Buch zum Thema Nasenarbeit für Anfänger

  • Ich glaube, "richtige" Spürhundearbeit oder auch Scent Detection passen da weniger. Da muss man schon ziemlich penibel sein und Training protokollieren, damit man Fortschritte sieht und es langfristig Spaß macht.

    Wenn man da nicht der Typ dafür ist, kann man aber auch eine Menge "Freestyle" machen. Verlorensuche hat z.B. auch einen praktischen Nutzen und ist unabhängig von irgendwelchem Equipment oder Orten. Hier ist eine Beschreibung wie man das aufbauen kann: https://sleepherds.de/such-verloren/
    Wenn das einmal sitzt, kann man es natürlich auch noch beliebig erweitern. Eine Freundin von mir nimmt im Wald einen Stock in die Hand, legt ihn dann zu anderen Stöcken und der Hund muss den Stock anzeigen, den sie in der Hand hatte.

  • Ok, das ist komplizierter als ich dachte! Ich werde mal versuchen, mich einzulesen.

    MT wäre super für sie, aber da gibt's hier in der Nähe keine Gruppe. Andererseits: wir fahren ja auch durch die Gegend, um zur Hundewiese zu gehen...

    Ich finde MT in dem Punkt einfacher dass der Hundebesitzer weniger sehen muss. Im FH Bereich läuft man schnell die Gefahr einen Hund auszubilden der gar nicht wirklich sucht mit der Nase, sondern schaut mit den Augen. Da ist der Aufbau im MT einfach anfängerfreundlicher finde ich, aber man hat eben das Problem das man fremde Leute braucht.

    Ideal finde ich wirklich sich einfach das Anzeigeverhalten zu nehmen und daraus eine schwierige Stöbersuche zu trainieren. Mithilfe des Kong kann man da prima für den Hund variieren was die Schwierigkeit angeht, es braucht kaum Gelände und keine fremden Personen, außerdem gibt es keine weiteren Bausteine und es muss auch nie die Bestätigung abgebaut werden.

  • Ich glaube, "richtige" Spürhundearbeit oder auch Scent Detection passen da weniger. Da muss man schon ziemlich penibel sein und Training protokollieren, damit man Fortschritte sieht und es langfristig Spaß macht.

    Wenn man da nicht der Typ dafür ist, kann man aber auch eine Menge "Freestyle" machen. Verlorensuche hat z.B. auch einen praktischen Nutzen und ist unabhängig von irgendwelchem Equipment oder Orten. Hier ist eine Beschreibung wie man das aufbauen kann: https://sleepherds.de/such-verloren/
    Wenn das einmal sitzt, kann man es natürlich auch noch beliebig erweitern. Eine Freundin von mir nimmt im Wald einen Stock in die Hand, legt ihn dann zu anderen Stöcken und der Hund muss den Stock anzeigen, den sie in der Hand hatte.

    Mein zitieren geht schon wieder nicht richtig.

    Ich finde gar nicht das es für den privaten Bereich so schwierig ist und so super kleinschrittig und protokolliert sein muss.

    Mit nem halbwegs talentierten Hund kriegt man das doch innerhalb einiger Tage schnell erklärt, klar ist das keine einsatzfähigkeit, aber darum gehts ja meistens auch gar nicht wenn der Hund einfach nur etwas gefordert werden soll.

    Und wenn einem der Weg mit dem Kong nichts ist dann nimmt man halt persönliche Gegenstände und gut ist. Im Vordergrund soll doch nur stehen dass der Hund die Nase benutzt und man das ganze skalieren kann. Keine Prüfungen, keine Einsatztauglichkeit, keine Geruchslagerung und keine weiteren Bausteine. Da reicht oft der „Bauernweg“ :grinning_squinting_face:

  • Ok, das ist komplizierter als ich dachte! Ich werde mal versuchen, mich einzulesen.

    wie so oft am Anfang ist man dann doch etwas erschlagen - sei gnädig mit dir und gib dir Zeit, dich zu orientieren!

    Die Trainerinnen von Noseway haben einen "Einstiegstest" für die Nasenarbeit, da meldet man sich zwar gleichzeitig zum Newsletter an, aber den kann man ja wieder abbestellen: https://noseway.de/bist-du-bereit/
    Evtl. hilft dir das, dich für eine Richtung zu entscheiden.

