Fragen, die man sich sonst nicht zu stellen traut ..... (Teil 25)

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  • Wo ist er denn, also: wäre es räumlich möglich, z.B. einen Termin mit ihm auszumachen, um das mal durchzusprechen? Kaffee und Kuchen bei Muttern oder so?

    ist er immer sehr kurz angebunden und fällt mir auch oft ins Wort

    Kenne ich zumindest teilweise auch von mir, gerade, wenn ich im Stress bin. Du hast also recht, wenn Du meinst, es könnte vielleicht auch überhaupt nichts mit Dir zu tun haben, wenn er so reagiert.


    Wenn es so überhaupt nicht geht (ich würde schon so 2-3 mal versuchen), dann würde ich eine Mail schicken mit grobem Thema (1-2 Sätze) und mit der Bitte um einen persönlichen Termin (nicht bei ihm und nicht bei Euch, lieber neutrales Gebiet, z.B. in einem Café), alternativ lieber im Garten als im Haus - ist aber nur mein persönliches Empfinden.

  • Wir sehen uns gar nicht so selten. Er ist ca alle 14 bis 21 Tage mal hier und wurstelt irgendwas bei seiner Mutter. Er nimmt sich dann nicht die Zeit, mit mir zu sprechen, ich habe es schon versucht. Morgen ist er wieder da. Aber ich weiß einfach, es wird kein richtiges Gespräch geben.

    Warum würdet ihr das persönliche Gespräch vorziehen? Gibt es da Gründe für oder ist das mehr so ein Gefühl? (Weil zur Auswahl stand ja eigentlich nur Anruf oder Mail, weil bei seiner Mutter sitzend geht einfach nicht, das würde sie komplett aufwühlen. Und im Garten sitzen, also in unserem Bereich, möchte ich auf gar keinen Fall)

  • Also, wenn jemand so wichtige Sachen mit mir zwischen Tür und Angel besprechen wöllte, wäre ich auch kurz angebunden und ratz fatz wieder weg. Auch Spontantermine würde ich da ablehnen. Bei so etwas möchte ich bitte vorab besprechen, wann man sich wie Zeit nimmt und auch zumindest mental und gedanklich vorbereitet sein.

  • Ich finde Email-Ankündigung zum Gesprächsbedarf (aber nur als Teaser) auch sinnvoll. Entweder es kommt eine schriftliche Antwort, auf die man im persönlichen Gespräch aufsetzen setzen kann; oder es kommt nichts oder Ablehnung, dann würde ich vom Schlechtfall ausgehen und Alternativen erwägen.

  • E-Mail, besonders, wenn es um rechtliche Belange, Verkauf des Hauses im Erbfall, Wegerecht,... geht.

    Blöder, aber wahrer Spruch: "Wer schreibt, der bleibt", bedeutet, dass gesprochene Worte niemals belegbar sind, Geschriebenes jedoch schon.

  • Ist halt echt schwer. Wir sind per du, er ruft mich und den Freund echt häufig an, ob wir Handwerker bei seiner Mutter abfangen, mal schnell irgendwelche Äste abschneiden, den Sperrmüll seiner Mutter wegbringen…

    Ich rufe ihn auch an, wenn ich ihn darüber informieren will, dass es seiner Mutter gerade nicht so gut geht, dass sie im Taxi unterwegs ist und ich nicht weiß, ob sie das schafft oder wenn sie verloren gegangen ist oder irgendwas in ihrem Haus kaputt ist.

    Also ich bin hier echt die Meldezentrale in alle Richtungen.
    Deshalb müsste man annehmen, dass ein offenes Gespräch möglich sein müsste.

    Aber ist es eben nicht, irgendwie. Er ist immer unterwegs zum Tanzen, ins Theater oder zu seiner Tochter. Es klappt einfach nicht. Ich bin dann ja auch leider niemand, die sagt „dann gib mir einen anderen Zeitpunkt!“ sondern beschwichtige dann eher und bin super verständnisvoll.

    Deshalb frage ich mich, wie kriege ich es hin, dass wir das Gespräch führen, ohne in diese Rollen zu kippen?

    Dass die meisten hier Email als Kommunikationsmedium seltsam finden (sieht Freund ja auch so) verwundert mich irgendwie. Ich sehe darin gar keine Nachteile, nur Vorteile. Man kann lesen und antworten, wie es gerade passt. Oder zum Hörer greifen. Und niemand stört.

    Warum fühlt sich Email eher falsch an für die, die eher das Treffen präferieren würden?

  • Warum fühlt sich Email eher falsch an für die, die eher das Treffen präferieren würden?

    weil man in einem persönlichen Gespräch die Mimik des Gesprächspartners sieht

    weil man das Anliegen etwas konkretisieren kann oder abschwächen kann etc., je nach Gesprächsverlauf

    weil dir, sofern ich dein Anliegen richtig erfasst habe, (u.a. kein Verkauf nach Tod der derzeitigen Eigentümerin) auch eine schriftliche Zusicherung des Sohnes nichts nützt, da nicht rechtlich bindend.

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