Zwei 8 Monate alte Dackel - Mischlinge halten mich auf Trap <3

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  • Habt ihr vllt Tips wie ich es am besten Trainiere? Wir wollen nicht das sie beste Freunde werden (wäre schön aber utopisch) es wäre aber schon schön wenn sie irgendwann alle das gesamte Haus nutzen können. Und ich denke mit genug Übung und Konsequenz ist das auch mit jedem Hund früher oder später möglich.

    Am besten lässt du da mal euren Trainer drüberschauen. Da es um die Unversehrtheit von allen beteiligten Lebewesen geht, wären mir da Online-Tipps, die über ne gute Absicherung hinausgehen, viel zu heiß. Zumal es bei so einer Vergesellschaftung ja nicht nur auf das Verhalten der Hunde ankommt, sondern auch auf das der Katzen. Wenn eine Katze ein gewisses Standing gegenüber Hunden hat, kann man da zum Beispiel ganz anders herangehen, als wenn die Katze bei Hundesichtung oder einem Bellen schon auf und davon ist.

    Abgesehen davon sind zwei Junghunde für zwei Personen schonmal deutlich bessere Voraussetzungen, als das Ganze allein zu stemmen. Wenn beide Menschen bereit sind, mit jeweils einem Hund (zunächst exklusiv, dann nach und nach gemeinsam) zu arbeiten, dann hat man ne gute Chance, die Gruppendynamik beider Hunde etwas aufzubrechen. Aber da muss dein Partner halt mitziehen und genauso Arbeit in einen der beiden Hunde investieren wie du.

    Gemeinsam beide Hunde gleichzeitig zu erziehen halte ich zum aktuellen Zeitpunkt für genauso wenig sinnvoll, wie dass du versuchst, mehr oder weniger allein beide gleichzeitig zu erziehen. Das macht es euch und vor allem den Hunden deutlich schwerer, als wenn ich jeder von euch erstmal auf einen Hund konzentriert.

  • Dackel mit Katzen vergesellschaften? Das kann ich mir schlechterdings nicht vorstellen. Der Jagdtrieb ist genetisch angelegt, und wenn die Dackel nicht mit Katzen aufgewachsen sind, wird das extrem schwierig. Mein Dackelmix würde keine Sekunde zögern und den Katzen sofort den Garaus machen! Das Winseln kenne ich von Lili…wenn der Jagdmodus aktiviert wird durch Kaninchen im Garten, zeigt sie auch jagdtypisches winseln und bellen.

    Fuse , ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner Mission, aber erwarte nicht zu viel.

  • Uff, das ist ein heftiges Projekt, das du dir da vorgenommen hast. Ich habe gerade einen 8 Monate alten Junghund und der ist wirklich sehr brav für sein Alter und wir konnten in den letzten 3 Monaten schon gut vorarbeiteb. Die anderen beiden sind erwachsen und lassen sich (großteils) nicht mit Unsinn anstecken. Aber 2 von der Sorte, auch noch Wurmgeschwister, die jeden Mist gemeinsam aushecken... ich könnte das nicht.

    Die einzige realistische Chance, die ich sehe, dass das kein Albtraum wird, wäre wenn dein Freund und du euch jeweils auf einen von den beiden fokussiert und mit ihnen getrennt voneinander die Basis von Grundgehorsam und Alltagstauglichkeit erarbeitet.

    Was die Katzen angeht, wäre ich sehr vorsichtig. Die Dynamik zwischen 2 Hunden darf man nicht unterschätzen, vor allem, wenn jagdliches Interesse jetzt schon vorhanden ist (das wird mit dem Erwachsenwerden mehr und ernsthafter). Konsequentes Trennen, keine Sekunde unbeaufsichtigtes oder unkontrolliertes Zusammensein.

    Ich würde mir auf jeden Fall einen Trainer dazuholen. Alles an Onlinetipps ist schön und gut, aber ihr habt da halt eine Kombination, die echt nach hinten losgehen kann, gerade im Bezug auf die Miezen. Ihr solltet euch ernsthaft überlegen, ob ihr das wirklich wollt und ob dein Freund dazu bereit ist, das vollumfänglich mit zu tragen.

