Rat zur Wahl der richtigen Rasse gesucht
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Mein Rat wäre: egal welche Rasse du dir anschaust, schau ob dir die Elterntiere zusagen, insbesondere die Mutterhündin. Ob das ein Hund wäre, denn du sofort mitnehmen würdest. Wenn du die schon nicht haben wollen würdest, dann nimm auch keinen Welpen daraus, egal wie viel du vorher gelesen hast.
Den Rat habe ich tatsächlich schon öfters bekommen und es macht für mich auch Sinn.
Mein Mann ist leider komplett gegen DSH, selbst wenn es nicht LZ ist. Ich kann seine Sorgen verstehen. Er will nicht mal mit zum Schäferhundeverein bei uns. Ich denke, ich werde aber trotzdem hingehen und schauen.
Das ist so ein Fall den ich meinte. Klär sowas vorher ab. Wenn dein Mann nicht dauerhaft mit zieht wirst du langfristig keinen Spaß so haben. Weder mit dem Hund noch einem etwaigen Sport.
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Hallo,
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Den Rat habe ich tatsächlich schon öfters bekommen und es macht für mich auch Sinn.
Mein Mann ist leider komplett gegen DSH, selbst wenn es nicht LZ ist. Ich kann seine Sorgen verstehen. Er will nicht mal mit zum Schäferhundeverein bei uns. Ich denke, ich werde aber trotzdem hingehen und schauen.
Wie gesagt, einen Airedale könnte ich mir auch vorstellen und ich persönlich denke dass die Zucht dort auch nervenstärker ist als bei den aktiven Collies. Airedales sind ähnlich dem DSH auch absolut kein Spezialist, keine Ahnung woher diese Behauptung kommt. Ein Schweißhund oder Border Collie wäre ein Spezialist.
Optik kann man auch lieben lernen und danach sollte es wirklich nicht in erster Linie gehen. Airedale Welpen sind sehr niedlich und die bedenken sind doch meist vergessen wenn man die Hunde dann live erlebt und nicht nur von Bildern.
Da wäre der KFT die Anlaufstelle, die haben ebenfalls Veranstaltungen und Ortsgruppen.
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Mello96 Woher kommst du denn? Ich könnte dir sowohl Collie als auch DSH zum kennenlernen anbieten
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Mello96 Woher kommst du denn? Ich könnte dir sowohl Collie als auch DSH zum kennenlernen anbieten
In Südhessen nahe Darmstadt. Ich würde aber auch länger fahren.
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Aber jetzt über 24 Jahre Hundesport im Verein haben mir unzählige Mensch/Hund Teams beschert und eins zog sich in 99% der Fälle wie ein roter Faden durch: Der Hund muss zum Menschen und seiner Umgebung passen und um Frust zu vermeiden sollte man realistisch vorher wissen was man will und leisten kann und die Begebenheiten und Umstände hat.
Dem stimme ich zu. Allerdings hat WorkingDogs nicht geschrieben: zieh los und kauf dir den nächstbesten Schäferhund, sondern darauf hingewiesen, wie die TE einen für sich passenden Hund finden könnte. War es hier, wo auch wieder auf die ×× in Not Seiten verwiesen wurde?
(Ich würde auch nicht in anderen Threads zum Husky raten)
Und tatsächlich finde ich, dass die TE kein passendes Beispiel für das Szenario mit frustigem Ausgang ist, weil sie vom DSH abgerückt ist, weil ihr Mann nicht dafür zu haben ist.
Ich bin sehr gespannt, für welchen Hund du dich entscheiden wirst :)
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Ich stand vor der gleichen Entscheidung mit ähnlichen Gedanken, bei mir ist es der LHC geworden, der jetzt die Ausbildung zum Rettungshund macht. Der Gedanke dahinter war, wenn es mit dem Sport bzw. der Rettungshundestaffel nicht klappt, ist das sehr schade, aber wenn ich mit dem Hund im Alltag nicht zurecht komme, ist das deutlich problematischer, und zwar für viele Jahre. Ich kann jetzt noch nicht viel sagen, meine Hündin ist erst 7 Monate alt, aber bisher bin ich unglaublich zufrieden mit meiner Wahl. Die Erziehungsfehler, die ich als Anfängerin sicher zuhauf mache, haben keine schlimmen Konsequenzen und allein das nimmt schon eine Menge Druck (den du dir, glaube ich, auch machst, so wie ich dich einschätze :)). Und die Ausbildung klappt bisher super, sie ist unfassbar motiviert und hat mega Bock. Ich denke, beim Collie kommt es auch sehr auf die Linien an. Und obwohl sie noch nicht ausgewachsen ist, kann ich bestätigen, dass ein Trico (in meinem Fall mit Stehohren) auf viele Menschen einschüchternd wirkt.
