Unser größtes Problem, das Alleinbleiben.

  • Beschreib das Mal bitte genauer.

    Wenn er uns bzw. mir folgen will, dann verhindere ich es mit Körpersprache. Ich gehe einen Schritt auf ihn zu und sag auch Nein. Quasi bis hierher und nicht weiter. Er wartet dann in diesem Raum an der Türschwelle und folgt mir nicht weiter. Wenn ich es mal vergessen sollte, dann kommt er nach, wartet aber im Zwischenraum und versucht mich unbemerkt zu beobachten. Geht aber nicht direkt in den Raum rein wo ich mich aufhalte.

    Mmh, das ist halbgar. Du verwaltest Deinen Raum also nicht wirklich, sondern lässt ihn auf Distanz lauern. Da würde ich ansetzen. Klare Kommandos etablieren und mich nicht mit halbgaren, unfertigen Ausführung zufrieden geben.

  • Wenn er dann ständig in Betreuung ist, kann ich das ja schlecht mit ihm üben. Ich werde mich im Forum umsehen. Danke dir.

    ich denke du solltest dich nur mit dem Gedanken anfreunden, dass euer Hund vielleicht nie 4 Stunden entspannt alleine schafft. Auch das kann vorkommen.


    Und ich finde, wenn man weiß, dass man den Worst Case stemmen kann (und konkret auch wie), kann man viel entspannter üben als mit „es muss in 4 Monaten klappen“.

    Ich nehme mir die 4 Monate vor, weil ich bis jetzt immer bei der Arbeit war während mein Mann zu Hause war. Das heißt er konnte mit ihm unter der Woche üben und ich nur hin und wieder und mal am Wochenende. Also hatte ich mir vorgenommen diese Zeit während ich zu Hause bin, intensiv und auch richtig zu nutzen. Wenn es in 4 Monaten keine Verbesserung gibt, dann werde ich einen Weg finden bzw. nach einer anderen Lösung suchen.

  • Wenn er uns bzw. mir folgen will, dann verhindere ich es mit Körpersprache. Ich gehe einen Schritt auf ihn zu und sag auch Nein. Quasi bis hierher und nicht weiter. Er wartet dann in diesem Raum an der Türschwelle und folgt mir nicht weiter. Wenn ich es mal vergessen sollte, dann kommt er nach, wartet aber im Zwischenraum und versucht mich unbemerkt zu beobachten. Geht aber nicht direkt in den Raum rein wo ich mich aufhalte.

    Mmh, das ist halbgar. Du verwaltest Deinen Raum also nicht wirklich, sondern lässt ihn auf Distanz lauern. Da würde ich ansetzen. Klare Kommandos etablieren und mich nicht mit halbgaren, unfertigen Ausführung zufrieden geben.

    Ich muss aber auch sagen, dass wir nur ein paar Zimmer haben und so oft wechseln wir die gar nicht. Wenn dann vollständig. Also wenn wir in der Küche sind, dann essen wir auch da und bleiben schon länger dort. Das heißt der Hund kann mitkommen und sich dort aufhalten. Wenn wir im Wohnzimmer TV sehen, dann dauert das ja auch länger und er kann mitkommen. Wenn wir schlafen gehen, dann geht er auch in seine Box, die im Schlafzimmer ist. Er geht aber nicht mit ins Bad und auch nicht wenn ich kurz was holen möchte, nur wenn er meint, dass ich in Richtung Ausgang gehe, dann kann es sein, dass er aufspringt, weil er grundsätzlich immer bereit wäre nach draußen zu gehen.

  • Hatte mir auch schon überlegt später einen zweiten Hund zu holen

    Kann ich nicht empfehlen. Macht hier genau null Unterschied ob mit oder ohne anderen Hund. Aber wichtig ist halt zu wissen, was dahintersteckt. Trennungsangst? Kontrollwahn? Unruhe?….

  • Mmh, das ist halbgar. Du verwaltest Deinen Raum also nicht wirklich, sondern lässt ihn auf Distanz lauern. Da würde ich ansetzen. Klare Kommandos etablieren und mich nicht mit halbgaren, unfertigen Ausführung zufrieden geben.

    Ich muss aber auch sagen, dass wir nur ein paar Zimmer haben und so oft wechseln wir die gar nicht. Wenn dann vollständig. Also wenn wir in der Küche sind, dann essen wir auch da und bleiben schon länger dort. Das heißt der Hund kann mitkommen und sich dort aufhalten. Wenn wir im Wohnzimmer TV sehen, dann dauert das ja auch länger und er kann mitkommen. Wenn wir schlafen gehen, dann geht er auch in seine Box, die im Schlafzimmer ist. Er geht aber nicht mit ins Bad und auch nicht wenn ich kurz was holen möchte, nur wenn er meint, dass ich in Richtung Ausgang gehe, dann kann es sein, dass er aufspringt, weil er grundsätzlich immer bereit wäre nach draußen zu gehen.

    Du hast mich falsch verstanden. Du sollst üben, dass Du ihn aus dem Raum schicken kannst, er sofort geht, trotz offener Tür nicht lungert, sondern sich in einen anderen Raum hinhaut und schläft, weil er weiß, das es Ärger gibt, wenn man seinen Menschen belungert. Auch auf Distanz ist das nicht erlaubt, solange man nicht eingeladen wird

  • Hatte mir auch schon überlegt später einen zweiten Hund zu holen

    Kann ich nicht empfehlen. Macht hier genau null Unterschied ob mit oder ohne anderen Hund. Aber wichtig ist halt zu wissen, was dahintersteckt. Trennungsangst? Kontrollwahn? Unruhe?….

