Club der (Hunde-)Altenpfleger & Altenpflegerinnen - Teil 4
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Gast41354 -
25. November 2022 um 23:18
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Huhu,
ich bin neu hier und wollte mich mal ganz leise einreihen.
Meine Appenzellerin Janne ist 12 Jahre und einen Monat alt und natürlich ihrer Meinung nach noch keine Omi.
Aber doch schleichen sich so ein paar Special-Effects ein, die ich auf Ihr Alter schiebe:
Sie hört schwerer ( 1.stressarme Silvester liegt hinter uns), sicher dadurch bedingt sucht sie mich öfter und bleibt nicht mehr so gern allein.
Die tüdelt draußen mehr herum und schnuppert stundenlang.
Die Hinterhand schwächelt bissl - in's Auto darf sie nicht mehr hopsen, weil sie manchmal auf halber Strecke hängen bleibt.
Allerdings hat sie auch eine orthopädische Vorgeschichte, re Knie Patella- OP nach mehrfacher Luxation mit ca 5 Jahren, hat keine Probleme mehr gemacht, li soll auch grad 2-3 sein, hat aber nie Probleme gemacht.
Sturz mit Steckenbleiben in eine enge Felsspalte vor 2 1/2 Jahren und Unfall vor knapp 2 J. im vollen Galopp mit den Hinterbeinen an einem Baumstumpf hängen geblieben mit kurzzeitiger Lähmung, was sich innerhalb weniger Tage bis Wochen gut zurück gebildet hat. Aber seitdem schwächelt der Heckantrieb etwas.
Achja, eine kurzzeitige Niereninsuffizienz hatte sie auch vor ca 5/6 Jahren, weil sie ein Ibu-blister angekaut hat.
Sonst ist sie fit, läuft nur manchmal etwas hakelig , wenn sie etwas wilder unterwegs war.Und das Treppenstufensteigen sieht auch etwas wild aus.
Ich bin nun unsicher, ob ich das weiter beobachte oder mal zum TA gehe und mir ein Schmerzmittel für Bedarf hole - sie ist ein zäher Brocken und macht gar keinen Mucks, das mussten wir schon mehrfach nachträglich erkennen.
Aber ich hab auch Angst, dass sie dann geröngt wird oder der TA ein Blutbild haben will und wir dann zufällig etwas finden, was ich vllt nicht wissen will - es ist ja grad alles recht friedlich.
Wann habt ihr da angefangen, was zu geben bzw.durchzuchecken - sie war bisher sonst selten beim Tierarzt

Liebe Grüße und sorry für den langen Text
Von Dani mit Janne und Bärbel( 3Jahre)
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Huhu,
ich bin neu hier und wollte mich mal ganz leise einreihen.
Meine Appenzellerin Janne ist 12 Jahre und einen Monat alt und natürlich ihrer Meinung nach noch keine Omi.
Aber doch schleichen sich so ein paar Special-Effects ein, die ich auf Ihr Alter schiebe:
Sie hört schwerer ( 1.stressarme Silvester liegt hinter uns), sicher dadurch bedingt sucht sie mich öfter und bleibt nicht mehr so gern allein.
Die tüdelt draußen mehr herum und schnuppert stundenlang.
Die Hinterhand schwächelt bissl - in's Auto darf sie nicht mehr hopsen, weil sie manchmal auf halber Strecke hängen bleibt.
Allerdings hat sie auch eine orthopädische Vorgeschichte, re Knie Patella- OP nach mehrfacher Luxation mit ca 5 Jahren, hat keine Probleme mehr gemacht, li soll auch grad 2-3 sein, hat aber nie Probleme gemacht.
Sturz mit Steckenbleiben in eine enge Felsspalte vor 2 1/2 Jahren und Unfall vor knapp 2 J. im vollen Galopp mit den Hinterbeinen an einem Baumstumpf hängen geblieben mit kurzzeitiger Lähmung, was sich innerhalb weniger Tage bis Wochen gut zurück gebildet hat. Aber seitdem schwächelt der Heckantrieb etwas.