  • Zu Bedenken würde ich noch geben, dass natürlich alles irgendwann zur "Fleißarbeit" wird, sobald die Ambitionen höher werden. Seien es Prüfungen oder Einsatzfähigkeit. Jeder Bereich hat dann einfach seine anstrengenden Teile. Sei es das Thema Aufzeichnung, Belastung, Lagerung oder auch die Häufigkeit des Trainings selbst, sobald es "ernst" wird muss überall entsprechend viel Fleiß, Disziplin und Training reingesteckt werden und es kommen weitere Eigenschaften hinzu die Wichtig werden. Da wird der einsatzfähige Jagdhund, MT-Hund oder Spürhund nicht weniger trainieren und bereut werden müssen als der Prüfungshund im FH oder Dummysport und die unangenehmen Teile wie Geruchslagerung, Gehorsam und Trainingsaufzeichnung nehmen immer mehr Raum ein.

  • Was ich immer noch wichtig finde:

    Möchte man das auch allein machen können oder immer abhängig sein von anderen?
    Möchte man örtlich flexibel sein oder stört es nicht, immer fahren zu müssen?

    Und:

    Die Möglichkeit zur Steigerung. Viele unterschätzen "wie öde" einfache Suchaufgaben für den Hund sind. Man weiß aber als Anfänger nicht wann welche Steigerung in welcher Form machbar und möglich ist. Da ist eben der Vorteil an etablierten Systemen, dass man da Leute hinter findet, die genau das schon erarbeitet haben und es dann auch für Anfänger umsetzbar ist. Schon allein deshalb würde ich Dir raten irgendetwas etabliertes zu wählen, wo es Fachliteratur bzw. Anleitungen zu gibt.

  • Ob ein Hund suchen als "öde" empfindet liegt halt auch viel an dem was da die Genetik vor gibt. Ich würde jetzt nicht mit nem prädestinierten Sichtjäger oder Hüter sowas machen, ebenso wenig Dummyarbeit.

    Gleichzeitig sind für viele Hunde schon "langweilige" Suchaufgabe sehr fordernd und erfüllend wenn die Bestätigung stimmig ist.

    So ein Hexenwerk zu sehen was dem eigenen Hund taugt ist es ja eigentlich auch nicht. Muss man sich halt manchmal anpassen statt Ego im Vordergrund zu haben weil " ich will aber xy machen mit dem Hund ".

  • Ich finde gar nicht das es für den privaten Bereich so schwierig ist und so super kleinschrittig und protokolliert sein muss.

    Mit nem halbwegs talentierten Hund kriegt man das doch innerhalb einiger Tage schnell erklärt, klar ist das keine einsatzfähigkeit, aber darum gehts ja meistens auch gar nicht wenn der Hund einfach nur etwas gefordert werden soll.

    Es geht mir ja nicht um den Aufbau. Den bekommt man super schnell hin. Aber danach wird es halt für jeden, der keinen Spaß am kleinschrittigen, peniblen Training hat, schnell langweilig.

    Ich bin jetzt noch nicht soooo lange in der Spürhundearbeit, habe ich aber in der Zeit auffällig viele Leute im Hobby-Bereich kommen und gehen sehen. An dem Punkt "mein Hund kann suchen und anzeigen" scheint bei vielen das Interesse zu sinken und dann fehlt die Kreativität, woran man noch arbeiten kann. Liegt vielleicht auch daran, dass man viel alleine arbeitet und nicht in einer Gruppe.

  • Ich finde gar nicht das es für den privaten Bereich so schwierig ist und so super kleinschrittig und protokolliert sein muss.

    Mit nem halbwegs talentierten Hund kriegt man das doch innerhalb einiger Tage schnell erklärt, klar ist das keine einsatzfähigkeit, aber darum gehts ja meistens auch gar nicht wenn der Hund einfach nur etwas gefordert werden soll.

    Es geht mir ja nicht um den Aufbau. Den bekommt man super schnell hin. Aber danach wird es halt für jeden, der keinen Spaß am kleinschrittigen, peniblen Training hat, schnell langweilig.

    Ich bin jetzt noch nicht soooo lange in der Spürhundearbeit, habe ich aber in der Zeit auffällig viele Leute im Hobby-Bereich kommen und gehen sehen. An dem Punkt "mein Hund kann suchen und anzeigen" scheint bei vielen das Interesse zu sinken und dann fehlt die Kreativität, woran man noch arbeiten kann. Liegt vielleicht auch daran, dass man viel alleine arbeitet und nicht in einer Gruppe.

    Das ist so und ja überall so. Aber ist ja auch ok wenn jemanden eben nur anzeigen und suchen lassen auf kleinem Niveau betreiben mag. Ähnlich wie leckerliespur beim fährten.

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