Rat zur Wahl der richtigen Rasse gesucht
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Ich halte es für besonders wichtig schon vor Anschaffung des Hundes wenigstens den Plan zu haben welchen Sport man nachen will.
Würde ich z.b. Flyball machen wollen müsste ich mindestens 80-100km zur nächsten Trainingsmöglichkeit fahren müssen. Mach das mal.
Und auch… was ist wenn der Hund den Sport vlt nicht mag oder nicht gut drin ist? Was wenn man selber den Sport nicht mehr machen kann?
Wenn man was gefunden hat, is man bereit Geld usw zu investieren? Ich fahre aktuell mehrmals jählich 1400km für die Ausbildung meines Hundes, dann kommen noch Seminare etc oben auf… sowas muss man sich überlegen.
Hunde sind teuer.Und ich finde die Sparten an Sport die hier gemacht werden wollen, fondern durchaus unterschiedliche Typen Hund. Ich meine klar kann ein DSH Agi machen… würd ich, persönlich, jetzt aber nich unbedingt machen.
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Hallo,
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Ich habe vor einiger Zeit denselben Prozess wie du durchgemacht.
Von meinem ersten: wird ein Hund zu mir passen? -Thread hier im Forum bis zum Einzug eines Hundes sind rund 2 Jahre vergangen.
Ich war damals spazieren und habe eine Dame mit einem japanischen Spitz getroffen und wusste sofort: ich und diese Rasse passt wie Arsch auf Eimer.
Und nun ist Sammy hier und ein absoluter Traumhund. Wir sind gerade mitten in der ersten Welle der Pubertät, aber ich muss sagen, ich finde es händelbarer als die Welpenzeit. Die war als Ersthundebesitzer für mich wirklich knackig, obwohl Sammy ein wirklich einfacher Welpe war, nie etwas kaputt machte, von Anfang an perfekt alleine bleiben konnte etc.
Aber es ändert sich im Leben mit einem Hund einfach so viel, das hat mich am Anfang überfordert. Jetzt sind wir schon ein eingegroovtes Team, das macht vieles einfacher. Ich weiß, mit welchem Blick ich Sammy anschaue, wenn er etwas lassen soll und er weiß es auch

Rückblickend war es wirklich für uns Gold wert in die Welpenzeit zu investieren. Wir haben eine richtig gute (etwas teurere) Hundeschule und zusätzlich haben wir uns die ersten 1,5 Monate von einer Trainerin wöchentlich begleiten lassen. Das war zwar natürlich teuer, aber jeden Cent wert. Viele Anfängerfehler konnten wir so gleich von Anfang an garnicht machen, weil jemand da war, der uns vor Ort begleitet und angeleitet hat. Und eine kompetente Stelle für Anfängerfragen, die den Hund live sieht, ist ebenfalls Gold wert. Hier im Forum ist es ja dann oft ein Rätsel raten, weil man in den Situationen nicht dabei ist.
Würde ich genauso wieder machen. Was ich nicht mehr machen würde: 1 Million YouTubechannels ansehen mit teilweise sehr schrägen Tipps. Aber als Anfänger ists schwer das herauszufiltern.
Bezüglich des Mannes muss man, denke ich, auch wissen, welches Exemplar man daheim hat.
Wäre es nach meinem baldigen Göttergatten gegangen wäre hier kein Hund eingezogen. Will er nicht, macht nur Dreck und kostet Geld.
Jetzt übernimmt er 70 % des Trainings, ist bei jeder Hundeschulstunde dabei und liebt den Hund abgöttisch. Eigentlich durfte Sammy nicht ins Büro - das Reich meines Mannes. Seit letzter Woche hat er ein eigenes Plätzchen unter dem Schreibtisch meines Mannes, "damit der Hund nicht das Gefühl hat er wird bestraft, wenn er nicht bei mir sein darf". War mir aber klar, dass das so läuft, man kennt ja seine Pappenheimer