Edit: Damit will ich gar nicht sagen, dass es unbedingt ein LHC sein muss, sondern eher, dass man mit vielen sportlichen Allroundern in vielen Sportarten durchaus glücklich werden kann, glaube ich. Im IGP ist das wahrscheinlich tatsächlich anders. -
Ich frag nochmal nach, welche Rassen sind das denn, die du schon kennst? Dann kann man das vielleicht besser einordnen.
LZ Labbi und WSS, mit anderen Schäferhunden habe ich keine Berührungspunkte. Mit Umgebung meinte ich jetzt nicht, dass ich die super gut kenne sondern das habe ich von den Besitzern gehört.
Du hattest ja von "Arbeitshunden" aus deiner Umgebung gesprochen, ich dachte, du meinst damit Gebrauchshunde.
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als kurzer Einwurf noch:
Dieses "vorher überlegen welcher Sport es genau werden soll" ist gut und vernünftig aber ich finde es genauso vernünftig über Alternativen nach zu denken wenn Sport A aus Gründen doch nicht geht. Je nach Sport können diverse Verletzungen oder Veranlagungen dazu führen dass der gewünschte Sport nicht geht. -
Ich bleib dabei - denk echt ein Airedale wäre ein Blick wert.
Egal ob im Gebrauchshund oder Terrier Aspekt, sind das super Einsteigerhunde. Es sind und waren schon immer Allrounder und je nachdem was du schlussendlich konkret vor hast, kannst du auch nochmal spezielleres Augenmerk auf die Zucht legen.
Ich kannte übrigens in dem Raum recht viele Airedales, ich hab mal nicht weit weg gewohnt. Ähnliches gilt auch bspw für Riesenschnauzer oä ( die mAn raus fallen dürften in erster Linie weil die bei 35 kg im Standard erst anfangen, in 2. Linie weil ich die in der Spur als deutlich ernsthafter empfinde in Punkto Wach-/Schutztrieb als die Airedales, aber hauptsächlich wie gesagt sind die halt über dem was dir vor schwebt ), hatte ich einfach die ein oder anderen Hunde von nunmal in der Kundschaft + hab ich mich da schon für die sehr interessiert.
Wichtig übrigens beim Airedale ( weil noch nicht angesprochen) - Du brauchst da nen Hundefriseur der tatsächlich trimmt ( Rauhaar Hunde werden gezupft, nich geschoren. Grad Airedalefell ist hinsichtlich verblassen und wollig/lockig werden da suuuper empfindlich, da sollt echt keiner runter scheren, da muss ein Trimmmesser ran. Nen nich sachgemäß gepflegten Airedale, den erkennt man, das is nich schön - weder optisch noch für den Hund ) oder du machst es selbst. Eine der Hunde in der damaligen Kundschaft die die weiteste Strecke zu uns gefahren sind war übrigens ein Airedale, weil es einfach echt nicht so easy ist nen Hundefriseur zu finden der wirklich auch trimmt, und dann evtl auch noch nen größeren Hund.
Das is einfach ein Aspekt, den hat man mit nem Schäferhund bspw einfach nicht. Der haart halt die Wohnung voll und den muss man nach Bedarf entwollen, das wars aber auch schon.
Und wie gesagt verkraften es mAn viele Airedales auch ganz gut wenn es dann doch kein IGP werden sollte, die sind eben einfach nicht auf ne spezielle Sportart festgelegt, auch wenn die hundesportlich viel auf Gebrauchshundesport gezogen werden. Viele leben bspw auch einfach als stink normale, aktivere Familienhunde. Nur würd ich mir für diesen Zweck, wenn ich denn schon die Wahl hab, keine Arbeitslinie kaufen, das wär sonst Perlen vor die Säue.