Achja, eine kurzzeitige Niereninsuffizienz hatte sie auch vor ca 5/6 Jahren, weil sie ein Ibu-blister angekaut hat.
Sonst ist sie fit, läuft nur manchmal etwas hakelig , wenn sie etwas wilder unterwegs war.Und das Treppenstufensteigen sieht auch etwas wild aus.
Ich bin nun unsicher, ob ich das weiter beobachte oder mal zum TA gehe und mir ein Schmerzmittel für Bedarf hole - sie ist ein zäher Brocken und macht gar keinen Mucks, das mussten wir schon mehrfach nachträglich erkennen.
Aber ich hab auch Angst, dass sie dann geröngt wird oder der TA ein Blutbild haben will und wir dann zufällig etwas finden, was ich vllt nicht wissen will - es ist ja grad alles recht friedlich.
Wann habt ihr da angefangen, was zu geben bzw.durchzuchecken - sie war bisher sonst selten beim Tierarzt

Liebe Grüße und sorry für den langen Text
Von Dani mit Janne und Bärbel( 3Jahre)
Das klingt für mich als sei die Gabe von Schmerzmitteln überfallig. Da hätte ich so lange wohl nicht zugeschaut.
Außerdem würde ich Physiotherapie machen.
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Ich bin nun unsicher, ob ich das weiter beobachte oder mal zum TA gehe und mir ein Schmerzmittel für Bedarf hole - sie ist ein zäher Brocken und macht gar keinen Mucks, das mussten wir schon mehrfach nachträglich erkennen.
Aber ich hab auch Angst, dass sie dann geröngt wird oder der TA ein Blutbild haben will und wir dann zufällig etwas finden, was ich vllt nicht wissen will - es ist ja grad alles recht friedlich.
Du denkst ernsthaft darüber nach, deinem Hund ärztliche Behandlung und eine passende Medikation zu verweigern, weil beim Tierarzt Diagnosen gestellt werden könnten, die du nicht wissen möchtest?
Ich bin gerade echt sprachlos über so viel Egoismus.
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Die Hinterhand schwächelt bissl - in's Auto darf sie nicht mehr hopsen, weil sie manchmal auf halber Strecke hängen bleibt.
Aber seitdem schwächelt der Heckantrieb etwas.
läuft nur manchmal etwas hakelig , wenn sie etwas wilder unterwegs war.Und das Treppenstufensteigen sieht auch etwas wild aus.
Das nennst du:
es ist ja grad alles recht friedlich.
Obwohl du auch weisst dass:
ie ist ein zäher Brocken und macht gar keinen Mucks, das mussten wir schon mehrfach nachträglich erkennen.
Habe keine Angst vor einer möglichen Diagnose, denn in den allermeisten Fällen kann man es dann für den Hund viel leichter machen und ihm helfen.
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Ich habetrotz des langen Textes vergessen zu schreiben, dass sie nach dem Unfall natürlich Schmerzmittel hatte, eine ganze Weile sogar.
Die sollten dann aber nach und nach abgesetzt werden, aber diese leichte Schwäche und das schräg die Treppe laufen blieb Es war wohl wie ein Bandscheibenvorfall.
Vllt ist da auch ein Nerv beschädigt worden. Es veränderte sich nix in's negative, als die Mittel abgesetzt waren.
Das hakelig laufen ist neu. Sie humpelt nicht oder so, es sieht aus, als wenn sie erstmal in Gang kommen muss und das nur manchmal.
Ok, ich werde mich einfach überwinden und einen Termin machen. Es ist immer so schwer, wenn es nur sporadisch gezeigt wird und vllt auch nur mit auffällt, weil ich sie kenne.
