Üben für die erste Ausstellung
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Hallo zusammen!
Eventuell entscheiden wir uns noch um, aber zunächst einmal haben wir unsere KHC-Junghündin für ihre erste Ausstellung angemeldet. Sie ist aktuell 6 Monate alt und dann gute 7 Monate, ist also in der Jüngstenklasse gemeldet. In erster Linie geht es uns auch darum, andere Collieleute und ihre Hunde kennenzulernen
und wenn man dann schon hinfährt (ist eine reine Britische Hütehunde Ausstellung), könnte man sie ja auch mal zeigen, allein schon als Training.Jetzt ist unsere Kleine aber bzgl. fremden Menschen eine kleine Schisserin. Das war von Beginn an so und hat sich nur bedingt gelegt. Wenn fremde Menschen etwas von ihr wollen (auf sie zukommen, sie anfassen etc.), bekommt sie Angst. Bei der Ausstellung ist das natürlich aber Teil des Programms, also die Untersuchung vom Richter. Einfach machen? Vorher üben? Oder es sein lassen, um sie nicht weiter zu verunsichern?
Punkt 2 ist das Laufen im Ring. Mit unserer ersten Hündin (wir waren glaube ich dreimal auf einer Ausstellung) hatten wir vorher geübt, dass Laufen im Ring ganz toll ist und viel Spaß macht. Waren sogar extra auf einer rassefremden Ausstellung in der Nähe, um dort in einer Ringpause selbigen unsicher zu machen
Sie war dann auch ganz cool im Ring und lief frei und locker ihre Runden. Für jetzt habe ich keine entsprechende Übemöglichkeit gefunden und würde da einfach das Beste hoffen...Punkt 3, das Stehen: Das finde ich für unseren Einstieg am wenigsten wichtig, also ob sie die Beine parallel stellt und so. Wenn ihr Tipps habt, wie wir das in kurzer Zeit ein wenig aufbauen können, gerne, aber es geht uns nicht um eine perfekte Vorstellung, sondern eher darum, Erfahrung zu sammeln und sie mit einer weiteren neuen Situation bekannt zu machen.
Ich freue mich über eure Tipps

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6. Oktober 2024 um 10:17
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Üben für die erste Ausstellung - Vor einem Moment
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Üben ist nie verkehrt, nur fraglich ob der Hund in der kurzen Zeit Generalisiert / so guten Gehorsam drauf hat.
Wenn sie so wesensschwach ist würde ich da aber definitiv dran arbeiten um das handelbar zu halten / kriegen in der Entwicklung.
MEn ist in dem Alter bei Ner Clubausstellung aber auch nicht alles so eng gesehen.
Laufen , naja schau halt was du an Tempo machen musst und Bring ggfalls das Kommando " traben" bei.
Geschlossen stehen üb ich über paw pods und targets.
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Ich würde das Abtasten und die Zahnkontrolle auf jeden Fall vorher üben! Einer aus der Familie spielt den Ausstellenden und ein anderer den Richter und dann Zahnkontrolle, Kopf festhalten und in die Augen gucken, drüber beugen und überall mal etwas fester lang streicheln, Pfoten und Rute anfassen. Die Rollen auch mal abwechseln, irgendwann entferntere Familie/Freunde/Nachbarn mal zum Richten verdonnern oder, falls ihr in der Hundeschule seid, mal Trainer oder andere Besitzer fragen. Natürlich immer sehr hochwertig belohnen und erst den nächsten Schritt machen, wenn der vorherige absolut positiv abgespeichert ist.
Laut Standard (nach dem gerichtet wird) sollte ein Hund im Ring keinerlei Angst zeigen und das wäre sogar ein Grund zur Disqualifizierung. Wie das letztendlich gehandhabt wird, hängt sehr vom Richter ab, grundsätzlich will man aber in der Jüngstenklasse eher ein freundliches Hüpfdoing sehen als ruhig stehend mit der Rute am Bauch.
Das Laufen ist eigentlich immer das geringste Problem, sofern sie durch das Abtasten vorher nicht total verunsichert ist. Und beim Stehen reicht in der Jüngstenklasse auch, dass sie überhaupt steht (also nicht sitzt sondern auf Kommando oder Locken auch aufsteht), wie ist da noch nicht so wichtig.