    Littermate Syndrome hin oder her (ich kenne es aus meinem Umkreis - Huskyhalter - dass oft 2 Welpen aus einem Wurf genommen werden und das ist in der Regel kein Problem), ihr habt da halt erstmal 2 Jubghunde aus dem Tierschutz, die ihr eigentlich gar nicht wirklich haben wolltet und die im Laufe des Erwachsenwerdens noch jede Menge auspacken können und werden.

  • Dackel mit Katzen vergesellschaften? Das kann ich mir schlechterdings nicht vorstellen. Der Jagdtrieb ist genetisch angelegt, und wenn die Dackel nicht mit Katzen aufgewachsen sind, wird das extrem schwierig. Mein Dackelmix würde keine Sekunde zögern und den Katzen sofort den Garaus machen! Das Winseln kenne ich von Lili…wenn der Jagdmodus aktiviert wird durch Kaninchen im Garten, zeigt sie auch jagdtypisches winseln und bellen.

    Fuse , ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner Mission, aber erwarte nicht zu viel.

    Das kann man so allgemein nun wirklich nicht sagen. Ich kenne viele Dackel in Familien mit Katzen, teilweise auch aus dem Tierheim. Ich habe Husky und Katzen, da wird auch vielfach gesagt, dass das nicht möglich und/oder gefährlich ist, aber der Kerl liebt alles Maunzende, auch fremde Katzen. Es steht und fällt halt alles damit, dass die Katzen als Familienmitglieder und Sozialpartner begriffen werden. Mit 8 Monaten nicht unmöglich. Mit 2 8 Monate alten Dackeln und entsprechender Dynamik allerdings eher unwahrscheinlich.

  • vor vielen Jahren holte ich aus dem Tierheim einen erwachsenen Pudelpointer, der als Katzentöter bekannt war. Abgabegrund war in 3 Fällen, dass der Hund schwer erziehbar sein sollte. Sie war aber einfach ein Temperamentsbündel, dabei sehr lieb und menschenfreundlich.

    Da das Tier mir sehr gefiel und in fast allen anderen Eigenschaften gut zu meinem Haushalt mit 2 Grundschulkindern und Hauskatze passte, hatte ich den Mut, und die ahnungslose unerfahrene Verwegenheit, den Hund zu nehmen. Das Tierheim hatte wegen der Vorgeschichte des Hundes schon bei Abgabe angeboten, sie zurückzunehmen, wenn es nicht ginge.

    Wegen meiner Naivität hab ich aber gleich gesagt, dass ich das dem Hund nach seiner Wanderpreiserfahrung nicht zumuten möchte.

    Tja, Glück gehabt!

    Die absolute Mordlust gegenüber unserer Katze war anfangs nicht zu übersehen, so angespannt und starr hat der Hund die Katze fixiert. Und getötet hatte er schon.

    Hatte mir damals überlegt, dass ich der Katze damit unverhofft einen Todfeind vor die Nase setze, mitten in ihr Zuhause, was ja eigentlich völlig unzumutbar ist.

    Es ging dann so, dass ich den Hund sicher im Wohnzimmer angebunden habe und die Katze vom Flur aus gucken konnte, um dann selbst zu entscheiden, wieweit sie sich dem großen Ungeheuer nähern wollte. Im übrigen Haus konnte die Katze wie gewohnt herumstreifen.

    Den Hund hab ich beruhigend gestreichelt.

    Ich weiss nicht mehr, wie lange es gedauert hat, bis der Hund entspannter wurde. Der musste wirklich viel lernen, und auch noch alles auf einmal. Es war ganz entzückend, als er sozusagen aufgetaut ist und Vertrauen zu uns fasste. Und Hundetrainer oder sonstwie Ratschläge gabs nicht.

    Im Nachhinein kann ich nur sagen: kluger Hund, der das alles prima gemeistert hat.

    Beide Viecher waren später liebevoll befreundet, durften z.B. jeweils die Welpen des anderen beschnuppern.

    Wie gesagt, Glück gehabt in meiner blauäugigen Herangehensweise.

    Ich glaube allerdings, dass Hunde alles lernen können, abhängig von der sicheren Beziehung zu ihrem Besitzer. Das scheint das wichtigste zu sein, denn dann wollen sie auch alles richtig machen (sogar Terrier...)

