• Hallo liebe ForumsteilnehmerInnen,ich wollte mich hier einmal bei eich erkundigen, wie ihr die Arbeit mit euren Hunden organisiert.
    Ich arbeite jetzt seit Ende Februar und habe das Gefühl, dass ich als alleinerziehende Hundemami einfach nicht beides unter einen Hut bringe und irgendwie lässt mich das langsam verzweifeln.
    Meine Hündin ist jetzt 10 Jahre alt und war eigentlich nie wirklich lange alleine (sie kann stundenweise gut alleine bleiben, es war nur nicht oft nötig), da ich entweder noch Zuhause gelebt beziehungsweise später dann studiert habe. Ch hatte neben dem Studium für vier Jahre einen Sitterhund und konnte mir so etwas dazuverdienen.
    Im März habe ich dann eine Stelle angenommen und bei der Einstellung wurde vereinbart, dass ich Emma mitnehmen darf. Leider hat sich damals in der ersten Woche herausgestellt, dass eine Mitarbeiterin eine schwere Hundeallergie hat und diese Option ist somit von heute auf morgen weggefallen und seitdem ist es schwierig. Als absolute Notfallösung habe ich sie dann zu meinen Eltern gegeben während ich nach einem Hundesitter gesucht habe. Ich habe dann eine Studentin gefunden, die sich auch lieb um Emma gekümmert hat, leider hat sie dann aber immer öfter abgesagt und das dann auch gleich für mehrer Tage, das mir das dann zu stressig und unzuverlässig wurde, sodass ich das dann abgebrochen habe. Das war vor zwei Wochen. Seitdem versuche ich alles, um eine Hindebetreuung zu organisieren. Es melden sich auf die ganzen Inserate und Flyer auch viele InteressentInnen, aber entweder sind das dann Angebote, die fast an mein gesamtes monatliches Einkommen herankommen oder aber es wird einfach nicht mehr zurückgeschrieben. Ich verstehe es einfach nicht, ich bin bereit, die Hundebetreuung zu bezahlen, aber es ist total schwer jemanden zu finden. Langsam weiß ich nicht mehr weiter: Ich kann Emma nicht im Notfall mitnehmen, zu meinen Eltern oder Freunden kann ich sie nicht geben, weil diese selber arbeiten. Und wechselnde Kontakte will und kann ich einem Angsthund aus dem Tierschutz nicht zumuten und auch die habe ich ja nicht einmal, weil mir immer wieder abgesagt wird. Wie machen das andere Singles mit Hund? Langsam habe ich Angst, dass ich den Job aufgeben muss, weil ich keine Lösung finde und das in Zeiten der ganzen Teuerungen und ich will mein Tier ja auch finanziell versorgen können.
    Also falls irgendjemand Tipps und Ideen hat, was ich machen oder wohin ich mich wenden könnte, wäre ich echt sehr dankbar. Ich musste das einmal loswerden. :loudly_crying_face:
    Lg

    • Neu

    Hi


    hast du hier Hund und Job* schon mal geschaut? Dort wird jeder fündig!


    • Hat Emma den Probleme mit dem Allein sein?


      Wie weit wohnst du von deiner Arbeit entfernt, kannst du eventuell in der Mittagspause für eine kleine Runde zu Emma zurückkommen?


      Wenn sie keine Probleme mit dem Allein sein hat, finde ich einen regulären Arbeitstag (ohne sehr lange Fahrtezeiten) schaffbar für einen Hund. Sie muss halt vorher und nachher gut ausgelastet werden und es wird halt freizeiteinschränkender. Also noch mehr Aktivitäten ohne Hund bzw. mit Hund allein im haus würde ich nicht vornehmen.


      Oder, naja unzuverlässig ist doof. Aber 2-3 mal in der Woche betreuut und dann mal 2 Tage 8 Stunden alleine finde ich - wenn der Hund gut ausgelastet, es gut abkann UND er danach / davor bei dir sein kann Ok.


      Meine beiden Hunde sind nie allein. Ich wohne in einem Haus mit meiner Mutter die in Frührente ist und deren Ehemann, der im Home Office arbeitet. Es gibt keine Türe im Treppenhaus, daher sind die Hunde 24/7 die Woche mit irgendwem zusammen. Es gibt mal einmal alle paar Monate einen fiesen Tag, wo wir länger weg sind, aber denn verpennen sie einfach.

    • Wir haben Onno immer " professionell" betreuen lassen, also entweder mit Dogwalker mittags oder aktuell in einer kleinen Huta um eine hohe Zuverlässigkeit zu haben. Klar ist das nicht optimal, meine Kinder waren aber auch in einer Kita :ka: . Kostet aktuell 17 Euro pro Tag.

      Wir arbeiten beide in Jobs, wo es absolut klar war, dass Onno nicht mit kann, wir haben aber noch Kinder im Haus die mitbetreuen. Wenn es theoretisch in Deinem Job möglich ist, eine Stelle mit Hundemitnahme zu finden, würde ich zumindest die Ohren offen halten. Das ist ja schon die beste Variante, wenn es zumindest ab und zu geht.

      Ich hoffe, Du findest eine gute Lösung :bindafür: .

