Keltican, Doloctan, Uridinmonophosphat, UMP - Erfahrungen
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Liebe alle,
wer von euch hat mit Uridinmonophosphat bei sich selbst oder beim Hund Erfahrungen gemacht? Aufgrund welcher Diagnose?
Bei Smutek scheinen die Nerven im hinteren Bewegungsapprat geschädigt zu sein. Verdacht (bisher nicht bestätigt) degenerative Myelopathie. Was zumindest auffällt (er war schon seit ich ihn kenne nicht besonders gut auf den Beinen):
die Reflexe an den Hinterläufen sind schlechter, das Gangbild hinten instabil, er merkt, dass er kacken muss, manchmal erst, wenn er kackt, Pipi halten ist auch nicht seine Stärke, aufzustehen fällt ihm schwer, hinlegen ist auch nicht einfach, er wedelt oder hebt die Rute nur in Ausnahmesituationen (ich komme nach hause, anderer Hund, irgendwas ist wirklich aufregend) sonst hängt sie.
Mit Sicherheit haben wir nicht eine Diagnose. Aber er ist nicht schmerzhaft am Rücken oder an den Hinterläufen. Er bekommt Librela, aber ich überlege, das mit der TÄ noch mal zu besprechen, ob wir mal einen Monat aussetzen sollen und auf andere Schmerzmittel umsteigen.
Aufgrund der ganzen Krankenakte, des Verlaufs und seiner Gesamtkonstitution gehen wir derzeit am ehesten von einer nichtschmerzhaften Schädigung der Nerven im hinteren Teil des Körpers aus. Der Prozess ist nicht schubartig, sondern schleichend fortschreitend.
Nun die Überlegung, es mit UMP zu probieren. Ich habe hier die Suche schon bemüht, einige wenige haben berichtet, dass sie es anwenden. Aber vielleicht gibt es da mehr Informationen zu holen!
In tierärztlicher Betreuung sind wir und es muss hier auch nicht um Smutek gehen, sondern eher allgemein um eure Erfahrungswerte mit dem Wirkstoff. Ich hab den Hintergrund nur berichtet, um zu erklären, woher mein Interesse an dem Produkt rührt. :)
Liebe Grüße
Momo - Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier Keltican, Doloctan, Uridinmonophosphat, UMP - Erfahrungen schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Ich habe bisher leider keine Erfahrung beizusteuern, hänge mich hier aber mal mit rein. Eventuell ist das auch für uns sinnvoll.
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Erfahrung mit Keltican: extrem gute, kann ich nicht anders sagen. Der alte Hund ist damit, in der Kombi mit Physio, wieder soweit auf die Beine gekommen dass er laufen konnte. Der Verfall war nicht aufzuhalten, klar - aber er konnte auf Teppichboden bis ganz zum Schluss selbstständig aufstehen. Diagnose war u.a. Spondylose, Schäfermix, er wurde 15.5 Jahre alt.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt dass Librela, das ich dreimal geben ließ, leider eine erhebliche Verschlechterung in Sachen Kraft in der Hinterhand brachte. Wirklich leider, da hatte ich damals große Hoffnung reingesetzt. Aber er begann zu trinken wie ein Irrer und kam dann hinten nicht mehr eigenständig hoch. In Absprache mit den TA haben wir’s dann abgesetzt und ein konventionelles Schmerzmittel gegeben. Dazu eben Keltican und Physio und er konnte ziemlich fix wieder aufstehen. -
Librela deckt keine entzündeten und schmerzenden Nerven ab.
Warum kommt kein dafür bewährtes Schmerzmittel zum Einsatz?
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Der Vollständigkeit halber sei erwähnt dass Librela, das ich dreimal geben ließ, leider eine erhebliche Verschlechterung in Sachen Kraft in der Hinterhand brachte. Wirklich leider, da hatte ich damals große Hoffnung reingesetzt. Aber er begann zu trinken wie ein Irrer und kam dann hinten nicht mehr eigenständig hoch. In Absprache mit den TA haben wir’s dann abgesetzt und ein konventionelles Schmerzmittel gegeben. Dazu eben Keltican und Physio und er konnte ziemlich fix wieder aufstehen.Für mich ist das Einknicken der Hinterhand ein Zeichen, dass Librela wirkt. Schmerzen führen dazu, dass Muskulatur dauerhaft angespannt (und damit quasi zwangsweise auch trainiert) wird. Fallen diese dauerhaften Schmerzen weg und man arbeitet nicht sofort mit Muskelkräftigung dagegen, baut die Muskulatur ab. Den Effekt hatte ich bei meinem Spitz auch.
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Librela deckt keine entzündeten und schmerzenden Nerven ab.
Warum kommt kein dafür bewährtes Schmerzmittel zum Einsatz?
das ist an der Ausgangsfrage vorbei, das wollte ich eigentlich mit meinem letzten Absatz vermeiden.

Wir testen derzeit seit einigen Wochen Novalgin, hatten auch testweise Cortison (nicht als Schmerzmittel natürlich, sondern zusätzlich). Gehen aber davon aus, dass das, was wir als Schmerzen subsummiert interpretierten, eben keine sind, bzw sich zumindest die Hinterlaufinstabilität etc. zumindest nicht komplett durch Schmerzen erklären lassen.
Ich kann das jetzt hier alles ausbreiten, auch in welcher Klinik welche Diagnostik - aber darum soll es hier gar nicht gehen, dafür hab ich ja Profis an der Seite.
Deshalb: let's talk abaout UMP-Erfahrungen!
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Dann wäre die Erwähnung von Librela ... die falsche Fährte?
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Baxter bekommt nun seit gut 2 Jahren oder so: Doloctan Forte und eben ewig schon Vitamin B Komplex. Er hat Cauda Equina.
Baxter geht es in Kombi mit Physio (er bekommt dort auch immer „Strom“) sehr gut. Wie es ohne Doloctan wäre, keine Ahnung. Ich gebe es aber, weil ich seine Nerven damit unterstützen möchte.
Aber er bekommt ja zusätzlich seit über drei Jahren Librela (jetzt erstmal nicht mehr) und seit Ende Dezember Daxocox. -
Wir hatten die selben Symptome bei Piero im Alter, kombiniert mit einer leichten larynxparese und m Schluss kompletter Inkontinenz.
Zur oben genannten medikation kann ich nichts beitragen.
Hier gabs in der anfangsphase als ich gemerkt habe die Muskulatur hinten baut ab whey Isolat lachsölkapseln.
Das hat so lange geholfen bis einfach die Versorgung der Nerven hinten zu schlecht war.
Zusätzlich b vitaminkoplex.
Piero war immer schmerzfrei und die Inkontinenz wurde dann einfach gemanaged
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Ich gebe meinem 12-jährigen Pudelmischling seit ca. einem Monat Keltican. Seit ca. 1 1/2 Jahren hat er Rückenbeschwerden, auf dem Röntgenbild Spondylose und Engstellung zweier Wirbelkörper. Zeitgleich damit begann auch eine Urininkontinenz beim Schlafen. Es wurde vermutet, dass auch die Nerven für den Blasenschliessmuskel betroffen sind. Die Schmerzen sind wieder besser geworden, die Inkontinenz trotz Höchstdosis Caniphedrin zwischenzeitlich wieder schlechter. Mit Keltican habe ich das Gefühl, dass die Hinterhand wieder lockerer geworden ist und die Inkontinenz hat sich in diesem Monat wieder "in Luft aufgelöst), so dass ich sogar das Caniphedrin halbieren konnte. Für uns ein Segen!
- Vor einem Moment
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