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zwei Jahren.
Ich hatte so viel Stress mit Ares. Ich hab geheult, war endlos wütend, hatte ständig Sorgen und Ängste, Streit mit Fremden, usw . War mein erster eigener Hund
So muss Hundehaltung nicht aussehen, auch nicht in der ersten Zeit oder mit dem ersten eigenen Hund.
Wie viel man sich da nimmt an der Freude des Aufwachsens des Hundes... Die Zeit kommt ja nie wieder.
Man ist auch kein besserer Hundehalter, wenn man erstmal durchs Tal der Frustration geht.
Hundehaltung sollte bereichernd sein, man sollte Spaß am Hund haben, an der Arbeit mit ihm. Aus diesem Grund soll es doch passend ausgesucht werden.
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zwei Jahren.
Ich hatte so viel Stress mit Ares. Ich hab geheult, war endlos wütend, hatte ständig Sorgen und Ängste, Streit mit Fremden, usw . War mein erster eigener Hund
So muss Hundehaltung nicht aussehen, auch nicht in der ersten Zeit oder mit dem ersten eigenen Hund.
Wie viel man sich da nimmt an der Freude des Aufwachsens des Hundes... Die Zeit kommt ja nie wieder.
Man ist auch kein besserer Hundehalter, wenn man erstmal durchs Tal der Frustration geht.
Hundehaltung sollte bereichernd sein, man sollte Spaß am Hund haben, an der Arbeit mit ihm. Aus diesem Grund soll es doch passend ausgesucht werden.
Ich habe das mit Absicht gemacht, dass ich so viele Probleme mit dem Hund damals hatte

Ich glaube du missverstehst da etwas. Ich habe das für den TE erwähnt, weil es nunmal eben so sein kann. Für dich scheint es so zu klingen als hätte ich diese Art und Weise als "bessere Hundehaltung" dargestellt. Ich weiß nicht wo du das gelesen hast.
Warum die TE sich einen Hund anschafft ist uns allen doch nicht bekannt, deshalb finde ich es wichtig nicht schon von vornherein zu suggerieren, dass ein sorgfältig ausgesuchter Hund immer Spaß und Freude bringt. Ares kam zb. nicht zu mir, weil ich Spaß an der Arbeit am Hund haben wollte. So wie ich die TE vom Lesen her einschätze ist für sie nicht nur die
Arbeit
wichtig. -
Der Gedanke dahinter war, wenn es mit dem Sport bzw. der Rettungshundestaffel nicht klappt, ist das sehr schade, aber wenn ich mit dem Hund im Alltag nicht zurecht komme, ist das deutlich problematischer, und zwar für viele Jahre.
Ja genau, selbst wenn ich mich mit Hundesport bekannt mache, was wenn ich es doch nicht mag? Daran muss man natürlich auch denken.
Ich denke, beim Collie kommt es auch sehr auf die Linien an.
Darf ich fragen, ob es ein American Collie ist und von welchem Züchter? Ich mag die mit den (ja meist natürlichen) Stehohren sehr gerne (vor allem seitdem ich gelernt habe das bei vielen die Ohren als Welpe mit Tape geklebt werden für den Knicklook)
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Wirds hingegen nur dein Hund, würd ich das Thema Mann da nicht höher Werten als "wär nett wenn er mal aufpassen kann soweit er mag und kann".
Danke für deine lange ausführliche Antwort! Es sollte von Anfang an primär mein Hund werden, ich kümmere mich auch hauptsächlich, mein Mann mag zwar Tiere aber hat mit Hunden nicht so viel am Hut. Also ist es eher letzteres. Aber ich wünsche mir, dass er auch Spaß am Hund hat und er zumindest mal auf ein Nein von ihm hört (das kann eben schwierig sein wenn er nicht mit erzieht, ich weiß es nicht).
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selbst wenn ich mich mit Hundesport bekannt mache, was wenn ich es doch nicht mag? Daran muss man natürlich auch denken
Und das ist gar nicht so unwahrscheinlich.
Es ist nicht nur der Sport selbst, sondern auch das Drumrum. Da werden im Training die Hunde mit Wasserflaschen beworfen. Oder mein Hund ist völlig fertig, weil ein hochgradig unverträglicher Aussie alle anderen Hunde die ganze Zeit "im Blick" hat und sich, sobald die Leine ab ist, in den Zaun wirft, Zähne fletschend. Da hast du absolute Dauerkläffer auf dem Platz (für mich persönlich ist das ganz schlimm). Darfst zuschauen, wie jemand seinen Hund übelst "massregelt" und der Trainer sagt nix oder findet das sogar gut. Darfst zuschauen, wie der Trainer sich über eine andere Teilnehmerin und ihren "Schosshund" lustig macht (nach den letzteren beiden Sachen, in der BH - Vorbereitungsgruppe, hab ich dann doch mal den Verein gewechselt. Schön, dass der Prüfer den Schosshund super fand und den "der braucht ne harte Hand" Halter ermahnt hat...).
Alles selbst erlebt. Und wenn einem dann noch jemand ungefragt seine politischen Ansichten ins Ohr drückt (heutzutage ist das ja schnell unerfreulich) - uff.
Wir haben durchaus die BH abgelegt, und ich bin auch noch bzw. wieder in einer RO-Trainingsgruppe. Aber man muss sich schon einiges geben und eine Weile suchen, bis man was findet, wo es passt. Und viele viele Abstriche machen.
Wenn man als Anfänger ernsthaft in den Sport will, sollte man immer den Verein schon haben und kennen, bevor der Hund kommt. Finde ich. Mit Welpe/Junghund und ohne selbst Ahnung zu haben, wird so eine Odyssee sonst unter Umständen blöd.
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Lies dir deinen Beitrag nochmal durch Billieshep Man muss den DSH fühlen, nur genug mentale Stärke haben, offensichtlich leidensfähig sein. Und dann sprichst du von einer von wem auch immer ausgestellten Lizenz und als letztes noch von Bullshit, den aber nur du voran stellst, denn keiner hat davon gesprochen eine Erlaubnis an den TE zu erteilen.
Im gleichen Posting erzählst du davon, wie schwer es für dich war, dass du Streit mit Menschen hattest, geweint hast, besorgt, ängstlich, gestresst und wütend warst die ersten Jahre bei deinem Hund.
Was ist denn das für eine Werbung für die Rasse?