    • Wie lange arbeitest du denn? Wie lange wäre der Hund effektiv alleine inkls Hin- und Rückweg?


      Natürlich ist es nicht das optimalste, aber Hunde sind ja dennoch erstaunlich anpassungsfähig v.a. wenn sie langsam daran gewöhnt werden, mit 10 Jahren ist das Pensum was sie an Auslastung benötigt auch evtl nicht mehr soooo hoch wie bei einem Junghund (vorsichtige Mutmaßung).


      Es gibt durchaus Hunde denen es lieber ist an einem Stück allein Zuhause zu sein als Mittags von einem Sitter "herausgerissen" zu werden. Gerade wenn es evtl ein sensiblerer Angsthund ist.


      Ansonsten wäre es vielleicht wirklich eine Option die Mittagspause mit dem Hund zu verbringen, oder dass er nur an 1-2 Tagen für 8h alleine bleibt (feste Tage, damit sich Routine einschleicht und der Hund Bescheid weiß) und die restliche Zeit durch Sitter und Co überbrückt sind.


      Hast du Mal auf betreut.de geschaut?


      Dass er in einem anderen Raum in der Firma unterkommt (sodass er dennoch in deiner Nähe ist), in welchem sich die besagte Mitarbeiterin nie aufhält kommt nicht in Frage? Aber nach deiner Schilderung scheint ihre Allergie ja wirklich sehr stark zu sein, das ist natürlich blöd und fast schon ein Totschlagargument.

    • Das Problem ist, dass ich zwar nur drei Tage in der Woche arbeite, aber dafür jeden Tag gleich 10 Stunden ohne Anfahrt und Rückfahrt. Ich arbeite als Sozialarbeiterin in einer kleinen Betreuungseinrichtung und meine liebe Kollegin mit der Allergie muss überall hin, weil sie die Raumpflegerin ist. Also geht „wegsperren“ leider nicht und 11-12 Stunden alleine lassen auch nicht, weil ich nicht die Möglichkeit habe, meinen Arbeitsplatz dann länger als eine halbe Stunde zu verlassen und ich brauche doch länger heim. Ich habe zuvor zwei mal ein Praktikum in ähnlichen Einrichtungen gemacht und da war sie immer mit und es war kein Problem, sie braucht nir einen rihigen Rückzugsort, seit der Allergiegeschichte ist meine Lage so verzwickt. Die Stelle zu wechseln habe ich mir auch schon überlegt, aber das geht nicht von heute auf morgen und bis dahin bräuchte ich eine Lösung. Danke für eure Ideen!

    • Und von den Kosten her, bekomme ich Angebote mit 60€ am Tag oder pauschal 700€ im Monat und ich möchte wirklich für eine Leistung bezahlen, aber das kann ich mir auf Dauer nicht leisten und das habe ich fürs Hundesitting selber nie bekommen oder verlangt. Und StudentInnen, die nicht soviel verlangen, melden sich oft nicht zurück. Gestern wollte ich mich zum Beispiel mit jemanden zu einem Kennenlernspaziergang treffen und die Person ist ohne abzusagen nicht mal aufgetaucht…

    • In meinem alten Job konnten meine Hunde immer mit oder waren auf dem Hof im Zwinger oder in einer leeren Pferdebox. Danach haben wir dort unsere großen Runden gedreht. Ein Traum.


      Vor 2 Monaten habe ich den Job gewechselt, hatte durch den Luxus vorher verpasst, der DSH das alleine bleiben gescheit beizubringen.

      Aus diesem Grund gehe ich nur halbtags arbeiten. Das schafft sie inzwischen problemlos. Wenn es sich eingespielt hat würde ich nach der Probezeit auf 30 Stunden aufstocken. Das ist aber das Maximum, die Weiße wird nicht jünger und hält nicht mehr so lange ein und ich muss noch eine Stunde Fahrt dazu rechnen. Mitnehmen ist absolut gar keine Option.

      Zur Not, kommt ein lieber Freund vorbei und leistet den Mädels Gesellschaft.


      Vielleicht kann auch jemand aus deinem Freundeskreis einspringen?


      Alternativ würde ich auch nach einer professionellen Betreuung gucken und etwas mehr bezahlen.

      Bei Privat und Leute die ich nicht richtig kenne, würde ich nicht wollen. 2 meiner Hunde sind nicht unbedingt die netten Mitläufer. Leider fallen damit die wirklich netten Nachbarn, Schwiegereltern und so weiter raus.

    • Und von den Kosten her, bekomme ich Angebote mit 60€ am Tag oder pauschal 700€ im Monat und ich möchte wirklich für eine Leistung bezahlen, aber das kann ich mir auf Dauer nicht leisten und das habe ich fürs Hundesitting selber nie bekommen oder verlangt. Und StudentInnen, die nicht soviel verlangen, melden sich oft nicht zurück. Gestern wollte ich mich zum Beispiel mit jemanden zu einem Kennenlernspaziergang treffen und die Person ist ohne abzusagen nicht mal aufgetaucht…

      Das sind aber schon heftige Preise.


      Bist du in einem Hundesportverein? Eventuell kann da jemand einspringen?

      Oder jemand von Hundebekannten?

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