Frust bei vorläufig aufgenommenem Welpen
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Ich werde jetzt einfach mal gar nichts mit ihm machen, damit er ein bisschen runterfahren kann.
Ein grosses Thema ist einfach die Leine. So lange es damit nicht geht, kann ich ja kaum mit ihm raus (ausser Garten). Und da die Autobox auch ein Problem ist, ist das Rausfahren in die Pampa und dort laufen lassen halt auch wieder Stress.
Ich frage mich deshalb, wie ich irgendwann die Leine positiv aufbauen soll. Meine einzige Erfahrung ist mein grosser Hund, mit dem ich es als Welpe geübt habe. Dort war aber das Thema eher, dass er die Leine als Spielzeug gesehen hat und ich ihm das abgewöhnen musste. Balu dagegen schüttelt sich und zerrt, sobald die Leine dran ist - also Flucht- und Stressverhalten, nicht Spielverhalten.
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Box ist so verbrannt, dass die im Auto nicht klappen kann; schlimmstenfalls verknüpft er das noch mit Autofahren generell, das wäre übel.
Pack ihn lieber mit Geschirr und Gurtbandadapter auf der Rückbank fest. Dann jwd und rennen lassen, frei seiner Nase nach und hinterher 2-4 Schritte an der lockeren Leine und hochwertig belohnen, dann nochmal Leine ab und frei laufen lassen, dann heimfahren.
Training immer aufhören, wenn es gerade am Schönsten ist - motiviert Hund und Mensch.
Viel Erfolg
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kannst du ihn denn laufen lassen? Hört er auf Rückruf? Denn sonst sollte ja auch ne Schleppleine dran und da wird er ja vermutlich ähnlich reagieren, sobald er den Zug merkt...
Musst du dir also überhaupt Gedanken darüber machen, wie du ihn ins Auto kriegst?
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Naja so ein Tamtam würd ich wegen Ner SL/ rausgehen jetzt auch nicht fabrizieren. Das wird er mit der Zeit schon merken und besser verknüpfen, man kann jetzt schlecht alles lassen was er jetzt unangenehm findet aber notwendig ist.
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Packst du ihn an einer langen Leine? Ich weiß, die Kombi lange Leine und großer Hund ist mies und kann gewaltig schief gehen, also würde ich hier sorgfältig abwägen wie viel Länge du kräftetechnisch noch packst. Allerdings ist das für meine (zugegeben: nicht großen) Tierschutzhunde immer die absolute Rettung. Ich konfrontiere meine Hunde oft Monate lang kaum mit einer kurzen Leine. Das nimmt SO viel Stress raus. Inzwischen teste ich auch immer Flexi und Schlepp gegeneinander, oft finden Hunde das eine deutlich besser als das andere.
WorkingDogs Ich erlebe bei Retrievern (Labbi/GR) gewaltige genetische Unterschiede je nach Linie. Da hast du ja alles heute, was mit dem Grundgedanken dieser Rassen gar nix mehr zu tun hat. Ich liebe gut gezüchtete Retriever, aber da sind heute so viele schlecht aufgestellte Bulldozer dabei. Aufgedreht und distanzlos ist halt was, was man wirklich schnell und leicht beim Labbi findet. Und in meinem Umfeld sind die, die ich als angenehm empfinde, leider rar geworden.
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Anton12, wie stellt sich deine Schwester denn die Zukunft von Balu vor?
Sollst du den Hund einigermaßen zurechtbiegen und sie übernimmt dann wieder? Ich würde das zeitnah klären, damit ihr beide am gleichen Strang ziehen könnt.
So lose Absprachen oder gar keine Gedanken machen und mal so laufen lassen, halte ich für keine gute Ausgangslage. Fakt, es ist ihr Hund und du spielst Feuerwehrmann.
An deiner Stelle würde ich absolut Gewissheit über die Zukunft von Balu haben wollen, bevor du Gefühle, Zeit und evtl. Geld investierest und sie dann den "erzogenen" Hund zurück haben will.
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kannst du ihn denn laufen lassen? Hört er auf Rückruf?