Ansonsten hat man es auch gern mal dass Züchter für etwas spezielles züchten, die Hunde aber nicht ausschließlich in dieses Arbeitsfeld abgegeben werden. Gibt bspw ne jagdliche Zucht, die gibt auch an Nicht-Jäger ab ( würde ich mir da aber einen Airedale kaufen wenn ich den nicht für die Jagd einsetzen mag ? Nein ), viele Arbeitslinien deren Nachzuchten super verschiedene Arbeitsbereiche haben ( is von verschiedenen Hundesportarten über Familienhunde bis hin zu Rettungshunden und ganz vereinzelt sogar noch Diensthunden alles dabei ^^ gut, im Agi würd ich mir da halt keine große Chancen ausrechnen... Aber prinzipiel machbar wärs, mit ner Hündin ).
Wenn man da nach Züchtern schaut kommt man gefühlt um die Eriksons nicht wirklich rum ( wurden ja schon genannt ). Es ist bei der Rasse so - in Deutschland steht die in vielen Punkten deutlich besser da als in manch anderen Ländern, und die Eriksons sind einfach ne echt große und bedeutende Zucht geworden ( ging/geht auch super viel Nachzucht ins Ausland). Bestimmte Hunde haben sich hier und da nochmal besonders etabliert, und das auch nicht umsonst. Hier gibt's übrigens auch ne Userin die von dort mal einen Airedale hatte und soweit ich weiß keinen Hundesport gemacht hat, findet sich sicher im Terrier Thread was ( schrieb immer sehr begeistert von ). Sprich so kurz zusammen gefasst einfach- super bekannte und gute Zucht, kann man nix falsch machen. Aaaber, von Darmstadt aus is das ne ganze Ecke weit weg.

Macht aber nix, die Rasse hat erstaunlich viele Züchter, es gibt einige gute AL-Zuchten, einige gute Show-Zuchten, die ein oder anderen guten Kör- und Leistungszuchten und wie gesagt, auch für die Jagd wird man fündig wenn man weiß wo man schauen muss. Ich fands damals als ich anfing mich für die Rasse zu interessieren auch ganz nett mal im entsprechenden Rasseforum mit zu lesen, ansonsten ist es mAn ne Rasse - entweder kann man denen irgendwie garnix abgewinnen ( Terrier *hust* Optik *hust* ) oder man stellt fest was das für ne unterschätzte, fast schon versteckte feine Hunderasse sein kann und lernt die Optik sogar gut zu finden. Geht mir zumindest so, ich fand die ganz früher mal voll unspektakulär, und inzwischen stehen die seit einigen Jahren bei mir auf der Liste zukünftiger Hunde ganz oben ( die Schnauzer haben nur die Vorteile dass die handlicher sind *hust* ).
Letztlich isses halt aber einfach ein anderer Schlag Hund als jetzt bspw WSS oder Collie, ich find am besten vergleichen kann man die mit dem Riesenschnauzer- nur in weniger grobmorotisch, leichter, weniger knalleernst und Tendenz mehr auf Jagd- als Schutztrieb. Wird einem halt wahrscheinlich nix sagen wenn man beide nicht kennt. Ich hab zumindest den Eindruck wer Airedales mag mag oft Schnauzer und andersrum ( wenn auch sich mAn viele Menschen optisch eher von den Schnauzern überzeugen lassen ). Hingegen liegt nicht jedem dem Schäferhund liegt auch Schnauzer oder Terrier und andersrum ( wenn auch es mitunter durchaus ne geläufige Kombi sein kann).
