Vermittlung gescheitert

  • Es ist schwer mit sowas umzugehen aber manche Vereine haben extrem harte Kriterien bei Vermittlungen. Im Endeffekt wollen diese aber nur unter alles Umständen vermeiden dass ein Hund wieder zurück in die Vermittlung kommt.

    Weißt du denn warum es bei der letzten Vermittlung nicht geklappt hat? Vielleicht war das auch eher ein städtisches Umfeld und für den Hund zu stressig? Dann könnte ich es verstehen. In dem Fall würdest du dem Hund auch keinen Gefallen tun, wenn du ihn zu dir nehmen würdest. Weil das eben Dauerstress bedeuten kann, wenn Hund und Lebensumstände bzw Umgebung nicht zusammenpassen.

    Da hilft nur Kopf hoch, Krone richten und einen Hund suchen der besser passt.

    Und auch wenn meine Vermutung falsch war. Du kannst den Verein nicht zwingen dir den Hund zu vermitteln, also hilft auch in dem Fall nur einen anderen Hund, am besten bei einem anderen Verein suchen. Du kannst leider nicht alle retten.

    OT: 22kg auf 30cm?!

  • Das Bild ist super danke:grinning_squinting_face:Es trifft recht gut zu:face_with_tears_of_joy:Er wiegt mittlerweile noch etwas mehr...

    Zum Thema Nervosität: Er ist total ruhig und entspannt. Er zieht nur beim Gassi gerne an der Leine und hat Kraft. Mein vorheriger Hund hat das auch gemacht, aber wir haben es gut in den Griff bekommen mit Training.

    Vorherige Vermittlung: ältere Dame die einen Schoßhund gesucht hat und dann mit dem Gewicht und der Kraft nich klarkam. Dann war er nur noch in einem kleinen abgezäunten Bereich für 3 Monate, weil sie sich nicht mehr rausgetraut hat...

    War wohl nicht mehr so ganz stabil auf den Füßen.

    Vorkontrolle: kennt den Hund kaum. Hat ihn einmal bei Ankunft in D und direkter Übergabe gesehen und davor im Ausland im Tierheim.

  • Das ist wirklich sehr enttäuschend! Ich führe selber VKs durch und habe bisher noch keinen Bewerber ablehnen müssen. So richtig leuchten mir die Argumente für die Ablehnung auch nicht ein. Die angeblich zu kleine Wohnung erscheint mir etwas dürftig. Und deiner Beschreibung nach lebst du in einer ruhigen Straße und kannst dem Hund ausreichend Auslauf bieten.

    Gabs noch andere Themen? Müsste der Hund z.B. längere Zeit allein bleiben? Das wäre für mich bei einer VK eine wichtige Frage und könnte ein Kriterium für eine Ablehnung sein.
    Ich würde mich noch nicht geschlagen geben, wenn mir der Hund wichtig wäre. Kennst du jemanden bei der vermittelnden Orga, den du ansprechen könntest? Vielleicht wäre eine weitere Person bereit, sich noch einmal mit dir zu treffen.
    Manchmal laufen VKs einfach nicht gut, oder die Chemie stimmt nicht.
    Ich hoffe für dich, dass du eine zweite Chance bekommst.

  • Vorkontrollen werden regelmäßig von Leuten gemacht, die die Hunde nicht oder kaum kennen. Ich habe schon etliche Male Vorkontrollen für verschiedene Vereine gemacht, die hier vor Ort niemanden hatten - und habe ebenfalls nicht immer grünes Licht gegeben. Was die Vereine mit den Infos machen, die sie erhalten, bleibt denen überlassen.

  • Gabs noch andere Themen? Müsste der Hund z.B. längere Zeit allein bleiben?

    Nicht wirklich. Ich bin das nicht gefragt worden, habe aber von selbst erklärt, dass ich den Hund meistens mitnehmen kann und wenn mal nicht für Betreuung bei mir oder erfahrenen Personen gesorgt ist. Hat mit meinem vorherigen Hund auch prima geklappt.

    Finanzen sind auch kein Problem. Hat sie aber auch nicht gefragt.

  • Was mir noch wichtig zu sagen ist, dass ich auf keinen Fall jemanden oder einen Verein schlechtmachen möchte. Ich habe sowas so nur noch nie erlebt und versuche es zu verstehen.

    Ich möchte irgendwie damit abschließen können.

    Aber ich fürchte es gibt einfach keine klare Antwort darauf.

  • Grundsätzlich sieht es so aus:

    Die Orga macht Werbung für den Hund (z.B. Anzeigen schalten).

    Du willst den Hund kaufen und machst ein Angebot. (Deine "Bewerbung" bzw. Interessensbekundung)

    Die Orga überlegt sich das und lehnt Dein Angebot ab. (Prüfung Deiner Daten, Rücksprache mit Dir, Vorkontrolle)


    Du kannst niemanden dazu zwingen, Dir etwas zu verkaufen (Rechtssystem in Deutschland) genauso wie Du auch nicht gezwungen werden kannst, etwas zu verkaufen (einige Möglichkeiten durch z.B. Enteignung wegen öffentlichen Interesses mal ausgenommen).

    Du kannst natürlich versuchen, die Orga zu überreden, ggfs. eine zweite VK vorschlagen. Ob das etwas ändert? Kann ich Dir leider nicht sagen.

    Es ist natürlich doof, wenn man sich insgeheim schon auf den Hund gefreut hat, gerade, wenn die Pflegestelle positiv gestimmt war, aber irgendeinen Grund wird es geben. Kann sein, dass der aus einem Missverständnis entstanden ist. Wurde Dir denn nicht genauer gesagt, warum das Umfeld unpassend ist? Vielleicht hatte die VK-Dame auch einen anderen Hund im Kopf? Auch die Leute, die VK machen, sind nur Menschen - und sie machen das (im Allgemeinen) nicht hauptberuflich, sondern ehrenamtlich.

  • Mein P war 38cm hoch und 18KG schwer. Der neue Hund ist 30cm hoch und ca.22 KG schwer und 6Jahre alt. Er ist sehr ruhig und ausgeglichen

    Ich kann mir unter beidem ehrlich gesagt nix vorstellen. Meine Hündin ist 45cm.hoch und wiegt 12kg. 😲

    Bei einem 30cm Hund mit 22kg kann man sich vermutlich auf schwere gesundheitliche Probleme gefasst machen. Der ist entweder extrem adipös oder komplett verbaut und hat massive orthopädische Probleme.

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