kann schauen was man dem Hund für die Birne geben kann, jemand anderes kann dafür sorgen dass er seine Beine vertreten kann, und ansonsten sollte eh allein schon deiner Gesundheit wegen eher Ruhe angesagt sein denk ich. Hinsichtlich Auslastung + selbst körperlich eingeschränkt bietet sich wie angesprochen Nasenarbeit ja gut an. Kannst dich ja mal belesen bzgl bspw ZOS, das kann man gut zuhause machen.
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18. Februar 2026 um 03:25
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Gefühle und Junghund - Vor einem Moment
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Ich bin wahrlich kein Profi, da haben viele vorher prima Tips geschrieben.
Ich kann nur sagen was wir so machen weil wir auch so ein ähnliches Problem hatten. Abends nach dem letztem Gassi gibts entweder das Nassfutter auf dem Schleckbrett (Also natürlich mehrere
) oder Trockenfutter im Schnüffelteppich. Und das fast jeden Tag. Anschließend gibts noch eine große Karotte zum Kauen und dann ist er ziemlich kaputt und legt sich freiwillig hin.Abends gehen wir so zwischen 4 und 6 und anschließend gibts das fressi. Das ist so ein Ritual und klappt hervorragend.
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Könnte es sein, dass Du Dich im Beschäftigungsthema verrannt hast und er schlicht überlastet und überdreht ist?
Mit sieben Monaten sind die meisten Hunde mit dem normalen Leben mehr als ausgelastet. Gerade reizoffene Rassen sind phasenweise allein damit schon schnell Mal über ihren Grenzen.
Meine werden in dem Alter mit gar nichts beschäftigt.
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Was bei meinen in dem Alter oft wichtig war, war gezielt Freilauf. Richtig rennen können. Das half auch beim denken und sich konzentrieren.
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Hallo ihr Lieben!
Also eigentlich glaube ich habe ich grade „einfach nur“ das Bedürfnis mal meinen Kummer von der Seele zu schreiben.
Ich hab nen 7 Monate alten altdt. Schäferhund und an sich ist er ein lieber Kerl. Er kommt super mit den Kindern zurecht (die kleine ist super vernarrt in ihn), die Kinder respektieren aber auch voll seine Ruhezonen, etc.
Das Problem liegt tatsächlich an mir. Ich weiß das DSH Gebrauchshunde sind, tja doof gelaufen bei mir: erst Knie kaputt, dann Influenza, jetzt Herzmuskelentzündung. Was soll ich sagen? Natürlich kommt er zu kurz. Wir wechseln uns alle (naja ich grad eher weniger) ab damit er wenigstens genug Auslauf und „alltägliche“ Übungen (Sitz, Fuß, Platz, „bei mir“ - und dann irgendwann das Go zum schnüffeln) etc bekommt. Aber normalerweise waren wir auch immer in der Hundeschule etc, fällt jetzt halt grad flach, da nur ich das mache.Meine gefühlswelt ist grad auch echt Banane. Ich hab das Gefühl nur genervt von ihm zu sein dabei kann der arme Kerl 0 dafür. ich glaube ich habe vergessen wie hibbelig, nervös und unruhig nen junghund (grade nen DSH) ist. Gefühlt habe ich keinerlei Verbindung zu ihm obwohl wir ja trainieren. Ich bin super genervt von seiner unruhigen Art vor allem abends, dieses keine Ruhe finden - klappt tagsüber übrigens sehr gut, nur abends nicht. Aber in mir ist wie eine Blockade die sich nicht löst. Habt ihr da Tipps die ich umsetzen kann auch in der aktuellen Situation? Ich möchte es besser machen & ich weiß auch, dass sich das ändern wird. Alles braucht seine Zeit und mein Herz hängt auch noch sehr an meinem verstorbenen Hund. Ich bin Autistin mit adhs, das spielt natürlich auch nochmal viel rein.
Über Tipps bin ich dankbar! Rügen brauche ich ehrlicherweise keine. Ich weiß, dass er 0 dafür kann und es an mir liegt! Meine Gesundheit ist nur grad auch echt blöd gelaufen aber das wird ja auch wieder komplett zum Glück!