    Ja, das frage ich mich auch. Wenn wir nicht anwesend sind, dann fiept er aber auch immer unterschiedlich. Machmal gibt es Tage, da kommt es hin und wieder vor und manchmal heult er. Es gab aber auch schon Tage, wo er einfach geschlafen hatte. Er bellt aber nicht mehr, was er früher gemacht hatte und er zerstört auch nichts. Im Gegenteil, wenn ich ihm ein Kuscheltier in meiner Anwesenheit gebe, dann kann er sich ewig damit beschäftigen, wenn ich es ihm während meiner Abwesenheit gebe, dann fast er das nicht an.

  • Ich muss aber auch sagen, dass wir nur ein paar Zimmer haben und so oft wechseln wir die gar nicht. Wenn dann vollständig. Also wenn wir in der Küche sind, dann essen wir auch da und bleiben schon länger dort. Das heißt der Hund kann mitkommen und sich dort aufhalten. Wenn wir im Wohnzimmer TV sehen, dann dauert das ja auch länger und er kann mitkommen. Wenn wir schlafen gehen, dann geht er auch in seine Box, die im Schlafzimmer ist. Er geht aber nicht mit ins Bad und auch nicht wenn ich kurz was holen möchte, nur wenn er meint, dass ich in Richtung Ausgang gehe, dann kann es sein, dass er aufspringt, weil er grundsätzlich immer bereit wäre nach draußen zu gehen.

    Du hast mich falsch verstanden. Du sollst üben, dass Du ihn aus dem Raum schicken kannst, er sofort geht, trotz offener Tür nicht lungert, sondern sich in einen anderen Raum hinhaut und schläft, weil er weiß, das es Ärger gibt, wenn man seinen Menschen belungert. Auch auf Distanz ist das nicht erlaubt, solange man nicht eingeladen wird

    Das hatten wir auch gemacht, als wir noch keine Zone hatten. Wir waren in der Küche und er sollte bei offener Tür im Wohnzimmer bleiben. Er macht dann einfach nix und nach einer gewissen Zeit fiept er, weil er sich langweilt und wartet nur darauf bis wir ihn rufen. Aber das stimmt schon. Da gebe ich dir recht. Er hatte immer versucht uns irgendwie aus einem Winkel zu sehen. Erst dann war er beruhigt. Das gleiche hatten wir dann mit der Zone probiert. Er in der Zone und wir im Wohnzimmer. Nach einer Zeit hat er angefangen zu fiepen, weil er uns von da gar nicht sehen kann.

  • Du hast mich falsch verstanden. Du sollst üben, dass Du ihn aus dem Raum schicken kannst, er sofort geht, trotz offener Tür nicht lungert, sondern sich in einen anderen Raum hinhaut und schläft, weil er weiß, das es Ärger gibt, wenn man seinen Menschen belungert. Auch auf Distanz ist das nicht erlaubt, solange man nicht eingeladen wird

    Das hatten wir auch gemacht, als wir noch keine Zone hatten. Wir waren in der Küche und er sollte bei offener Tür im Wohnzimmer bleiben. Er macht dann einfach nix und nach einer gewissen Zeit fiept er, weil er sich langweilt und wartet nur darauf bis wir ihn rufen. Aber das stimmt schon. Da gebe ich dir recht. Er hatte immer versucht uns irgendwie aus einem Winkel zu sehen. Erst dann war er beruhigt. Das gleiche hatten wir dann mit der Zone probiert. Er in der Zone und wir im Wohnzimmer. Nach einer Zeit hat er angefangen zu fiepen, weil er uns von da gar nicht sehen kann.

    Also habt ihr lauern trainiert. Genau das Gegenteil von dem was der Hund braucht.

  • Das hatten wir auch gemacht, als wir noch keine Zone hatten. Wir waren in der Küche und er sollte bei offener Tür im Wohnzimmer bleiben. Er macht dann einfach nix und nach einer gewissen Zeit fiept er, weil er sich langweilt und wartet nur darauf bis wir ihn rufen. Aber das stimmt schon. Da gebe ich dir recht. Er hatte immer versucht uns irgendwie aus einem Winkel zu sehen. Erst dann war er beruhigt. Das gleiche hatten wir dann mit der Zone probiert. Er in der Zone und wir im Wohnzimmer. Nach einer Zeit hat er angefangen zu fiepen, weil er uns von da gar nicht sehen kann.

    Also habt ihr lauern trainiert. Genau das Gegenteil von dem was der Hund braucht.

    Klar ist das nicht gut. Aber ich denke nicht, dass es jetzt nur daran liegt. So oft kam er nicht in den Versuch zu "lauern". Nur weil ich schreibe, er hatte es versucht, heißt es nicht, dass wir es nicht unterbunden hätte. Das haben wir immer wieder.

  • Also habt ihr lauern trainiert. Genau das Gegenteil von dem was der Hund braucht.

    Klar ist das nicht gut. Aber ich denke nicht, dass es jetzt nur daran liegt. So oft kam er nicht in den Versuch zu "lauern". Nur weil ich schreibe, er hatte es versucht, heißt es nicht, dass wir es nicht unterbunden hätte. Das haben wir immer wieder.

    Ich denke, dass das bei Eurer Problematik ein Knackpunkt ist.

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