Rasse ( Markiesje) ohne offiziellen Verein / Kontrolle
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Märchen Ich nehme an, du meinst den genomischen Inzuchtkoeffizienten.
Die Möglichkeiten heutzutage sind ja nicht vorgeschrieben, noch sind die Standard. Weil du das so formulierst, als wäre es das normalste heute.
Es ist auch die Frage, was es bringt. Der Population, dem Züchter, den Käufer? Man muss mit dem arbeiten, was man hat. Das macht die Population doch nicht größer. Sucht Newstart2 nun einen Deckrüden und will da aktiv mitmachen?
Du argumentierst hier auf einer Grundsatdiskussion, die für einen Hundekauf dieser Rasse ziemlich irrelevant ist. Wir können hier gern "Hundezucht quo vadis" spielen oder das xte angebotene Seminar dieses Jahr dazu auseinander nehmen. Ich war alleine auf Vieren vergangenes Jahr. Ändert trotzdem nichts an der Ausgangslage, dass es aktuell nun mal so ist, wie es ist. Und Newstart2 will sicher demnächst einen Hund und nicht noch 30 Jahre warten, bis der Markiesje in der Population stabil ist und der Verband sich aus NL heraus entwickelt hat. Es gibt auch einfach andere Gründe einen bestimmten Hund zu kaufen als "der ist möglichst divers gezogen". Kannst dir am Ende daraus auch nicht zwingend einen wesensfesten, Rasse-typischen (da haben wir wieder den Bezug) oder per se gesunden Hund basteln.
Für den Käufer ist es echt irrelevant, es gibt wichtigere Dinge als auf irgendwelche Zahlen zu gucken, deren Aussagekraft von Fachleuten interpretiert werden muss.
Wie ist das Wesen der Eltern, wie alt wurden die Verwandten, gibt es bekannte Krankheiten, wie viel Erfahrung hat der Züchter mit seinem Tun, sind die Augenuntersuchungen der Eltern und Großeltern sauber, womit kann ich rechnen. Das will ich als Käufer wissen.
Und der Rest ist wie bei jedem anderen Hund auch einfach ein Quentchen Glück und vieles hat man selbst in der Hand.
Bei aller Liebe für Käufer, die sich informieren möchten und natürlich nicht die Katze im Sack kaufen wollen, das sind so Themen, die schießen einen völlig aus dem Orbit. Und diese Gespräche kann man auch nicht mit jedem einzelnen diskutieren, die nur Lieberhaber einer Rasse sind und einen Pass-enden Hund für sich suchen. Das sind Sachen, die werden unter Zuchtwarten, auf Schulungen, im Zuchtkomitee usw besprochen.
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Mir erschien einfach nur die Aussage, dass es normal sei, dass der Inzuchtkoeffizient bei einer neuen Rasse höher sei, irreführend. Weil das suggerieren könnte, dass die Folge der Inzucht - der Mangel an genetischer Diversität - im Laufe der Weiterzüchtung abnimmt.
Wenn du nur den Papierwert auf Basis der Stammbäume meinst, stimmt das natürlich.
Ich wollte damit auch gar nicht implizieren, dass es bei den Markiesjes da ein besonderes Problem gibt. Ich weiß nichts darüber, in keine Richtung.
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Ich hab tatsächlich eine sehr nette Antwort bekommen
.Darf ich in Zitatform einen Teil der Email hier einstellen? Oder wie ist das Forumskonform?
da ich selbst die Fragen stellen darf, nochmal zum sammeln:
*Zuchtalter der Hündin
* Untersuchungen zur ZZL, Rötgen über den GRSK, evtl. Formwert
* der IK würde mich interessieren
Wie war das mit dem DNA Test? Wäre das auch wichtig?
Hab ich sonst noch etwas vergessen?
Vielen Dank! VG Newstart2
Ich war die Tage leider verhindert.
Ich würde mich in erster Linie zum Thema ZZL informieren, was da Umfang ist und wie das abgesichert wird. Das beste wäre einfach wenn man die ZO einmal einsehen kann. Auch das Alter muss ich daraus ergeben. Wichtig wäre MIR unabhängige Kontrollinstanzen. Daraus ergeben sich ja die allgemeinen Richtlinien für alle Züchter.
IK, AVK und DNA wäre für mich persönlich nebensächlich. Als Begleithund ohne Zuchtambition würde ich mich da nicht zu schwierig und anspruchsvoll geben, ich denke nicht das damit deine Chancen steigen um ehrlich zu sein. Selbst wenn der Verein oder Züchter sowas wirklich testen sollte, als "nur" Begleithund bekommt man ja nicht die besten Tiere und in erster Linie kann es sehr anstrengend wirken und einfacheren Leute vorang gegeben werden. Das wäre meine Sorge. Mag jeder von halten was er will, aber wie Czarek schon schrieb, das sind Zahlen die in der Regel in Kontext gesetzt werden müssen und durch Fachleute interpretiert. Als Züchter wirkt das ganze manchmal sehr wahllos und schnell überdramatisiert. Es gibt neue Verfahren, ja, aber man sollte das Thema nun auch nicht so überspitzen.
Und dann gehe ich dort mit, das man sich die Tiere anschauen sollte, vielleicht auch auf Vereinsveranstaltungen um einen Überblick übers Wesen zu bekommen und präferenzen zu bilden. Alles weitere schaut man sich dann vor Ort an wie Aufzucht und co.