Jüngstenklasse dient grundsätzlich erstmal nur dem Erfahrungen sammeln und positiv verknüpfen, da brauchen die Hunde und Menschen echt noch keine Vollprofis sein
Auf welcher Ausstellung seid ihr denn (kannst du mir auch per PN schreiben), vielleicht kenne ich da wen, den ich dir zur Seite stellen kann
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Ich habe zwar keine Ausstellungeserfahrung, aber in der Begleithundeprüfung und im Obedience muß sich der Hund auch von Richter anfassen lassen. Aus dieser Erfahjrung heraus, weil ich viele Hunde kenne, die damit Probleme hatten: unbedingt vorher üben! Und zwar genau so, wie Solumna beschrieben hat.
Falls du Clickertrainig machst, kannst du sehr gezielt und kleinschrittig bestätigen.
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Ich würde das Anfassen auch auf jeden Fall vorher üben, am besten mit vielen „fremden“ Menschen, die sie kennt und mag. Gibt es da wen, den ihr einspannen könntet? Nachbarn oder Freunde, die öfter zu Besuch kommen? Jemand aus der Familie ist natürlich auch nicht verkehrt um den grundsätzlichen Ablauf schon mal zu üben, aber das wird am Grundproblem nichts ändern.
Über das Laufen und vor allem das Stehen würde ich mir noch nicht viele Gedanken machen. Das wird gerade in der Jüngstenklasse, aber auch in der Jugendklasse noch nicht sehr eng gesehen. Mein KHC ist eher das Gegenteil und findet alle Menschen toll. Er ist die ersten Male super wuselig gewesen und konnte kaum eine Sekunde still stehen. Ich hab wenn ich später die Videos gesehen habe oft gedacht „dass er überhaupt bewertet werden konnte..“ Also, nicht „ordentlich“ stehen wird selten kritisch gesehen.
Laufen hab ich geübt indem ich hier um die Ecke in einem Garagenhof Geschirr und Leine gegen Showleine getauscht habe und dann mit Kommando die verschiedenen Figuren mit dem Hund links von mir gelaufen bin.
Fahrt ihr nach Verl?
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Danke euch!
Gute Idee, das "Richten" zu üben 👍🏼 Das machen wir.
Natürlich üben wir generell schon viel in Richtung Sozialisation. Gehen regelmäßig in die Innenstadt oder Einkaufszentren etc., ich schleppe sie zu allen Gelegenheiten mit (Grillfeste im Sommer, Besuch bei den Großeltern, Familienfeiern etc.). Aber die Unsicherheit gegenüber fremden Menschen bleibt leider bislang. An manchen hat sie dafür aber total einen Narren gefressen, da freut sie sich wie bolle, wenn wir die treffen.
Ja, genau, wir fahren nach Verl, das ist nur eine Stunde von uns. Panini Bist du auch da?
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Auch Hunde, die unsicher (nicht verängstigt!) sind, können diesen Ablauf lernen und als spezielle, begrenzte und damit für sie berechenbare Situation abspeichern. Das kann man dann mit einem extra Kommando verknüpfen.
Trainieren, schönfüttern und abgesehen vom Zähnezeigen kann man auch gut mit einer Schleckbelohnung arbeiten und den Hund beim Abtasten daran andocken lassen.
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Ja, genau, wir fahren nach Verl, das ist nur eine Stunde von uns. Panini Bist du auch da?
Wahrscheinlich ja. Ich stelle selbst nicht aus, aber ein Sohn meines Rüden wird wohl auch zum ersten Mal ausgestellt und da es von uns aus ebenfalls nur knapp ne Stunde ist, fahren wir hin wenn nix dazwischen kommt

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Meine eine Hündin hat sich auf ihrer ersten Ausstellung nicht anfassen lassen. Nicht nur, dass es ober peinlich war, es war auch einfach rausgeschmissenes (Melde-)Geld weil im Bericht stand "zeigt sich nicht".
Ich hätte es vorher üben sollen. Danach habe ich geübt und es war nie wieder ein Problem. Im Gegenteil, jetzt ist sie halt ZU freundlich 😅 Naja, irgendwas ist ja immer.
Also ich würds definitiv üben und ritualisieren.
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Meine eine Hündin hat sich auf ihrer ersten Ausstellung nicht anfassen lassen.
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Danach habe ich geübt und es war nie wieder ein Problem. Im Gegenteil, jetzt ist sie halt ZU freundlich 😅
Was hast du gemacht, dass es solch einen Sinneswandel gab? Kannte sie es einfach nicht oder hatte sie zunächst Angst? Freut mich jedenfalls, dass es sich so gut entwickelt hat 😀
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