Keine Welpen aus dem Tierschutz?
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Das ist halt eher weniger das was Quarantäne ausmacht und mAn extrem verantwortungslos .
Kenne jetzt nur einen Fall näher, bei dem aufgrund nicht vorhandener (oder falsch dokumentierter) TW-Impfung Quarantäne verhängt wurde.
Aber das lief genauso. Hund konnte zu Hause bleiben, durfte auch das Grundstück verlassen, sollte nur keinen Hundekontakt haben.
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Hi,
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Find ich in Anbetracht der Importregelung in D und dem was das eigentlich heißt bei "kein TW Schutz " komplett sinnfrei. Insbesondere bei dem Fass was da schon anderweitig aufgemacht wurde.
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Co_Co Wie gesagt: Es ist nur ein Fall.
(Aber ja, ich habe bei der Geschichte auch ein blödes Gefühl gehabt. Vor allem weil das wohl in dieser kreisfreien Stadt die Standardregelung zu sein scheint nach Auskunft des Amts.)
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In den Tierheimen, die ich kenne, hieß Quarantäne Einzelhaft in einem gekachelten Raum und aufgrund der Hygienebedingungen auch wenig Kontakt zu Menschen. Teilweise passiert es, dass ein ganzer Wurf zusammen in Quarantäne kommt, aber das ist vom Einzelfall abhängig.
Richtig fatal wird es, wenn die Welpen auch noch zu früh von der Mutter weggenommen werden. Ich kann mich an einen Malteser Welpen erinnern, der mit 6 Wochen beschlagnahmt wurde und dann fast 3 Monate in Quarantäne saß. Der hat mit fast 5 Monaten zum ersten Mal die Welt da draußen gesehen und hatte anfangs sogar Angst vor Rasen. Ich glaube, da kann jeder nachvollziehen, was das für eine Auswirkung auf die Entwicklung hat.
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Das ist ja ganz toll, wenn ein Hund, der eigentlich in Quarantäne ist, fröhlich Gassi gehen darf und mögliche Krankheiten mit Urin und Kot in der Welt verteilen kann. Und kein Hundekontakt
, als ob man das real tatsächlich immer verhindern kann -
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Das ist ja ganz toll, wenn ein Hund, der eigentlich in Quarantäne ist, fröhlich Gassi gehen darf und mögliche Krankheiten mit Urin und Kot in der Welt verteilen kann.
Naja, bei der Quarantäne junger Welpen geht es ja nicht um Würmer, Parasiten und Co., sondern in erster Linie um die Tollwut-Gefahr.
Das Problem ist: Tollwut ist genauso selten wie fatal. Die Chance, dass ein ungeimpfter Welpe die hat, ist super gering - aber wenn er sie hat, gibts halt unter Umständen ein riesen Problem.
Das heißt, das zuständige VetAmt steht in solchen Fällen vor der Entscheidung, den Welpen trotz nur geringer Gefahr für die Umwelt sicherheitshalber vollkommen zu isolieren und ihn damit höchstwahrscheinlich massiv für sein gesamtes restliches Leben zu zeichnen oder dem Hund trotz einer durchaus möglichen Tollwut-Gefahr ein halbwegs normales späteres Leben zu ermöglichen.
Eben deshalb ists doch ne Einzelfallentscheidung.
Einen ungeimpften Welpen, der aus Deutschland oder irgendeinem anderen soweit tollwutfreien Land stammt, wochenlang vollständig zu isolieren, weil er theoretisch mit minimaler Wahrscheinlichkeit über 5 Ecken irgendwie, falls es ganz dumm gelaufen ist, doch vielleicht eventuell Tollwut haben könnte… Naja, da stellt sich die Frage nach der Verhältnismäßigkeit. Insbesondere mit Blick auf die Folgen, die eine solche Isolation nach sich zieht.
