Unterbringung während Reha
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Hallo,
ich würde gerne mal eure Meinungen hören.Nach einer Chemotherapie wird mir eine Anschlussheilbehandlung bzw. Reha empfohlen.Zwar gibt es auch Kliniken die die Mitnahme eines Hundes erlauben, aber es ist nicht sicher dass ich auch einen Platz bekomme.Alternative wäre, dass meine Fellnase während der Reha zu meiner Hundetrainerin geht.Sie kennt sie schon viele Jahre und fühlt sich auch wohl bei ihr.Sie war sxhon oft bei ihr, allerdings noch nie 3 Wochen.Jetzt ist meine Hündin nun schon 14 Jahre alt und es kann in diesem Alter immer etwas sein.Deshalb hätte ich ein schlechtes Gewissen sie 3 Wochen woanders hinzugeben und überlege die Reha abzusagen.
Was denkt ihr?
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Hallo,
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Reha nach der Chemo ist wichtig und richtig.
Man muss auch an sich selber denken. Man tut sonst weder sich noch dem Hund einen Gefallen! Zumal die Unterbringung ja scheinbar super ist.
Ganz klar machen. -
Ich wäre auch dafür, den Hund in die Betreuung zu geben. Toll, dass du so einen guten Platz hast!
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Ich wäre für die Reha für Dich. Bei Auswahl des Rehaplatzes - kannst Du da evtl. anmerken, dass eine Klinik in der Nähe Deines Wohnortes sinnvoll wäre, falls eben doch der Fall eintreffen sollte, dass was ist und Du dann einen (relativ) kurzen Heimweg hättest?
Eine Klinik mit Hund - da kommt es darauf an, wie Dein Behandlungsplan aussieht und wie Deine Maus allein in "Ferienwohnungen" zurechtkommt. Für meine Jungs wäre so ein Aufenthalt noch stressiger als eine Hundepension.
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Denke, es hängt auch von deiner eigenen Verfassung ab. Wie sehr hat dich die Chemo mitgenommen? Wenn du die ganzen 3 Wochen nur in Sorge bist um deinen Hund, hast du nicht viel von der Reha, die psychische Verfassung ist grad nach Krebs so eminent wichtig....
Andererseits hast du eine Top-Lösung für den Hund zur Hand. Sollte in der Zeit was gravierendes mit dem Hund sein, kannst du die Reha immer noch abbrechen. Eventuell gibt es noch andere Lösungen: weiss nicht wie das bei euch ist, aber hier in der Schweiz gibt es mancherorts auch ambulante Rehaprogramme. Das werde ich versuchen nach meiner nächsten OP.
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Ich kenne es so von Freundinnen, dass sie erst während/nach der Reha gemerkt haben, wie wichtig das für sie war und wie sehr sie das gebraucht haben. Denen hat die Reha nach der Chemo wirklich gut getan.
Aber ich habe auch vollstes Verständnis dafür, dass du bei einem so alten Hund zuckst, ihn so lange "zu verlassen". Aber so wie du von deiner Sitterlösung schreibst, klingt das doch toll. Der Hund ist da gut aufgehoben und du kennst die Trainerin ja auch.
Ich glaube, ich würde mit der Trainerin ganz deutlich thematisieren, was dich sorgt. (Jeder mit Hundeerfahrung kann das, glaube ich, richtig gut nachempfinden.) Und dann würde ich der Trainerin das Versprechen abnehmen, dass sie wirklich sobald IRGENDWAS ist, ganz direkt Kontakt aufnimmt, so dass du dann sofort zurückkannst.
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Reha nach sowas sollte absolut nicht verhandelbar sein, mach bitte keine Kompromisse mit deiner Gesundheit. Man kann nicht gut für seinen Hund sorgen, wenn man sich nicht zuerst um sich selbst kümmert.
Rehas mit Hund sind in aller Regel Stress für die Hunde. Gerade einem alten Hund würde ich das auf keinen Fall antun, vor allem nicht, wenn ich eine so viel bessere Lösung (liebevolle Versorgung durch eine Vertrauensperson) habe. Mein Assistenzhund begleitet mich oft zu Reha, aber dort ist er dann der einzige Hund im Haus (nicht den ganzem Tag Gebell rundum), darf much zu Therapien begleiten (deutlich weniger Alleinzeit - das ist sonst oft sehr lang und mit vielen kurzen Unterbrechungen, was für viele Hunde besonders schwierig ist) und er ist halt dafür ausgebildet und kennt das gut. Zu einer "Reha mit Hund" würde ich ihn nicht mitnehmen, weil das mit den anderen Hunden, die teilweise nicht besonders nett oder entspannt sind, einfach Stress wäre.
Außerdem unterschätzt man glaub ich leicht, welche Zusatzbelastung es für einen selbst sein kann, sich noch um den Hund zu kümmern nebenbei. Reha ist meistens wirklich anstrengend und man ist einen guten Teil des Tages beschäftigt - und soll sich den Rest der Zeit auch bewusst zum Ausruhen nehmen.
Ich glaube da ist der "Urlaub" bei deiner Trainerin deutlich entspannter für alle Parteien.
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Ich würde mich auf jeden Fall für die Reha entscheiden, allein schon deswegen, weil man selber meist noch gar keine Vorstellung von den Folgen einer Chemo hat.
Ich hatte die Reha nach meiner Chemo abgelehnt, weil wegen Corona niemand wusste, wann der nächste Lockdown kommen würde (und der kam dann auch ziemlich bald nach dem vorgesehenen Termin), und ich keine Lust hatte, mit Maske ggf. im Zimmer kaserniert zu werden, wie es einem Bekannten in derselben Kurklinik ergangen war, der über eine Woche wegen eines Coronaausbruchs in dieser Klinik auf dem Zimmer bleiben musste und nur sehr eingeschränkt Anwendungen hatte.
Der Hund wäre ja versorgt, wenn auch nicht in seiner gewohnten Umgebung.
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Ich würde die Reha nicht ablehnen und wünsche dir erst mal von Herzen, dass du einen Platz mit Hund bekommst!
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Mir hat die Reha danach definitiv gut getan, deshalb würde ich das ganze nicht von vorneherein absagen.
Du kannst zb auch anfragen ob du diese, je nachdem wo du herkommst und die Entfernung zu ist, ambulant machen, dass habe ich zb gemacht da es bei mir eine Stelle im Umkreis gab.
- Vor einem Moment
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