Qualzuchten IV

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  • Also deutsche hunde leben länger als alle anderen?

    Schweizer ;)

    Die Studie stammt aus der CH.

    Obwohl ich kaum glaube das ein CH Goldie gesünder ist als ein D Goldie.

    Haha okay, den schweizer Hunden trau ich das zu, aber ich glaube das hätte sich dann in der Studie anders gezeigt.

    Wollteufel davon geh ich jetzt mal auch aus, aber das ist dann hier schon etwas gewagt formuliert. Würd mich aber auch einfach interessieren obs Vorerkrankungen, regionale Krankheiten, Trauma, frühe schlechte Versorgung oder anderes ist. Aber das wird die Studie jetzt wahrscheinlich nicht hergeben

  • Zitat


    Die Variabilität von Hunden ist unter den Säugetieren einzigartig, nicht nur hinsichtlich ihrer Körpergrösse, Körpergestalt und ihrem Verhalten, sondern auch hinsichtlich ihrer Lebenserwartung.7 Unter den 50 häufigsten Hunderassen, die in unserer Studie erfasst wurden, wurde der West Highland White Terrier im Mittel mit 13,8 Jahren am ältesten. Die niedrigste Lebenserwartung hatte mit 7,7 Jahren ein ebenfalls kleinrassiger, aber brachyzephaler Hund, die Französische Bulldogge.

    Das wollt ich mal kurz hervor heben, denn es zeigt dass auch eine sehr kranke Rasse echt lange leben kann.

    Ich hab viele Westies kennen gelernt, die meisten sind steinalt geworden. Gesund war davon aber leider kein Einziger. Teilweise waren die gesundheitlich sogar Vollkatastrophen, und trotzdem erreichen sehr viele ein hohes Alter.

  • Mischlinge leben länger könnte ja auch mit der größeren genetischen Varianz zusammenhängen und ich kenne einige sehr robuste ältere Ex-Straßenhunde.

    Die hohe Sterblichkeit bei den Auslandshunden tritt ja besonders bei den jungen Hunden auf, daher vermute ich eine hohe Welpensterblichkeit aufgrund von Parvo, Unterernährung etc.

  • Die Straßenhündin, die ich gerade betreue, ist 10 Jahre alt und top fit. Allerdings weiß ich nicht was bei ihr rauskommen würden, wenn man sie medizinisch auf den Kopf stellen würde.

    Unsere "Rassehündin" ist 15, und für die Baustellen die sie hat, auch noch recht fit. Allerdings war sie auch immer beim Tierarzt und ist auch jetzt bei jeder Sache vom Fachtierarzt untersucht und diagnostiziert worden und unter regelmäßiger Kontrolle.

    So einfach kann man das nicht sagen.

    LG

    Sacco

  • Also meine TA meinte damals als Milly so krank war ich soll sie von Welpen/Junghunden fern halten, weil die gerade aus Spanien wohl oft Pavo in die CH bringen.

  • Zmu Thema Ausland

    https://sat.gstsvs.ch/fileadmin/datapool_upload/IgJournal/Artikel/pdf/235_249_Reich.pdf

    Zitat


    Die geringere Lebenserwartung von Importhunden ist sicher zumindest teilweise durch den höheren Anteil brachyzephaler Hunde, der bereits 2011 beschrieben wurde,80 bedingt. Warum gerade die brachyzephalen Hunde vermehrt importiert werden, bleibt offen. Vermutlich kann schlicht die Nachfrage der sehr populären Rassen Französische Bulldogge, Chihuahua etc. in der Schweiz nicht gedeckt werden.80

    Zitat


    Ursache der geringeren mittleren Lebenserwartung bei Importhunden ist, dass anteilig mehr Hunde bereits in sehr frühem Alter sterben. Dies ist besonders erschreckend, wenn man zudem berücksichtigt, dass rund ein Drittel der Importhunde zum Zeitpunkt der Einreise in die Schweiz älter als ein Jahr sind.35


    Frühsterblichkeit weist sehr eindrücklich auf das erhöhte Erkrankungsrisiko von Importhunden und insbesondere von Importwelpen14, 60 und damit auf ein immenses Tierleid hin, auch wenn uns keine wissenschaftlichen Daten zur Erkrankungshäufigkeit bei Junghunden in Abhängigkeit ihrer Herkunft vorliegen. Obwohl dieses Thema in den Medienpräsent ist, 62 scheint dies vom Welpenimport nicht abzuschrecken. 35


    Davon mal abgesehen gibts schon einige Auslandshunde, die nicht wirklich gesund sind.

    Erst diese Woche wieder zwei mit im mittleren Alter aufgrund von Nierenversagen aufgrund von Leishmaniose euthanasiert.

  • Ich finde es überhaupt nicht ungewöhnlich, dass die erbarmungslose Natur selektiert, was weniger Überlebenswahrscheinlichkeit hat.

    Angefangen bei der wilden Genmischung, bei der erbliche Komponenten zu "Unausgewogenheiten" von Beginn an führen, den oft katastrophalen Trächtigkeitsbedingungen, der katastrophalen Aufzuchtbedingungen mit z. B. Mangelernährung, der unzureichenden medizinischen Versorgung (die evtl. einige "Baustellen" erst gar nicht entstehen oder doch zumindest so regulieren könnte, dass entsprechende Folgen gemildert oder sogar gar nicht auftreten) - all das führt dazu, dass für viele Hunde das Leben früher endet, als es bei einer ausgewogenen Selektion tatsächlich möglich wäre.

    Nicht unerheblich ist aber sicher auch der Faktor der Kosten für medizinische und therapeutische Behandlungen.

    Bei der Masse an Hunden aus dem Ausland ist eben auch die Masse an Hundehaltern größer, die nicht alle therapeutischen und medizinischen Möglichkeiten ausschöpfen, und das eben auch nicht zum frühest möglichen Zeitpunkt, weil die Kosten zu hoch wären.

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