Gleichzeitig kann natürlich nicht ausgeschlossen werden, dass der Welpe doch Tollwut hat, insbesondere wenn er aus Ländern stammt, die aktuell nachgewiesene Tollwut-Fälle haben. Und falls so ein Welpe das in Umlauf bringt, weil trotz fehlender Impfung und bekanntem Risiko keine vollkommene Isolation angeordnet wurde… puh, das wär halt ne ordentliche Katastrophe.
Ich muss ehrlich sagen, ich will so ne Entscheidung nicht treffen müssen. Denn egal wie man sich entscheidet, besteht die Chance, dass es schreckliche Folgen hat. -
Das heißt, das zuständige VetAmt steht in solchen Fällen vor der Entscheidung, den Welpen trotz nur geringer Gefahr für die Umwelt sicherheitshalber vollkommen zu isolieren und ihn damit höchstwahrscheinlich massiv für sein gesamtes restliches Leben zu zeichnen oder dem Hund trotz einer durchaus möglichen Tollwut-Gefahr ein halbwegs normales späteres Leben zu ermöglichen
Interessiert anderswo, wo absolut kein Risiko bestand/ bestünde ja auch nicht. Warum braucht es da bei TS Hunden wieder ne Sonderbehandlung?
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Man darf aber auch nicht vergessen, dass nicht nur die Umwelt vor dem Welpen geschützt werden soll, sondern auch der Welpe vor der Umwelt.
Gerade wenn sie aus unseriösen Quellen kommen, sind sie oft extrem gestresst und unterernährt und das Immunsystem ist entsprechend im Keller. Sich in der Zeit mit irgendwas anzustecken (auch wenn es nur ein harmloser Durchfallerreger ist), ist potentiell ein großes Gesundheitsrisiko.
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Hups. Ich bin sehr zwischen Tür und Angel, aber Tollwut wird weder durch Kot noch Urin übertragen.
Für Menschen gibt es übrigens auch nach der Infektion noch eine sehr gut funktionierende Impfung:
https://www.rki.de/DE/Aktuelles/P…er_Tollwut.htmlDas schlimmste, was im Fall von Sammy hätte passieren können, wäre, dass er hätte eingeschläfert werden müssen und die Gassi-Gänger und TH-Mitarbeitenden eine Impfung bekommen hätten.
Wir Gassi-Gänger hätten auch immer ablehnen können, falls wir mit einem Hund - aus welchen Gründen auch immer - nicht hätten gehen wollen. Wir wurden auch immer aufgeklärt.
Das TH und das Vet-Amt fand ich kein bißchen verantwortungslos. Wer da im TH arbeitet, ist ja eh klar, über die Gassi-Gänger wurde immer Liste geführt, also sowieso, wer wann mit wem.
Die Infektionskette hätte extrem leicht nachverfolgt werden können. Wir hätten halt geimpft werden müssen.
Die Probleme fangen doch an, wenn genau das eben nicht mehr so einfach geht.
Und selbstverständlich haben wir immer, alle, Hundekontakt vermieden! Sagt mal - wir sind da doch nicht auf die nächste Freilauffläche und haben *Leinen los* gemacht? Die Hunde sind generell alle immer doppelt gesichert und immer angeleint.
Ja natürlich klappt das, also, so was.
Ich persönlich find ja eher die Menschen, die Welpen kenntnisbefreit importieren, verantwortungslos, und nicht die Menschen,
die dann zusehen, irgendwie das Beste aus einer wirklich doofen Situation zu machen, aber was weiß ich schon... -
Interessiert anderswo, wo absolut kein Risiko bestand/ bestünde ja auch nicht. Warum braucht es da bei TS Hunden wieder ne Sonderbehandlung?
Huch, jetzt bin ich verwirrt. Die Entscheidung, ob und wie vom Veterinäramt eine behördlich angeordnete Quarantäne verhängt wird, ist immer eine Einzelfallentscheidung, bei der Risiken gegeneinander abgewogen werden. Das hat doch nichts damit zu tun, ob es sich um einen Tierschutzhund handelt oder nicht. Oder was genau meinst du?
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