Liebe Grüße :)Mach dir einfach keinen Druck. Niemand schreibt dir vor, dass du den Hund lieben oder mögen musst. Mach einfach das, was du kannst, was du möchtest.
Der Hund ist jung, der geht einem halt auf den Sack, ist so. Ich hatte zu meinem alten WSS erst nach zwei Jahren eine richtige "Bindung", heute vermisse ich ihn, dass mir das Herz zerreißt. Jetzt habe ich eine Deutsche Schäferhündin (8 Monate), die geht mir hin und wieder auf den Senkel - ist halt so.
Entspann dich - hetz dich nicht. Ich liege übrigens auch schon das dritte Mal in diesem Jahr flach. Ist halt Pech, aber passiert. Da muss ich und der Hund halt durch, nur, weil es jetzt eine Weile scheiße aussieht, sehen ja die nächsten 7+ Jahre nicht so aus.
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Ich habe DSH - und ich habe festgestellt, dass Ihnen klare Strukturen, Regeln und Rituale gut tun.
Bei uns gibt es Gassi, das ist ihre Freizeit; da dürfen sie die ganze Zeit Hundedinge tun, wie rennen, schnüffeln, miteinander agieren - ich verlange nur, dass sie ein halbes Ohr bei mir haben und auf Ruf oder Pfiff sofort kommen.
Dann gibt es Trainingszeit, erkennbar an bestimmten Ritualen und ein erkennbares Ende.
Und zu Hause gibt es nur eine Regel: im Haus wird geruht, gekuschelt, gefressen und geschlafen. Hat ein (neuer) Hund Probleme, zur Ruhe zu kommen, nehme ich ihn zu mir auf die Couch oder daneben und streichel ihn in die Ruhe oder lasse ihn einfach da liegen und runterfahren.
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Wir haben einen Pudel, ist mit 8 Monaten hier eingezogen.
Als die Pubertät los ging, mussten wir streckenweise die Runden verkürzen (30-45 Minuten), nach der Zeit war er im Kopf einfach durch, und er brauchte auch Tage an denen es nur die bekannte kurze Pinkelrunde ein paarmal gab. Viel schlafen, ausruhen, zur Ruhe kommen. Ist zwar kein Gebrauchshund, aber ja auch eine intelligente Rasse, da war in der Zeit weniger oft mehr.Was ihm auch sehr gut getan hat, waren dann nach einem Ruhetag einfach Runden in Gegenden, wo nichts los war. Schlepp 20m und nen Ruckdämpfer dran, und einfach los. Er wusste dann auch schon, dass er sich an der Leine nicht so konzentrieren muss, und das war sehr entspannt. Ich habe immer geschnalzt bevor er in die Leine gebrettert ist, und er hatte schnell raus dass er dann selber abbremst oder die Richtung wechselt weil es da eh nicht weitergeht. Hat auch damals beim Setter schon gut geklappt in dem Alter.
Mir hat auch sehr geholfen, feste Tage zu haben an denen er bei der Hundesitterin war (und immer noch ist, er ist bald 4). Dadurch habe ich einen Tag die Woche einfach irgendwie Luft, und es ist umso schöner wenn er dann wieder da ist. Aber an einem Tag muss ich mich halt nicht kümmern, über Pinkelrunden hinaus.
Und letzter Gedanke: bekommt er abends was anderes zu futtern als morgens? Manchmal vertragen die bestimmte Konservierungsstoffe oder Farbstoffe nicht, oder Inhaltsstoffe oder so, oder kommen mit Trockenfutter nicht so gut zurecht. Ein Symptom kann das Aufdrehen sein. Falls das ein Faktor ist, ließe sich das recht einfach beheben.
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Ich bin damals fast ein 3/4 Jahr ausgefallen - da war Moro ein paar Monate älter aber voll auftrainiert für eine Prüfung - und das war vollkommen unproblematisch, ich hab doof auf ner Bank rumgesessen - und Moro ist entweder um mich rumgewuselt, oder hat mit Kumpels gezockt - im Haushaqlt geholfen - und ansonsten haben wir auf dem Sofa rumgeschmust
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