Physio ist eine gute Idee. Danke :)
Lg
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Unsere Physio fühlt/findet alle kleinen Unstimmigkeiten, die ich an unseren Hunden bemerke, die anderen gar nicht auffallen würden.
Also absolute Empfehlung für Physio -
Dani*JaBä* Nicht hinschauen ist keine Lösung. Du kannst Deinen Hund nur gut unterstützen, wenn Du weißt was ihm fehlt. Was Du schreibst klingt nach Behandlungsbedarf. Ich würde einmal nach Rücksprache mit dem TA ein geriatrisches "Rundumpaket" (zumindestends eingehende Untersuchung, Labor und Abdomenultraschall, event. Röntgen) machen lassen, auch um einen aktuellen Status zu haben. Dann angepasste Schmerztherapie, Physiotherapie und eventuell Nahrungsergänzung.
(Aus bitterer Erfahrung, würde ich, falls der TA der Meinung ist, die Untersuchungen wären erstmal nicht nötig, darauf bestehen.)
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Du denkst ernsthaft darüber nach, deinem Hund ärztliche Behandlung und eine passende Medikation zu verweigern, weil beim Tierarzt Diagnosen gestellt werden könnten, die du nicht wissen möchtest?
Ich bin gerade echt sprachlos über so viel Egoismus.
Nein, eigentlich wollte ich mir nur noch etwas Ermutigung holen.
Ich hatte in der Vergangenheit etwas Pech mit meinen Tieren und unter anderem ein Tierarzt, der mir die Schmerzen meines Pferdes lange nicht abgenommen hat. Er hat mich sogar öfter ein bisschen ausgelacht. Ich musste sie trotzdem letztes Jahr einschläfern lassen.
Und bei meiner 2.Appenzellering ging ich wg. einem vermeintl.eingeklemmten Nerv zum TA, nach einer Woche wurde sie geröngt und eine Woche später wegen eines großen Tumors eingeschläfert.
Vllt ist mein Zögern so etwas verständlicher.
Ich weiß eigentlich, dass das nichts bringt....
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Ok, wenn ich es so lese ist es vllt. Auch bissl doof geschrieben.
Also Hinterhandschwäche und wild-schräges Treppenlaufen sind Folgen des Unfalls, die nach langen Verbesserungen von der teilweise.Lähmung einfach übrig geblieben sind.
Seitdem lassen wir sie nicht mehr ins Auto springen oder so, damit sie nicht hängen bleibt und sich wehtut .
Das was mir aktuell akut auffällt, ist das manchmal! hakelige Loslaufen , wenn sie geruht hat und am Tag vorher vllt. etwas krass unterwegs war. Dies ist neu!
Das hab ich mir nicht ewig angeschaut.
Ich hoffe, die Tierärztin nimmt die Schilderung ernst, sehen wird sie es nicht.
Und ich hoffe, wir finden nicht zufällig etwas anderes ganz doofes, davor hab ich Angst.
Danke für Eure Antworten .
LG
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Und ich hoffe, wir finden nicht zufällig etwas anderes ganz doofes, davor hab ich Angst.
Wenn etwas zu finden ist, dann ist es da, auch wenn Du nicht schaust. Und das würde ich mir nie verzeihen, wenn etwas da ist, was man vielleicht heilen hätte können, hätte man nachgesehen. Deswegen hab ich bei meiner 11jährigen Hündin letzte Woche eine Darmspiegelung machen lassen, weil die Symptomatik auch ein Tumor/Geschwür sein hätte können. Ich muß das Biopsieergebnis noch abwarten.
Deswegen hab ich meinen 12,5 jährigen schallen und röntgen lassen, um nichts zu übersehen.
Selbst, wenn man etwas findet und man kann es nicht mehr heilen, dann weiß man es.
Ich finde es so wichtig, einem alten Hund zur Seite zu stehen. Für ihn zu sorgen, ihm Schmerzen zu nehmen, ihm zu helfen mit geeigneter Therapie, hinzusehen.
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