    Ich denke also, die Dackel werden es auch lernen. Braucht aber viel Aufmerksamkeit und Geduld.

    Na, und später ist sowieso trotz großer körperlicher Überlegenheit des Hundes die Katze der Boss im Haus, war jedenfalls bei mir in späteren Fällen immer so.

    Also gibt es begründete Hoffnung, das bei euch auch letzten Endes alles klappt.

    Ich drück die Daumen1

  • Ich glaube allerdings, dass Hunde alles lernen können, abhängig von der sicheren Beziehung zu ihrem Besitzer.

    Also ich denke, es wäre auf jeden Fall Quatsch, hier zu sagen, dass das auf gar keinen Fall möglich sein wird. Aber dass jeder Hund alles lernen kann ist auch Unsinn.

  • Jeder ist die eine Sache, aber zwei Gleichalte, und dann noch Dackelmixe....puh!

    Ich mag's gar nicht schreiben, aber ich würde sehr ernsthaft erwägen, mich von einem zu trennen. Besser dieser Schmerz jetzt als irgendwann eine tote Katze.

  • Also eine der Katzen ist taub und hat so garkeine scheu vor den Hunden, somit auch nicht wenn sie mal Bellen. Diese ist mal zwischen dem Babygitter durch und hat sich provokant vor die 2 hingesetzt und sie beobachtet... Sissi und Franzl wurden nicht starr... sie sind hin und her gelaufen haben sich hinter mir versteckt die ein oder andere spielaufforderung gegenüber der Katze versucht... und sind auch auf Zuruf zu mir gekommen (alles natürlich mit abgesicherter Hausleine) Natürlich mit ganz viel Schmeckies belohnt bis ich Bella wieder in ihren Abteil manövriert habe. Da von den 2 eher Franzl der ist der sehr Aufmerksam seine Umgebung Scanned und aufpasst, wäre mein Plan erstmal mit ihm ruhig vor dem Gitter zu üben mit nebeneinander fressen und beschnuppern bis es da keine Probleme mehr gibt und erst dann irgendwann Sissi dazu hole die (so denke ich) da eher die Mitläuferin ist.

    Aber wie gesagt sie sind komplett sicher von einer getrennt und das funktioniert auch sehr gut ohne viel mehraufwand. Die Kuscheleinheiten mit den Katzen finden hald derzeit am Boden der Waschküche statt. 🫠

  • Also zum Dackel selbst kann ich nichts beitragen, aber zu Jagdhunden.

    Ein lieber Freund von uns hat einen kleinen Münsterländer, der auch jagdlich geführt wird.

    Der kam als Welpe in die Familie und lebt entspannt mit der älteren Katze.

    Der Vorgänger, auch ein kleiner Münsterländer, ebenso.


    Unser verstorbener Jack Russell hatte in seiner Familie (bevor er zu uns kam) zwar keine Katze, soweit ich weiß, aber bei den Eltern vom Frauchen. Die haben auch friedlich zusammen gelebt.


    Und bei uns in der Nachbarschaft gibt es einen Beagle, der entspannt mit anderen Hunden und Katzen zusammenlebt.


    Natürlich ist jede Rasse anders und der einzelne Charakter gleich nochmal.

    Es bedarf sicher viel Aufmerksamkeit, Vorsicht und Training.

    Aber allein wegen der Größenverhältnisse sehe ich es etwas entspannter als wenn z.B. zwei Deutsch Drathaar dort leben würden.

    Das Wohlbefinden der Katze würde ich halt im Auge haben, damit sie keinem Dauerstress ausgesetzt ist. Das klingt aber momentan überhaupt nicht danach, wenn sie sich freiweillig auf die Couch dazu gesellt.

  • Red Amy  Vrania Was genau verwirrt euch?

    Ganz wie vermutet sind die beiden Junghunde bereits kastriert (siehe Zitat TE), das machen die allermeisten Orgas ja bis heute schnellstmöglich oder halten es vertraglich fest (egal ob legal oder nicht).

    P.S.: Hat mit dem eigentlichen Thema „Hund jagt Katze“ natürlich nix zu tun, war nur ein Nebenschauplatz, den vorher jemand eingebracht hat.

    Kastriert sind sie beide schon vom Tierschutz geworden. Zumindest den Läufigkeitsstress haben wir nicht mehr. 🫣

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