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Ein gutes Beispiel für Transparenz außerhalb vom VDH ist für mich die AAH. Dort kann man einsehen wo das Zuchtbuch geführt wird, Ansprechpartner, Gesundheitliche Auswertungen und Verfahren, Infos zur ZZL. Dort kann man sich ziemlich umfangreich informieren und es wird auch schnell ersichtlich dass es auf Landesebene Abweichungen geben kann. Grundsätzliches ist damit schnell ersichtlich und man kann sich schnell darauf konzentrieren konkrete Züchter zu suchen.
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Ich lasse ja genetischen IK und auch Haplo testen und würde selbst keine Käufer nehmen denen das wichtig ist. Das Testverfahren dauert lange (ein paar Wochen) und so ein Welpe muss ja erstmal alt genug sein um testbar zu sein. Dann verspricht einem ja auch keine wie diese Werter hinterher ausfallen, da fehlen an allen Ecken und Enden noch Erfahrungen. Es ist halt nicht so einfach wie bei anderen Genen wo man schon vor ab Aussagen treffen kann. Mir wäre es einfach viel zu risikoreich dass ich da hinterher viel ärger mit hab. Dann testet man selbst bei Labor X, der Käufer aber bei Labor Y wo vielleicht ganz andere Werte rauskommen.
Ich weiß nicht, wenn jemandem das Thema sehr wichtig ist würde ich denjenigen direkt weiterschicken und wäre wohl nicht der richtige Züchter, obwohl ich sowas teste. Und so wird es sehr, sehr vielen Züchtern gehen. Denke nicht das man damit unbedingt einen Welpen der Wunschrasse bekommt. Und wenn ich schon teste, möchte ich ja selbst auch das vielversprechende behalten oder so aufstellen dass da auch prüfungen und zzl gemacht wird. Jemand der nur einen Familienhund möchte würde sowieso eher den "schlechteren" Hund bekommen.

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. Und wenn ich schon teste, möchte ich ja selbst auch das vielversprechende behalten oder so aufstellen dass da auch prüfungen und zzl gemacht wird. Jemand der nur einen Familienhund möchte würde sowieso eher den "schlechteren" Hund bekommen
Das ist es ja auch. Wer den perfekten Wurf hat (sagt nur bescheid, wer sowas man hat), dann gehen die Hunde sicher nicht raus und verschwinden.
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. Und wenn ich schon teste, möchte ich ja selbst auch das vielversprechende behalten oder so aufstellen dass da auch prüfungen und zzl gemacht wird. Jemand der nur einen Familienhund möchte würde sowieso eher den "schlechteren" Hund bekommen
Das ist es ja auch. Wer den perfekten Wurf hat (sagt nur bescheid, wer sowas man hat), dann gehen die Hunde sicher nicht raus und verschwinden.
Total, die versucht man dann doch in fördernde Hände zu geben und nicht zu jemandem der das alles haben will aber am Ende nur einen Hund sucht und damit nichts am Hut haben will.
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WorkingDogs ich bin ein Käufer der, nachdem meine aktuellen Hunde beide alles andere als gesund sind, beim nächsten Welpen als ein sehr wichtiges Entscheidungskriterium die Gesundheit der Rasse und Linie zugrunde legen würde. Ich kann mir damit zwar keinen gesunden Hund garantieren aber ich habe ein besseres Gefühl damit.
Und da finde ich es schon auch legitim gerade bei einer relativ seltenen und neuen/rückgezüchteten Rasse nachzufragen was der Verband und auch der einzelne Züchter tut um Inzucht zu vermeiden. Und ich würde auch nachfragen ob der IK bei der ZZL getestet wird und wie hoch der bei den Elterntieren ist genauso wie ich nach Patellaluxation und anderen Kleinhundetypischen Sachen fragen würde.
Bei mir wäre aber bei der Antwort nicht unbedingt die genaue Zahl entscheidend, wenn sie nicht extrem hoch ist, sondern ob ich den Eindruck habe dass man sich damit befasst und wirklich Gedanken gemacht hat oder nur wie viele Vermehrer irgendwas kurzes sagt/schreibt dass die Hunde natürlich gesund sind und fertig.
Wäre ich damit bei dir wirklich raus als Welpeninteressent?
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Wäre ich damit bei dir wirklich raus als Welpeninteressent?
Ja, weil der genetische IK kein Garant auf ein gesunden Hund ist und ich diese Erwartungshaltung damit schlicht nicht erfüllen kann. Außerdem bin ich ein Befürworter von sinnvoller Linienzucht und somit ist mein Ziel damit an deinem vorbei. Mir persönlich ist der Bereich HAPLO wesentlich wichtiger und aussagekräftiger als genetischer IK. Generell lehne ich aber Käufer ab die vorher viele schlechte Erfahrungen gemacht haben weil ich verhindern möchte, dass ich es dann „abbekomme“ wo vorher immer geschluckt wurde. Hab ich jetzt aber auch schon häufiger mitbekommen solche Aussagen, dass der nächste Züchter wo der Hund kaputt ist dann verklagt wird. Und epigenetik spielt ja auch hinein, wo ich mich als Züchter natürlich auch frage ob es denn wirklich immer nur die Genetik war. Das ist aber mein persönliches Ding.
Kein Verein testet den IK für die ZZL es wäre der absolut erste Verein der mir damit bekannt wäre. Toll wenn sie es machen, aber vermutlich wird das nicht der Fall sein. -
Der ganze genetische IK ist ja noch gar nicht so greifbar. Aufgrund dessen verpaarungen vorzunehmen, da ist ja immer die Frage. Ich nehme dann doch einfach lieber Hunde bei denen ich weiß wie sie leistungstechnisch und gesundheitlich vererben und setze auf Zuchtwertschätzungen.
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