• ANZEIGE:
    Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
  • Krass, wie es je nach Region teilweise schon richtig los geht mit den Zecken.

    Ich hab vorletztes Jahr bei Emmi sehr gute Erfahrungen mit AdTab gemacht. Sie hatte den Sommer über tatsächlich keine einzige Zecke, die ich gefunden habe. Allerdings habe ich ein paar Mal (möglicherweise abgefallene) Zecken auf dem Boden entdeckt.
    Werde daher mit Elna jetzt auch mit AdTab beginnen und schauen, wie sie es verträgt (Emmi vertrug es ohne merkliche Einschränkungen) und wie es wirkt.

    Bin etwas überfordert, was die ganzen Wirkstoffe angeht, manche sind rezeptfrei, andere nicht. Ein regelrechter Dschungel.

  • Ich entscheide halt nur gern, wenn möglich, aufgrund von Fakten und nicht aufgrund von Ängsten oder Emotionen. So bin ich einfach gestrickt.

    Wenn man ein halbes Dutzend Meinungen und Vorgehensweisen zu dem Thema hört, wie soll man dann wissen, was richtig ist und stimmt?

    Nun ja, Fakten haben halt nichts mit Meinungen zu tun, sondern Meinungen sind bestenfalls ankedotische Evidenz. Für Fakten bringt es nichts, in einem Forum zu lesen und zu schreiben oder zu schauen, welche Hunde im Freundeskreis gesund sind. Mal ganz abgesehen davon, dass Formulierungen wie "mit Chemie vollstopfen" genau das sind, was Du hier anderen unterstellst: emotionales Fearmongering.

    Für eine (möglichst) faktenbasierte Abwägung empfehle ich: lies Studien/Untersuchungen zu den Verbreitungen und Auswirkungen von Zeckenkrankheiten und lies den Beipackzettel/Studien zu den möglichen Nebenwirkungen von vorbeugenden Medikamenten und deren Häufigkeit.

    Für mich (als Naturwissenschaftlerin) ergibt sich ein klares Bild, wenn man die tatsächlichen Daten betrachtet.

  • Mir widerstrebt es generell diese Gifte in und auf meine Tiere und damit auch in die Umwelt zu bringen. Auch bei meinen Schafen. Ich betreibe Landschaftspflege, bei der es das Ziel ist Insekten zu fördern ... Aber ich hänge auch an meinen Tieren. Daher habe ich nach jahrelanger Nutzung von ätherischen Ölen (wovon manche tatsächlich einen gewissen repellenten Effekt haben) und absammeln auf die Giftkeule gewechselt. Und das, obwohl mein Spitz von einem Wirkstoff vor einigen Jahren neurologische Ausfälle bekommen hat. (Die ich sogar auf Video habe.) Die Babesiosefälle sind nämlich direkt neben mir eingeschlagen, mit teilweise gerade noch gerettet Hunden, weil die Besitzer es auf dem Schirm hatten und toten, weil es zu spät war. Borreliose und Anaplasmose machen wir dagegen im Grunde keine Sorgen.

    (Wenn man als Mensch einen Schutz haben möchte, empfehle ich übrigens das "Eingiften" der Schafe ohne Handschuhe ... die Wochen drauf interessiert sich komischerweise keine Zecke für einen. :D)

  • Ehrlich gesagt, einen TA, der als besten Zeckenschutz absuchen und absammeln empfiehlt und das bei einem Hund mit dichter Unterwolle, den könnte ich nicht ernst nehmen und würde mir mindestens eine Zweitmeinung einholen. Und dass in einer Praxis in 20 Jahren nicht eine zeckenübertagbare Krankheit diagnostiziert wird, ist mehr als unwahrscheinlich, auch für Gegenden, die nicht so massiv betroffen sind wie wir hier. Da würde mir einfach die Objektivität und Weitsicht fehlen... Denn wenn ein TA das für sich abstreitet, wird im Fall der Fälle auch nicht darauf untersucht. Sowas gibt es sogar hier und der nicht mal ein Jahr alte Hund hat das mit seinem Leben bezahlt (Symptome und Blutbefunde waren eindeutig, aber es wurde nicht auf Babesios untersucht).

    Das wollte ich auch schreiben. Ein TA der so eine Aussage von sich gibt würde ich wechseln. Es ist einfach absolut unglaubwürdig das er in 20 Jahren keinen Fall von Zeckenerkrankungen mitbekommen hat. Falls das doch den Tatsachen entsprechen sollte spricht das für mich nicht für den TA. Bedeutet nämlich er hat nicht drauf untersucht im Fall der Fälle.

    Schlussendlich muss das jeder selbst für sich und seinen Hund entscheiden. Mir wäre es auch lieber wenn ich auf das Zeug verzichten könnte. Hab einen Allergiker mit autoimmuner SDU und da überlegt man sich 10 mal was man in den Hund gibt und was nicht. Es käme für mich aber im Traum nicht in Frage keinen chemischen Zeckenschutz zu geben. Babesiose ist mittlerweile weit verbreitet. Ja, kann mir auch mit Zeckenschutz passieren aber ich persönlich würde mir wahnsinnige Vorwürfe machen wenn mein Hund an sowas erkrankt/stirbt und ich keinen Schutz drauf gehabt hätte. Kokosöl oder sowas zählt für mich persönlich nicht als ausreichender Schutz. Gibt ja auch genug Tests die das beweisen.

  • Ich merke ja auch, wie regional unterschiedlich das ist. Ich wohne nur 1h Weg von früher.

    Erst in der Großstadt mit Randgebieten zum Gassi. Zecken hatte ich da nur, wenn wir "raus" gefahren sind. Dann im landwirtschaftlichen Bereich, kaum mal Zecken. Da wird ja eh drölfzig Mal gegüllt und gespritzt. Da hat eine Tablette pro Jahr ausgereicht, ab und an mal eine krabbelende abgesammelt.

    Und nun ist einfach alles voll. Es hilft kaum was. Über Öle und Sprays lachen die. Überall krabbelt es.

    Irgendwann geht's ja auch darum, uns zu schützen. Denn wenn der Hund vielleicht mit 14 schneller schlechte Nieren kriegt, ich will nicht noch die nächsten 50 Jahre krank sein.

  • Ich bin gerade am Überlegen was ich mache. Hat hier jemand Erfahrungen mit Ad Tab für Hunde gemacht?


    Ich habe letztes Jahr auf AdTab gewechselt, davor hatten meine Nexgard oder Credelio bekommen. Letzteres ist derselbe Wirkstoff, aber AdTab ist nur apothekenpflichtig, die anderen Produkte sind rezeptflichtig.

    Ich bin sehr zufrieden, meine Hunde haben weniger und wenn, nur tote Zecken an sich, sie vertragen die Tabl. gut.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!