Bonus beim Airedale - liegt Größen-/Gewichtstechnisch genau zwischen Mittel- und Riesenschnauzer, und wirkt auf fremde Menschen der Teddybär Optik sei Dank deutlich positiver ( was bei der Größe Hund durchaus seine Vorteile hat. Mit nem schwarzen RS oder DSH wird man dich nunmal deutlich strenger beurteilen als mit nem Hund der bspw aussieht wie Lassie oder - in den Fall - Alf ). Ansonsten kenne ich die auch als verhältnismäßig gesund. HD/ED wurde schon recht früh untersucht, in dem Punkt stehen bspw Riesenschnauzer schon deutlich schlechter da. Spondy bspw ist in anderen Teilen der Erdkugel ein Problem bei der Rasse, hält sich hier meines Wissens nach auch in Grenzen. Was ich eher als Probleme kenne wäre in Einzelfällen die Schilddrüse oder Krebs, allerdings hab ich das nicht als häufiger als bei anderen Rassen im Kopf ( auch dazu neigen bspw RS nochmal nen Ticken mehr, leider ). So insgesamt trotz der Tatsache dass die Rasse hinsichtlich des Inzuchtkoeffizienten wohl Not the yellow from the egg ist ( sind Collies btw auch nicht), stehen die erstaunlich gut da. Trotzdem natürlich- die können krank werden. Ich kenne bspw ne Zucht, da ist die Stammhündin fast 17 Jahre alt geworden, war fit bis ins Alter, hatte nie was ( was für nen Hund in der Größe schon biblisch ist ), und ein anderer Hund ( eine Nachzucht ) ist dann mit grad mal ( ich glaube 4 Jahren ) an Krebs gestorben... Gesundheit is keine Garantie, muss man mAn immer im Verhältnis sehen.
Zur Gesundheit vom DSH, Collie und Co können ja die anderen mehr sagen.
Nachteile mAn beim Airedale:
Die können durchaus zu gleichgeschlechtlichen Problemchen neigen ( praktisch kenne ich das von Schnauzern bspw schlimmer), der Wach-/Schutztrieb kann auch durchaus mal je nach Individuum nen Ticken stärker ausfallen, und wenn man Pech hat kommt noch ne gute Portion Jagdtrieb on top. Aber auch diese worst case Szenarios- kenn ich von anderen Rassen häufiger. Ich wie gesagt kenne die Rasse überwiegend als wirklich angenehm. Was mich da übrigens am ehesten noch abschrecken würde wär im dümmsten Fall 30 kg Hund mit Jagdtrieb. Was mich in Zukunft gedanklich grad eher Richtung Airedale als Schnauzer ziehen würde - die Airedis sind mit Menschen mEn einfach oftmals deutlich offener.
Wenn ich jetzt allerdings bspw feststelle dass mir eher ein Collie liegt, oder ich eigentlich die Art vom WSS ganz nice finde, könnte ich mit nem Airedale so meine Problemchen haben, was so den Punkt Erziehung im Allgemeinen anbelangt. Allerdings nicht weil sich die einen besser erziehen lassen als die anderen, sondern weil es einfach so unterschiedlich gelagerte Hunde sind. Da ist ein Terrier einfach was Anderes als ein Hüte-/Schäferhund. Wobei ich ja finde, dass Terrier durchaus Eigenschaften mit bringen die für nen Anfänger ganz super sein können. Is letztlich halt Ansichtssache, da hat jeder Typ Hund so seine Punkte

Hinsichtlich des Mannes würd ich wahrscheinlich einfach auch mal fragen was ihm denn so vorschweben würde und was nicht? Was geht klar? Was überhaupt nicht? Wie sind seine Erfahrungen? Wie ist er gestrickt? Wie stark wird er beim Hund mir eingebunden? Ist es eher euer Hund oder dein Hund und er zieht halt mit ?
Je nachdem wie hoch da so die Anteile sind würd ich einfach mal von beiden schauen in welchen Dingen man so auf einen Nenner kommt, und was denn da eigentlich einfallen würde? Wirds hingegen nur dein Hund, würd ich das Thema Mann da nicht höher Werten als "wär nett wenn er mal aufpassen kann soweit er mag und kann".
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Unsere Revierjägerin, die immer zwei Airdales jagdlich führt. (Immer einen verkorksten aus der Nothilfe dabei), rät jedem ab die Rasse zu kaufen, der nich wirklich echte Arbeit machen will.( über den Hobbybereich hinaus)
Die Handvoll Airdales, die ich kenne sind kernig und keinesfalls typisch Anfängerhund.
Jagen wie die Sau alle.
Nen LHC sehe ich da auch nicht, denn die Zucht ist kurz vor "an die Wand gefahren", da muss man noch mehr Insider Wissen haben( wenn man einen Sport-Arbeitscollie möchte) als beim DSH Hichzucht. Meiner Meinung. - Vor einem Moment
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