Hund in Box während dem Alleinsein

  • Leute, es reicht!


    Es braucht kein weiteres Post hier, das der TE sagt, dass ewige Box Aufbewahrung nicht richtig ist.


    Auch für andere Mitlesende ist es nicht nötig, zum 764347. Mal dasselbe zu schreiben oder Formulierungen des Vorposters auseinander zu nehmen.


    Danke fürs Beachten!

  • Ich finde ja die neuen Welpenausläufe richtig cool. Hätte ich für Liano auch fast schon bestellt, wenn da nicht die privaten Umstände gewesen wäre.( So war ich ja eh über Wochen daheim.)

    Die Teile sind auch garnicht so fürchterlich teuer.

  • Außerdem gibt es Wohnraum-Konzepte, die kann man nicht zu 100% welpensicher machen oder anderweitig so einrichten, dass es dem Hund taugt.


    (Ich habe hier einen offenen Wohn-Essbereich, was für Hunters Alleine bleiben Training pures Gift war... Mit Newton vorher nie ein Problem gewesen, mit Hunter halt dann schon...)

    deine Wohnung ließ also keine artgerechte Hundehaltung zu aber um deinem Egoismus zu huldigen wurde der Hund dann eben tierschutzwidrig eingesperrt. Ich stell mir mein Wunschpony doch auch nicht auf den Balkon. Das geht nicht also muss ich einen Stall bezahlen. genauso geht das auch mit HUnden die man nicht alleine lassen kann. Hundesitter, Hundekindergarten, Freunde, Verwandte. Gibt es alles da muss man keinen Hund so behandeln

  • Ich würde mich drauf einstellen, dass ihr den Hund schlicht und einfach (noch?) nicht 5-6 Stunden alleine lassen könnt.


    Und es kann sehr gut sein, dass es ohne die Box dann (wieder) zu kaputtmachen, bellen etc kommt. Das heisst aber nicht, dass es ihr besser ging in der Box. Da war sie halt ruhiggestellt. Wenn sie sich in der box tatsächlich besser fühlt, dann wird sie diese von alleine aufsuchen um darin zu ruhen.


    Ihr müsst das Alleinesein erst mal aufbauen. Bis ihr bei 5-6 Stunden seid, kann das sehr lange dauern, oder auch nie klappen. Für den Fall müsstet ihr euch überlegen, wie der Hund betreut werden kann. "Muss so" nützt einfach nix.... die Erfahrung macht jeder mal in der Tierhaltung. Jeder sagt "es geht aber nicht anders" bis man dann an Grenzen stösst und was ändern muss.


    In eurem Fall ist es nun leider so, dass ihr die Grenzen eurer Hündin, die sie ja durch ihr Verhalten gezeigt hat, bereits mehrfach deutlich überschritten habt. Das beduetet meistens, dass das Verhalten dadurch ausgeprägter wird, der Hund nun erst Recht Sorgen und Angst beim Alleinbleiben hat.


    Man kann also nur raten, es so zu organisieren, dass ihr den Hund nicht mehr über die Grenzen bringt, sondern euch langsam vortastet.

    Und trotzdem gibt es Hunde, die schaffen das einfach nicht so lange. Nie. Das muss man auch im Hinterkopf haben.

  • bis vor einem halben Jahr konnte unsere Hündin keine 2 Minuten alleine bleiben. Seitdem haben wir das Ganze kleinschrittig aufgebaut und mittlerweile klappt es wirklich gut. Aktuell lassen wir sie alle zwei Tage 1,5-2h morgens alleine. Das längste waren mal 3h am Stück, ist aber bislang erst einmal vorgekommen (da war sie ganz lieb und hat geschlafen)
    Wir haben eine Kamera aufgestellt, wo wir während der Zeit immer mal nachschauen, wie sie sich verhält.

    Oft schläft sie in der Zeit. Manchmal liegt sie aber auch nur und schaut durch die Weltgeschichte.

    Hmm, da verstehe ich jetzt nicht, warum ihr mit der Box angefangen habt? Weil sie die 6 Stunden nicht toleriert hat?


    Wenn ihr mit kleinschrittigem Training schon mal so weit gekommen seid, würde ich genau dahin wieder zurück - aber für die "langen Tage" mindestens für das nächste halbe Jahr eine Betreuung organisieren.

  • Nö ich korrigiere mich, das hast du im Januar geschrieben:


    Wir haben uns dann eine Hundebox, diese "Käfige" geholt und sie daran gewöhnt. Erstmal, dass sie akzeptiert, dort mit geschlossener Tür drinzubleiben. Dann haben wir das Ganze ganz kleinschrittig aufgebaut. Käfigtür zu und den Raum verlassen, wiederkommen. Dann sind wir immer länger mal in einen anderen Raum gegangen. Wenn das gut geklappt hat, haben wir auch mal die Wohnung verlassen. Wir haben mit 10 Minuten pro Tag angefangen und haben das dann täglich gesteigert um 5 Minuten. Wichtig ist: Erst wieder reinkommen, wenn sie nicht mehr jault. Wenn sie länger am Stück jault, dann die Zeit des Alleineseins wieder verkürzen.