Also ich suche mir meine Hunde so aus, dass wir zusammen die Welt entdecken, schöne Dinge erleben, ich Spaß und Freude an meinem jungen Hund habe, wir die ersten Schritte im Hundesport und auf Ausstellungen machen. Jeder Hund bringt sowieso seine eigenen Themen mit, an denen man tüftelt. Aber mich aus so einem Frustrstionsloch erst herausarbeiten zu müssen, das würde mir persönlich den Spaß an Hundehaltung eher nehmen. Insbesondere, wenn das mein erster Hund ist, würde ich mich fragen "DAS soll jetzt mein Leben sein die zukünftigen Jahre??"
Wieso nicht gleich einen passenden Hund holen, das ist doch hier die Frage?
Und wenn man nicht an grundlegenden Erziehungssachen sich schon aufreibt und Frust schiebt, dann hat man eher Kapazitäten für die lustigen Dinge wie erste Schritte im Sport zum Beispiel.
Mit der Erfahrung kommt auch die Gelassenheit. Anfangs sieht man bei vielen Dingen ein Drama, weil sich das Leben mit Hund zunächst sowieso stark ändert im Gegensatz zu vorher. Man lernt zusammen und überwindet zusammen erste Schwierigkeiten. Die müssen nur eben nicht so hoch gesetzt sein, dass man sich hinterher rühmen kann, es geschafft zu haben.
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Rückblickend war es wirklich für uns Gold wert in die Welpenzeit zu investieren. Wir haben eine richtig gute (etwas teurere) Hundeschule und zusätzlich haben wir uns die ersten 1,5 Monate von einer Trainerin wöchentlich begleiten lassen.
Ja, eine richtig gute Hundeschule finde ich super schwer, einzuschätzen. Aber von einer Trainerin begleitet zu werden hört sich gut an. Da muss man aber auch erst jemand gutes finden. Hmm.
Ich war damals spazieren und habe eine Dame mit einem japanischen Spitz getroffen und wusste sofort: ich und diese Rasse passt wie Arsch auf Eimer.
Das wäre das Ideal, dass es bei mir auch so Klick macht. Darum hab ich schon ein paar "Besichtigungstermine"

Wäre es nach meinem baldigen Göttergatten gegangen wäre hier kein Hund eingezogen. Will er nicht, macht nur Dreck und kostet Geld.
Bei uns lief es ähnlich, bis ich ihm klar gemacht hab: Ich hatte meine Kindheit und Jugend Hunde, ohne geht für mich nicht. Aber wenn, dann einen Kleinen. Ne, ich liebe große Hunde, sorry. Also haben wir einen Kompromiss gemacht: Ich kümmere mich, er hilft nur aus wenns muss. Mal sehen, wie es wird. Ich bin eigentlich fein damit, das ganze Training zu machen. Aber den Hund abgöttisch lieben wird er auch. Ich kenne ihn. Ich werde ihn wahrscheinlich davon abhalten müssen, den Hund zu sehr zu verwöhnen

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Wieso nicht gleich einen passenden Hund holen, das ist doch hier die Frage?
Genau darum ging es mir, mittlerweile klingt die TE ja auch ganz anders als eingangs. Nein, für „vielleicht“, und „ich weiß noch gar nicht“ braucht es natürlich keinen DSH.
Mein Hund würde mein absolutes Hobby werden, ich will auf jeden Fall einer der Hundesportarten machen, das steht felsenfest (Schutzhund, Mantrailing, Agility, ich will mir alles mal anschauen, nur lassen die leider niemanden zum Schnuppern "rein", die keinen Hund hat, wenn da jemand Tipps hat
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