Welcher Hund passt zu mir😉?

  • Hallo,


    Jetzt muss ich mich nach vielen Jahren des stillen Mitlesens und vielen hilfreichen Tipps hier doch mal an euch wenden.

    Nachdem meine HĂŒndin gestorben ist, ĂŒberlege ich ob nicht doch wieder ein Hund einziehen soll.


    Allerdings bin ich noch unsicher was fĂŒr ein Hund es werden soll.


    Ich beschrieb euch einfach mal meine Idealvorstellung von Hund und schau was euch so einfĂ€llt
 am Ende wird es wahrscheinlich doch irgendein ganz anderer der zufĂ€llig meinen Weg kreuzt, vor allem da ich eig auch gerne wieder einen Hund aus dem Tierschutz ein Zuhause geben wĂŒrde, aber aktuell aber ist meine Frage welche Rasse ihr mir empfehlen könntet


    Aber hier mal die Wunschvorstellung:

    • charakterlich: am wichtigsten ist mir dass er einfach freundlich ist, also rein charakterlich gefallen mir die Labradore perfekt
    • Möglichst wenig Jagd- und HĂŒtetrieb
    • Klein - mittelgroß
    • Fell gerne rauhaarig oder kurzhaarig aber grundsĂ€tzlich flexibel. Auf jeden Fall nicht zu aufwendig in der Fellpflege und gerne auch nicht zu extrem nach Hund riechend, sofern das möglich ist🙈
    • Möglichst gesunde Rasse
    • Kein KlĂ€ffer oder großer Wachtrieb da ich in einem Mehrfamilienhaus wohne


    Meine persönlichen Favoriten aktuell sind

    • Labrador ( ist mir eigentlich zu groß)
    • Parson russel ( habe allerdings bedenken wie freundlich sie grundsĂ€tzlich sind)
    • Dansky
    • Pudel ( rein optisch nicht mein Favorit)
    • Cocker spaniel ( habe bissl Bedenken wegen den Ohren gesundheitlich und von der Fellpflege her)


    Der Hund soll mich in meiner Freizeit am besten ĂŒberall begleiten ( auch wandern, SUPen, CafĂ©s usw), evtl eine Therapie Hunde Ausbildung erhalten und zur Auslastung machen mir persönlich Tricks beibringen, dog dancing am meisten Spaß,



    Bin gespannt auf eure Meinungen und falls ich was wichtiges vergessen habe, bitte einfach nachfragen!

  • ...ich kann nur zum Thema "Pudel" sagen, dass das sicherlich mit die Rasse mit der grĂ¶ĂŸten optischen Varianz ist.

    Ich finde es immer ein wenig schade, wenn pauschal gesagt wird, dass Pudel optisch nicht gefallen, denn sie können einfach so krass unterschiedlich aussehen, je nach Schur.

    Ok, außer man findet Locken generell kacke.

    Ein Pudel hat einen ganz normalen Hundekörper, eigentlich echt gute Proportionen. Sprich: Wenn man das Fell nicht pudeltypisch scheren lÀsst, sieht er nicht besonders auffÀllig aus.


    Was die Fellpflege angeht: Unser Pudel benötigt so 2x in der Woche ein ordentliches BĂŒrsten, alle 3 Wochen ein Bad und alle 6 Wochen eine Schur. (NatĂŒrlich gibt es Pudelhalter, die das alles doppelt so oft machen, aber bei uns reicht es und sein Fell ist nie ungepflegt).

    Ich schÀtze, dass das tÀgliche Saugen von Hundehaaren, welches beim Pudel ja wegfÀllt, zeitintensiver ist.


    Nach Hund riecht er eigentlich gar nicht, das haben auch schon GÀste bestÀtigt.


    Tja, bzgl. Jagdtrieb:

    Da ist alles möglich bei dieser Rasse (wie vermutlich bei vielen anderen Rassen auch). Es gibt Pudel, die sich null fĂŒrs Jagen interessieren, andere wiederum können nie von der Leine gelassen werden.

    Da Pudel aber i.d.R. recht gut zu erziehen sind, kann man das eigentlich bei den meisten Pudeln ganz gut handeln.


    KlÀffen und Freundlichkeit hat man selbst auch zu einem guten Anteil in der Hand, also wie sich der Hund dbzgl. entwickelt.

    Unserer ist anfangs eher zurĂŒckhaltend, aber niemals aggressiv. Er ist recht stark auf uns fixiert, ist aber nach kurzer Zeit auch Fremden gegenĂŒber zutraulich - ohne penetrant zu sein.

    Er bellt mittlerweile eigentlich nur noch, wenn es wirklich nachvollziehbar und auch sinnvoll ist, z.B. wenn Fremde plötzlich aufs GrundstĂŒck kommen. Das meldet er kurz und dann ist es wieder gut.


    Ich habe mit meinem Pudel schon Agility, Dogdancing und Rally Obedience ausprobiert. Er war fĂŒr alles gut geeignet, da er aber ein wenig sensibel ist, wĂ€ren Turnierteilnahmen fĂŒr ihn vermutlich Stress (aber er ist da recht extrem, was das angeht).

    Er geht aber auch nicht ein und macht keine Dummheiten, wenn mal eine Zeit lang wenig passiert. Dann pennt er eben mehr.


    Tja, was die Gesundheit angeht. Pudel sind angeblich robust. Ich habe ja nur einen, und der war leider schon oft krank :(

    Aber grundsÀtzlich sollen sie nicht besonders anfÀllig sein.


    Insgesamt finde ich die Rasse aber toll und wĂŒrde keine andere mehr wollen.

  • Zum Cocker alternativ Springer Spaniel.

    Ich hab hier beide Rassen daheim hocken.


    Die Ohren sind bei beiden Rassen manchmal Thema aber nicht bei jedem Hund. Das hat aber viel mit der Reinigung und BelĂŒftung der Ohren zutun. Die Fellpflege ist ja nach Fell aufwĂ€ndig oder eben nicht. Es gibt Cocker mit viel Fell und welche mit weniger Fell. Wenn es ein Hund aus einer Zucht werden soll wĂŒrde ich da drauf achten.

    Wachtrieb ist hier ein Thema. Die Cocker gehen immer auf Wachrundgang und bellen doch mehr. Ich wohne allerdings in einem Mehrfamilienhaus und sie macht es nicht in Dauerschleife. Im normalen Maß.

    Ich kann dir da eher Springer Spaniel ans Herz legen wenn du weniger Wachtrieb, Eigensinnigkeit und eher ruhiger haben möchtest. Vom Pflegeaufwand bist du da besser dran als beim Cocker. Mit den Ohren ist es allerdings genauso wie beim Cocker. VernĂŒnftig ausscheren innen , regelmĂ€ĂŸig sĂ€ubern und kĂŒrzen dann ist das kein Thema bei beiden Rassen.

  • Danke schon mal fĂŒr die Antworten!

    Werde mich mal mit dem Scheren beschÀftigen! Ansonsten gefallen mir die Kleinpudel schon von den Beschreibungen


    Nicht Haaren klingt natĂŒrlich schon sehr verlockend😅


    Springer spaniel hab ich mir noch gar nicht angeschaut! Danke fĂŒr den Tipp!

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