    Bei uns hat es enorm geholfen, dass sie während des Alleineseins in ihrer Box war. Ihr hat dieser begrenzte Raum gut getan. Als sie die erste Zeit den kompletten Raum zur Verfügung hatte, ist sie nur durch die Gegend gelaufen. In der Box legt sie sich freiwillig hin und ruht. Damit nimmst du ihr die Aufgabe, dass sie den ganzen Raum "bewachen" muss. Vllt probierst du das mal :)

    Also war euer Training von Anfang an mit dem Eingesperrt-Sein in der Box verbunden.


    Dann müsst ihr wirklich noch mal bei Null anfangen.


    Und man geht NICHT "erst wieder rein, wenn sie nicht mehr jault"! Man trainiert so, dass der Hund nicht erst das Jaulen anfängt. Sonst versetzt man den Hund jedesmal in Angst, sprich, man macht es mit jedem Training schlimmer.

    Ich weiß, dass das oft so in den Büchern steht. Ist wie mit dem Baby Schreien Lassen in den 70er Jahren. Grausig.


    Übrigens BellaMN Es geht gar nicht um einen Welpen.

  • Und sorry, für die vielen Posts, aber das Bild wird langsam klarer.

    Deine Hündin ist ein "Überbleibsel" vom Züchter, ja? Heisst, die war ihre ersten 1,5 Jahre immer umgeben von anderen Hunden, nehme ich an.

    Es gibt Hunde, die dann mit dem Leben als Einzelhund nie wirklich gut klarkommen.


    Das heisst jetzt nicht, dass du einen Zweithund holen sollst. Das ist nie eine Garantie. Es ist einfach eine Beobachtung, evtl. eine Erklärung.

  • Bei uns haben die Welpengitter auch sehr geholfen, aber wir haben sie etwas anders eingesetzt.

    Wir haben so ein Welpengitter aus 8 Teilen., die man auch alle einzeln oder in verschiedenen Kombinationen nutzen kann.

    Also stehen davon 2 Teile vor dem Bücherregal, 3 vor dem Schreibtisch usw, um einfach die Bereiche wo er nicht dran soll zu schützen.


    Und dann haben wir das so aufgebaut, dass er eben auch regelmäßig in dem Bereich war wenn wir zu Hause waren. Eins von den Gittern in die Tpr, Hund was zur Beschäftigung geben (hier sind das oft Pappkartons, in denen wir Leckerlies und Küchenpapier verstecken, das kann er dann auseinandernehmen; mangg CH mal gibts auch eine Whimzees Kaustange oder ein Hasenohr. Einfach dass er was zu tun hat. King kommt auch irgendwann).

    Und dann macht man halt so sein Ding in der Wohnung. Hund ist nicht alleine, lernt aber: ich hab keinen 100% Zugriff auf meine Menschen zu jedem Zeitpunkt und bin manchmal einfach „nicht dran“.


    So sieht das dann aus über die Kamera wenn er alleine ist, inklusive der Papierschredder-Ergebnisse :)

    Er wechselt in der Zeit (5-6h) auch so 3-4 mal den Schlafplatz, guckt mal aus dem Fenster, trinkt oder frisst was…da kann man über die Kamera auch immer sehen, ob die Körperhaltung grade entspannt ist oder angespannt, das ist ganz gut. Anfangs hab ich mich in ein Café gegenüber vom Haus oder ins Auto gesetzt und ihn beobachtet, und bis wieder rein wenn er aufgewacht ist und bevor er unruhig wurde. Das hat ganz gut geklappt, ein oder zweimal war ich zu langsam und er hatte kurz Stress, aber dann halt echt nur kurz weil man ja gleich da sein kann :)



  • Ja, mein Nachttisch mit den zahlreichen Kabeln war auch ne ganze Weile eingeknastet, damit eine gewisse Langnase nicht Elektriker spielen konnte. Das Arbeitszimmer (viele Bücher und Ordner auf engstem Raum, also echt spannend für nen wissbegierigen Hundeteenie) ist heute noch in meiner Abwesenheit geschlossen, weil der Herr alles brauchen kann. Die Idee, den Hund erst mal auf einen Raum zu begrenzen, finde ich super, und wenn du im Arbeitszimmer nicht alles hochstellen magst, besorg dir einige Gitter und sperr die Regale oder den Schreibtisch mit den Kabeln ein. Sieht gewöhnungsbedürftig aus, ist aber entspannter.

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