Grundsätzlich hört er, wenn ich ihn rufe, aber das ist natürlich nicht draussen getestet und würde sicher auch nicht 100% funktionieren. Von daher muss irgendeine Form von Leine dran.
Pack ihn lieber mit Geschirr und Gurtbandadapter auf der Rückbank fest.
Danke für die Idee. Wenn ich mir jetzt aber vorstelle, das Nervenbündel im Auto mit Geschirr und Gurtbandadapter zu konfrontieren, bin ich ehrlich gesagt skeptisch. Ich denke mal darüber nach.
Sunshinelady An eine Flexileine hatte ich noch gar nicht gedacht
. Vielleicht für den Beginn keine schlechte Idee. Halten kann ich ihn bis jetzt eigentlich noch gut. Er ist ja auch noch nicht sooo gross und schwer. Aber ich will ja eben keinen ständigen Ringkampf mit ihm führen.Cave Canem Meine Schwester ist momentan in keiner guten Verfassung. Sie hat das Gefühl, versagt zu haben und redet davon, einem Hund nicht gewachsen zu sein. Aber das glaube ich nicht. Sie kann zum Beispiel sehr gut mit meinem Django umgehen und ich denke auch, dass ihr das mit Balu gelingen wird, wenn erst mal alles ruhiger ist. Ich möchte eigentlich schon, dass sie ihn irgendwann wieder nehmen kann. Ich glaube, das wirkliche Problem für sie hat angefangen, als sie mit Balu die Welpenschule abbrechen musste, weil er alles verbellt hat und von diesem Moment an, war alles nur noch Stress für sie. Dabei war das ja eigentlich kein Unglück, dass der kleine Hund in dem Moment halt einfach die Kapazität (noch) nicht hatte - aber sie hat es dann direkt auf sich bezogen.
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Warum genau kannst du den Hund nicht an die Leine nehmen? Was passiert, wenn du mit der Leinekommst?
Trägt er zu Hause ein Halsband? -
wildsurf Ja, er trägt ein Halsband. Ich versuche, sein Verhalten möglichst so zu erklären, dass man es sich vorstellen kann: Sobald die Leine dran ist, fängt er nervös an herumzutänzeln und wirft den Kopf hin und her, schüttelt sich. Ich habe schon mal den Vergleich mit einem scheuenden Pferd gemacht. Das trifft es ziemlich gut. Wenn er dann merkt, dass das nichts bringt, fängt er an zu zerren, bellen/jaulen, je nachdem... Auch schon hat er sich hingeworfen und gestrampelt.
Dieses Verhalten zeigt er eigentlich immer, wenn ihn etwas frustet, er etwas nicht will oder er überfordert ist mit etwas - einfach dann, wenn etwas nicht so läuft, wie er es sich vorgestellt hat. Kann ihm dann aber auch mit einem Spielzeug passieren, muss also nicht zwingend mit dem Menschen zu tun haben.
Nur in Interaktionen mit meinem anderen Hund zeigt er das Verhalten komischerweise nicht. Also, da scheint ihn offenbar nichts zu stören, obwohl Django ihn manchmal auch zurückweist.
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Du solltest bedenken, wenn du, nach längerer Zeit, sicher und souverän mit dem Hundchen im Freilauf und auch an der Führleine gehen kannst, dann heißt das noch lange nicht, dass das dann bei deiner Schwester ebenfalls so laufen wird.
Das ist auch der Grund, warum sog. "Hundeinternate"... alles Training ohne Halter, langfristig meistens scheitern.
Ihr braucht da unbedingt eine klare Absprache, wer, für wie lange und auch was genau, mit dem Hund macht.
Oder, ob er zurück zum Züchter geht.
Im Sinne des Hundes, finde ich so ein Hin- und Her, mal dein Umgang mit dem Hund und dann wieder der Umgang deiner Schwester mit dem Hund - das klingt einfach unfair, verunsichert das Kerlchen noch viel mehr, weil dann gar kein verlässlicher Mensch (im Sinne von erwartbarem Verhalten) mehr da ist.
Edit: Was ist das für eine Leine? 1m, 2m, 3m oder SL?
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